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Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten

Title: Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten

Term Paper , 2002 , 25 Pages , Grade: 2,5

Autor:in: Sven Brueninghaus (Author)

Economics - Micro-economics
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Summary Excerpt Details

Das Ziel dieser Hausarbeit ist es, das Verhalten von Haushalten bezüglich ihres Arbeitsangebotes auf dem Arbeitsmarkt zu beleuchten. Das Arbeitsangebot hat mehrere Dimensionen (volkswirtschaftliche Mengendimension, Verhaltensdimension der Haushalte, die Qualitätsdimension und die Intensitätsdimension) , doch soll sich hier nur auf die Verhaltensdimension konzentriert werden. Es wird dargestellt, welche Ziele Haushalte verfolgen, welche Kriterien das Arbeitsangebot von Haushalten bestimmen und wie sich die angebotene Arbeitsmenge von Haushalten bei Änderungen von Rahmenbedingungen und externen Einflüssen verändert und wie Haushalte auf diese reagieren. Auf Wechselwirkungen der Arbeitsangebotsmengen von einzelnen Haushaltsmitgliedern bei Änderung von Rahmenbedingungen soll hier nicht näher eingegangen werden. Hier gilt die Definition von Haushalten aus Punkt 2.
[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Haushalte

2.1. Die Nutzenfunktion eines Haushalts

2.2. Die Budgetrestriktion eines Haushalts

2.3. Nutzenmaximierung als das ökonomische Ziel eines Haushalt

3. Das Arbeitsangebot eines Haushalts

3.1. Verhalten bei voll flexibler Einteilung der Arbeitszeit

3.1.1. Bestimmung der Menge der angebotenen Arbeit

3.1.2. Arbeitsmengenänderung bei Lohnerhöhung

3.1.3. Arbeitsmengenänderung bei Preiserhöhung

3.1.4. Arbeitsmengenänderung bei Erhöhung des Nichtarbeitseinkommens

3.1.5. Die Arbeitsangebotskurve eines Haushalts

3.2. Verhalten bei Arbeitszeitbeschränkungen

3.2.1. Verhalten bei festen Arbeitszeiten

3.2.2. Verhalten bei festen Arbeitszeiten mit Überstundenzuschlägen

3.3. Verhalten bei unterschiedlicher Besteuerung

3.4. Verhalten bei unterschiedlichen Arbeitsaufwendungen

4. Schlußbemerkung

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht das Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten aus einer mikroökonomischen Perspektive. Ziel ist es, die Verhaltensdimension der Arbeitsangebotsentscheidungen zu analysieren und aufzuzeigen, wie Haushalte unter variierenden Rahmenbedingungen und externen Einflüssen ihre optimale Zeitaufteilung zwischen Freizeit und Arbeit bestimmen.

  • Mikroökonomische Grundlagen: Nutzenfunktion und Budgetrestriktion
  • Mechanismen der Nutzenmaximierung bei flexibler Zeitwahl
  • Einflussfaktoren auf das Arbeitsangebot (Lohnänderungen, Preisniveaus, Nichtarbeitseinkommen)
  • Reaktionen auf Restriktionen wie feste Arbeitszeiten und Besteuerung
  • Berücksichtigung von Arbeitsaufwendungen und arbeitsplatzbezogenen Kosten

Auszug aus dem Buch

3.1.1. Bestimmung der Menge der angebotenen Arbeit

In Abschnitt 2.3. wurde dargestellt, daß ein Haushalt sein Nutzenmaximum unter Berücksichtigung seiner Budgetrestriktion dort hat, wo das negative Verhältnis des Grenznutzens der Freizeit und des Grenznutzens der Gütermenge X gleich dem negativen Verhältnis des Lohns und des Preisniveaus ist. Zur Beantwortung der Frage, ob ein Haushalt Arbeit anbietet, und wenn ja wieviel, ist der Anspruchslohn (wa), den ein Haushalt hat, maßgeblich.

