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M-Commerce - Evolution versus Revolution

Title: M-Commerce - Evolution versus Revolution

Seminar Paper , 2001 , 84 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Markus von Blohn (Author)

Engineering - Industrial Engineering and Management
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Kaum hat sich E-Commerce auf relativ breiter Basis etabliert und zu einem feststehenden Begriff im Sprachgebrauch entwickelt, steht auch schon der designierte Nachfolger in den Startlöchern: Mobile Commerce ist das neue Modewort der IT-Branche und wird bereits höchst euphorisch zu dem Umsatzgarant der nächsten Jahre gekürt. Es gibt kaum ein Marktforschungsinstitut oder IT-Beratungsunternehmen, das nicht mindestens eine Studie voller imposanter Zahlen zu diesem Thema vorlegen kann. Was steckt also eigentlich dahinter? Ist M-Commerce ein neuer "Hype", um die Milliardeninvestitionen der Telekommunikationsfirmen zu rechtfertigen, oder einfach nur ein weiterer ökonomischer Evolutionsschritt?

Geklärt werden folgende Fragen: In welchen Anforderungen unterscheidet sich denn M-Commerce überhaupt vom traditionellen E-Commerce, falls man bei einem derartigen Wirtschaftssektor überhaupt schon von Tradition sprechen kann? Und welche Technologien stehen hinter diesem neuen Wirtschaftssektor und treiben Innovationen und Wachstum an? Wie gestaltet sich die gegenwärtige und zukünftige Marktentwicklung des M-Commerce und welche Anwendungen stehen dahinter? Wie groß ist das Potential auf Seiten des Kunden und wie ist der Wettbewerb des M-Commerce auf Seiten der Anbieter strukturiert? Welche Schritte unternehmen die Firmen, um sich zu differenzieren und Kunden zu binden? Welche Chancen eröffnen dabei Communities?

Aufbau dieses Buches:
Definition M-Commerce und Abgrenzung zum E-Commerce, Definition und Eigenschaften des M-Commerce, E-Commerce versus M-Commerce, M-Commerce als Erweiterung des E-Commerce M-Commerce ist nicht E-Commerce

Theoretische Grundlagen und Anwendungstechnologien, Übertragungstechnologien, Anwendungstechnologien, Sicherheits- und Bezahlungstechnologien

Mobile Anwendungen, Business to Consumer, Business to Business, Beispiel eines erfolgreichen Modells

Kundenanalyse

Wettbewerbssituation im M-Commerce, Die Marktakteure entlang der M-Commerce Wertschöpfungskette,
Phasen der Wettbewerbsentwicklung im M-Commerce

Communities, Online/Virtual Communities, Arten von Online/Virtual Communities, Vorteile einer Community für beide Seiten, Ausprägungen und Ziele von Communities

Praktisches Anwendungsbeispiel

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

1.1 Einführung

1.2 Gang der Untersuchung

1.3 Definition M-Commerce und Abgrenzung zum E-Commerce

1.3.1 Definition und Eigenschaften des M-Commerce

1.3.2 E-Commerce versus M-Commerce

1.3.2.1 M-Commerce als Erweiterung des E-Commerce

1.3.2.2 M-Commerce ist nicht E-Commerce

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Technische Grundlagen und Anwendungstechnologien

2.1.1 Übertragungstechnologien

2.1.2 Anwendungstechnologien

2.1.3 Sicherheits- und Bezahlungstechnologien

2.2 Mobile Anwendungen

2.2.1 Business to Consumer

2.2.2 Business to Business

2.2.3 Beispiel eines erfolgreichen Modells

2.3 Kundenanalyse

2.4 Wettbewerbssituation im M-Commerce

2.4.1 Die Marktakteure entlang der M-Commerce Wertschöpfungskette

2.4.2 Phasen der Wettbewerbsentwicklung im M-Commerce

2.5 Communities

2.5.1 Online / Virtual Communities

2.5.2 Arten von Online / Virtual Communities

2.5.3 Vorteile einer Community für beide Seiten

2.5.4 Ausprägungen und Ziele von Communities

3. Praktisches Anwendungsbeispiel

3.1 Dynetic Solutions GmbH

3.2 Technische Plattform emoveo

3.3 Das Kicker Sportmagazin

3.4 Das mobile Angebot von Kicker

3.4.1 Die Zeitschrift

3.4.2 Das Internet-Angebot

3.4.3 Das mobile Angebot

3.5 Geschäftsmodell Kicker

3.6 Management und Pflege von Kundenbeziehungen

3.6.1 OnetoOne Marketing als Instrument der Kundenbindung

3.6.2 Mobile Communities als neue Art der Kundenbindung

3.6.2.1 Beschreibung der Community bei Kicker-Online

3.6.2.2 Unterstützung der Community durch den M- Commerce

4. Ausblick

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Ziel dieser Arbeit ist die Untersuchung der Potenziale und Strategien des M-Commerce unter besonderer Berücksichtigung der Kundenbindung. Anhand einer theoretischen Analyse und einer Fallstudie zum Kicker-Sportmagazin wird evaluiert, ob M-Commerce lediglich eine evolutionäre Erweiterung des E-Commerce oder eine revolutionäre Neuerung darstellt.

