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Phraseologismen in Spielfilmen und auf Filmplakaten - Eine empirische Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele

Title: Phraseologismen in Spielfilmen und auf Filmplakaten - Eine empirische Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 41 Pages , Grade: sehr gut

Autor:in: Tim Fischer (Author), Kathrin Nehm (Author)

German Studies - Linguistics
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Warum wäre man irritiert, wenn sich DANIEL CRAIG alias James Bond im kommenden 007-Abenteuer „CASINO ROYALE“ (2006) mit „Mein Name ist James, James Bond.“ vorstellen würde? Warum liegt die Vermutung nahe, dass, wenn TOM CRUISE in der Rolle von Ethan Hunt im demnächst anlaufenden „MISSION: IMPOSSIBLE 3“ (2006) seinen Auftrag erhält, sich die Disk sehr wahrscheinlich „in fünf Sekunden selbst zerstören wird“ und nicht in zehn? Und warum ergibt auf dem Filmplakat von „SLEEPY HOLLOW“ (1999) ein Spruch wie „Es werden Köpfe rollen“ nicht nur in der übertragenen sondern auch in der wörtlichen Bedeutung einen Sinn? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der vorliegenden Hausarbeit näher behandelt werden.
Zunächst wird erläutert, was Phraseologismen – zu denen die eben angeführten Beispiele alle zählen – genau sind, es wird kurz die Basisklassifikation solcher Ausdrücke vorgestellt, und daran anschließend erfolgt im zweiten Teil der Arbeit die Analyse ausgewählter Filmtitel. Dabei werden sowohl die speziellen Klassen von Phraseologismen und einige Grundbegriffe verdeutlicht, als auch geläufige Phänomene und Besonderheiten aufgezeigt.
In einem dritten Teil werden schließlich Slogans und Untertitel auf verschiedenen Plakaten einer genaueren Analyse unterzogen, und es wird geschaut, wie diese gezielt zur Werbung und Aufmerksamkeitsgenerierung eingesetzt werden.
Abschließend erfolgt noch eine Betrachtung so genannter Autorphraseologismen, die vereinzelt in bestimmten Filmen vorkommen, sehr häufig in Fernsehserien auftauchen, vor allem aber in den Dialogen von Filmreihen zu finden sind.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

EINLEITUNG

1. KURZE EINFÜHRUNG IN DIE PHRASEOLOGIE

1.1 WAS IST EIN PHRASEOLOGISMUS?

1.2 DIE BASISKLASSIFIKATION VON PHRASEOLOGISMEN

2. PHRASEOLOGISMEN ALS FILMTITEL

2.1 EINLEITENDE BEMERKUNGEN

2.2 DIE SPEZIELLEN KLASSEN VON PHRASEOLOGISMEN UND EINIGE GRUNDBEGRIFFE: EXEMPLARISCHE ANALYSE ANHAND AUSGEWÄHLTER FILMTITEL

2.3 VERGLEICH DER ENGLISCHEN TITELGEBUNG MIT DER DEUTSCHEN

2.4 DIE BEZIEHUNG VON TITEL UND PLAKAT BEISPIELHAFT AUFGEZEIGT

3. PHRASEOLOGISMEN AUF FILMPLAKATEN

3.1 EINLEITENDE BEMERKUNGEN

3.2 DIE FUNKTION VON UNTERTITELN UND SLOGANS: EXEMPLARISCHE ANALYSE ANHAND AUSGEWÄHLTER FILMPLAKATE

4. PHRASEOLOGISMEN IN FILMREIHEN

4.1 DER BEGRIFF DES „AUTORPHRASEOLOGISMUS“

4.2 ANALYSE SPEZIELLER AUTORPHRASEOLOGISMEN AUS AUSGEWÄHLTEN FILMREIHEN

SCHLUSSBEMERKUNG

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, das Vorkommen und die funktionale Bedeutung von Phraseologismen im filmischen Kontext zu untersuchen. Dabei wird analysiert, wie diese festen Wortverbindungen als kreatives Instrument zur Charakterisierung von Filmtiteln, zur Gestaltung von Werbeslogans auf Filmplakaten sowie zur Etablierung markanter Ausdrücke innerhalb von Filmreihen eingesetzt werden.

  • Grundlagen der Phraseologie und Basisklassifikation von Phraseologismen.
  • Analyse der Funktion und Modifikation von Phraseologismen in Filmtiteln.
  • Untersuchung von Untertiteln und Slogans auf Filmplakaten als Werbemittel.
  • Betrachtung von Autorphraseologismen als identifikationsstiftende Elemente in Filmreihen.

Auszug aus dem Buch

2.2 Die speziellen Klassen von Phraseologismen und einige Grundbegriffe: Exemplarische Analyse anhand ausgewählter Filmtitel

„2 FAST 2 FURIOUS“ (2003) ist die Fortsetzung des Films „THE FAST AND THE FURIOUS“ (2001). Die beiden Lexeme fast und furious werden wieder aufgegriffen, so dass der Bezug zu Teil 1 deutlich wird. Es handelt sich bei dem Titel von Teil 2 um ein Beispiel von Modellbildung. Damit sind Ausdrücke gemeint, die „nach einem [festen] Strukturschema gebildet“ sind, aber „autosemantische Komponenten“ aufweisen (BURGER 2003: 44).

