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Betriebswirtschaftlicher Prozess des Entrepreneurship

Title: Betriebswirtschaftlicher Prozess des Entrepreneurship

Term Paper (Advanced seminar) , 2005 , 25 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Michael Meier (Author)

Business economics - Company formation, Business Plans
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Summary Excerpt Details

In Kapitel 1 soll zunächst auf die Verbindung von Entrepreneurship und dem Gesichtspunkt
der Prozessorientierung eingegangen werden. Dabei wird postuliert, dass es, im Sinne der
Thematik, der Erarbeitung eines betriebswirtschaftlichen Handlungskonzeptes aus dem
ökonomischen Prozess bedarf.
Daran anschließend wird in Kapitel 2 die aktuelle Stellung des Entrepreneurship diskutiert. In
diesem Zusammenhang sollen Faktoren wie Wirtschaftswachstum, Wirtschafts- und
Arbeitsmarktpolitik sowie die Bedeutung kleiner und mittlerer Unternehmungen (KMU)
betont werden.
Die umfassende Entwicklung eines Phasenmodelles im Sinne des bereits erörterten
betriebswirtschaftlichen Handlungskonzeptes beschreibt Kapitel 3 der vorliegenden Arbeit.
Hier sollen anhand von fünf Phasen, von der Nutzung von Marktchancen bis zur Sicherung
der Unternehmung, Erfolgsfaktoren betrachtet und vereinzelt auf die fließenden Übergänge
der einzelnen Etappen eingegangen werden.
Nachdem in Kapitel 4 auf Alternativen Bezug genommen wird, inwieweit man ein optimales
Umfeld für Entrepreneure, im Sinne von Förderung und Rahmenbedingungen, schaffen kann,
folgt im letzten Gliederungspunkt das Fazit. Hier soll kritisch hinterfragt werden, ob der
Versuch dieser Arbeit, Entrepreneurship als einen mehrstufigen Prozess darzustellen, die
erörterte Fragestellung beantworten kann.

[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Rolle und Bedeutung des Entrepreneurship

3. Entwicklung eines Phasenmodells

3.1 Phase 1 „Chancen nutzen“

3.2 Phase 2 „Geschäftsmodell aufbauen“

3.3 Phase 3 „Ressourcenallokation und Gründungsmanagement“

3.4 Phase 4 „Wachstum anstreben“

3.5 Phase 5 „Überleben sichern“

4. Gestaltung eines positiven Umfeldes für den Entrepreneur

5. Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, den unternehmerischen Prozess von der initialen Idee bis zur Etablierung oder zum Exit als mehrstufiges, betriebswirtschaftliches Phasenmodell zu strukturieren und kritisch zu hinterfragen. Die zentrale Forschungsfrage untersucht dabei, wie sich dieser unternehmerische Prozess konkret entwickelt und welche Erfolgsdeterminanten für das Handeln von Marktakteuren entscheidend sind.

  • Verbindung von Entrepreneurship und prozessorientierten Managementkonzepten.
  • Entwicklung und Analyse eines fünfstufigen Phasenmodells der Unternehmensgründung.
  • Bedeutung von KMU und Rahmenbedingungen für wirtschaftliches Wachstum.
  • Einflussfaktoren auf den Gründungserfolg und die Rolle der Gründerperson.
  • Strategien zur Sicherung des Unternehmensfortbestands und Umgang mit Krisensituationen.

Auszug aus dem Buch

3.1 Phase 1 „Chancen nutzen“

Das Vorhandensein unternehmerischer Gelegenheiten bildet eine der Grundvoraussetzungen des Entrepreneurship, wobei die Entdeckung neuer Zweck-Mittel-Beziehungen im Vordergrund steht. Entgegen der neoklassischen Theorie bieten sich der Person des Unternehmers durch Marktungleichgewichte entsprechende Arbitragemöglichkeiten, die durch eine „gewisse Findigkeit“ und einem Vorsprung an Wissen zum eigenen Vorteil ausgenutzt werden können. Zudem besteht in einer ungleichgewichtigen Wirtschaft eine Ungleichverteilung von Informationen und somit eine Asymmetrie, die das Erfolgspotenzial von Marktchancen unterstützt. Des Weiteren gilt als Grundvoraussetzung der Unterschied zwischen den Individuen bzw. Unternehmern, den jeweiligen „Zugang und die Fähigkeit, Informationen über Gelegenheiten als solche zu erkennen und zu nutzen“.

Nach der Entdeckung einer Chance, ihrer Identifikation und umfangreichen Einschätzung, muss der potenzielle Unternehmer nun Vor- und Nachteile erörtern und zu einer Entscheidung kommen. Dabei spielen neben der Charakteristika des Individuums vor allem die Opportunitätskosten für entgangene Alternativen, Geld und Zeit eine übergeordnete Rolle. Chancen sind dabei besonders dann attraktiv, wenn der Wettbewerb noch gering, der Technologielebenszyklus jung und Nachfrage sowie Margen groß sind. Weiterhin muss der Entrepreneur über das ökonomische Umfeld informiert sein, wissen, ob der Markt für das Produkt aufnahmebereit ist und den zusätzlichen Nutzen seiner Idee für den Kunden definieren können. Aufgrund geringer Datensicherheit und zum Zwecke der Reduzierung von Entscheidungsunsicherheit ist es zudem nötig, aktiv Marktinformationen zu sammeln, aufzubereiten und sie laufend in den Gründungsprozess einfließen zu lassen. Dieser Marktforschungsprozess wirkt dabei dem charakteristischen Merkmal der Unsicherheit einer innovativen Produkteinführung entgegen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung diskutiert die Notwendigkeit, Entrepreneurship als betriebswirtschaftlich planbaren Prozess zu betrachten und formuliert die grundlegende Problematik der Phasenmodellierung.

