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Lese- Rechtschreibschwäche. Diagnose, Therapie und Konsequenzen für die Schule.

Title: Lese- Rechtschreibschwäche. Diagnose, Therapie und Konsequenzen für die Schule.

Examination Thesis , 2005 , 121 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Sabrina Engelke (Author)

Pedagogy - Pedagogic Psychology
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Summary Excerpt Details

Ziel dieser Arbeit soll nicht sein, den Stand der Forschung und verschiedene Forschungsaspekte zur Legasthenie wiederzugeben. Es soll auch nicht darum gehen, die verschiedenen Forschungsansätze und -theorien zur Ursachenforschung zu diskutieren. Ich möchte mich auf die - für Lehrer, Eltern und Betroffene - wesentlichen Details konzentrieren. Das ist zum einen die Definition der Legasthenie und zum anderen sind es die möglichen Ursachen, aber auch die Diagnosemöglichkeiten und Möglichkeiten der Förderung besonders im Rahmen der Normalschule.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

A Einleitung

B Legasthenie

1 Definition

2 Symptome

2.1 Primärsymptome

2.2 Begleitstörungen

3 Ursachen

3.1 Familiäre und soziokulturelle Ursachen

3.2 Kognitive Ursachen

3.3 Emotionale und motivationale Ursachen

3.4 Konstitutionelle bzw. biologische Ursachen

3.5 Schulische Ursachen

3.6 Fazit

4 Prävalenz

5 Diagnose

5.1 Allgemeines zum Vorgehen in der Diagnostik der Lese- Rechtschreibschwäche

5.2 Der Salzburger Lese- und Rechtschreibtest – Ein Beispiel eines diagnostischen Testverfahrens

5.3 Eine Möglichkeit zur Diagnose außerhalb der speziellen Diagnostikverfahren

5.4 Fazit

6 Therapie-/ Fördermöglichkeiten

6.1 Die Legasthenie- Förderung und ihre Bedingungen

6.1.1 Förderung und Hilfen während des normalen Unterrichts

6.1.2 Förderung in LRS- Förderklassen

6.1.3 Der LRS- Erlass des Bundeslandes Niedersachsen

6.2 Das Marburger Rechtschreibtraining – Ein Beispiel aus den speziellen Verfahren der Legasthenie- Therapie

C Lernen unter Einbeziehung der Sinne und Grundlagen der Wahrnehmung

1 Die für die Wahrnehmung bedeutsamen Sinnessysteme und ihre Bedeutung für schulisches Lernen

2 Exkurs: Wahrnehmen und Lernen im Gehirn

3 Die Sinne des Menschen und die Wahrnehmung

3.1 Das visuelle System

3.2 Das auditive System

3.3 Das olfaktorische System

3.4 Das gustatorische System

3.5 Hautsinne und Berührung

3.6 Das kinästhetische System

4 Die gestörte Wahrnehmung

5 Begründung für einen Zusammenhang zwischen Wahrnehmung und Erlernen des Lesens und Schreibens

D Durchführung einer Fördereinheit unter Einbeziehung des Lernens mit allen Sinnen an rechtschreib- schwachen Kindern

1 Konzeption

2 Die Fördergruppe

2.1 Vorstellung der Schule

2.2 Vorstellung der Schüler

3 Praktische Durchführung der Fördereinheit

3.1 Begründung für die Stationsarbeit

3.2 Durchführung

3.3 Übersicht über die Aufgaben, Übungen und Spiele der Einheit

3.4 Ergebnisse des Vortests und das Schülerverhalten

3.5 Ergebnisse des Nachtests und das veränderte Schülerverhalten

4 Vergleich und Auswertung

E Konsequenzen aus den Erkenntnissen/ Schluss

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit zielt darauf ab, Lehrern, Eltern und Betroffenen einen praxisorientierten Einblick in die Problematik der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) zu geben. Dabei liegt der Fokus auf der Identifikation von Ursachen sowie der Entwicklung effektiver Diagnose- und Fördermöglichkeiten, mit besonderem Augenmerk auf die Bedeutung multisensorischer Lernansätze im schulischen Alltag.

