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Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG

Title: Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG

Research Paper (undergraduate) , 2006 , 13 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl. Wirtschaftsgeographin Ursula Hertlein (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Summary Excerpt Details

Die Rechtsform der GmbH & Co. KG ist im deutschen Mittelstand sehr verbreitet. Gerade bei Familienunternehmen erfreut sich die GmbH & Co. KG großer Beliebtheit, neben steuerlichen Aspekten vor allem wegen der beschränkten Haftung. Die GmbH & Co. KG kombiniert die steuerlichen Vorteile der Kommanditgesellschaft als Personengesellschaft mit der beschränkten Haftung der GmbH. Bis vor einigen Jahren machte auch die fehlende Prüfungs- und Offenlegungspflicht die GmbH & Co. KG zu einer bevorzugten Gesellschaftsform. Das änderte sich durch das im Jahr 2000 in Kraft getretene Kapitalgesellschaften- und Co.- Richtlinie-Gesetz grundlegend. Die nachfolgende Arbeit stellt die durch das Kapital- und Co.- Richtlinie-Gesetz eingeführten Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG dar. Schätzungen zufolge fallen in Deutschland zwischen 100.000 (Binz/Sorg, 2005, S. 308) und 150.000 (Zwirner, 2001, S. 801) Unternehmen in diese Regelungen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die typische GmbH & Co. KG

3. Das Kapitalgesellschaften- & Co.-Richtlinie-Gesetz KapCoRiLiG

4. Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG

4.1. Die Jahresabschluss-Unterlagen

4.1.1. Vorschriften zur Bilanz

4.1.1.1. Ansatzvorschriften

4.1.1.2. Bewertungsvorschriften

4.1.1.3. Ausweisvorschriften

4.1.2. Vorschriften zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1.3. Vorschriften zum Anhang

4.1.4. Vorschriften zum Lagebericht

4.2. Vorschriften zur Prüfung

4.3. Vorschriften zur Offenlegung

4.4. Sanktionen

5. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Auswirkungen des Kapitalgesellschaften- und Co.-Richtlinie-Gesetzes (KapCoRiLiG) auf die Rechnungslegung der GmbH & Co. KG. Ziel ist es darzustellen, wie diese Rechtsform durch das Gesetz in Bezug auf Erstellung, Prüfung und Offenlegung ihrer Jahresabschlüsse den strengen Pflichten von Kapitalgesellschaften unterworfen wurde.

  • Rechtsformspezifika der GmbH & Co. KG
  • Regelungen des KapCoRiLiG für Personengesellschaften
  • Strukturierung der Jahresabschluss-Unterlagen
  • Größenabhängige Erleichterungen für Unternehmen
  • Publizitäts- und Prüfungspflichten sowie Sanktionsmechanismen

Auszug aus dem Buch

4.1.1. Vorschriften zur Bilanz

Die allgemeinen Ansatzvorschriften zur Erstellung des Jahresabschlusses sind in den § 246 bis § 251 HGB geregelt. Für GmbH & Co. KGs gelten darüberhinaus gesonderte Regelungen.

So war bis zur Einführung des KapCoRiLiG z.B. das Wahlrecht zur Bildung von Bilanzierungshilfen den Kapitalgesellschaften vorbehalten. Bilanzierungsfähige Aufwendungen sind demnach z.B. Aufwendungen für Ingangsetzung und Erweiterung des Geschäftsbetriebs (§ 269 HGB) oder latente Steuern (§ 274 HGB). Da diese Bilanzierungshilfen im Jahr ihrer Bildung den ausschüttungsfähigen Gewinn erhöhen, ist bei Kapitalgesellschaften die Bildung von Bilanzierungshilfen mit einer Ausschüttungssperre verbunden (Kusterer, 2000, S. 607).

Da bei Personengesellschaften grundsätzlich Anspruch auf den gesamten Gewinn besteht, existierten hier keine Ausschüttungssperren. Zum Gläubigerschutz und um eine Entnahme der Gewinne zu verhindern, die ohne Inanspruchnahme der Bilanzierungshilfen nicht entstanden wären, wurde durch das KapCoRiLiG der § 264c Abs. 4 HGB eingeführt. Demnach sind Bilanzierungshilfen für GmbH & Co. KGs mit der Maßgabe anzuwenden, dass auf der Passivseite der Bilanz nach dem Posten „Eigenkapital“ ein Sonderposten in Höhe der aktivierten Bilanzierungshilfen anzusetzen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Beschreibt die Beliebtheit der GmbH & Co. KG im Mittelstand und die grundlegende Änderung der Rechtslage durch das KapCoRiLiG hinsichtlich der Publizitätspflichten.

