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"Karambolage" im Sendekonzept von ARTE

Title: "Karambolage" im Sendekonzept von ARTE

Thesis (M.A.) , 2005 , 142 Pages , Grade: 1,5

Autor:in: Martin Marcel Bauch (Author), Romy Bretfeld (Author)

French Studies - Culture
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit soll einen Einblick in die Entwicklung des Fernsehsenders ARTE liefern. Dabei wird, neben der Geschichte dieses Projektes, anhand der Empfangsmöglichkeiten und der Marktanteile aufgezeigt, inwieweit er als europäischer Kulturkanal etabliert und akzeptiert ist. Nach einer Vorstellung des Sendekonzepts und der damit verbundenen Ziele richtet sich das Hauptaugenmerk dieser Arbeit auf die Sendung ‚Karambolage’ als erste deutsch-französische Sendung auf inhaltlicher und produktiver Ebene bei ARTE. Ein enger Zusammenhang zwischen Präsentation des Senders und ‚Karambolage’ ist gegeben, da die Entwicklung einer so konstruierten Sendung einen Höhepunkt in der Geschichte und den Gründungszielen von ARTE darstellt.

Um diese These zu belegen, werden anfangs Hintergründe zur Produktion und Konzeption der Sendung dargestellt. Dies ist notwendig, um zu verstehen, aus welchen Gründen die Autorin die Sendung entworfen hat und welches Ziel sie bei ARTE verfolgt.

In weiteren Kapiteln wird geklärt, welche Inhalte in ‚Karambolage’ präsentiert und wie diese filmisch umgesetzt werden. Diese Erläuterung erfolgt anhand einer repräsentativen Untersuchung der Beispielsendung, vom 10. Oktober 2004. Es wird dabei die Frage aufgeworfen, ob bereits die Methoden der filmischen Umsetzung zur Entwicklung eines besseren Verständnisses für die andere Kultur beim Zuschauer beitragen können.

Weiterhin wird die Frage der kulturellen Annäherung noch einmal aufgenommen und anhand der Theorie der Kulturstandards und Stereotypen untersucht. Dazu wird das Konzept der Kulturstandards in Hinblick auf Stereotype und Vorurteile zunächst allgemein erklärt und ihre Bedeutung erläutert.

Den Abschluss der Arbeit bildet eine Vorausschau auf die Zukunft der Sendung bei ARTE und eine Zusammenfassung der Untersuchungsergebnisse. Unser Dank gilt Thomas Gerlach von ARTE G.E.I.E. und Maija-Lene Rettig, stellvertretende Chefredakteurin von ‚Karambolage‘, für die freundliche Unterstützung bei der Materialrecherche. Außerdem danken wir auch Prof. Ulrike Brummert für die kritische Manuskriptdurchsicht.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Entwicklung des Senders ARTE. RB.