  • Technische Grundlagen und Übertragungsstandards im Mobilfunk
  • Marktsegmentierung und Kundenanalyse im deutschen B2C-Sektor
  • Wertschöpfungskette und Wettbewerbsphasen im M-Commerce
  • Mobile Communities als Instrument der Kundenbindung
  • Fallstudie: Mobile Strategien der Dynetic Solutions GmbH und Kicker-Online

Auszug aus dem Buch

Die Marktakteure entlang der M-Commerce Wertschöpfungskette

Als Präferenz zur Darstellung der einzelnen Akteure der Wertschöpfungskette im M-Commerce sollen hier die detaillierten Ausführungen im „Mobile Commerce Report“ der Durlacher Research Ltd. dienen, die seit ihrer Veröffentlichung (1999) immer noch aktuellen Bezug besitzen. Demzufolge können hierbei ohne Berücksichtigung des Kunden (Customer) grundsätzlich zehn Wertschöpfungsstufen unterschieden werden.

Technologie-Lieferanten (Technology Platform Vendors) liefern die Betriebssysteme und Microbrowser für die mobilen Endgeräte wie z.B. Smartphone und PDA. Gegenwärtig haben sich im Bereich der Betriebssysteme drei Hauptakteure herauskristallisiert: Microsoft mit Windows CE, das Konsortium Symbian (Psion, Nokia, Motorola, Ericsson, Matsushita) und Palm OS. Der Markt der Microbrowser wird von Openwave dominiert, wohingegen Ericsson und Nokia eigene Microbrowser für ihre Endgeräte anbieten.

Infrastruktur-Lieferanten (Infrastructure & Equipment Vendors) dazu gehören die Produzenten von Infrastruktur-Equipment für mobile Netzwerke, darunter vor allem Nokia, Ericsson, Motorola, Siemens, Alcatel und Lucent. Der „Hype“ des M-Commerce lässt sich laut Durlacher Report vor allem auf die Bemühungen dieser Firmen zurückführen, da sie als Lieferanten der Infrastruktur die Entwicklung neuer Technologien wie WAP, GPRS, EDGE und UMTS stark forciert haben.

Middlewareanbieter (Application Platform Vendors) stellen eine weitere Schlüsselrolle innerhalb der Wertschöpfungskette des M-Commerce dar, indem sie die Realisierung von Gateways auf Seiten der Netzwerkbetreiber bzw. der Unternehmen, die M-Commerce Anwendungen bereitstellen, ermöglichen. Unternehmen wie Nokia, Ericsson, Openwave und Materna (Deutschland) spielen in diesem Bereich eine maßgebliche Rolle.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung führt in die Problematik des M-Commerce als „Modewort“ der IT-Branche ein und definiert dessen Stellung gegenüber dem klassischen E-Commerce.

2. Theoretische Grundlagen: Das Kapitel bietet eine tiefgehende Analyse der technischen Infrastrukturen, mobilen Anwendungen, Kundenanforderungen und der Akteursstruktur im M-Commerce.

3. Praktisches Anwendungsbeispiel: Hier wird die praktische Umsetzung am Beispiel der Dynetic Solutions GmbH und des Kicker-Sportmagazins analysiert, insbesondere hinsichtlich der Kundenbindungsstrategien.

4. Ausblick: Der Ausblick resümiert die technische Entwicklung und prognostiziert eine zunehmende Konvergenz zwischen E- und M-Commerce.

Schlüsselwörter

M-Commerce, E-Commerce, Mobilfunk, WAP, UMTS, GPRS, Kundenbindung, OnetoOne Marketing, Virtuelle Communities, Mobile Internet, Kicker-Online, Wertschöpfungskette, Mobile Payment, Mobile Entertainment, Kundenprofile.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beleuchtet die Entwicklung des Mobile Commerce (M-Commerce), seine technologischen Voraussetzungen und untersucht, ob es sich dabei um eine Evolution oder Revolution des bestehenden E-Commerce handelt.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die technischen Grundlagen (GSM, WAP, UMTS), die Marktstrukturen, die Rolle von Communities für die Kundenbindung und die praktische Anwendung bei Content-Anbietern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, wie M-Commerce als Strategie zur Kundenbindung eingesetzt werden kann und wie dies am Fallbeispiel Kicker-Online realisiert wird.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung aktueller Studien und Fachliteratur sowie einer praxisorientierten Fallstudienanalyse der Unternehmen Dynetic Solutions und Kicker-Online.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Fundierung der M-Commerce-Technologien und Marktsegmente sowie in eine detaillierte Fallstudie zur digitalen Strategie des Kicker-Sportmagazins.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören M-Commerce, Kundenbindung, WAP-Technologie, mobile Communities, Wertschöpfungskette und OnetoOne-Marketing.

Wie wichtig ist die Rolle der Netzbetreiber für den Erfolg von M-Commerce?

Netzbetreiber nehmen eine Schlüsselrolle ein, da sie über Kundenbeziehungen, demographische Daten und Abrechnungssysteme verfügen, die sie für eine Marktführerschaft prädestinieren.

Warum ist das OnetoOne-Marketing im mobilen Sektor so vielversprechend?

Da das Mobiltelefon ein extrem persönlicher Gegenstand ist, ermöglicht es eine direktere und individuellere Kundenansprache als das Internet, was die Streuverluste in der Kommunikation massiv reduziert.

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Details

Title
M-Commerce - Evolution versus Revolution
College
University of Kaiserslautern  (Marketing-Lehrstuhl)
Grade
1,7
Author
Markus von Blohn (Author)
Publication Year
2001
Pages
84
Catalog Number
V5456
ISBN (eBook)
9783638133227
ISBN (Book)
9783638696906
Language
German
Tags
M-Commerce Evolution Revolution
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Markus von Blohn (Author), 2001, M-Commerce - Evolution versus Revolution, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5456
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