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Makroökonomiefaktoren eines Autohauses

Title: Makroökonomiefaktoren eines Autohauses

Seminar Paper , 2006 , 76 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Bardo Hildmann (Author)

Business economics - Offline Marketing and Online Marketing
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„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“André Malraux Die Sättigung, Globalisierung, Internationalisierung, höherer Wettbewerb und Änderungen der Präferenzen der Zielgruppen sind unter anderem Gründe über die sich verändernde Umweltsituation. Deshalb wird es für die Unternehmen immer wichtiger ihre Marketingkonzepte an diese Dynamik anzupassen. Die Makroumwelt beschäftigt sich mit diesen verschiedenen Umwelteinflüssen und deren Veränderungen. Dabei ist besonders hervorzuheben, dass diese Einflüsse von den Unternehmen nicht beeinflussbar sind. Die Makroumweltfaktoren bilden den Rahmen für die Mikroumwelt und das Unternehmen selbst. Den somit größten Einfluss auf die darunter liegende Umwelt hat die Makroumwelt. Die Faktoren sind politisch-rechtlicher, soziokultureller, ökonomischer, ökologischer und technologischer Natur. Bei genauerer Betrachtung der einzelnen, von einander schwer abzugrenzenden und sich gegenseitig beeinflussenden, Faktoren versucht man für die darunter liegende Umwelt Strukturen darzustellen und zusammenzufassen. Der politisch-rechtliche Faktor gibt Auskunft über die rechtlichen Veränderungen und politischen Entwicklungen.
Der soziokulturelle Faktor befasst sich mit demographischen Entwicklungen und die daraus resultierenden Veränderungen auf die sozialen und kulturellen Einflüsse der Käufergruppen. Wobei die Altersstruktur, Bevölkerungsbewegung und Stadt-Umland-Wanderung die Kernaspekte dieses Faktors darstellen. Der ökonomische Faktor hat mit dem soziokulturellen den größten Einfluss auf die Mikroumwelt und das Unternehmen. Er beschreibt jegliche wirtschaftliche Einflüsse in Bezug auf die Konjunktur, Einkommen und die aus den Wirtschaftsfaktoren abzuleitende Kaufkraft. Die Entwicklungstrends in diesem Bereich haben häufig eine unmittelbare Relevanz für den Absatzmarkt.
Der ökologische Faktor gewinnt weltweit zunehmend an Bedeutung. Wachsendes Umweltbewusstsein und steigende Sensibilisierung der Konsumenten hinsichtlich umweltpolitischer Aspekte beeinflussen den Unternehmenserfolg nachhaltig. Der technologische Faktor betrachtet die innovativen zukünftigen Entwicklungen und Fortschritte in diesem Bereich.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

2. POLITISCH-RECHTLICHE MAKROUMWELT

2.1. Gruppenfreistellungsverordnung

2.2. Umsatzsteuer

2.3. Mineralölsteuer

3. SOZIOKULTURELLE MAKROUMWELT

3.1. Das Auto als Statussymbol

3.2. Demographische Entwicklung

3.2.1. Bevölkerungsbewegung - natürlich und räumlich

3.2.2. Single- und Zweipersonenhaushalte

3.2.3. Frauen in Rheinland-Pfalz und Trier

3.2.4. Altersstruktur

3.2.5. Geographische Wanderung- Stadt-Umland-Wanderung

3.2.6. Prognose

3.3. Verkehr

3.3.1. Aktuelle Lage

3.3.2. Prognose für Auto und Verkehr in Deutschland

4. ÖKONOMISCHE MAKROUMWELT

4.1. Erwerbstätigkeit

4.1.1. Begriffliche Erläuterungen

4.2. Arbeitsmarkt

4.2.1. Sozialversicherungspflichtige

4.2.2. Arbeitslosigkeit

4.3. Einkommen

4.3.1. Kaufkraft

4.3.2. Konsumausgaben

4.3.3. Konjunktur

4.3.4. Insolvenzen, Gewerbean- und Gewerbeabmeldungen

5. ÖKOLOGISCHE MAKROUMWELT

5.1. Ressourcenschutz

5.1.1. Schonende Produktion

5.1.2. Fahrzeugrecycling

5.2. Klimaschutz

5.2.1. Kraftstoffverbrauch

5.2.2. Abgasemission

6. TECHNOLOGISCHE UMWELT

6.1. Verkehrssicherheit

6.2. Kraftstoffe und Antriebstechnik

6.2.1. Potenziale zur Effizienzsteigerung

6.2.2. Perspektiven für alternative Kraftstoffe

7. FAZIT UND AUSBLICK

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die vielfältigen Einflussfaktoren der Makroumwelt auf die Automobilbranche. Ziel ist es, politisch-rechtliche, soziokulturelle, ökonomische, ökologische und technologische Rahmenbedingungen zu analysieren, um deren Bedeutung für die strategische Marketingplanung und den Unternehmenserfolg in einem dynamischen Markt zu verdeutlichen.

  • Analyse politisch-rechtlicher Rahmenbedingungen (z.B. GVO, Steuern)
  • Untersuchung soziokultureller Trends wie demographischer Wandel und Verkehrsverhalten
  • Bewertung ökonomischer Faktoren und deren Einfluss auf Kaufkraft und Absatz
  • Darstellung ökologischer Herausforderungen und Lösungsstrategien der Automobilindustrie
  • Betrachtung technologischer Innovationen zur Sicherung der Wettbewerbsfähigkeit

Auszug aus dem Buch

2.1. Gruppenfreistellungsverordnung

Aufgrund der großen Preisunterschiede innerhalb Europas, sah sich die EU-Kommission gezwungen einzugreifen, um den Wettbewerb zu erhöhen. Die Bürger konnten im Ausland verschiedene Güter billiger einkaufen. Da für Händler im Ausland andere Bestimmungen gelten als im Inland, beispielsweise die Besteuerung. Profitiert hat hiervon der Kunde, aber nicht der Händler, da der Händler an Gebietsschutz und Herstellervorgaben gebunden war. Diese Händler waren benachteiligt und ihnen sollten gleiche Möglichkeiten geboten werden.

