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Deutsche Studenten an der Universität von Bologna im 15. Jahrhundert

Title: Deutsche Studenten an der Universität von Bologna im 15. Jahrhundert

Seminar Paper , 2006 , 13 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Stefan Plenk (Author)

History of Europe - Middle Ages, Early Modern Age
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Alma Mater Studiorum! Keine andere Universität der Welt fasziniert viele Studenten so sehr wie die angeblich älteste Universität Europas und Italiens: Der Università di Bologna. Wie entwickelte sich diese bedeutende Hochschule, welche Zustände fand man im Mittelalter vor und wie erlebten deutsche Studenten in dieser Zeit, das Leben und Studieren an diesem bedeutenden Ort?
Die Arbeit Deutsche Studenten an der Univerität von Bologna im 15.Jahrhundert versucht alle diese interessanten Fragen zu beantworten, indem sie auch auf fünf Lebensläufe deutscher Studenten in dieser Zeit eingeht. Neben einem historischen Bericht zur Entwicklung der Universität und das studentische Leben im 15.Jahrhundert soll durch diese Kurzbiographien erläutert werden, wer an der Università di Bologna studiert hat und inwiefern die hochschule ihre Studenten, ihre Lebensläufe beeinflusst hat.
Für Bologna interessierte, Studenten der mittelalterlichen und der Universitätsgeschichte sicherlich sehr interessant.

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Inhaltsverzeichnis

1. EINLEITUNG

1.1 DIE GESCHICHTE DER UNIVERSITÄT VON BOLOGNA IM ÜBERBLICK

1.2 DIE UNIVERSITÄT HEUTE

2. DEUTSCHE STUDENTEN AN DER UNIVERSITÄT IM 15. JAHRHUNDERT

2.1 AUSGANGSSITUATION

2.2 DAS STUDIUM

2.3 STUDENTISCHES LEBEN IN BOLOGNA

3. FÜNF LEBENSLÄUFE VON STUDENTEN

3.1 HENRICUS DE PIRO

3.2 BERTHOLT BROTMEISTER

3.3 WALTER VON SCHAFFHAUSEN

3.4 JOHANNES WETZEL VON STRAßBURG

3.5 WALTERUS VON WÄDENSWIL

4. FAZIT

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Leben und die akademische Situation deutscher Studenten an der Universität von Bologna im 15. Jahrhundert. Ziel ist es, die strukturellen Rahmenbedingungen des Studiums sowie den Alltag der Studierenden zu beleuchten und anhand von fünf exemplarischen Lebensläufen die Karrieremöglichkeiten dieser Zeit zu analysieren.

  • Historische Entwicklung der Universität Bologna
  • Die Rolle der "Natio Germanica" als studentische Interessenvertretung
  • Studienbedingungen, Lehrmethoden und rechtliche Ausbildung
  • Finanzielle Aspekte und soziale Herkunft der Studierenden
  • Analyse individueller Biografien als Beispiel für akademische Werdegänge

Auszug aus dem Buch

3.1 Henricus de Piro

Henricus war der Sohn eines Goldschmieds aus Köln, welcher um 1400 seine Studien überwiegend bis zum Bakkalar des Kirchenrechts in seiner Heimatstadt verbracht hatte. 1407 taucht sein Name erstmalig bei der deutschen Nation in Bologna auf, wo er schon 1409 seine Prüfung zum Lizentiaten in Kirchenrecht promovierte. Da sein Name nach weiteren vier Jahren noch einmal in einer päpstlichen Erlaubnis auftaucht, welche besagt, das Henricus seine Bücher aus Bologna wegbringen dürfe, kann man davon ausgehen, dass er sich noch weitere vier Jahre in Bologna aufhielt. Danach kehrte 1413 ins Reich zurück, um beim Konstanzer Konzil tätig zu sein. Anschließend kehrte er als Rat nach Köln zurück, um für die Stadt und für die Herzöge von Kleve zu arbeiten. Ferner wurde er Professor für Kanonistik an der Universität Köln. Henricus war also einer jener Studenten, die den guten Ruf des Lizentiatentitels der Alma Mater nutzten, um selbst eine sehr erfolgreiche Rechts und Wissenschaftskarriere beginnen zu können.

