Descartes Verwendung des "Cogito ergo sum" in den "Meditationes" und im "Discours"


Hausarbeit, 2001

32 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhalt

Die Verwendung des

Cogito, ergo sum in den Meditationes und im Discours und die Sichtweise der Theologie

Einleitung

1.0 Das Wesen des methodischen Zweifels bei Descartes
1.1 Der Weg zum methodischen Zweifel
1.2 Die Radikalisierung des methodischen Zweifels
1.3 Was ist klare und distinktive Wahrheit?

2. Descartes im Kontext seiner Zeit
2.1 Die Grenzen des Zweifels in Descartes` Epoche
2.2 Die Scholastik
2.3 Descartes und die Autoritäten
2.4 Neue Wissenschaft oder neue Scholastik?

3. 0 Die Arten der Intuition und Deduktion bei Descartes

4. 0 Von der Radikalisierung des Zweifels zum Cogito, ergo sum

5.0 Die Struktur des Cogito-Arguments
5.1 Die verschiedenen Formulierungen des Cogito
5.2 Die Vorläufer des Cogito, ergo sum7
5.3 Kein enthymematischer Syllogismus
5.4 Die Besonderheiten des Cogito
5.5 Das "Ich" im Cogito
5.6 Das "ergo" im Cogito-Argument
5.7 Der Seinsbegriff im Cogito-Argument
5.8 Der temporale Aspekt des Cogito, ergo sum

6.0 Descartes` Trennung zwischen res cogitans und res extensa

7. 0 Das angeborene Wissen

8. 0 Das Cogito, ergo sum und die heutige Theologie

Zusammenfassung

Literaturliste

Einer aus dem Haufen

Cogito, ergo sum. Ich denke, und mithin so bin ich,

Ist das eine nur wahr, ist es das andere gewiss.

Ich

Denk ich, so bin ich! Wohl! Doch wer wird immer auch denken?

Oft schon war ich, und hab wirklich an gar nichts gedacht![1]

Friedrich Schiller

Zum Geleit

Nicht nur das Anfangsgedicht von Schiller zeigt: Das Cogito, ergo sum, im Folgenden oft mit Cogito abgekürzt, polarisiert. Es ist der am meisten gebrauchte Satz in der Philosophie. Descartes verfolgt eine ontologische Richtung, die teils im Sinne der Scholastik und ihrer Autoritäten und teilweise gegen sie gerichtet, verläuft. Und da fängt das Faszinierende an Descartes an. Er macht etwas vollkommen Neues und bleibt im Kern vielem Alten treu.

Seine Radikalisierung des Zweifels hebt die Seinsfrage auf eine neue Stufe. Dabei geht es allerdings nur um "Sein oder Nichtsein". Die Tiefe dieses Begriffes lässt Descartes unbeobachtet, was ihm harsche Kritik einbrachte. Er konnte es sich leisten, den wichtigsten Begriff der Philosophie nur an der Oberfläche anzukratzen, ging es in seiner Untersuchung doch um etwas ganz anderes. Deshalb ist die Wirkung des Cogito, ergo sum so eminent. Kant, Fichte, Hegel, Schelling, keiner kam um diesen, oft auch Cogito-Argument genannten, Satz herum. Und auch wer das Sein negiert und wie Nietzsche zum Nihilismus kommt, muss sich mit dem Ich denke, also bin ich auseinandersetzen. Es scheint, als läge eine von vielen Aufgaben eines jeden Philosophen in der Positionierung zu diesem ersten Prinzip bei Descartes.

Die Kritik fängt nicht erst bei dem ausformulierten Satzes an. Der Weg zum Cogito, Aufbau und Logik nach Descartes wurden und werden peniblen Prüfungen ausgesetzt. Deshalb steht es ohne Frage, das auch diese Bestandteile Gegenstand der Hausarbeit sein sollen. Das Hauptaugenmerk liegt dabei auf den Meditationen, die im Lektürekurs gelesen wurden. Der Discours bietet eine praktische Ergänzung hierzu und legt die Überlegungen des Renè Descartes bezüglich des Cogito, ergo sum da, bevor er dieses erste Prinzip in den Principia Philosophia ausführlich und auf lateinisch ausformuliert. Es handelt sich hierbei also um den Grundstock dieser philosophischen Bestrebung, die bei einer Berücksichtigung der Principia Philosophia zu umfangreich geworden wäre. Deshalb und auch weil es bei der Betrachtung eines ersten Prinzips keinen Endpunkt geben kann, befindet sich am Ende dieser Arbeit kein klassischer Schlussteil.

