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Interkulturelle Kompetenz bei Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund

Title: Interkulturelle Kompetenz bei Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund

Diploma Thesis , 2014 , 113 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Franziska Bonatz (Author)

Communications - Intercultural Communication
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Summary Excerpt Details

Das Ziel der Arbeit ist es herauszufinden, ob Auszubildende mit Migrationshintergrund eine höhere interkulturelle Kompetenz besitzen als Auszubildende ohne Migrationshintergrund. Zusätzlich werden die Merkmale Geschlecht und Ausbildungsgang der Auszubildenden untersucht. Auch bezüglich der Abhängigkeiten zwischen einzelnen Dimensionen werden Analysen durchgeführt, um potenzielle Zusammenhänge zu erkennen.

Die Probleme von Personen mit Migrationshintergrund auf der Suche nach einer geeigneten Ausbildungsstelle werden häufig beschrieben, ihre Potenziale jedoch nur selten thematisiert. Es bedarf einer genauen Analyse, um den Grad der interkulturellen Kompetenz bei Auszubildenden mit Migrationshintergrund festzustellen. Um diese zu messen, wird das Modell der interkulturellen Kompetenz von Karla Deardorff herangezogen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Problemstellung

2 Interkulturelle Kompetenz

2.1 Begriffliche Eingrenzung und Einordnung

2.2 Modelle Interkultureller Kompetenz

2.2.1 Listenmodell

2.2.2 Strukturmodell

2.2.3 Prozessmodell

2.2.3.1 Aktueller Stand der Forschung

2.2.3.2 Dimensionen des Prozessmodells von Karla Deardorff

2.2.3.2.1 Haltungen und Einstellungen

2.2.3.2.2 Fachwissen

2.2.3.2.3 Reflexionskompetenz

2.2.3.2.4 Handlungskompetenz

2.3 Verfahren zur Messung Interkultureller Kompetenz

3 Auszubildende in der beruflichen Bildung

3.1 Merkmal Migrationshintergrund

3.1.1 Begriffsdefinition

3.1.2 Bildungschancen bei Jugendlichen mit Migrationshintergrund

3.2 Merkmal Ausbildungsgang

3.2.1 Auswahl des Ausbildungsganges

3.2.2 Duale vs. vollschulzeitliche Berufsausbildung

3.2.3 Ordnungsmittel

3.2.3.1 Groß- und Außenhandel

3.2.3.2 Fremdsprachensekretariat

3.3 Merkmal Geschlecht

4 Empirische Untersuchung des Modells

4.1 Studiendesign

4.2 Methode

4.2.1 Qualitative skalierende Inhaltsanalyse

4.2.2 Interview

4.2.2.1 Grundlegende Vorüberlegungen

4.2.2.2 Entwicklung der Interviewfragen

4.2.2.2.1 Dimension I Haltungen und Einstellungen

4.2.2.2.2 Dimension II Fachwissen

4.2.2.2.3 Dimension III Reflexionskompetenz

4.2.2.2.4 Dimension IV Handlungskompetenz

4.2.2.2.5 Zusätzliche Fragen

4.2.2.3 Kategoriensysteme

4.2.2.3.1 Dimension I Haltungen und Einstellungen

4.2.2.3.2 Dimension II Fachwissen

4.2.2.3.3 Dimension III Reflexionskompetenz

4.2.2.3.4 Dimension IV Handlungskompetenz

5 Auswertung

5.1 Dimension I Haltungen und Einstellungen

5.1.1 Merkmal Migrationshintergrund

5.1.2 Merkmal Ausbildungsgang

5.1.3 Merkmal Geschlecht

5.1.4 Zusammenfassende Betrachtung

5.2 Dimension II Fachwissen

5.2.1 Merkmal Migrationshintergrund

5.2.2 Merkmal Ausbildungsgang

5.2.3 Merkmal Geschlecht

5.2.4 Zusammenfassende Betrachtung

5.3 Dimension III Reflexionskompetenz

5.3.1 Merkmal Migrationshintergrund

5.3.2 Merkmal Ausbildungsgang

5.3.3 Merkmal Geschlecht

5.3.4 Zusammenfassende Betrachtung

5.4 Dimension IV Handlungskompetenz

