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Didaktisch-methodische Vermittlung von Beinschwungbewegungen am Beispiel

Title: Didaktisch-methodische Vermittlung von Beinschwungbewegungen am Beispiel

Term Paper , 2004 , 23 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Sebastian Knobbe (Author)

Sport - Theory and Practice
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„Das Gerätturnen ist eine technisch-kompositorische Mehrkampfsportart, die vom Turner die Beherrschung neuartiger, schwieriger und koordinativ komplizierter Bewegungen verlangt, die unter weitgehend gleichbleibenden Bedingungen auszuführen sind.“ (Buchmann & Härtig, 1988, S.7). Die Bandbreite dieser Bewegungen ist aufgrund der Verschiedenartigkeit der Wettkampfgeräte enorm. Die einzelnen Elemente basieren dabei auf den verschiedensten Fähigkeiten und Fertigkeiten. Zu den am häufigsten ausgeführten Tätigkeiten im Gerätturnen sind u.a. das Stützen, das Schwingen, das Hängen, das Springen, das Fliegen, das Rollen, das Landen, das Überschlagen und das Drehen zu zählen. Um sich in diesem Artenreichtum turnerischer Elemente überhaupt zurechtzufinden, hat es sich als günstig erwiesen, die einzelnen Techniken unterschiedlichen Strukturgruppen zuzuordnen. Dabei bilden jedoch nicht die Geräte an denen die jeweiligen Elemente geturnt werden, sondern die biomechanischen Besonderheiten der Techniken die Grundlage für die Zuordnung eines Elements zu einer Strukturgruppe. Eine dieser Strukturgruppen, die der Beinschwungbewegungen, bildet im Folgenden auch den Ausgangspunkt dieser Arbeit.
Dabei soll es zunächst darum gehen, die allgemeinen Merkmale und Spezifika dieser Gruppe vorzustellen. Alsdann wird sich einer speziellen Technik aus dieser Gruppe, der Drehhocke , zugewandt werden. Analog zu den allgemeinen Merkmalen der Beinschwünge, wird hier über die spezifischen Kennzeichen und Voraussetzungen der Drehhocke zu sprechen sein. In diesem Zusammenhang wird explizit auf die Phasenstruktur der Bewegung verwiesen. In einem weiteren Abschnitt wird alsdann eine Möglichkeit des methodischen Vorgehens bei der Vermittlung der Technik der Drehhocke präsentiert. Hierbei wird zugleich auf die Merkmale der speziellen vorbereitenden Übungen, auf die Möglichkeiten des Helfens und Sicherns, auf die typischen Fehler im Bewehungsablauf und auf einige Varianten der Übungssteigerung einzugehen sein. In einem letzten Abschnitt wird dann die im Rahmen der Lehrveranstaltung abgehaltene Stunde zur „Vermittlung der Drehhocke“ vorgestellt. Hierbei wird der Focus der Betrachtungen neben der didaktisch-methodischen Vorgehensweise auf dem Vergleich der gesetzten und der erreichten Lernziele liegen.

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Inhaltsverzeichnis

1. Problemstellung

2. Charakteristika der Strukturgruppe der Beinschwungbewegungen

3. Spezifische Anforderungen und Merkmale der Drehhocke

4. Allgemeine und spezielle Voraussetzungen der Drehhocke

5. Möglichkeit einer methodischen Reihe

5.1. Hilfestellung

5.2. Vorbereitende Übungen

5.3. Methodische Reihung

5.4. Möglichkeiten der Übungssteigerung/ -veränderung

5.5. Typische Fehler und deren Korrektur

6. Didaktisch-methodische Durchdringung des Stundenentwurfs

6.1. Vorbemerkungen

6.2. Einleitender Teil

6.3. Hauptteil

6.4. Auswertung der Stunde

6.5. Protokoll der Lehrprobe

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht die didaktisch-methodische Vermittlung der Drehhocke in den Außenquerstand am Parallelbarren. Ziel ist es, basierend auf einer strukturellen Analyse der Bewegung, ein systematisches Lehrkonzept zu entwickeln, das unter Berücksichtigung von Leistungsvoraussetzungen und Fehlerquellen eine effiziente Erlernung der Technik ermöglicht.

  • Charakterisierung der Strukturgruppe der Beinschwungbewegungen
  • Biomechanische und technische Analyse der Drehhocke
  • Ermittlung konditioneller, koordinativer und psychischer Voraussetzungen
  • Erstellung einer methodischen Reihe zur Bewegungssicherung
  • Praktische Erprobung und Evaluation eines Stundenentwurfs

Auszug aus dem Buch

3. Spezifische Anforderungen und Merkmale der Drehhocke

Im Anschluss an die soeben besprochenen allgemeinen Merkmale der Beinschwungbewegungen, soll an dieser Stelle auf die typischen Kennzeichen der Drehhocke eingegangen werden. Dabei werden sowohl technische als auch biomechanische Aspekte Berücksichtigung finden. Aufgrund der bis hierher angewandten Verfahrensweise, werden auch die spezifischen Kennzeichen der Drehhocke anhand der Phasenstruktur der Bewegung verdeutlicht werden. Aus Gründen der besseren Lesbarkeit wird dabei von der Drehhocke in den Außenquerstand rechts seitlings ausgegangen.