1.1 Der Sender in den Jahren seiner Gründung

1.2 Europäische Expansion nach dem Sendestart

1.3 ARTE heute

1.3.1 Die Organisation des Senders

1.3.2 Das Programmdesign des Senders

2 Die Verbreitung von ARTE. MMB.

2.1 Überblick

2.2 Die Verbreitung in Deutschland

2.3 Die Verbreitung in Frankreich

2.4 Die Verbreitung in den ARTE-Partnerländern

2.4.1 Belgien

2.4.2 Österreich

2.4.3 Schweiz

2.4.4 Niederlande

2.4.5 Finnland

2.4.6 Polen

2.4.7 Spanien

2.5 Die Verbreitung in anderen Ländern

2.6 Fazit

3 Akzeptanz von ARTE in Deutschland und Frankreich. MMB.

3.1 Überblick

3.2 Gründe für die unterschiedliche Rezeption in Deutschland und Frankreich

3.3 Ausblick

4 Die Zielvorstellungen des Senders ARTE. RB.

4.1 Kultur – ein ganz besonderes Gut

4.2 Mettre la télévision au service de l’homme européen

4.3 So hab’ ich das noch nie gesehen.

5 Die Sendung ‚Karambolage‘. RB.

5.1 Claire Doutriaux – die Erfinderin.

5.2 Das Konzept

5.3 Die Produktion

5.4 Welche Inhalte werden in ‚Karambolage’ vermittelt?

6 Wie werden die Inhalte in ‚Karambolage‘ filmisch gestaltet? RB.

6.1 Techniken der Filmanalyse – ein Exkurs

6.2 Analyse der Beispielsendung vom 10.10.2004

6.2.1 Das Sendeprofil

6.2.2 Der Gegenstand

6.2.3 Das Wort

6.2.4 Das Inventar

6.2.5 Das Symbol

6.2.6 Das Rätsel

6.3 Fazit

7 Kulturstandards und Stereotype in ‚Karambolage’. MMB.

7.1 Bedeutung der Kultursensibilisierung

7.2 Kulturstandard-Konzept

7.2.1 Definition von Kulturstandards

7.2.2 Konstruktionsprozess von Kulturstandards

7.2.2.1 Überblick

7.2.2.2 Fehlinterpretationen bei der Generierung von Kulturstandards

7.2.3 Grenzen des Kulturstandard-Konzepts

7.3 Kulturstandard versus Vorurteil und Stereotyp

7.4 Vermittlungsformen in ‚Karambolage’

7.4.1 Wie wird der Zuschauer für die jeweils andere Kultur sensibilisiert?

7.4.2 Fördert die Sendung nicht eher die Etablierung von Stereotypen und Vorurteilen, als damit aufzuräumen?

7.4.2.1 Überblick

7.4.2.2 Stereotypisierende Beiträge

7.4.2.3 Vermeidung der Stereotypisierung

7.4.2.4 Fazit

7.4.3 Inwiefern finden sich Aspekte des Kulturstandard-Konzepts in der Sendung wieder?

7.4.3.1 Überblick

7.4.3.2 Direkter Vermittlungsweg

7.4.3.3 Indirekter Vermittlungsweg

7.4.3.4 Humorvoller Vermittlungsweg

7.4.3.5 Vermittlung mittels Bild und Text

7.4.3.6 Fazit

8 Kritik und Aussichten. MMB.

8.1 Einschätzungen der Sendung ‚Karambolage’ in der Öffentlichkeit

8.1.1 Die Präsentation von ‚Karambolage’ bei ARTE

8.1.2 Pressestimmen in Frankreich

8.1.3 Weitere öffentliche Positionierungen in Frankreich

8.1.4 Pressestimmen in Deutschland

8.1.5 Andere öffentliche Stellungnahmen in Deutschland

8.2 Die Marktanteile der Sendung ‚Karambolage’

8.3 Alltagskulturelle versus wissenschaftliche Betrachtungsweise

8.4 Die Zukunft der Sendung bei ARTE

Zielsetzung und Themen der Arbeit

Die vorliegende Magisterarbeit untersucht die Entwicklung und Bedeutung der deutsch-französischen Sendung ‚Karambolage’ im Sendekonzept von ARTE. Dabei wird analysiert, inwiefern die Sendung zur Kultursensibilisierung beiträgt und wie sie kulturelle Stereotype thematisiert oder gegebenenfalls reproduziert.

  • Historische Entwicklung des Senders ARTE und seines Programmdesigns.
  • Methodische Analyse der filmischen Gestaltung der Sendung anhand von Beispielbeiträgen.
  • Interkulturelle Theoriebetrachtung: Kulturstandards, Stereotype und Vorurteile.
  • Untersuchung der Vermittlungsformen von kulturellen Inhalten in ‚Karambolage’.
  • Evaluation der Akzeptanz und öffentlichen Kritik in Deutschland und Frankreich.

Auszug aus dem Buch

5.2 Das Konzept

Eine Sendung ‚Karambolage‘ ist elf Minuten lang. In dieser Zeit werden in drei bis vier verschiedenen Rubriken Details aus der deutschen und französischen Alltagskultur thematisiert. Diese sind in einen Rahmen eingebettet, der von dem Grafiker Joris Clerté entworfen wurde. Das primäre Ziel war es von Anfang an eine deutsch-französische Sendung zu produzieren, d.h. mit Mitarbeitern und Autoren, die lange in beiden Ländern gelebt haben und auf wirkliche Erfahrungen zurückgreifen können. Und außerdem ist ein Ziel, eine Sendung zu konzipieren, in der es darum geht, Unterschiede und Gemeinsamkeiten der beiden Kulturen aufzuzeigen und damit im weitesten Sinne zur Annäherung und Völkerverständigung beizutragen. Dagegen sträubte sich der Sender allerdings sehr lang.

Dieses Anliegen drückt sich auch im Namen der Sendung aus. Schon die Schreibweise des aus dem Französischen entlehnten Wortes mit dem deutschen ‚K‘ am Wortanfang bringt die Synthese aus dem Kulturgut der beiden Länder zum Ausdruck. Inhaltlich geht es um das Aufeinandertreffen - die Karambolage - zweier Kulturen. Ergänzend kommt hinzu, dass Karambolage auch eine Variante des Billard ist, wodurch man die Sendung auch unter einem spielerischen Aspekt betrachten kann.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Entwicklung des Senders ARTE. RB.: Dieses Kapitel gibt einen historischen Überblick über die Gründung und strukturelle Entwicklung von ARTE als deutsch-französischer Kulturkanal.