5.4.1 Merkmal Migrationshintergrund

5.4.2 Merkmal Ausbildungsgang

5.4.3 Merkmal Geschlecht

5.4.4 Zusammenfassende Betrachtung

5.5 Korrelation zwischen den Dimensionen

5.6 Zusätzliche Fragen

5.6.1 Fremdsprachensekretär

5.6.2 Groß- und Außenhandel

6 Fazit und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, auf Basis des Prozessmodells der Interkulturellen Kompetenz nach Karla Deardorff zu untersuchen, ob Auszubildende mit Migrationshintergrund über eine höhere interkulturelle Kompetenz verfügen als Auszubildende ohne Migrationshintergrund. Zudem werden die Einflüsse von Geschlecht und Ausbildungsgang analysiert, um potentielle Zusammenhänge in den Kompetenzdimensionen aufzudecken.

  • Prozessmodell der Interkulturellen Kompetenz nach Karla Deardorff
  • Einfluss des Migrationshintergrunds auf Kompetenzmerkmale
  • Vergleich zwischen dualer (Groß- und Außenhandel) und vollschulzeitlicher Ausbildung (Fremdsprachensekretariat)
  • Empirische Untersuchung mittels qualitativer Inhaltsanalyse und Interviews (Critical Incidents)
  • Analyse von Korrelationen zwischen den Dimensionen Haltungen, Fachwissen, Reflexion und Handeln

Auszug aus dem Buch

2.2.3.2.2 Fachwissen

Ein aufwachsendes Individuum wird mit Normen, Werten und Regelsystemen der jeweiligen Kultur vertraut gemacht und erfährt anhand dieser Faktoren ein tägliches soziales Miteinander. Treffen jedoch zwei Menschen unterschiedlicher Kulturen aufeinander, geht jeder der Partner davon aus, dass sein eigenes Orientierungssystem für alle verständlich, richtig und angemessen ist. Das Wissen über andere Orientierungssysteme sowie die Art und Weise der Verhaltensweisen müssen erst erworben werden (vgl. Thomas 2013: 145ff). Um dieses Orientierungssystem genauer erläutern zu können, werden im Folgenden die Kulturstandards von Hall herangezogen.

Die Kulturdimensionen von Hall und Hall gehören zu der klassischen Kulturforschung, die Unterschiede zwischen Kulturen aufzeigen. Da kulturelle Unterschiede besonders in Kommunikationssituationen relevant sind, werden sie als Grundlage dieser Arbeit dienen. Die beiden Forscher unterscheiden zwischen den folgenden vier Kulturdimensionen: Raumorientierung, Zeitorientierung, Kontextorientierung und Informationsgeschwindigkeit (vgl. Hall & Hall 1990: 3). Es ist zu erwähnen, dass diese nicht völlig getrennt voneinander zu betrachten sind, sondern sich häufig auch bedingen (vgl. Kutschker 2011: 708f). Die beiden letztgenannten Dimensionen sollen nur kurz vorgestellt werden, wohingegen auf die Komponenten Raum und Zeit ausführlicher eingegangen werden soll, da diese auch den Schwerpunkt in der Befragung bilden werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Problemstellung: Diese Einleitung beleuchtet die zunehmende Bedeutung interkultureller Kompetenz im Zuge der Globalisierung und für den deutschen Arbeitsmarkt sowie die Bildungsbenachteiligung Jugendlicher mit Migrationshintergrund.

2 Interkulturelle Kompetenz: In diesem theoretischen Kapitel werden Definitionen sowie verschiedene Ansätze – insbesondere das Prozessmodell nach Deardorff – diskutiert und für die Anwendung in der beruflichen Praxis begründet.

3 Auszubildende in der beruflichen Bildung: Dieses Kapitel analysiert spezifische Merkmale wie Migrationshintergrund, Ausbildungsgang und Geschlecht und prüft deren Verankerung in den jeweiligen Ordnungsmitteln und Lehrplänen.