Das Cogito, ergo sum entstand in der philosophischen Theologie der Scholastik. Weil es seinen Ursprung in der Theologie hat, möchte ich es wagen, als Ausblick die Sichtweise der heutigen Theologie auf das Cogito darzustellen.

Die Forschungslage zeigt sich sehr umfangreich, wobei es in den letzten Jahren erst wieder zu neuen Denkansätzen in Bezug auf das Cogito kam. Vom Anfang des letzten Jahrhunderts bis in die 80er Jahre erschien wenig Neues. Das jetzt wieder erstarkte Interesse am Cogito ist sehr wünschenswert, gibt es doch einen Einblick in philosophisch korrektes Arbeiten und hilft jedem, seine eigene Philosophie zu überdenken und positionieren.

1.0 Das Wesen des methodischen Zweifels bei Descartes

1.1 Der Weg zum methodischen Zweifel

Von der rationalistischen Wissenschaftskonzeption ausgehend beginnt die Philosophie des Rene Descartes mit der Skepsis. Nichts durfte mehr als gesicherte Erkenntnis gelten, von dem auch nur der kleinste theoretische Zweifel ausgehen konnte. Auf der Suche nach dem perfekten Wissen wurde Descartes schnell Blasphemie vorgeworfen, weil sein Zweifel bis zur Hypothese eines Betrügergottes geht. Wenn dies der Fall sein sollte, so müsste uns Gott in eine Unwahrheit hinein geschaffen haben. Somit wäre es nicht mehr der Gott der Theologie, der als ein Quell der Wahrheit operiert, sondern Gott als listiger Betrüger und Täuscher, ein genius malignus.

Der Vorwurf der Blasphemie ist falsch, weil der methodische Zweifel vom Verstand ausgeht. Die Existenz Gottes kann also logisch bezweifelt werden, weil sie nicht nachweisbar ist. Den Glauben, der vom Willen ausgeht, beeinträchtigt dies keineswegs. Ich kann "mit dem natürlichen Verstand die Frage der Existenz Gottes prüfen und so an ihr zweifeln, ohne im Glauben zu zweifeln".[2] Blasphemischer Zweifel wäre gewollte und beständige Infragestellung der Existenz Gottes als selbst gestecktes Ziel. Als Mittel zur Erkenntnis der Wahrheit allerdings nennt Descartes den Zweifel etwas Frommes und Gehöriges. Dem Verstand sind Schranken gesetzt, dem Willen nicht. Der Wille ermöglicht es mir Vorstellungen zu bejahen und zu verneinen, der Irrtum kommt demnach aus dem falschen Gebrauch dieser Fähigkeit. Aber, wenn wir nur alles das als wahr annehmen, was wir aus der Methode als wahr erkennen können und alles andere skeptisch betrachten, so sind wir in der Lage denkend ein richtiges Bild der Welt zu gewinnen.[3]

Der methodische, von ihm auch hyperbolischer Zweifel genannt, wird also planmäßig vom Verstand vollzogen, das denkende Subjekt lenkt diesen intellektuellen Denkakt. Es ist keine irrationale Spinnerei, die den Denkenden beherrscht, was nach damaliger Auffassung Sünde wäre, sondern ein rationaler Prozess dessen Ziel neue Erkenntnis ist. Dieses Ziel ist erreicht, wenn etwas klar und deutlich [4] Erfassbares erkannt wird. Nach Jaspers ist dieser Zweifel niemals mit der Verzweiflung gleichzusetzen und er ist nie alleiniger Antrieb. Auch hat "[d]er Zweifel des Descartes [...] noch als andere Voraussetzung die Annahme einer absoluten Wahrheit, die unserem menschlichen Erkennen im Urteil zugänglich ist. Ihre Absolutheit steht einen Augenblick noch über Gott; denn wenn Gott in dieser Wahrheit täuschen würde, würde er als böse beurteilt. Der zweifelnde denkende Mensch bewegt sich in seinem Denken auf der Ebene dieser Wahrheit, die dann allerdings gerade allein durch Gott gesichert wird."[5]

