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Alternative Antriebstechniken für Erdöl

Title: Alternative Antriebstechniken für Erdöl

Term Paper , 2005 , 39 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dipl.-Kaufmann Fabian Walther (Author), Andrea Lock (Author)

Business economics - Miscellaneous
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Mobilität ist ein Schlagwort der heutigen Zeit. Getrieben durch die Forderung nach Flexibilität und der Sehnsucht nach Selbstverwirklichung und Unabhängigkeit hetzten die Menschen in unserer Gesellschaft von einem Standort zum Nächsten. Mobil sein ist Kult, „wer Mobil sein will, sollte sich ein Auto mieten“, das wird selbst vom Bedeutungswörterbuch der Duden vorsorglich hinzugefügt. Eine der richtungweisenden Erfindungen des letzten
Jahrhunderts war daher zweifelsohne der Verbrennungsmotor. Aus dem Streben nach Ortsunabhängigkeit, wurde eine Technik erfunden, die es ermöglicht sich ohne Einsatz eigener Körperkraft und unabhängig von anderen Lebewesen fortzubewegen. Pate für diese Entwicklung war die Dampfmaschine. Mit ihrer Erfindung begann die Industrialisierung. Die Dampfmaschine, auf Rädern gesetzt und auf Schienen gestellt, war die Eisenbahn, ein unerlässliches Hilfsmittel zur Erschließung der Märkte. Um den Verkehr im größeren Maßstab zu individualisieren, bedurfte es der Erfindung des Otto-Motors. Das Prinzip dieses Motors basiert auf der Kompression eines Kraftstoff-Luft-Gemisches und dessen anschließende Entzündung. Der durch die folgende Expansion freigesetzte Druck wirkt dann auf den Antrieb des Kraftfahrzeugs.
Die Anforderungen unserer Gesellschaft sowie der Wettbewerb unter den Automobilherstellern führen zu stetigen technischen Verbesserungen der angebotenen Motoren. Das betrifft sowohl die allgemeine Ausstattung, den Komfort der Automobile, als auch die Motorenleistung.
Auch wirtschaftspolitisch ist es aufgrund der Globalisierung zu einer Zunahme der weltweiten Güterströme gekommen. Einer Volkswirtschaft ist es mittlerweile unmöglich, autark zu handeln. Die eigenen Ressourcen einerseits und die Nachfrage nach dem Neuen und Besonderen andererseits bedingen einen verstärkten internationalen Handel. Das globale Transportvolumen und der persönliche Bedarf an Mobilität wachsen kontinuierlich an. Ein Ende dieses Wachstums scheint nicht in Sicht. Die Zahl der Kraftfahrzeuge erhöht sich und folglich steigt auch der Bedarf an Kraftstoffen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Notwendigkeit der Entwicklung alternativer Kraftstoffe

2.1 Ökologische Auswirkungen

2.2 Ökonomische Bedeutungen

3. Potentielle Alternativen für Erdöl

3.1 Erdgas

3.2 Flüssiggas

3.3. Biokraftstoffe

3.3.1 Rapsmetylester (Biodiesel)

3.3.2 Ethanol

3.3.3 Biogas

3.4 Wasserstoff

3.5 Brennstoffzelle

3.6 Elektrostraßenfahrzeuge

3.7 Solarfahrzeug

4. Effizienzanalyse

4.1 Kosten-Nutzen-Betrachtung

4.2 Ökobilanz

5. Fazit

6. Quellenverzeichnis

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Notwendigkeit und Umsetzbarkeit alternativer Antriebstechniken zum herkömmlichen, erdölbasierten Verbrennungsmotor. Die zentrale Forschungsfrage fokussiert dabei auf die Analyse der Kosten-, Nutzen- und Umweltbilanz verschiedener Kraftstoffalternativen, um deren langfristiges Potenzial als nachhaltiger Ersatz für Erdöl zu bewerten.

  • Notwendigkeit einer Abkehr vom Erdöl aus ökologischer und ökonomischer Sicht.
  • Detaillierte Analyse fossiler (Erdgas, Flüssiggas) und regenerativer (Biokraftstoffe, Wasserstoff) Alternativen.
  • Technologische Bewertung von Brennstoffzellen, Elektro- und Solarfahrzeugen.
  • Vergleichende Kosten-Nutzen-Analyse und Ökobilanzierung der verschiedenen Konzepte.
  • Bewertung der Herausforderungen für die notwendige Infrastruktur und Markteinführung.

Auszug aus dem Buch

3.4 Wasserstoff

Bei Wasserstoff handelt es sich um einen sekundären Energieträger, der zunächst aus fossilen oder auch nicht fossilen primären Energieträgern gewonnen werden muss. Grundsätzlich liegt bei der Verwendung von Wasserstoff als Kraftstoff der hauptsächliche Vorteil in der Verringerung der Kohlendioxid-Emissionen. Dieser Vorzug kommt allerdings nur zum tragen, wenn er nicht aus fossilen Ausgangsstoffen gewonnen wird. Wasserstoff wird heute hauptsächlich aus Erdgas erzeugt. Würde das Erdgas direkt verwendet werden, so würde weniger Energie verloren gehen und auch weniger Kohlendioxid entstehen.59 Bei der Erzeugung von Wasserstoff aus Erdgas werden 25 Prozent mehr Energie verbraucht, als wenn das Erdgas direkt als Treibstoff verwendet werden würde.60

Weiterhin ist es möglich, Wasserstoff durch das Elektrolyseverfahren aus Wasser zu gewinnen. Hierbei wird mit Hilfe von Stromdurchleitung der Wasserstoff vom Sauerstoff getrennt. Es handelt sich jedoch um ein aufwendiges Verfahren. Wird der Wasserstoff mit Hilfe von regenerativ erzeugtem Strom hergestellt, so gehen 35 Prozent des ursprünglich eingesetzten Stroms verloren.