Die Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) trat am 1.10.2005 in Kraft und regelt die veränderte Wettbewerbssituation. Grundsatz für die Änderung der Wettbewerbssituation ist der Artikel 81 des EG-Vertrages. In diesem Artikel steht, dass jeder Vertrag zwischen Unternehmen verboten ist, sobald eine der Parteien im Wettbewerb beschränkt ist. Schon bei der Gründung der EG (EU) wurde dem Wettbewerb eine besondere Bedeutung beigemessen. Aufgrund dieser Änderung ging die EG davon aus, dass sich die Preise innerhalb des offenen Marktes angleichen werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Darstellung der sich wandelnden Umwelteinflüsse und deren Relevanz für die strategische Marketinganpassung in Unternehmen.

2. POLITISCH-RECHTLICHE MAKROUMWELT: Analyse rechtlicher Veränderungen wie der Gruppenfreistellungsverordnung sowie steuerlicher Rahmenbedingungen wie Umsatz- und Mineralölsteuer.

3. SOZIOKULTURELLE MAKROUMWELT: Untersuchung gesellschaftlicher Aspekte, darunter das Auto als Statussymbol, demographische Verschiebungen und Trends im Verkehrsverhalten.

4. ÖKONOMISCHE MAKROUMWELT: Bewertung der wirtschaftlichen Lage anhand von Erwerbstätigkeit, Arbeitsmarkt, Einkommensverhältnissen, Kaufkraft und Konjunkturdaten.

5. ÖKOLOGISCHE MAKROUMWELT: Betrachtung ökologischer Herausforderungen wie Ressourcenschutz, Klimaschutz, nachhaltige Produktion und Emissionsreduktion.

6. TECHNOLOGISCHE UMWELT: Analyse technologischer Innovationen im Bereich Verkehrssicherheit sowie Entwicklungen in der Antriebstechnik und alternativen Kraftstoffen.

7. FAZIT UND AUSBLICK: Zusammenfassende Bewertung der analysierten Faktoren und Einschätzung künftiger Herausforderungen für die Branche.

Schlüsselwörter

Makroumwelt, Automobilbranche, Gruppenfreistellungsverordnung, demographischer Wandel, Kaufkraft, Konjunktur, Umweltbewusstsein, Ressourcenschutz, Emissionsreduktion, Verkehrssicherheit, alternative Kraftstoffe, Marketingstrategie, Wirtschaftsregion Trier, Sozialversicherungspflichtige

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit analysiert die verschiedenen Faktoren der Makroumwelt, die einen erheblichen Einfluss auf die Automobilbranche ausüben und von Unternehmen selbst nicht beeinflussbar sind.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen politische Rahmenbedingungen, soziokulturelle Entwicklungen, ökonomische Wirtschaftsdaten, ökologische Anforderungen und technologische Fortschritte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, für die Automobilbranche Strukturen in den komplexen Umwelteinflüssen darzustellen und deren Auswirkungen für die Marketingplanung zu bewerten.

Welche wissenschaftliche Methode wird primär verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive Analyse sowie die Auswertung von Statistiken, Marktberichten und Prognosestudien relevanter Institutionen.

Was steht im inhaltlichen Hauptteil im Fokus?

Der Hauptteil gliedert sich in die fünf Makroumweltfaktoren (politisch-rechtlich, soziokulturell, ökonomisch, ökologisch, technologisch) und deren spezifische Ausprägung in Deutschland sowie der Region Trier.

Was charakterisiert die Arbeit inhaltlich?

Die Arbeit zeichnet sich durch eine detaillierte Betrachtung des Automobilmarktes im Kontext seiner externen Umweltfaktoren unter Einbeziehung regionaler Daten aus Rheinland-Pfalz und Trier aus.

Welche Rolle spielt die Region Trier in der Untersuchung?

Die Region Trier dient als konkretes Fallbeispiel für die wirtschaftliche und demographische Entwicklung, etwa bei der Analyse von Arbeitslosenquoten und dem Effekt von Grenzgängern.

Was sagt der Autor über die zukünftige Bedeutung der Automobil-Antriebstechnik?

Der Autor prognostiziert, dass Otto- und Dieselmotoren kurzfristig dominierend bleiben, langfristig jedoch Wasserstoff in Kombination mit der Brennstoffzelle als ultimative Technologie betrachtet wird.

Wie bewertet die Arbeit die Einführung der GVO?

Die GVO wird als Maßnahme zur Erhöhung des Wettbewerbsdrucks bewertet, wobei Chancen für unabhängige Händler entstehen, während Hersteller Nachteile bei der Absatzsteuerung befürchten.

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Details

Title
Makroökonomiefaktoren eines Autohauses
College
University of Applied Sciences Trier
Course
Makroumwelt
Grade
1,3
Author
Bardo Hildmann (Author)
Publication Year
2006
Pages
76
Catalog Number
V54515
ISBN (eBook)
9783638497008
ISBN (Book)
9783656811190
Language
German
Tags
Makroökonomiefaktoren Autohauses Makroumwelt
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Bardo Hildmann (Author), 2006, Makroökonomiefaktoren eines Autohauses, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54515
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