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Der Begriff der Mobilität in der Soziologie

Title: Der Begriff der Mobilität in der Soziologie

Term Paper , 2002 , 19 Pages , Grade: Insgesamt voll befriedigend

Autor:in: Josina Johannidis (Author)

Sociology - General and Theoretical Directions
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1.) Einleitung

Der Begriff der Mobilität kann in den Sozialwissenschaften und in der heutigen Gesellschaft durch sein häufiges Auftreten fast schon als ein Schlüsselbegriff verstanden werden. Bei interdisziplinärer Zusammenarbeit kommt es jedoch bei der genauen Definition des Mobilitätsbegriffs oft zu Unstimmigkeiten. In einigen Untersuchungen wie z.B. der Erörterung von beruflichen Positions- und Aufstiegschancen unter dem Aspekt des Erziehungseinfluss des Elternhauses und der Schule, die in der Soziologie zusammen mit der Erziehungswissenschaft erörtert wurden, ist eine interdisziplinäre Zusammenarbeit gelungen.(vgl. HARTFIL 1981, Seite 39).

Für die Menschen spielt Mobilität in den verschiedensten Lebensbereichen ihres Alltags eine Rolle. In der Berufswelt, der Wohnumgebung, der Konfession, der Zugehörigkeit zu einer politischen Partei und einer Reihe anderer Lebensumstände, sowohl räumlicher als auch in sozialer Form, finden Mobilitätsprozesse statt. Demzufolge ist der Begriff nicht nur interdisziplinär, sondern auch in den verschiedenen Teilbereichen der Soziologie, wie z.B. der Politischen- und der Familiensoziologie, zu finden. (vgl. KORTE, SCHÄFER 2000, Seite 205 / HILLMANN 1994, Seite 565).

Zum besseren Verständnis sollen erst die für diese Hausarbeit relevanten Begriffe der sozialen- und räumlichen Mobilität definiert werden. Im weiteren Verlauf dieser Arbeit soll dann der Aspekt der sozialen Mobilität betrachtet werden.
Auf dieser Basis werden die verschiedenen Mobilitätsbegriffe von Pitirim Sorokin, Max Weber und Theodor Geiger erläutert. Die Wahl dieser Darstellung erscheint sinnvoll, da es sich hier um Grundlagen der Mobilitätsforschung in der Soziologie handelt, die immer wieder Verwendung finden.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1.) Einleitung

2.) Mobilität

2.1) Räumliche Mobilität

2.2) Soziale Mobilität

3.) Unterschiedliche Mobilitätsbegriffe

3.1) Mobilität nach Pitirmi A.Sorokin

3.1.1) horizontale Mobilität

3.1.2) vertikale Mobilität

3.2) Mobilität nach Max Weber

3.2.1) Generationenmobilität

3.2.2) Karrieremobilität

3.3) Mobilität nach Theodor Geiger

3.3.1) Individuelle Mobilität

3.3.2) Kollektive Mobilität

4.) Praxisbezogenes Beispiel

5.) Schlussbetrachtung

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, den komplexen Begriff der Mobilität in der Soziologie zu definieren und dessen theoretische Grundlagen anhand bedeutender Wissenschaftler zu erläutern, um ein tieferes Verständnis für soziale Bewegungsprozesse zu schaffen.

  • Theoretische Abgrenzung der räumlichen von der sozialen Mobilität.
  • Analyse der Mobilitätskonzepte nach Pitirim A. Sorokin, Max Weber und Theodor Geiger.
  • Differenzierung zwischen Generationen- und Karrieremobilität.
  • Unterscheidung von individueller und kollektiver Mobilität.
  • Veranschaulichung der theoretischen Aspekte durch ein praxisnahes Fallbeispiel.

Auszug aus dem Buch

3.1) Mobilität nach Pitirmi A. Sorokin

Die Betrachtung Sorokins geschieht unter dem Aspekt, dass „social mobility- that is, the phenomenon of the shifting of individuals within social space(…). In the first place, social space is something quite different from geometrical space“ (SOROKIN 1998, Seite 3) ist. Unter dem Begriff des “social space”, fasst Sorokin vier Merkmale zusammen. „(1) social space is the universe of the human population; (2) man´s social positions is the totality of his relations toward all groups of a population and, within each of them, toward its members; (3) location of a man´s position in this social universe is obtained by ascertaining these relations; (4) the totality of such groups and the totality of the positions within each of them compose a system of social coordinates which permits us to define the social position of any man.” (SOROKIN 1998, Seite 6). Nach dieser Definition von „social space“ nimmt Sorokin, die Unterscheidung in die horizontale und die vertikale Dimension der sozialen Mobilität vor. (vgl. SOROKIN 1998, Seite 7).

