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Lehrer und ihre Einstellung gegenüber verhaltensauffälligen Schülern

Title: Lehrer und ihre Einstellung gegenüber verhaltensauffälligen Schülern

Diploma Thesis , 2006 , 389 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl. Päd. Valerie Kremp-Ries (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die vorliegende Arbeit beschäftigt sich mit Subjektiven Theorien von Lehrkräften über Schüler und Schülerinnen mit Verhaltensauffälligkeit und über deren Umgang damit. Ziel der Arbeit ist die Ermittlung von Lehrereinstellung bezüglich verhaltensauffälliger Schüler/innen und die Ermittlung von Umgangsformen mit diesen Jugendlichen sowie der Konsequenzen, die sich daraus für die Soziale Arbeit in Schulen ziehen lassen.

Aus dieser Zielsetzung ergeben sich folgende zentrale Fragestellungen:

·Wie beschreiben Lehrkräfte verhaltensauffällige Schüler/innen und welche Möglichkeiten nutzen sie im Umgang mit verhaltensauffälligen diesen?
·Welche Faktoren begünstigen einen effizienten Umgang mit Verhaltensauffälligkeiten?
·Welche Konsequenzen sind daraus für die Soziale Arbeit in Schulen zu ziehen?

Zur Beantwortung dieser Fragen wird der Stand der Wissenschaft in den Bereichen Verhaltensauffälligkeit, Prävention und Intervention sowie Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe dargestellt und 19 Interviews mit Klassenlehrer/innen an baden – württembergischen Hauptschulen werden mit qualitativen Methoden ausgewertet.

Der Theorieteil umfasst ingsgesamt 3 Kapitel, in denen der Leser unter anderem Definitionen und Erklärungsansätze zur Verhaltensauffälligkeit erhält, Möglichkeiten zur Prävention und Interaktion kennenlernt und Einblicke in die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe bekommt. In allen drei Kapiteln wird der Stand der Forschung im Rückgriff auf empirische Daten dargelegt.

Der empirische Teil der Studie enthält Abschnitte über Grundlagen der Qualitativen Sozialforschung und über das Forschungsprogramm „Subjektive Theorien“. Des Weiteren werden Forschungsziele, Erhebungs-, Aufbereitungs- und Auswertungsverfahren sowie die Kategorien der Untersuchung dargestellt. Die Auswertung umfasst die Ergebnisse der vorliegenden Untersuchung, wie die Beschreibung von verhaltensauffälligen Schülern durch Lehrkräfte, Ursachen von Verhaltensauffälligkeit und in Schulen angewandte Umgangsmöglichkeiten.

Anschließen findet sich eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Ergebnisse der Untersuchung, aus denen Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen gezogen werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Aufbau der Arbeit