In der Philosophie kommt es hierbei nicht zu endgültigen Wahrheiten oder allgemeingültigen Aussagen. Zu jeder Position gibt es eine Gegenposition. Anders ist es in den Naturwissenschaften, in denen Descartes auch sehr aktiv war, wo es zu einzelnen bestimmten Wahrheiten kommt, die dann als allgemeingültig gelten dürfen, bis sie von neuen Wahrheiten überholt werden. Auch im Leben des Philosophen vollzieht sich dieser Schritt, als es zu einer Auseinandersetzung mit seiner intensiven scholastischer Ausbildung kommt.[6] Nach Karl Jaspers ist infolge der cartesianischen Radikalität auf der Suche nach Gewissheit die Unterscheidung zwischen wissenschaftlicher und philosophischer Gewissheit entstanden.[7] Der Zweifel dient Descartes, im Gegensatz zu den Skeptikern, nur als Ausgangspunkt seiner Philosophie, darum handelt es sich um einen methodischen Zweifel, der ihm dabei behilflich sein soll, den philosophisch - archimedischen Punkt zu finden, der nicht mehr bezweifelbar ist, also, um zur Sicherheit zu gelangen. Dem Zweifel fallen dabei korrektive, selektive und systematische Funktionen zu. Der Wahrheitsbegriff Descartes` ist deshalb oft kritisiert worden. Wahrheit als Natürlichkeit oder gar als Selbstverständlichkeit stellten sowohl Nietzsche als auch Kierkegaard in Frage.[8]

1.2 Die Radikalisierung des methodischen Zweifels

Wie weit Descartes` Skepsis geht, zeigt er in den vier Phasen des Zweifels. Diese stufenweise Radikalisierung des methodischen Zweifels ist der letzte Schritt hin zum Cogito, ergo sum. Nachdem Erkennen dieser vier Stufen gibt es keine Gewissheit mehr. Descartes ist sozusagen fast am Ziel, war er doch der Meinung, er "müsse einmal im Leben alles von Grund auf umstürzen und von den ersten Grundlagen an ganz neu anfangen, wenn [...] er endlich einmal etwas Festes und Bleibendes in der Wissenschaft errichten wollte."[9]

1. Bezweifeln kann man, dass Anschauungen eines Objektes dieses korrekt präsentieren. Täuschungen werden immer nur im nach herein als solche erkannt, deshalb kann sich jede aktuelle Wahrnehmung später als Täuschung erweisen.
2. Bezweifeln kann man, dass Anschauungen eines Objektes überhaupt auf ein Objekt ausgerichtet sind. Schließlich gibt es Halluzinationen, die im Augenblick ihres Auftretens nicht als solche erkannt werden.[10]
3. Bezweifeln kann man, dass Begriffe ihre Objekte korrekt repräsentieren. Um diese Art des Zweifels plakativ zu machen, führt Descartes den Betrüger-Gott ein. Er will damit zeigen, dass es für jemanden, dem die Bedeutungsinhalte des Satzes "Das Viereck hat vier Ecken" geläufig sind, schwer ist, an diesem Satz zu zweifeln. Für alle analytischen Sätze gilt, dass sie wegen der geläufigen Bedeutungspostulate, die die Verwendung der in ihnen vorkommenden Termini regeln, als wahr erkannt werden können. Der Zweifel auf Grund der Hypothese des Betrügergottes beruht demnach auf der Annahme, unser Geist könnte so eingerichtet sein, dass die Ordnung der Ideen von der Ordnung der Realität abweicht.
4. Bezweifeln kann man, dass Begriffen überhaupt eine objektive Ordnung zugesprochen werden kann. Auch hier wird die Hypothese eines Betrüger-Gottes gebraucht, der bewirkt, dass ein Urteil nur durch die Realisation der Wechselwirkung von klaren und distinktiven Begriffen zustande kommt. Solche Urteile würden den Anspruch auf objektive Gültigkeit haben, ohne dass es tatsächliche Objekte geben müsste, auf die sie sich beziehen.[11]