Da die Drehhocke am Parallelbarren geturnt wird, ist der Querstütz die Ausgangstellung für dieses Element. Während der einleitenden Phase ist es das Ziel, mit Hilfe des Vor- und Rückschwingens den Körper in eine geeignete Position für den Beginn der Hauptphase zu bringen. Die einleitende Phase lässt sich in zwei Abschnitte gliedern. Der Erste umfasst all jene Aktionen vor dem Abschwung, die den Körper in die höchste Körperschwerpunkt-Position bringen. Dem Zweiten wird dann jene Phase zugerechnet, in welcher der Körper aus der höchsten Körperschwerpunkt-Position mit leicht gebeugter Hüfte abwärts schwingt. Die einleitende Phase endet in dem Augenblick, in dem die Hüftrückseite die Hände erreicht (vgl. Knirsch, 2003, S.64).

Zusammenfassung der Kapitel

1. Problemstellung: Einordnung der Drehhocke in das Gerätturnen und Definition des Arbeitsziels.

2. Charakteristika der Strukturgruppe der Beinschwungbewegungen: Darstellung der biomechanischen Eigenschaften und der Phasenstruktur von Beinschwungtechniken.

3. Spezifische Anforderungen und Merkmale der Drehhocke: Detaillierte Analyse der Bewegungsphasen unter Berücksichtigung biomechanischer Besonderheiten.

4. Allgemeine und spezielle Voraussetzungen der Drehhocke: Aufarbeitung der notwendigen konditionellen, koordinativen und psychischen Leistungsvoraussetzungen.

5. Möglichkeit einer methodischen Reihe: Vorstellung von Hilfestellungen, vorbereitenden Übungen und methodischen Wegen zur Zielbewegung.

6. Didaktisch-methodische Durchdringung des Stundenentwurfs: Reflexion einer praktischen Lehrprobe inklusive Erwärmung, Hauptteil und Auswertung.

Schlüsselwörter

Gerätturnen, Drehhocke, Beinschwungbewegungen, Parallelbarren, methodische Reihe, Körperschwerpunkt, Bewegungsphase, Hilfestellung, konditionelle Leistungsvoraussetzungen, koordinative Fähigkeiten, Lehrprobe, Stundenentwurf, Biomechanik, Hockwende, Längsachsendrehung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die didaktisch-methodische Vermittlung der Drehhocke am Parallelbarren als eine spezifische Form der Beinschwungbewegungen im Gerätturnen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Neben der biomechanischen Bewegungsanalyse stehen die Lernvoraussetzungen, der Aufbau methodischer Übungsreihen sowie die praktische Umsetzung in einem Stundenentwurf im Fokus.

Welches primäre Ziel verfolgt die Arbeit?

Ziel ist die Erarbeitung eines strukturierten Lehrweges, der es Turnenden ermöglicht, die Drehhocke sicher und flüssig zu erlernen, unter Beachtung von Fehlerkorrekturen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine sportwissenschaftliche Belegarbeit, die auf einer Literaturanalyse sowie der praktischen Anwendung und Reflexion eines methodischen Lehrwegs basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung (Voraussetzungen, Phasenstruktur) und eine praktische methodische Aufarbeitung inklusive Fehleranalysen und eines Stundenprotokolls.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Kernbegriffe sind Drehhocke, Beinschwung, methodische Reihe, Parallelbarren, Angstbarrieren und motorischer Lernprozess.

Warum spielt die Steuerfunktion des Kopfes bei der Drehhocke eine wichtige Rolle?

Die bewusste Kopfdrehung in Richtung der Drehbewegung unterstützt die Längsachsendrehung und ist essenziell für die koordinative Umsetzung des Elements.

Welchen Einfluss haben Angstbarrieren auf den Lernprozess?

Angstbarrieren, insbesondere vor dem Anschlagen am Holm, wirken sich hinderlich auf den Lernfortschritt aus und erfordern eine angepasste Hilfestellung sowie den Einsatz methodischer Zwischenschritte.

Welche Rolle spielt die Differenzierung innerhalb der Lehrprobe?

Die Differenzierung ermöglicht es, auf die unterschiedlichen Leistungsniveaus und Ängste der Lernenden einzugehen, etwa durch die Wahl verschiedener Übungsintensitäten am Barrenende oder in der Mitte.

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Details

Title
Didaktisch-methodische Vermittlung von Beinschwungbewegungen am Beispiel
College
Otto-von-Guericke-University Magdeburg  (Institut für Sportwissenschaft)
Course
Gerätturnen - Vertiefung
Grade
1,3
Author
Sebastian Knobbe (Author)
Publication Year
2004
Pages
23
Catalog Number
V54310
ISBN (eBook)
9783638495486
ISBN (Book)
9783638792080
Language
German
Tags
Didaktisch-methodische Vermittlung Beinschwungbewegungen Beispiel Gerätturnen Vertiefung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sebastian Knobbe (Author), 2004, Didaktisch-methodische Vermittlung von Beinschwungbewegungen am Beispiel , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54310
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