1.2 Danksagungen

2. Verhaltensauffälligkeit

2.1 Vorbemerkungen

2.2 Definitionen und Erklärungsansätze

2.3 Stand der Forschung

2.3.1 Verhaltensauffälligkeit: von Lehrkräften präferierte Definitionen und Definitionen durch Lehrkräfte

2.3.2 Verhaltensauffälligkeiten bei Schülern aus Sicht der Lehrkräfte

2.3.3 Ursachen von Verhaltensauffälligkeiten aus Sicht der Lehrkräfte

2.3.4 Zusammenfassung

3. Prävention und Intervention

3.1 Maßnahmen (in) der Schule

3.1.1 Handlungsmuster von Lehrkräften

3.1.2 Erziehungs- und Ordnungsmaßnahmen nach § 90 Schulgesetz

3.1.3 Trainingsraummethode

3.1.4 Streitschlichtung, Mediation, Täter – Opfer – Ausgleich

3.1.5 Stufenpläne

3.1.6 Verstärkung und Token – Programme

3.1.7 Kontingenzverträge

3.1.8 Selbstkontrollverfahren und Partner – Lernen

3.1.9 Soziale Lernprogramme und Gewaltpräventionsprogramme

3.1.10 Kooperation mit Schülerinnen und Schülern

3.1.11 Kooperation im Kollegium

3.1.12 Empowerment

3.2 Möglichkeiten der Jugendhilfe nach dem KJHG

3.2.1 Das neue Verständnis der Jugendhilfe

3.2.2 Beratung

3.2.3 Hilfen zur Erziehung

3.2.4 Hilfeplanung

3.3 Möglichkeiten im Bereich der Sonderpädagogik

3.3.1 Schule für Erziehungshilfe und „E – Klasse“

3.3.2 Mobile sonderpädagogische Dienste

3.3.3 Ergebnisse einer Studie zum mobilen sonderpädagogischen Dienst

3.3.4 Integrative Möglichkeiten in Kooperation zwischen Sonder- und Sozialpädagogik

3.4 Förderplanung

3.4.1 Begriffserklärung und Funktion in der Schule

3.4.2 Förderplanung: von der Eingangsdiagnose zur Fortschreibungsdiagnose

3.4.3 Problematiken von Förderplänen

3.4.4 Prinzipien gelingender Förderplanung

3.4.5 Kooperative Förderplanung

3.5 Sonstige Maßnahmen

3.5.1 Medikamentöse Behandlung

3.5.2 Therapeutische Verfahren

3.5.3 “Psychotechniken”

4. Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe

4.1 Rechtliche Grundlagen

4.1.1 Sozialgesetzbuch VIII: Kinder- und Jugendhilfegesetz

4.1.2 Schulgesetz

4.1.3 Kooperationsvereinbarungen zwischen Jugendhilfe und Schulen in Baden – Württemberg

4.2 Spannungsfelder

4.2.1 Strukturelle Spannungsfelder

4.2.2 Spannungsfeld „Feuerwehrfunktion“

4.2.3 Spannungsfelder zwischen Lehrkräften und Professionellen der Sozialen Arbeit

4.3 Gegenseitige Erwartungen, Forderungen und Rahmenbedingungen

4.4 Möglichkeiten und Modelle der Kooperation

4.4.1 Möglichkeiten im Bereich der Planung und Entwicklung

4.4.2 Möglichkeiten im Bereich der Prävention

4.4.3 Möglichkeiten im Bereich der Schulsozialarbeit

4.4.4 Möglichkeiten im reaktiven Bereich

4.4.5 Kooperationsmodelle

4.5 Kooperation und Ganztagsschule

4.5.1 Investitionsprogramm „Zukunft Bildung und Betreuung“

4.5.2 Definition und Modelle von Ganztagschulen

4.5.3 Anzeichen und Impulse für Kooperation

4.5.4 Beispiele für Kooperation im Ganztagsbetrieb

4.6 Stand der Forschung

4.6.1 Aufgaben von Schule und Lehrkräften aus Lehrersicht

4.6.2 Informiertheit der Lehrkräfte über die Jugendhilfe

4.6.3 Kooperation von Lehrkräften mit internen und externen Partnern

4.6.4 Verhältnis Lehrkraft – Sozialarbeiter/in

4.6.5 Zufriedenheit der Lehrkräfte bei Kooperationsprojekten

5. Praxisteil

5.1 Forschungsziel und Forschungsfragen der Untersuchung

5.2 Subjektive Theorien

5.2.1 Begriffserklärung

5.2.2 Abgrenzung zu wissenschaftlichen Theorien und zur Kognitionsforschung

5.2.3 Subjektive Theorien im Kontext von Schule

5.3 Grundlagen der qualitativen Sozialforschung

5.3.1 Zur Geschichte der qualitativen Sozialforschung

5.3.2 Grundsätze qualitativen Denkens

5.3.3 Gütekriterien

5.4 Zur Untersuchung

5.4.1 Methodenreflexion

5.4.2 Forschungsdesign

5.4.3 Erhebungsverfahren

5.4.4 Aufbereitungsverfahren

5.4.5 Analyseverfahren

5.4.6 Aussagekraft der Untersuchung

5.4.7 Kategorien

5.5 Reflexion

6. Auswertung

6.1 Zum Erziehungs- und Bildungsauftrag

6.2 Pädagogische Leitideen der Lehrkräfte

6.2.1 Aufbau einer Beziehung zu den Schülern

6.2.2 Vermittlung von Werten: Höflichkeit, Pünktlichkeit, Umgangsformen

6.2.3 Stärkung des Selbstvertrauens der Schüler/innen

6.2.4 Förderung des sozialen Miteinanders

6.2.5 Erziehung zur Selbstständigkeit

6.2.6 Lehrkraft als Vorbild

6.2.7 Vermittlung von Fachwissen

6.2.8 Zusammenfassung

6.3 Beschreibung von verhaltensauffälligen Schülern

6.3.1 Aktualität des Themas

6.3.2 Unterrichtsstörende Verhaltensweisen

6.3.3 Aggressive Verhaltensweisen

6.3.4 Verhältnis zu den Klassenkameraden

6.3.5 Verhältnis zu den Lehrkräften

6.3.6 Leistungsprobleme

6.3.7 Selbstwahrnehmung

6.3.8 Einzelbeschreibungen

6.3.9 Zusammenfassung

6.4 Ursachen von Verhaltensauffälligkeit aus Sicht der befragten Lehrkräfte

6.4.1 Die Schwierigkeit eine Ursache herauszudeuten

6.4.2 Familie

6.4.3 Im Schüler selbst liegende Ursache

6.4.4 Schule und Unterricht

6.4.5 Medien

6.4.6 Pubertät

6.4.7 Migration

6.4.8 Peergroup

6.4.9 Individualismus

6.4.10 Einzelpositionen

6.4.11 Zusammenfassung

6.5 Definitionen durch die Lehrkräfte zum Begriff der Verhaltensauffälligkeit

6.5.1 Vom Problem eine Definition zu formulieren

6.5.2 Auftretensformen und Frequenz

6.5.3 Normbezug

6.5.4 Begründungen

6.5.5 Umgang

6.5.6 Zusammenfassung

6.6 Angewandte Erziehungsmittel der Lehrkräfte im Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern

6.6.1 Elternarbeit

6.6.2 Regeln – Struktur – Konsequenz

6.6.3 Gespräche mit dem Schüler

6.6.4 Gespräche mit der Klasse

6.6.5 Unterrichtsplanung

6.6.6 Auszeit

6.6.7 Extraaufgaben

6.6.8 Nachsitzen

6.6.9 Lob und Belohnung

6.6.10 Verstärkungsprogramme/ Schülerprogramme

6.6.11 Schulausschluss

6.6.12 Laut werden

6.6.13 Ignorieren

6.6.14 Streitschlichtung/Täter – Opfer – Ausgleich

6.6.15 Verträge

6.6.16 Sitzordnung

6.6.17 Ermahnung

6.6.18 Einzelnennungen

6.6.19 Exkurs: Das ambivalente Verhältnis zur Strafe

6.6.20 Zusammenfassung

6.7 Schulische Konzepte zum Umgang mit Verhaltensauffälligkeit

6.7.1 Anstoß zur Konzeptentwicklung

6.7.2 Schulen ohne fertig ausgearbeitetes Konzept

6.7.3 Schulen mit ausgearbeiteten Konzept

6.7.4 Zusammenfassung

6.8 Kooperation im Kollegium

6.8.1 Zufriedenheit bei der Kooperation

6.8.2 Den Unterricht betreffende Kooperation

6.8.3 Kooperation im Umgang mit verhaltensauffälligen Schülern