1.3 Klarheit und Deutlichkeit als Kriterien der Wahrheit

Als Kriterium der Wahrheit benutzt Descartes die Begriffe klar und distinktiv, nur wenn etwas so erkannt wird, kann es uneingeschränkt für wahr gelten. Der Wahrheitsbegriff, den Descartes schon lange vor dem Cogito definierte, wird hier systematisiert. Nicht die Evidenz[12], die als intuitive Klarheit nur teilweise zur Wahrheitsfindung beitragen kann, sondern die Deckung von Behauptung und Realität definiert eine klar und distinktiv erfasste Wahrheit. Diese Ausdrücke erklärt Descartes in den Principia philosophia, obwohl er sie schon vorher benutzte. Demnach ist eine Idee klar, wenn ihr Inhalt immer unmittelbar im Denken vorhanden ist und distinktiv, wenn auch die zugehörigen Unterpunkte und Erklärungen sämtlich nachvollziehbar sind und sich durch ihre Begrifflichkeit von allen anderen Begriffen unterscheiden. Eine distinktive Idee müsste demnach auch zwangsläufig klar sein, eine klare Idee aber nicht per definitionem distinktiv.[13] Auch hier schimmert Descartes` Grundsatz, dass das Allgemeine immer im Besonderen erfasst werden kann, durch.

Im Discours schreibt Descartes, "dass die Dinge, welche wir sehr klar und sehr deutlich [...] begreifen, alle wahr sind."[14] Im Gegensatz dazu beschreibt er unwahre Dinge als "unklar und dunkel"[15] von den Menschen aufgefasst, weil sie unvollkommen sind.

Die ursprüngliche nur im Bereich der Mathematik für möglich gehaltenen Evidenzen, konnten von Descartes später auch außerhalb in Form von unbezweifelbar wahren Urteilen gefunden werden. Kriterien von wahren Evidenzen, egal ob inner- oder außerhalb der Mathematik, blieben deren Klarheit und Deutlichkeit. Nach weiteren Überlegungen wurden diese Kriterien auch auf metaphysische Urteile übertragen, von denen dann behauptet wurde, ihre Evidenz wäre konstanter als bei mathematischen Urteilen.

In jedem Fall bezieht Descartes das Kriterium der Deutlichkeit immer auf den Umfang oder die Verbindungen des Begriffes, Klarheit stets auf den Inhalt. Diese Kriterien können genau genommen allerdings nur Begriffen zufallen, Urteile können so nicht unmittelbar charakterisiert werden. Ein Urteil kann nur mit Hilfe von Prädikaten gekennzeichnet werden.

Der Begriff der Evidenz, um den diese Kriterien kreisen ist zweideutig und muss näher bestimmt werden. Evidenz kann sowohl die klare Sicht objektiver Zusammenhänge als auch die Unvermeidlichkeit der Urteilsbestimmung bedeuten. Für Wolfgang Röd wäre der "im Sinne von "Evidenz" als Urteilsnötigung bestimmte "Wahrheitsbegriff" [...] dem modernen Sprachgebrauch zufolge psychologisch zu nennen".[16]

Der radikale Zweifel begründet sich darauf, dass die Wahrheit nicht kongruent mit unserer Natur ist. Wenn der Betrügergott unsere Natur ändert, könnten wir etwas als evident ansehen, was falsch ist und umgekehrt. Die Urteilsnötigung entsteht dann aus unserer psychischen Determiniertheit.

Röd weist in diesem Zusammenhang daraufhin, dass bei diesem Zweifelsgrund stillschweigend vorausgesetzt wird, dass zwischen Wahrheit und der Überzeugung von der Wahrheit zu unterscheiden ist. Es wird ein Unterschied zwischen subjektiven und objektiven Evidenzen ausgemacht und angenommen, "dass der Begriff der Wahrheit nicht definitiv im Sinne der Zustimmungsnötigung bestimmt werden könne.“[17]

[...]