Das hier zugrunde liegende Modell lautet too X too Y. Die Komponenten X und Y sind frei besetzbar, allerdings macht in diesem konkreten Fall nur die Besetzung mit den Lexemen fast und furious einen Sinn, weil somit der Bezug zum vorherigen Teil hergestellt wird. Die beiden Lexeme werden in diesem Modell mit too (= zu) in ihrer Bedeutung gesteigert, was ebenfalls als eine Anspielung auf die Fortsetzung des ersten Teils verstanden werden kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1. KURZE EINFÜHRUNG IN DIE PHRASEOLOGIE: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der Phraseologie, definiert den Begriff des Phraseologismus und stellt die Basisklassifikation nach Burger vor.

2. PHRASEOLOGISMEN ALS FILMTITEL: Hier wird analysiert, wie Phraseologismen als Filmtitel genutzt werden, um Aufmerksamkeit zu erregen, wobei auf verschiedene Klassen wie Zwillingsformeln oder Modifikationen eingegangen wird.

3. PHRASEOLOGISMEN AUF FILMPLAKATEN: In diesem Teil wird die Rolle von Untertiteln und Slogans auf Filmplakaten als Werbe- und Gestaltungsmittel untersucht, die oft durch phraseologische Abwandlungen den Zuschauer neugierig machen.

4. PHRASEOLOGISMEN IN FILMREIHEN: Das letzte Kapitel widmet sich dem Phänomen des Autorphraseologismus, der insbesondere in Filmreihen als markantes, wiederkehrendes Element dient und zur Identität eines Werkes beiträgt.

Schlüsselwörter

Phraseologie, Phraseologismus, Filmtitel, Filmplakate, Autorphraseologismus, Idiomatizität, Modifikation, Variation, Zwillingsformeln, Kommunikation, Filmreihen, Wortverbindung, Werbung, Sprachspiel, Medien.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit untersucht das Vorkommen und die Verwendung von Phraseologismen im Bereich von Spielfilmen, Filmtiteln, Werbeplakaten und innerhalb von Filmreihen.

Welches sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Zentrale Themen sind die theoretische Einordnung von Phraseologismen, ihre gezielte Nutzung als kreatives Mittel in der Filmwerbung sowie ihre Funktion als identifikationsstiftende Elemente in Filmreihen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage der Arbeit?

Das Ziel ist aufzuzeigen, wie Phraseologismen zur Aufmerksamkeitsgenerierung eingesetzt werden und wie sie durch Variationen und Modifikationen spezifische Erwartungshaltungen beim Publikum erzeugen können.

Welche wissenschaftliche Methode wird zur Untersuchung verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer empirischen Analyse anhand ausgewählter Fallbeispiele, wobei linguistische Kategorisierungen der Phraseologie (nach Burger, Fleischer u.a.) auf die konkreten Filmtitel und Plakate angewendet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Analyse von Filmtiteln, die Untersuchung von Slogans auf Filmplakaten sowie die Betrachtung von Autorphraseologismen, die vor allem in Serien und Filmreihen vorkommen.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit am besten?

Wichtige Begriffe sind Phraseologismus, Autorphraseologismus, Idiomatizität, Modifikation und die mediale Funktion von Sprache in Filmen.

Was unterscheidet einen Autorphraseologismus von einem gewöhnlichen Phraseologismus?

Ein Autorphraseologismus ist ein Ausdruck, der spezifisch für ein Werk oder eine Filmreihe von einem Autor geschaffen wurde und dessen Bedeutung primär im Kontext dieses Werkes existiert und dort zur festen Wendung wird.

Warum spielt die Modifikation von Phraseologismen in Filmtiteln eine so große Rolle?

Modifikationen dienen dazu, die Neugier des Zuschauers zu wecken, Irritationen zu erzeugen und die inhaltliche Botschaft des Films – oft in Verbindung mit dem visuellen Plakat – prägnant und einprägsam zu vermitteln.

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Details

Title
Phraseologismen in Spielfilmen und auf Filmplakaten - Eine empirische Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele
College
University of Hannover  (Deutsches Seminar)
Course
Empirische Untersuchungen zur Phraseologie
Grade
sehr gut
Authors
Tim Fischer (Author), Kathrin Nehm (Author)
Publication Year
2006
Pages
41
Catalog Number
V54287
ISBN (eBook)
9783638495318
ISBN (Book)
9783638663274
Language
German
Tags
phraseologismen spielfilmen filmplakaten eine untersuchung beispiele
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Tim Fischer (Author), Kathrin Nehm (Author), 2006, Phraseologismen in Spielfilmen und auf Filmplakaten - Eine empirische Untersuchung anhand ausgewählter Beispiele, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54287
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