2. Rolle und Bedeutung des Entrepreneurship: Dieses Kapitel beleuchtet den historischen Ursprung des Konzepts und analysiert die aktuelle Relevanz von Unternehmertum für Wirtschaftswachstum und Arbeitsmarkt.

3. Entwicklung eines Phasenmodells: Das Herzstück der Arbeit definiert fünf aufeinanderfolgende Phasen der Gründung, von der Chancenidentifikation bis zur Sicherung des Unternehmensfortbestands.

3.1 Phase 1 „Chancen nutzen“: Fokus liegt auf der Entdeckung von Marktchancen und der Bewertung von unternehmerischen Gelegenheiten unter Unsicherheit.

3.2 Phase 2 „Geschäftsmodell aufbauen“: Behandelt die Strukturierung der Geschäftsidee und die zentrale Bedeutung des Business Plans als strategisches Instrument.

3.3 Phase 3 „Ressourcenallokation und Gründungsmanagement“: Analysiert die optimale Zuweisung von Kapital und Know-how sowie die Bewältigung der frühen Gründungsphase.

3.4 Phase 4 „Wachstum anstreben“: Untersucht die Skalierung des Unternehmens und die Herausforderungen bei der schnellen Steigerung von Umsatz und Personal.

3.5 Phase 5 „Überleben sichern“: Diskutiert Selektionsphasen, Risikofaktoren und Exit-Szenarien nach erfolgreichem Markteintritt.

4. Gestaltung eines positiven Umfeldes für den Entrepreneur: Analysiert staatliche Förderpolitik, Beratungsangebote und die Bedeutung förderlicher Rahmenbedingungen für Gründer.

5. Fazit: Die abschließende Reflexion bewertet das entwickelte Phasenmodell und identifiziert weiteren Forschungsbedarf in der Entrepreneurship-Thematik.

Schlüsselwörter

Entrepreneurship, Unternehmungsgründung, Phasenmodell, Gründungsmanagement, Business Plan, KMU, Marktchancen, Risikofaktoren, Unternehmenswachstum, Innovationsmanagement, Wirtschaftspolitik, Ressourcenallokation, Selbstständigkeit, Unternehmertum, Strategie.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Belegarbeit untersucht Entrepreneurship als einen strukturierten, betriebswirtschaftlichen Prozess und versucht, diesen in ein allgemeingültiges Phasenmodell zu unterteilen.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Zentrum stehen die Phasen der Unternehmensentwicklung, von der Chancenentdeckung über die Planung und Ressourcengewinnung bis hin zum Wachstum und der Existenzsicherung.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Ziel ist es zu analysieren, ob und wie der komplexe, risikobehaftete Unternehmergeist in ein betriebswirtschaftliches Phasenmodell überführt werden kann, um konkrete Handlungsempfehlungen für Entrepreneure abzuleiten.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und der kritischen Analyse bestehender Gründungsmodelle sowie empirischer Erkenntnisse aus der aktuellen betriebswirtschaftlichen Forschung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Entwicklung des fünfstufigen Phasenmodells sowie eine Untersuchung der Rahmenbedingungen, die ein unternehmerfreundliches Umfeld fördern.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den prägenden Begriffen gehören insbesondere Entrepreneurship, Phasenmodell, Gründungsmanagement, Business Plan sowie KMU-Politik.

Welche Rolle spielt der Business Plan laut dem Autor?

Der Business Plan wird als entscheidender Erfolgsfaktor hervorgehoben, der die Geschäftsidee strukturiert und vor allem zur Reduzierung von Entscheidungsunsicherheit in der frühen Gründungsphase dient.

Warum betont der Text die Rolle der KMU?

KMU bilden laut der Arbeit die gesamtwirtschaftliche Basis und den Kern des unternehmerischen Handelns, weshalb ihre Förderung für Innovation und Wirtschaftswachstum als unverzichtbar gilt.

Wie geht die Arbeit mit dem Thema "Scheitern" um?

Das Thema wird insbesondere in den Kapiteln zur Wachstumsphase und zur Sicherung des Fortbestands adressiert, indem Risikofaktoren analysiert und Strategien zur Krisenbewältigung sowie Exit-Optionen diskutiert werden.

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Details

Title
Betriebswirtschaftlicher Prozess des Entrepreneurship
College
University of Rostock  (Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliche Fakultät - Lehrstuhl für Management)
Course
Hauptseminar
Grade
1,3
Author
Michael Meier (Author)
Publication Year
2005
Pages
25
Catalog Number
V54595
ISBN (eBook)
9783638497596
ISBN (Book)
9783640213832
Language
German
Tags
Betriebswirtschaftlicher Prozess Entrepreneurship Hauptseminar
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Michael Meier (Author), 2005, Betriebswirtschaftlicher Prozess des Entrepreneurship, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54595
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