2 Die Verbreitung von ARTE. MMB.: Hier wird die technologische Entwicklung und die Verbreitungsstrategie des Senders in Europa detailliert dargestellt.

3 Akzeptanz von ARTE in Deutschland und Frankreich. MMB.: Dieses Kapitel untersucht die Einschaltquoten und die unterschiedliche Rezeption des Senders in den beiden Gründungsländern.

4 Die Zielvorstellungen des Senders ARTE. RB.: Die grundlegenden Ziele und die Philosophie des Senders, insbesondere im Hinblick auf den Kulturbegriff und die europäische Integration, werden hier erläutert.

5 Die Sendung ‚Karambolage’. RB.: Dieses Kapitel widmet sich der Entstehung und dem inhaltlichen Konzept der spezifischen Sendung ‚Karambolage’.

6 Wie werden die Inhalte in ‚Karambolage‘ filmisch gestaltet? RB.: Eine methodische Analyse der filmischen Umsetzung und der Ästhetik der Sendung steht hier im Zentrum.

7 Kulturstandards und Stereotype in ‚Karambolage’. MMB.: Das Kapitel befasst sich mit der theoretischen Einordnung der Sendung in die interkulturelle Forschung sowie der kritischen Untersuchung von Stereotypen.

8 Kritik und Aussichten. MMB.: Abschließend werden die öffentliche Kritik in Presse und Internet sowie die Zukunftsperspektiven der Sendung diskutiert.

Schlüsselwörter

ARTE, Karambolage, Kulturkanal, deutsch-französische Beziehungen, Kultursensibilisierung, Kulturstandards, Stereotype, Vorurteile, Fernsehgestaltung, Medienanalyse, interkulturelle Kommunikation, Claire Doutriaux, Alltagskultur, Programmdesign, Marktanteile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die deutsch-französische Sendung ‚Karambolage’ auf ARTE und untersucht, wie diese Sendung kulturelle Unterschiede zwischen beiden Ländern vermittelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Geschichte von ARTE, die medienwissenschaftliche Analyse der Sendung und die Anwendung interkultureller Theorien über Kulturstandards und Stereotype.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es zu klären, ob die Sendung erfolgreich dazu beiträgt, ein tieferes Verständnis für die jeweils andere Kultur zu schaffen, ohne dabei schädliche Stereotype zu verfestigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit kombiniert einen historischen Abriss, die methodische Analyse filmischer Gestaltung (Trickfilmanalyse) und die Anwendung interkultureller Ansätze zur Kultursensibilisierung.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine Vorstellung der Sendung, eine filmwissenschaftliche Analyse der Ästhetik sowie eine kritische Auseinandersetzung mit der Theorie der Kulturstandards und Stereotype.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird durch Begriffe wie interkulturelle Kommunikation, Kulturstandards, Stereotype, ARTE und mediale Kulturbeschreibung charakterisiert.

Wie geht die Sendung mit dem Problem der Stereotypisierung um?

Die Sendung versucht Stereotype durch einen humorvollen, spielerischen Ansatz und die Fokussierung auf konkrete, alltägliche Details statt auf allgemeine Verhaltensweisen zu entkräften, auch wenn dies nicht immer vollständig gelingt.

Warum ist das Format ‚Karambolage’ als ein wichtiger Schritt für ARTE zu betrachten?

Es handelt sich um die erste inhaltlich wirklich deutsch-französische Produktion, bei der Mitarbeiter aus beiden Ländern eng zusammenarbeiten, um Gemeinsamkeiten und Unterschiede explizit zu thematisieren.

Excerpt out of 142 pages  - scroll top

Details

Title
"Karambolage" im Sendekonzept von ARTE
College
Technical University of Chemnitz  (Philosophische Fakultät)
Grade
1,5
Authors
Martin Marcel Bauch (Author), Romy Bretfeld (Author)
Publication Year
2005
Pages
142
Catalog Number
V54402
ISBN (eBook)
9783638496186
ISBN (Book)
9783638700412
Language
German
Tags
Karambolage Sendekonzept ARTE
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Martin Marcel Bauch (Author), Romy Bretfeld (Author), 2005, "Karambolage" im Sendekonzept von ARTE, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54402
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