Wasserstoff kann sowohl gasförmig als auch flüssig bereitgestellt werden. Der Wasserstoff kann in Verbrennungsmotoren, aber auch in der Brennstoffzellentechnologie angewandt werden. Bei Einsatz in Verbrennungsmotoren entsteht in etwa dieselbe Menge an Stickoxiden und Partikeln wie bei der Verwendung von komprimierten Erdgas. 61 Der Einsatz in der Brennstoffzelle soll im folgenden Teil erläutert werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die historische Bedeutung des Verbrennungsmotors sowie die Zunahme globaler Mobilitätsbedürfnisse und Güterströme als Ausgangslage für die Untersuchung.

2. Notwendigkeit der Entwicklung alternativer Kraftstoffe: Dieses Kapitel erläutert die ökologische und ökonomische Dringlichkeit der Abkehr vom Erdöl, unterstrichen durch Schadstoffemissionen und die Abhängigkeit von knappen Ressourcen.

3. Potentielle Alternativen für Erdöl: Es werden verschiedene Antriebskonzepte und Kraftstoffe, von fossilen Brückentechnologien wie Erdgas bis hin zu regenerativen Ansätzen wie Biokraftstoffen, Wasserstoff und Solarstrom, detailliert vorgestellt.

4. Effizienzanalyse: Hier werden die vorgestellten Alternativen hinsichtlich ihrer Kosten-Nutzen-Strukturen sowie ihrer ökologischen Auswirkungen (Ökobilanz) kritisch gegenübergestellt und bewertet.

5. Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und bewertet die Eignung der untersuchten Alternativen als nachhaltige und langfristige Nachfolger des Erdöls unter Berücksichtigung technischer und wirtschaftlicher Hürden.

6. Quellenverzeichnis: Auflistung der verwendeten Literatur, Zeitschriftenartikel und Internetquellen.

Schlüsselwörter

Erdöl, Alternative Antriebstechniken, Kosten-Nutzen-Analyse, Umweltbilanz, Biokraftstoffe, Erdgas, Wasserstoff, Brennstoffzelle, Nachhaltigkeit, Treibhauseffekt, Emissionen, Elektromobilität, Primärenergie, Infrastruktur, Mobilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Hausarbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Notwendigkeit und technologische Umsetzbarkeit von Antriebstechniken, die als Ersatz für den klassischen, erdölbasierten Verbrennungsmotor dienen könnten.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Zentrale Themen sind die ökologischen Auswirkungen fossiler Brennstoffe, die ökonomische Abhängigkeit von Erdöl sowie das Potenzial verschiedener alternativer Kraftstoffe und Antriebskonzepte.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Ziel ist es, die Kosten, den Nutzen und die ökologische Entlastungspotenziale verschiedener Antriebsformen zu bewerten, um festzustellen, welche Technologie eine nachhaltige und langfristige Alternative zu Erdöl darstellen kann.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literatur- und Datenanalyse, wobei ökologische und ökonomische Kennzahlen (wie Treibhausgasemissionen, Energieaufwand und Infrastrukturkosten) verschiedener Energieträger gegenübergestellt werden.

Was steht im inhaltlichen Fokus des Hauptteils?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte technische Vorstellung der Alternativen (Erdgas, Biogas, Wasserstoff, etc.) und deren anschließende kritische Effizienzanalyse im Hinblick auf Kosten und Umweltbilanz.

Welche Keywords charakterisieren die Arbeit am besten?

Neben dem Kernthema Erdöl und alternative Antriebe sind dies vor allem Nachhaltigkeit, Umweltbilanz, Biokraftstoffe, Wasserstoffwirtschaft und die Herausforderungen der Markteinführung neuer Technologien.

Warum wird Erdgas lediglich als „Brückentechnologie“ eingestuft?

Obwohl Erdgas sauberer und günstiger als Erdöl ist, handelt es sich weiterhin um einen fossilen und endlichen Energieträger, der langfristig die Klimaproblematik nicht lösen kann.

Was sind die wesentlichen Kritikpunkte an der Brennstoffzellentechnologie?

Die Autoren kritisieren insbesondere die derzeit extrem hohen Herstellungskosten, die aufwendige und energieintensive Produktion von Wasserstoff sowie technische Probleme im Alltagsbetrieb, wie etwa die Frostempfindlichkeit.

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Details

Title
Alternative Antriebstechniken für Erdöl
College
Berlin School of Economics
Course
Gesellschafts- und umweltbezogenes Rechnungswesen
Grade
1,3
Authors
Dipl.-Kaufmann Fabian Walther (Author), Andrea Lock (Author)
Publication Year
2005
Pages
39
Catalog Number
V54637
ISBN (eBook)
9783638497923
Language
German
Tags
Alternative Antriebstechniken Erdöl Gesellschafts- Rechnungswesen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kaufmann Fabian Walther (Author), Andrea Lock (Author), 2005, Alternative Antriebstechniken für Erdöl, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54637
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