4 Empirische Untersuchung des Modells: Hier wird das methodische Vorgehen der Studie beschrieben, welches auf einer qualitativen skalierenden Inhaltsanalyse und der Befragung von 29 Auszubildenden via Interviews basiert.

5 Auswertung: Die erhobenen Daten werden detailliert entlang der vier Kompetenzdimensionen (Haltungen, Fachwissen, Reflexion, Handeln) unter Einbeziehung der Merkmale Migrationshintergrund, Ausbildungsgang und Geschlecht analysiert.

6 Fazit und Ausblick: Das Fazit fasst die zentralen Ergebnisse zusammen, die zeigen, dass die untersuchte Gruppe mit Migrationshintergrund in vielen Bereichen eine höhere interkulturelle Kompetenz aufweist, und diskutiert den weiteren Forschungsbedarf.

Schlüsselwörter

Interkulturelle Kompetenz, Migrationshintergrund, berufliche Bildung, Prozessmodell, Karla Deardorff, qualitative Inhaltsanalyse, Critical Incident, Ausbildungsgang, Fachwissen, Reflexionskompetenz, Handlungskompetenz, Groß- und Außenhandel, Fremdsprachensekretär, Geschlecht, Integration.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht den Grad der interkulturellen Kompetenz bei Auszubildenden und prüft, ob und wie sich dieser in Abhängigkeit von Migrationshintergrund, gewähltem Ausbildungsgang und Geschlecht unterscheidet.

Was sind die zentralen Themenfelder der Studie?

Zentrale Themen sind die theoretische Fundierung interkultureller Kompetenzmodelle, die Situation von Auszubildenden mit Migrationshintergrund am Arbeitsmarkt sowie die methodische Erfassung von Kompetenzstufen im beruflichen Alltag.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist es, herauszufinden, ob Auszubildende mit Migrationshintergrund eine höhere interkulturelle Kompetenz besitzen als Auszubildende ohne diesen Hintergrund, gestützt auf das Prozessmodell von Karla Deardorff.

Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?

Die Arbeit verwendet eine qualitative skalierende Inhaltsanalyse nach Mayring. Die empirische Basis bilden 29 leitfadengestützte Interviews mit Auszubildenden in Wiesbaden, wobei "Critical Incidents" zur Situationsbewertung genutzt werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erarbeitung der Kompetenzdimensionen (Haltungen, Fachwissen, Reflexion, Handeln), die Analyse der Rahmenbedingungen in der Berufsbildung und die detaillierte Auswertung der erhobenen Interviewdaten anhand verschiedener Merkmalskombinationen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Untersuchung?

Die Untersuchung konzentriert sich auf Begriffe wie Interkulturelle Kompetenz, Migrationshintergrund, berufliche Bildung, Prozessmodelle nach Deardorff, qualitative Inhaltsanalyse und Handlungskompetenz.

Wie schneiden Auszubildende mit Migrationshintergrund im Vergleich ab?

Die Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Auszubildende mit Migrationshintergrund über alle Dimensionen hinweg im Durchschnitt eine höhere interkulturelle Kompetenz erreichen als ihre Altersgenossen ohne Migrationshintergrund.

Welche Rolle spielt die gewählte Ausbildung für die Kompetenz?

Es zeigt sich, dass angehende Kaufleute im Groß- und Außenhandel aufgrund des stärkeren Praxisbezugs und internationaler Kontakte tendenziell einen höheren Grad an interkultureller Kompetenz aufweisen als Auszubildende im Bereich Fremdsprachensekretariat.

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Details

Title
Interkulturelle Kompetenz bei Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund
College
Johannes Gutenberg University Mainz
Grade
1,7
Author
Franziska Bonatz (Author)
Publication Year
2014
Pages
113
Catalog Number
V542716
ISBN (eBook)
9783346193339
ISBN (Book)
9783346193346
Language
German
Tags
Interkulturelle Kompetenz Auszubildende Migrationshintergrund Chancengleichheit
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Franziska Bonatz (Author), 2014, Interkulturelle Kompetenz bei Auszubildenden mit und ohne Migrationshintergrund, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/542716
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