Der Anspruchslohn ist der Wert der Freizeit, den ein Haushalt dieser beimißt, ab dessen Höhe ein Haushalt lieber eine Einheit Freizeit konsumiert, als dieselbe Zeiteinheit als Arbeit anzubieten. Der Freizeit wird also ein höherer Wert beigemessen als der Lohn, der durch Arbeit zu erzielen ist.17

Damit ergibt sich als Kriterium für die angebotene Arbeitsmenge eines Haushalts: (∂U / ∂z) / (∂U / ∂X) = w/p

Wenn dieses gilt, so bietet der Haushalt Arbeit auf dem Arbeitsmarkt an. Wenn hingegen gilt, (∂U / ∂z) / (∂U / ∂X) = wa/p >w/p dann bietet der entsprechende Haushalt keine Arbeit auf dem Arbeitsmarkt an, sondern erreicht sein Nutzenmaximum dadurch, daß er die gesamte ihm zur Verfügung stehende Zeit als Freizeit verkonsumiert.18

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Diese Einleitung skizziert das Ziel der Arbeit, das Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten unter Konzentration auf die Verhaltensdimension zu untersuchen.

2. Haushalte: Hier werden die mikroökonomischen Grundlagen definiert, einschließlich der Nutzenfunktion, der Budgetrestriktion und des Ziels der Nutzenmaximierung.

3. Das Arbeitsangebot eines Haushalts: Dieses Kapitel analysiert detailliert die Faktoren, die das Arbeitsangebot beeinflussen, von flexiblen Bedingungen über Arbeitszeitbeschränkungen bis hin zu Steuern und Arbeitskosten.

4. Schlußbemerkung: Die Schlussbetrachtung fasst zusammen, dass das Arbeitsangebotsverhalten stark von individuellen Präferenzen abhängt und die Modelle theoretische Tendenzen aufzeigen.

Schlüsselwörter

Arbeitsangebot, Haushalt, Nutzenmaximierung, Budgetrestriktion, Freizeit, Lohnsatz, Anspruchslohn, Substitutionseffekt, Einkommenseffekt, Arbeitszeit, Arbeitszeitbeschränkung, Überstundenzuschläge, Besteuerung, Arbeitsaufwand, Mikroökonomie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Analyse des Arbeitsangebotsverhaltens von privaten Haushalten aus mikroökonomischer Sicht.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Zu den Schwerpunkten zählen die Modellierung von Nutzenfunktionen, die Budgetbeschränkungen von Haushalten und die Reaktionen auf Lohn- oder Preisänderungen.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Ziel ist es, darzustellen, wie Haushalte ihre Arbeitsmenge unter wechselnden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen festlegen, um ihren Nutzen zu maximieren.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird ein mikroökonomischer Analyseansatz genutzt, der grafische Darstellungen (Indifferenzkurven und Budgetgeraden) und mathematische Optimierungsbedingungen verwendet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt theoretische Szenarien von voll flexibler Arbeitszeit bis hin zu restriktiven Bedingungen wie festen Arbeitszeiten, Besteuerung und Arbeitskosten.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Arbeitsangebot, Nutzenmaximierung, Budgetrestriktion, Freizeit, Anspruchslohn und Substitutionseffekt.

Was ist der Anspruchslohn laut der Definition im Text?

Der Anspruchslohn ist der subjektive Wert, den ein Haushalt der Freizeit beimisst; er ist die Schwelle, ab der die Freizeit gegenüber dem Lohn aus Arbeit bevorzugt wird.

Wie wirken sich Überstundenzuschläge auf die Budgetgerade aus?

Überstundenzuschläge bewirken, dass die Budgetgerade ab einer bestimmten Arbeitsmenge nach oben abknickt und steiler verläuft, wodurch zusätzliche Arbeit für den Haushalt attraktiver wird.

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Details

Title
Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten
College
University of Applied Sciences Essen  (Institut für Oekonomie und Management)
Course
MBA Modul General Economics
Grade
2,5
Author
Sven Brueninghaus (Author)
Publication Year
2002
Pages
25
Catalog Number
V5457
ISBN (eBook)
9783638133234
Language
German
Tags
Arbeitsangebotsverhalten Haushalten Modul General Economics
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Sven Brueninghaus (Author), 2002, Arbeitsangebotsverhalten von Haushalten, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5457
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