  • Grundlagen der Definition und Symptomatik der Lese-Rechtschreibschwäche
  • Analyse möglicher Ursachen und Bedingungsgefüge
  • Methoden der Diagnostik und Fehleranalyse
  • Konzepte der individuellen Förderung und Therapie
  • Die Relevanz der Wahrnehmungsförderung und des Lernens mit allen Sinnen

Auszug aus dem Buch

3.1 Begründung für die Stationsarbeit

Das Lernen an Stationen (synonym auch Stationslernen und Lernzirkel) ist eine offene Unterrichtsform. Es erfolgt unter Berücksichtigung der Handlungsorientierung und unter Beteiligung aller Sinne (visuell, auditiv, taktil, usw.), indem es ein entdeckendes und erforschendes Lernen bezweckt. Stationsarbeit ermöglicht verschiedenen Lerntypen (Hören, Lesen, Sehen, Aktivität) wesentlich leichter das Lernen, als lehrerzentrierter Unterricht. Dies beruht darauf, dass unterschiedliche Lernvoraussetzungen, unterschiedliche Zugänge und Betrachtungsweisen berücksichtigt werden können. Sie ermöglicht den Einsatz vieler verschiedener Materialien und Medien, die normalerweise in den normalen Klassenunterricht kaum eingebracht werden können. Die Erfahrung zeigt, dass Artikel aus Zeitschriften und auch Spiele an Lernstationen mit Erfolg genutzt werden können. Ähnliches gilt für Hörkassetten, Computer und Internet. Ebenfalls können im Stationslernen verschiedene Sozialformen angeboten werden: Einzelarbeit, Partnerarbeit und Gruppenarbeit.

Stationslernen muss sich nicht am Durchschnittsniveau einer Schülergruppe orientieren, sondern kann die Bandbreite der Leistungsmöglichkeiten der Schüler beachten. Jedes Kind hat hierbei die Möglichkeit, in seinem ganz individuellen Lerntempo zu arbeiten. Schon oft habe ich beobachten können, dass etwas langsamer arbeitende Kinder unter großen Druck gerieten, wenn sie merkten, dass andere Kinder mit der gleichen Aufgabe schon fast fertig waren. Sie waren dann schnell entmutigt und arbeiteten nur noch unkonzentriert weiter. Dadurch, dass die Kinder an verschiedenen Stationen ihre Arbeit beginnen, werden solche Situationen entschärft.

Zusammenfassung der Kapitel

A Einleitung: Diese Einleitung führt in die zentrale Bedeutung des Lesens und Schreibens ein und thematisiert die Problematik der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) sowie die Notwendigkeit individueller Fördermethoden.

B Legasthenie: Dieses Kapitel definiert Legasthenie/LRS, erläutert die Symptomatik, die Ursachenforschung und das Phänomen der Prävalenz.

5 Diagnose: Hier werden Verfahren zur Diagnose einer Lese-Rechtschreibschwäche vorgestellt, einschließlich standardisierter Tests wie dem Salzburger Lese- und Rechtschreibtest sowie alternativer Möglichkeiten zur Fehleranalyse.

6 Therapie-/ Fördermöglichkeiten: In diesem Kapitel werden allgemeine Ansätze der Förderung, spezielle Organisationsformen und das Marburger Rechtschreibtraining detailliert beschrieben.

C Lernen unter Einbeziehung der Sinne und Grundlagen der Wahrnehmung: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen der verschiedenen Sinnessysteme und deren essentielle Bedeutung für schulisches Lernen und die allgemeine Wahrnehmungsentwicklung.

D Durchführung einer Fördereinheit unter Einbeziehung des Lernens mit allen Sinnen an rechtschreib- schwachen Kindern: Hier wird die praktische Umsetzung einer Unterrichtseinheit mittels Stationsarbeit an einer vierten Grundschulklasse dargestellt, inklusive Konzeption, Ergebnissen und einer Auswertung des Lernerfolgs.