2. Die typische GmbH & Co. KG: Erläutert die Struktur der GmbH & Co. KG als Kommanditgesellschaft mit einer GmbH als Komplementär und deren Einordnung als Personengesellschaft.

3. Das Kapitalgesellschaften- & Co.-Richtlinie-Gesetz KapCoRiLiG: Detailliert die wesentlichen Änderungen im Handelsgesetzbuch, die Personengesellschaften ohne natürliche Person als haftenden Gesellschafter zur Gleichstellung mit Kapitalgesellschaften verpflichten.

4. Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG: Analysiert die konkreten Auswirkungen auf Bilanzierung, Prüfung und Offenlegung, unterteilt in die verschiedenen Unterlagen und Größenklassen.

5. Fazit: Fasst zusammen, dass die gesetzlichen Neuerungen zu signifikantem organisatorischem und finanziellem Mehraufwand führen und besonders bei Familienunternehmen aufgrund der Offenlegungspflichten Bedenken hervorrufen.

Schlüsselwörter

GmbH & Co. KG, KapCoRiLiG, Jahresabschluss, Handelsgesetzbuch, HGB, Publizitätspflicht, Bilanzierungshilfen, Größenklassen, Prüfungspflicht, Offenlegung, Lagebericht, Personengesellschaft, Kapitalgesellschaft, Rechnungslegung, Sanktionen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit grundlegend?

Die Arbeit behandelt die rechtlichen Neuerungen durch das KapCoRiLiG und deren spezifische Auswirkungen auf die Erstellung des Jahresabschlusses bei einer GmbH & Co. KG.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Die zentralen Themen umfassen die Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften, die Pflicht zur Prüfung und Offenlegung sowie die rechtliche Einstufung der GmbH & Co. KG nach dem KapCoRiLiG.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es aufzuzeigen, wie GmbH & Co. KGs durch neue gesetzliche Rahmenbedingungen in die Pflicht genommen werden, vergleichbare Transparenzstandards wie Kapitalgesellschaften zu erfüllen.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Es handelt sich um eine rechts- und betriebswirtschaftliche Analyse, die auf bestehender Gesetzeslage (HGB), aktueller Fachliteratur und europäischen Richtlinien basiert.

Welche Aspekte werden im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil erörtert detailliert die Jahresabschlussunterlagen, Ansatz- und Bewertungsvorschriften, Prüfungspflichten, Offenlegungsregeln sowie die drohenden Sanktionen bei Pflichtverletzungen.

Welche Schlagworte charakterisieren diese Arbeit?

Wesentliche Schlagworte sind Jahresabschluss, KapCoRiLiG, GmbH & Co. KG, Publizitätspflicht, HGB-Vorschriften und Transparenz.

Warum betrifft das KapCoRiLiG besonders Familienunternehmen?

Familienunternehmen fürchten aufgrund der nun bestehenden Offenlegungspflichten, dass sensible wirtschaftliche Daten ihres Unternehmens für Konkurrenten einsehbar werden.

Wie unterscheidet sich die Behandlung kleiner GmbH & Co. KGs von anderen Größenklassen?

Kleine Gesellschaften gemäß § 267 HGB genießen Erleichterungen, etwa bei der Frist zur Aufstellung des Abschlusses, der Befreiung vom Lagebericht oder reduzierten Anforderungen bei der Offenlegung.

Welche Rolle spielt das Registergericht bei Pflichtverstößen?

Das Registergericht kann auf Antrag Dritter Zwangsgelder oder Ordnungsgelder gegen Unternehmen verhängen, die ihrer Publizitätspflicht nicht oder nicht fristgerecht nachkommen.

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Details

Title
Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG
College
University of Applied Sciences Deggendorf
Course
MBA Unternehmensführung
Grade
2,0
Author
Dipl. Wirtschaftsgeographin Ursula Hertlein (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V54560
ISBN (eBook)
9783638497343
ISBN (Book)
9783656795551
Language
German
Tags
Besonderheiten Jahresabschlusses GmbH Unternehmensführung
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl. Wirtschaftsgeographin Ursula Hertlein (Author), 2006, Besonderheiten des Jahresabschlusses der GmbH & Co. KG, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54560
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