6.8.4 Zusammenfassung

6.9 Kontakt zum Jugendamt/ zu Einrichtungen der Sozialen Arbeit

6.9.1 Keine Kontakte zum Jugendamt

6.9.2 Kontakt zum Jugendamt nur in Einzel- oder „Akutfällen“

6.9.3 Probleme bei der Kooperation

6.9.4 Zufriedenheit

6.9.5 Kontakte über die Schulsozialarbeit

6.9.6 Kontakte zu weiteren sozialen Einrichtungen

6.9.7 Zusammenfassung

6.10 Kooperation mit dem Sonderpädagogischen Dienst

6.10.1 Keine Kontakte zum Sonderpädagogischen Dienst

6.10.2 Kooperationsformen

6.10.3 Aufgaben des Sonderpädagogischen Dienstes

6.10.4 Zufriedenheit

6.10.5 Zusammenfassung

6.11 Förderplanung

6.11.1 Verbreitung von Förderplänen im Schulalltag

6.11.2 Förderplanung in Kooperation mit Sonderpädagogen

6.11.3 Bereiche der Förderplanung

6.11.4 Begründung für den Verzicht auf Förderplanung: Differenzierung im Unterricht

6.11.5 Begründung: Überforderung

6.11.6 Begründung: Kein Bedarf

6.11.7 Sonstige Begründungen

6.12 Abschließende Bemerkungen

7. Hauptergebnisse und Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen

7.1 Hauptergebnisse der Untersuchung

7.2 Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen

7.3 Schlusswort

Zielsetzung & Forschungsthemen

Die vorliegende Diplomarbeit untersucht die subjektiven Theorien von Lehrkräften an Hauptschulen im Hinblick auf verhaltensauffällige Schülerinnen und Schüler. Dabei steht die Ermittlung von Lehrereinstellungen, die Identifikation von Umgangsformen mit diesen Jugendlichen sowie die Ableitung von Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen im Fokus.

  • Verständnis und Definition von Verhaltensauffälligkeit aus Lehrersicht
  • Präventions- und Interventionsmöglichkeiten im schulischen Alltag
  • Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe
  • Bedeutung subjektiver Theorien für das pädagogische Handeln
  • Anforderungen an eine kooperative Förderplanung

Auszug aus dem Buch

2.1 Vorbemerkungen

Bei der Auseinandersetzung mit dem Phänomen der Verhaltensauffälligkeit fällt sofort auf, dass sich eine Vielzahl von Erklärungsansätzen, Termini und Klassifikationsversuche finden lassen. Dabei handelt es sich um Versuche Verhaltensweisen von Jugendlichen und Kindern, die den normativen Erwartungen der Erwachsenen nicht entsprechen, zu beschreiben, zu erklären und zu kontrollieren. Da die Disziplinen, die sich mit der Thematik auseinandersetzen – also Pädagogik, Sonder- und Sozialpädagogik, Pädiatrie, Soziologie, Kriminologie, Psychologie und Psychiatrie, sich mit jeweils anderen Aspekten beschäftigen, andere Untersuchungsinteressen und -perspektiven verfolgen und sich hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen Tradition und Methodologie sowie ihrer normativen Bezugssysteme unterscheiden, kam es bisher weder zu einem interdisziplinären, noch zu einem intradisziplinären Konsens. Die Vielzahl der Veröffentlichungen führt nicht zu weiterer Klärung, sondern zu einer immer größer werdenden Diffusität.

Nach Goetze (2001:11) wird bereits auf der Ebene der Begrifflichkeit die Diffusität deutlich: verhaltensgestört, verhaltsauffällig oder -originell, sozial unangepasst, erziehungsschwierig. Gemein ist diesen Begriffen nur, dass sie negativ besetzt sind. Eine Einigung in der Fachwelt gibt es bisher nicht, obwohl es für die Verständigung förderlich wäre. In dieser Arbeit wird die Bezeichnung „verhaltensauffällig“ bevorzugt, weil sie weniger wertend ist. Zudem betonen Ortner/Ortner (1995:4), Bezug nehmend auf Barkey (1986:883), dass eine verhaltensauffällige Person nicht in jedem Fall bestimmte Merkmale aufweist, sondern einer beobachtenden Person etwas „auffällt“.

Eine weitere Schwierigkeit bei der Definition von Verhaltensauffälligkeit ergibt sich aus der Kulturabhängigkeit dessen, was als „auffällig“ gilt. Definitionsversuche sind daher mit Vorsicht zu behandeln. Bezug nehmend auf Kauffman (1989) stellt Goetze (2001:13ff) ausführlich dar, welche Kriterien eine Definition erfüllen muss, wenn sie wissenschaftlichen Kriterien genügen will:

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung stellt die zentralen Fragestellungen und das Forschungsziel der Arbeit vor und gibt einen Überblick über den Aufbau der sieben Kapitel.

2. Verhaltensauffälligkeit: Dieses Kapitel erörtert verschiedene Definitionen und Erklärungsansätze für Verhaltensauffälligkeiten und betrachtet den wissenschaftlichen Stand der Forschung dazu aus Sicht von Lehrkräften.