E Konsequenzen aus den Erkenntnissen/ Schluss: Die Arbeit schließt mit einer Reflexion über die Möglichkeiten der individuellen LRS-Förderung und betont die Wichtigkeit frühzeitiger Beobachtung und Differenzierung im Unterricht.

Schlüsselwörter

Lese-Rechtschreibschwäche, LRS, Legasthenie, Diagnose, Therapie, Förderung, Wahrnehmungsförderung, Lernen mit allen Sinnen, Stationsarbeit, Schriftspracherwerb, Fehlertypologie, phonologische Bewusstheit, Grundschule, Rechtschreibtraining, Inklusion.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Lese-Rechtschreibschwäche (LRS) und bietet einen Überblick über Definitionen, Symptome, Ursachen, diagnostische Verfahren sowie Fördermöglichkeiten, speziell im Kontext der Grundschule.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Legasthenie-Forschung, die Bedeutung von Wahrnehmungsprozessen für den Schriftspracherwerb und die praktische Umsetzung einer multisensorischen Unterrichtseinheit zur Förderung rechtschreibschwacher Kinder.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Lehrern und Betroffenen Anregungen zu geben, wie betroffene Kinder durch individuelles, multisensorisches Lernen und gezielte Förderung im Klassenverband unterstützt werden können, um Misserfolgserlebnisse zu vermeiden.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Neben einer theoretischen Literaturanalyse führte die Autorin eine praktische Unterrichtseinheit an einer vierten Grundschulklasse durch, in der mittels eines Vor- und Nachtests die Wirksamkeit der Förderung und die Veränderung des Schülerverhaltens evaluiert wurden.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Symptomatik, die Ursachen (biologisch, familiär, schulisch), diagnostische Instrumente, verschiedene Förderkonzepte (insbesondere das Marburger Rechtschreibtraining) und die Grundlagen der Wahrnehmung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind unter anderem Lese-Rechtschreibschwäche, Legasthenie, Diagnose, Förderung, multisensorisches Lernen, Wahrnehmungsstörungen und Stationsarbeit.

Wie unterscheidet sich der Ansatz dieser Arbeit von einer klinischen Therapie?

Die Arbeit konzentriert sich explizit auf eine schulische Förderung, um Stigmatisierungen durch den Begriff "Therapie" zu vermeiden, und setzt auf die Integration in den Schulalltag statt auf außerschulische klinische Interventionen.

Warum wird das "Lernen an Stationen" als Methode bevorzugt?

Diese Methode erlaubt ein individuelles Lerntempo, bietet Differenzierungsmöglichkeiten für unterschiedliche Lernvoraussetzungen und integriert spielerische Elemente, die besonders für Kinder mit Konzentrationsschwierigkeiten motivierend wirken.

Was sagen die Ergebnisse über den Einfluss des Marburger Rechtschreibtrainings aus?

Die Arbeit führt Studien an, die belegen, dass dieses Training sowohl durch Eltern als auch durch Fachkräfte effektiv ist und bei regelmäßiger Durchführung zu signifikanten Verbesserungen der Rechtschreib- und Leseleistungen führen kann.

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Details

Title
Lese- Rechtschreibschwäche. Diagnose, Therapie und Konsequenzen für die Schule.
College
Technical University of Braunschweig
Grade
1,0
Author
Sabrina Engelke (Author)
Publication Year
2005
Pages
121
Catalog Number
V54559
ISBN (eBook)
9783638497336
ISBN (Book)
9783656775652
Language
German
Tags
Lese- Rechtschreibschwäche Diagnose Therapie Konsequenzen Schule
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sabrina Engelke (Author), 2005, Lese- Rechtschreibschwäche. Diagnose, Therapie und Konsequenzen für die Schule., Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54559
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