[1] Schiller, Friedrich: Die Philosophen. Sämtliche Werke, 4. Aufl., München 1965. Bd. 1. S. 298.

[2] Jaspers, Karl: Descartes und die Philosophie. Berlin, Leipzig 1937. S. 16.

[3] Ebd.

[4] Diese Begriffe und ihre Def. nach Descartes spielen für den hier geschilderten

Erkenntnisprozess eine immens wichtige Rolle. Vgl. dazu Kap. 1.3.

[5] Jaspers: Descartes und die Philosophie. S. 16.

[6] Vgl. dazu auch die Kap. 2.2 bis 2.4.

[7] Jaspers, Karl: Philosophie. Berlin 1932. Bd. I. S. 89ff.

[8] Jaspers: Descartes und die Philosophie. S. 17.

[9] Rene Descartes, Meditationes de Prima Philosophia. Schmidt, Gerhart (Hrsg. und Übersetz.). Lateinisch/Deutsch. Reclam Stuttgart 1986. S. 63.

[10] Vgl.: Röd, Wolfgang (Hrsg.): Die Philosophie der Neuzeit 1. Geschichte der Philosophie. Bd. 7, 2.,verb. und erg. Aufl., München 1999. S. 69. Röd erklärt an dieser Stelle auch, das Descartes keineswegs behaupten wollte, das wir alle träumen. Dass unsere Erlebnisse nur Traumerlebnisse seien könnten, soll nur heißen, dass die Welt, die wir wahrnehmen nur aus Vorstellungsinhalten ist, die nicht aufgrund von realen Objekten entstehen.

[11] Die Vier Phasen des Zweifels sind hauptsächlich dargestellt nach Röd: Philosophie der Neuzeit. Vgl. aber auch stark vereinfachte Darstellungen bei: Perler, Dominik: Renè Descartes. Beck`sche Reihe. Denker. München 1998. S. 169 - 180. Und wesentlich komplexere Darstellung bei: Williams, Bernard: Descartes. Das Vorhaben der reinen philosophischen Untersuchung. A.d. Engl. Von Wolfgang Dittel u. Annalisa Viviani. Frankfurt am Main 1988. S. 19 - 50.

[12] Also die unmittelbare Einsicht mit einem besonderen Anspruch auf Wahrheit. Evidenzen gründen auf intuitive und anschauliche Gewissheit.

[13] Röd, Wolfgang (Hrsg.): Die Philosophie der Neuzeit 1. Geschichte der Philosophie, S. 72f.

[14] Rene Descartes: Discours de la methode pour bien conduire sa raison et chercher la verite dans les sciences. Hrsg. Herrmann Glockner, Übers. Kuno Fischer. Reclam Stuttgart 1961. S. 32. Dabei ist das französische (fort clairement et fort distinctement) sowie das lateinische (valde delucide et distincte) Original von sehr klar und sehr deutlich angegeben.

[15] Ebd. S. 37, lat.: confus et obscur.

[16] Röd, Wolfgang: Rene Descartes. 2. Völlig überarbeitete und erweiterte Auflage, München 1982. S. 91.

[17] Ebd.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Descartes Verwendung des "Cogito ergo sum" in den "Meditationes" und im "Discours"
Hochschule
Universität Bremen  (Philosophisches Seminar)
Note
1,0
Autor
Jahr
2001
Seiten
32
Katalognummer
V54628
ISBN (eBook)
9783638497862
ISBN (Buch)
9783638709071
Dateigröße
582 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Zum Lektürekurs über Descartes´ Meditationes habe ich mir die verschiedenen Formulierungen und Bedeutungen des COGITO, ERGO SUM genauer angeschaut. Der Satz prägt die ganze Philosophiegeschichte bis heute und ist doch oft auch falsch verstanden worden. Vor allem in der Literatur steht viel Wiedersprüchliches - ich habe versucht, es etwas zu ordnen.
Schlagworte
Descartes, Verwendung, Cogito, Meditationes, Discours
Arbeit zitieren
Simon Hollendung (Autor), 2001, Descartes Verwendung des "Cogito ergo sum" in den "Meditationes" und im "Discours", München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54628

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