3. Prävention und Intervention: Hier werden unterschiedliche schulische Maßnahmen sowie Möglichkeiten der Jugendhilfe und Sonderpädagogik zur Förderung und Unterstützung verhaltensauffälliger Schülerinnen und Schüler vorgestellt.

4. Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe: Dieses Kapitel analysiert rechtliche Rahmenbedingungen und Spannungsfelder, die bei der Zusammenarbeit von Schule und Jugendhilfe auftreten können, und zeigt verschiedene Kooperationsmodelle auf.

5. Praxisteil: Der Praxisteil beschreibt das Forschungsdesign der qualitativen Untersuchung, inklusive der Methodenreflexion und der methodischen Grundlagen, auf denen die Auswertung der 19 Interviews basiert.

6. Auswertung: Hier werden die Ergebnisse der 19 geführten Interviews analysiert, geordnet nach Themen wie Erziehungsauftrag, pädagogische Leitideen, Ursachenzuschreibungen und eingesetzte Erziehungsmittel.

7. Hauptergebnisse und Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen: Dieses Kapitel fasst die Hauptergebnisse der Untersuchung zusammen und leitet konkrete Konsequenzen für die zukünftige Gestaltung der Sozialen Arbeit an Schulen ab.

Schlüsselwörter

Verhaltensauffälligkeit, Lehrkräfte, Subjektive Theorien, Kooperation, Jugendhilfe, Schule, Erziehung, Prävention, Intervention, Förderplanung, Schulsozialarbeit, Sonderpädagogik, Lehrerforschung, Qualitative Sozialforschung, Erziehungsauftrag

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Diplomarbeit untersucht die subjektiven Theorien von Lehrkräften an Hauptschulen zum Thema Verhaltensauffälligkeit bei Schülerinnen und Schülern sowie deren Umgang mit diesen Herausforderungen.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind Definitionen von Verhaltensauffälligkeit, schulische Präventions- und Interventionsmöglichkeiten, die Kooperation zwischen Schule und Jugendhilfe sowie die Rolle von Förderplänen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist die Ermittlung der Einstellungen von Lehrkräften zu verhaltensauffälligen Jugendlichen, die Dokumentation der angewandten Umgangsformen und die Ableitung von Konsequenzen für die Soziale Arbeit in Schulen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer qualitativen Forschungsweise. Konkret wurden 19 problemzentrierte Interviews mit Klassenlehrkräften an baden-württembergischen Hauptschulen durchgeführt und nach der qualitativen Inhaltsanalyse ausgewertet.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in theoretische Grundlagen und eine empirische Analyse. Es werden Konzepte wie Empowerment, Trainingsraummethode, Stufenpläne und die Kooperation zwischen Schule und Jugendamt detailliert besprochen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Verhaltensauffälligkeit, Lehrkräfte, Subjektive Theorien, Kooperation, Jugendhilfe, Schule, Erziehung, Prävention und Intervention.

Welche Rolle spielt die Schulsozialarbeit laut den Lehrkräften?

Die Lehrkräfte beurteilen Schulsozialarbeit in der Regel als entlastend und positiv, sofern sie in das Schulkonzept integriert ist und klare Kommunikationsstrukturen existieren.

Was ist das Hauptergebnis in Bezug auf Förderpläne?

Förderpläne sind im Alltag der Hauptschule kaum verbreitet. Die befragten Lehrkräfte sehen meist keinen Bedarf, nutzen alternative Differenzierungsmöglichkeiten im Unterricht oder fühlen sich durch die Aufgabe der Förderplanung überfordert.

Excerpt out of 389 pages  - scroll top

Details

Title
Lehrer und ihre Einstellung gegenüber verhaltensauffälligen Schülern
College
University of Education Freiburg im Breisgau  (Erziehungswissenschaft II - Sozialpädagogik)
Grade
1,3
Author
Dipl. Päd. Valerie Kremp-Ries (Author)
Publication Year
2006
Pages
389
Catalog Number
V54407
ISBN (eBook)
9783638496230
ISBN (Book)
9783638708920
Language
German
Tags
Lehrer Einstellung Schülern
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Päd. Valerie Kremp-Ries (Author), 2006, Lehrer und ihre Einstellung gegenüber verhaltensauffälligen Schülern, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54407
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