Zusammenfassung der Kapitel

1.) Einleitung: Die Einleitung führt in die Relevanz des Mobilitätsbegriffs als Schlüsselbegriff der Sozialwissenschaften ein und stellt die theoretische Basis sowie die methodische Herangehensweise der Arbeit dar.

2.) Mobilität: Dieses Kapitel definiert Mobilität allgemein als Bewegungsvorgänge von Individuen oder Gruppen in sozialer und regionaler Hinsicht und unterscheidet dabei zwischen räumlicher und sozialer Mobilität.

3.) Unterschiedliche Mobilitätsbegriffe: Hier werden die zentralen theoretischen Ansätze von Pitirim A. Sorokin, Max Weber und Theodor Geiger detailliert gegenübergestellt, um ein differenziertes Verständnis der verschiedenen Mobilitätsformen zu ermöglichen.

4.) Praxisbezogenes Beispiel: Anhand der Biografie einer fiktiven Person werden die zuvor theoretisch erarbeiteten Mobilitätsformen veranschaulicht und deren gegenseitige Verschränkung im Alltag aufgezeigt.

5.) Schlussbetrachtung: Das Fazit fasst die Komplexität des Forschungsfeldes zusammen und verdeutlicht, dass Mobilität ein dynamisches Phänomen ist, das eng mit gesellschaftlichen Strukturen und dem industriellen Wandel verbunden bleibt.

Schlüsselwörter

Soziale Mobilität, Räumliche Mobilität, Mobilitätsforschung, Sozialstruktur, Pitirim A. Sorokin, Max Weber, Theodor Geiger, Generationenmobilität, Karrieremobilität, Individuelle Mobilität, Kollektive Mobilität, Statusveränderung, Strukturwandel, Soziale Schichtung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit dem komplexen soziologischen Begriff der Mobilität, definiert dessen verschiedene Dimensionen und untersucht die theoretischen Grundlagen der Mobilitätsforschung.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zentrale Themen sind die Abgrenzung von räumlicher und sozialer Mobilität, die Analyse von Auf- und Abstiegen sowie die Untersuchung von Einflussfaktoren wie Bildung und Strukturwandel.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, ein systematisches Verständnis für Mobilitätsprozesse in der Soziologie zu vermitteln, indem theoretische Konzepte präzise definiert und durch Beispiele operationalisiert werden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Literaturanalyse, bei der die Konzepte etablierter Soziologen wie Sorokin, Weber und Geiger gegenübergestellt und interpretiert werden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Theorien zur Mobilität von Sorokin (horizontal/vertikal), Weber (Generationen/Karriere) und Geiger (individuell/kollektiv) detailliert ausgearbeitet.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Soziale Mobilität, Sozialstruktur, Mobilitätsbarrieren, Strukturwandel und Schichtungsforschung.

Welche Rolle spielt die Bildung für die Mobilität laut dieser Arbeit?

Bildung wird als wesentlicher individueller Faktor identifiziert, der den sozialen Aufstieg begünstigen kann, wobei jedoch die geschlechtsspezifische Benachteiligung, insbesondere in historischen Kontexten, thematisiert wird.

Wie wird das Konzept des sozialen Raums bei Sorokin erklärt?

Sorokin definiert den sozialen Raum über ein System von Koordinaten, die sich aus der Gesamtheit der Beziehungen eines Menschen zu verschiedenen sozialen Gruppen und deren Mitgliedern zusammensetzen.

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Details

Title
Der Begriff der Mobilität in der Soziologie
College
University of Hagen  (Soziologie)
Grade
Insgesamt voll befriedigend
Author
Josina Johannidis (Author)
Publication Year
2002
Pages
19
Catalog Number
V5443
ISBN (eBook)
9783638133128
ISBN (Book)
9783656058359
Language
German
Tags
Mobilität horizontale Mobilität vertikale Mobilität Generationenmobilität Karrieremobilität Individuelle Mobilität Kollektive Mobilität Weber Sorokin Geiger
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Josina Johannidis (Author), 2002, Der Begriff der Mobilität in der Soziologie, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5443
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