Zusammenfassung der Kapitel

1. EINLEITUNG: Dieses Kapitel bietet einen geschichtlichen Überblick über die Gründung und Entwicklung der Universität Bologna und skizziert die aktuelle Relevanz der Einrichtung.

2. DEUTSCHE STUDENTEN AN DER UNIVERSITÄT IM 15. JAHRHUNDERT: Hier werden die Ausgangslage für deutsche Studierende, die Bedeutung des Studiums, die Rolle der studentischen Nationen sowie die Rahmenbedingungen des universitären Alltags behandelt.

3. FÜNF LEBENSLÄUFE VON STUDENTEN: Dieser Teil illustriert anhand von fünf konkreten Biografien die praktischen Erfahrungen und Karriereschritte deutscher Studenten im 15. Jahrhundert.

4. FAZIT: Das Fazit fasst die Erkenntnisse zusammen und zieht Vergleiche zwischen den historischen studentischen Lebenswelten und modernen akademischen Strukturen.

Schlüsselwörter

Universität Bologna, 15. Jahrhundert, deutsche Studenten, Natio Germanica, Rechtswissenschaften, Lizentiat, Kanonisches Recht, Zivilrecht, Studium, Alma Mater, Lebensläufe, Bildungsgeschichte, Mittelalter, Akademische Karriere, Klerus.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Situation deutscher Studenten, die im 15. Jahrhundert an der Universität von Bologna studierten, um eine juristische Ausbildung zu absolvieren.

Was sind die zentralen Themenfelder der Analyse?

Im Zentrum stehen die historischen Rahmenbedingungen der Universität, der soziale Hintergrund der Studenten, die Rolle der deutschen Nation sowie der Studienablauf und die späteren Karrierewege.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, das Leben dieser deutschen Studenten zu rekonstruieren und zu veranschaulichen, wie die Ausbildung in Bologna als Sprungbrett für berufliche Karrieren im Reich diente.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine historische Literaturanalyse sowie die Auswertung von zeitgenössischen Quellen und Akten der Universität.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der allgemeinen Lebens- und Studienbedingungen sowie die detaillierte Betrachtung von fünf exemplarischen Studentenbiografien.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit lässt sich durch Begriffe wie Universitätsgeschichte, Rechtsstudium, deutsche Studenten, Bologna und akademische Netzwerke des Mittelalters beschreiben.

Welche Bedeutung hatte die "Natio Germanica" für die Studenten?

Sie fungierte als wichtige Gemeinschaft und Interessenvertretung, die den Studierenden half, sich in der fremden Stadt einzuleben und ihre Interessen gegenüber der Universitätsverwaltung zu wahren.

Warum war Bologna trotz wachsender Konkurrenz im 15. Jahrhundert noch attraktiv?

Bologna bewahrte sich durch das hohe Ansehen der rechtswissenschaftlichen Ausbildung und das Prestige des dort erworbenen Lizentiats weiterhin eine große Strahlkraft für angehende Juristen.

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Details

Title
Deutsche Studenten an der Universität von Bologna im 15. Jahrhundert
College
LMU Munich
Course
Bayern und Rom im Mittelalter
Grade
2,3
Author
Stefan Plenk (Author)
Publication Year
2006
Pages
13
Catalog Number
V54573
ISBN (eBook)
9783638497428
ISBN (Book)
9783638775571
Language
German
Tags
Deutsche Studenten Universität Bologna Jahrhundert Bayern Mittelalter Rom Vatikan
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stefan Plenk (Author), 2006, Deutsche Studenten an der Universität von Bologna im 15. Jahrhundert, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54573
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