Aufbau der Arbeit
Die vorliegende Arbeit gliedert sich in fünf Teilbereiche. Nach der Einleitung erfolgt in Kapitel 2 ein Überblick über wichtige Grundlagen, Definitionen und Begriffsbestimmungen sowie eine Darstellung von möglichen Ansätzen zur Gestaltung und Aufbereitung des Lernstoffes für eLearning-Umgebungen. Den Abschluss dieses Abschnittes bildet eine Zusammenfassung von möglichen virtuellen Kommunikationswerkzeugen, die als unterstützende Faktoren beim elektronischen Lernen Anwendung finden können. Kapitel 3 widmet sich der Vorstellung existierender eLearning- Plattformen und deren mögliche spezifischen Einsatzgebiete. Im vorletzte Abschnitt, Kapitel 4, soll eine detaillierte Beschreibung der Realisierung einer eLearning- Plattform im universitären Bereich geben werden. Hierbei wurde für die Veranstaltung „Softwaretechnologien für das Internet“ am Fachgebiet Dienstleistung und Verwaltung an der TU Ilmenau ein System auf Grundlage der mebix Plattform evaluiert. Mit Kapitel 5 erfolgen abschließend eine Zusammenfassung und ein Ausblick auf zukünftige Entwicklungen und Möglichkeiten im Rahmen des eLearnings.
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung
1.2 Aufbau der Arbeit
1.2 Motivation und Zielstellung
2 Grundlagen, Definitionen, Ansätze zu eLearning
2.1 eLearning
2.1.1 Didaktische Aufbereitung der Lehrinhalte
2.1.2 Organisation medialer Lernangebote
2.1.3 Standardisierungsinitiativen
2.1.4 eLearning Objects
2.2 Ansätze des medial unterstützenden Lernens
2.2.1 Das Fünf-Stufen Model des eLearning
2.2.2 Programmierte Unterweisung
2.2.2 Tutorielle Systeme: Kognitive Ansätze
2.2.3 Situiertes Lernen und Konstruktivismus
2.3 Virtuelle Kommunikationswerkzeuge
3 Existierende eLearning-Plattformen
3.1 metacoon
3.1.1 Aufbau und Funktionen der Lernplattform
3.1.2 Bewertung der Lernplattform
3.2 ILIAS
3.2.1 Aufbau und Funktionen der Lernplattform
3.2.2 Autorenwerkzeug iLEX
3.2.3 Bewertung der Lernplattform
3.3 mebix eLearning Plattform
3.3.1 Aufbau und Funktionen der Lernplattform
3.3.2 Statistische Lernerfolgserhebung
3.3.3 Bewertung der Lernplattform
3.4 Vergleich der betrachteten Lernplattformen
4 Realisierung einer eLearning Plattform zum universitären Einsatz
4.1 Anforderungsdefinition
4.1.1 Annahmen und Abhängigkeiten
4.1.2 Aufbau der Veranstaltung „SW-Technologie für das Internet“
4.1.3 Elementare Funktionen der Plattform
4.2 Ablaufspezifikation
4.3 Praktische Umsetzung
4.3.1 Administrativer Bereich – Einpflege von Lehr- und Lerninhalten
4.3.2 Lehren-Bereich – eTeaching
4.3.3 Lernen-Bereich – eigenständiges Lernen
4.3.4 Test-Bereich – Kontrollfunktionalitäten
5 Zusammenfassung und Ausblick
Zielsetzung & Themen
Die Diplomarbeit zielt auf die prototypische Entwicklung und Evaluierung einer eLearning-Plattform für die universitäre Lehre ab. Die Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Integration eines bestehenden Systems in die bestehenden Lernstrukturen der Veranstaltung „Softwaretechnologien für das Internet“ unter Berücksichtigung von Wissensvermittlung, selbstständigen Lernaktivitäten sowie der Überprüfung des Lernerfolgs durch Quellcode-Abgaben und Tests.
- Grundlagen und Definitionen von eLearning und mediengestütztem Lernen
- Vergleichende Analyse existierender Open-Source eLearning-Plattformen (metacoon, ILIAS, mebix)
- Anforderungsdefinition und Spezifikation für einen universitären Einsatz
- Praktische Realisierung einer Plattform inklusive administrativer, lehrender und lernender Funktionsbereiche
- Statistische Auswertung und Lernerfolgskontrolle in eLearning-Umgebungen
Auszug aus dem Buch
2.1 eLearning
Seit Mitte der neunziger Jahre, mit der verstärkten Verbreitung des Zugangs zum Internet, wird die Nutzung dieses Mediums zum Lehren und Lernen als eLearning bezeichnet und erreichte etwa 2002 seinen euphorischen Höhepunkt. Die Entwicklung zum elektronischen Lernen begann jedoch schon weitaus früher, denn seit jeher ist es ein alter Menschheitstraum die Mühen des Lernens wie des Lehrens zu verringern.
ELearning reiht sich in die Begriffskette der E-Begriffe (eBusiness, eMarket, eCommerce, eEducation etc.) ein. In einer Mehrzahl von Lexika, Wirtschafts- und Fachbüchern, Online-Zeitschriften wird auf die Bedeutung des Begriffes eingegangen, doch wird dieser sehr unterschiedlich aufgenommen und definiert:
=> Aus einer pädagogisch-psychologischen Sichtweise wird eLearning als ein Ansatz verstanden, „…der verschiedene Internet- und Web-Technologien nutzt, um Lernprozesse und Kompetenzentwicklungen zu ermöglichen, zu evozieren, zu fördern und oder zu moderieren. Mit den neuen, netzbasierten Lernsystemen und -architekturen kann Qualifizierung 'just in time', in einem einheitlichen Qualitätsstandard geliefert werden." [Kern2001].
=> Vom Standpunkt der technologisch-praktischen Perspektive, ist eLearning „a wide set of applications and processes, such as Web-based learning, computer-based learning, virtual classrooms, and digital collaboration. It includes the delivery of content via Internet, intranet/extranet (LAN/WAN), audio- and videotape, satellite broadcast, interactive TV, CD-ROM, and more.” [LEAR2004]
Zusammenfassung der Kapitel
1 Einleitung: Diese Einleitung bietet einen Überblick über den Aufbau der Arbeit und formuliert die Motivation sowie die Zielstellung zur Implementierung einer eLearning-Plattform an der TU Ilmenau.
2 Grundlagen, Definitionen, Ansätze zu eLearning: Das Kapitel liefert fundamentale Definitionen, psychologische und didaktische Grundlagen sowie Ansätze für mediengestütztes Lernen und virtuelle Kommunikationswerkzeuge.
3 Existierende eLearning-Plattformen: Es erfolgt eine detaillierte Vorstellung und Bewertung der Plattformen metacoon, ILIAS und mebix, ergänzt durch einen vergleichenden Praxistest.
4 Realisierung einer eLearning Plattform zum universitären Einsatz: Der Hauptteil beschreibt die Anforderungsdefinition, die Ablauf- und Systemspezifikation sowie die praktische Implementierung für die Veranstaltung „Softwaretechnologien für das Internet“.
5 Zusammenfassung und Ausblick: Das Fazit fasst die Vorteile des eLearning-Einsatzes an Universitäten zusammen und bietet einen Ausblick auf die zukünftige Bedeutung dieser Technologien.
Schlüsselwörter
eLearning, Lernplattform, Content Management System, Didaktik, Wissensvermittlung, Lernerfolgskontrolle, Open Source, Java, Softwaretechnologien, Metadaten, Online-Lernen, Blended Learning, Web-based Training, mebix, ILIAS
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Diplomarbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der prototypischen Entwicklung und Anpassung einer eLearning-Plattform für den Einsatz in der universitären Lehre, speziell für die Veranstaltung „Softwaretechnologien für das Internet“ an der TU Ilmenau.
Welche Themenfelder sind zentral?
Die zentralen Themenfelder sind didaktische Grundlagen des E-Learnings, Standardisierungsinitiativen für Lernobjekte, der Vergleich bestehender LMS-Lösungen und die technische Umsetzung eines adaptierbaren Systems.
Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?
Das primäre Ziel ist es, ein System zu evaluieren und anzupassen, das sowohl die Vermittlung von Lehrinhalten als auch die selbstständige Bearbeitung durch Studenten und eine nachvollziehbare Lernerfolgskontrolle ermöglicht.
Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?
Es wurde eine theoretische Grundlagenanalyse, ein vergleichender Praxistest verschiedener Lernplattformen und eine angewandte Systementwicklung basierend auf einer Anforderungsdefinition durchgeführt.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Im Hauptteil liegt der Fokus auf der Realisierung der Plattform: von der Anforderungsdefinition und den Annahmen über die detaillierte Ablaufspezifikation bis hin zur praktischen Umsetzung der vier Funktionsbereiche (Administration, Lehren, Lernen, Test).
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Die Arbeit lässt sich am besten mit Begriffen wie eLearning, Lernplattform, Didaktik, Wissensvermittlung, Lernerfolgskontrolle, Open Source und Java beschreiben.
Warum wurde die mebix-Plattform für die Umsetzung gewählt?
Die Wahl fiel auf mebix, da es im Vergleich zu den anderen untersuchten Systemen eine funktionell profilierte Eigenschaft in Bezug auf die Lernfortschrittsbewertung aufwies.
Welche Rolle spielt die HTA-Datei in der Realisierung?
Die HTA-Datei dient dazu, das LMS als eigenständige Software direkt auf Windows-Computern aufrufbar zu machen, wodurch Vorteile wie ein eigenes Icon und eine bessere Integration in die Taskbar erzielt werden.
- Quote paper
- Christian Schultze (Author), 2005, Prototypische Entwicklung einer eLearning-Plattform für die Lehre im universitären Umfeld, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54517