Erstellung einer Kundenerfolgsrechnung auf Basis einer Kostenanalyse für die Division XY


Vordiplomarbeit, 2005

51 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

Abbildungsverzeichnis

1 Einleitung
1.1. Die Division XY
1.2. Problemstellung
1.3. Ziel der Arbeit
1.4. Betrachtungszeitraum
1.5. Aufbau der Arbeit

2 Kostenanalyse
2.1 Notwendigkeit der Kostenanalyse
2.2 Kostenrechnungssysteme
2.2.1 Voll- und Teilkostenrechnung
2.2.2 Abgrenzung zwischen Ist-, Normal- und Plankostenrechnung
2.2.2.1 Die Istkostenrechnung
2.2.2.2 Die Normalkostenrechnung
2.2.2.3 Die Plankostenrechnung
2.3 Die Kosten- und Leistungsrechnung
2.3.1 Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung
2.3.2 Begriffsklärung
2.3.3 Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung
2.3.4 Die Kostenartenrechnung
2.3.4.1 Die Ergebnistabelle als Hilfsmittel der Kostenartenrechnung
2.3.4.2 Die Materialkosten
2.3.4.2.1 Ermittlung des Materialverbrauchs
2.3.4.2.1.1 Die Zugangsmethode
2.3.4.2.1.2 Die Inventurmethode
2.3.4.2.1.3 Die Skontrationsmethode
2.3.4.2.1.4 Die Retrogade Methode
2.3.4.2.1.5 Die Anwendung auf die Division XY
2.3.4.2.2 Bewertung des Materialverbrauchs
2.3.4.3 Die Personalkosten
2.3.4.4 Die Dienstleistungskosten
2.3.4.5 Die Abgaben
2.3.4.6 Berücksichtigung der kalkulatorischen Kosten
2.3.4.6.1 Die kalkulatorischen Abschreibungen
2.3.4.6.2 Die kalkulatorischen Zinsen
2.3.4.6.2.1 Ermittlung des betriebsnotwendigen Kapitals
2.3.4.6.2.2 Bewertung des betriebsnotwendigen Kapitals
2.3.4.6.2.3 Ermittlung des kalkulatorischen Zinssatzes
2.3.4.6.3 Der kalkulatorische Unternehmerlohn
2.3.4.6.4 Die kalkulatorische Miete
2.3.4.6.5 Die kalkulatorischen Wagnisse
2.3.4.7 Die Erstellung der Ergebnistabelle
2.3.5 Die Kostenstellenrechnung
2.3.5.1 Aufgaben der Kostenstellenrechnung
2.3.5.2 Die Kostenstellenbildung
2.3.5.2.1 Einteilung nach Funktionen
2.3.5.2.2 Einteilung nach Verantwortungsbereichen
2.3.5.2.3 Einteilung nach räumlichen Bereichen
2.3.5.2.4 Kostenstellen bei XY
2.3.5.3 Der Betriebsabrechnungsbogen in der Kostenstellenrechnung
2.3.5.3.1 Verteilung der Gemeinkosten auf die Kostenstellen
2.3.5.3.2 Verrechnung der innerbetrieblichen Leistungen
2.3.5.3.3 Ermittlung der Gemeinkostenzuschlagssätze
2.3.6 Die Kostenträgerrechnung
2.3.6.1 Die Kostenträgerstückrechnung
2.3.6.1.1 Die Divisionskalkulation
2.3.6.1.2 Die Äquivalenzziffernkalkulation
2.3.6.1.3 Die Zuschlagskalkulation
2.3.6.1.4 Die Kuppelkalkulation
2.3.6.2 Die Kostenträgerzeitrechnung
2.3.6.2.1 Das Gesamtkostenverfahren
2.3.6.2.2 Das Umsatzkostenverfahren
2.3.7 Die Deckungsbeitragsrechnung

3 Kundenerfolgsrechnung
3.1 Die Kundenerfolgsrechnung als Baustein des Customer-Relationship-
Management
3.2 Absatzwege und Kunden von XY
3.3 Die Vertriebskonzepte bei XY
3.4 Die Kundendeckungsbeitragsrechnung
3.5 Die ABC-Analyse
3.6 Würdigung der Kundenerfolgsrechnung
3.7 Ergebnisauswertung der Kundenerfolgsrechnung

Quellenverzeichnis

Anlagenverzeichnis

Ehrenwörtliche Erklärung

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildungsverzeichnis

Abb. 1: Organigramm der XY AG

Abb. 2: Einordnung der Arbeit

Abb. 3: Kostenrechnungssysteme

Abb. 4: Kostenverrechnungssysteme

Abb. 5: Zusammensetzung der Kosten

Abb. 6: Unterteilung der fixen- und variablen Kosten

Abb. 7: Stufen der Kosten- und Leistungsrechnung

Abb. 8: Kostenarten gegliedert nach ihrer Verbrauchsart

Abb. 9: Modell der Ergebnistabelle

Abb. 10: Schema zur Berechnung der Anschaffungskosten

Abb. 11: Arten von Personalkosten

Abb. 12: Beispiel zur Berechnung der Abschreibungsrate

Abb. 13: Ermittlung des betriebsnotwendigen Kapitals

Abb. 14: Ermittlung der kalkulatorischen Zinsen

Abb. 15: Aufgaben der Kostenstellenrechnung

Abb. 16: Funktionale Kostenstellenbildung

Abb. 17: Mögliche Verteilungsschlüssel

Abb. 18: Materialgemeinkosten-Zuschlagssatz

Abb. 19: Fertigungsgemeinkosten-Zuschlagssatz

Abb. 20: Verwaltungs- und Vertriebsgemeinkosten-Zuschlagssatz

Abb. 21: Methoden der Kostenträgerrechnung

Abb. 22: Äquivalenzziffernkalkulation

Abb. 23: Summarische Zuschlagskalkulation

Abb. 24: Kalkulationsschema der differenzierten Zuschlagskalkulation

Abb. 25: Beispiel Restwertverfahren

Abb. 26: Beispiel Verteilungsrechnung

Abb. 27: Gesamtkostenverfahren

Abb. 28: Umsatzkostenverfahren

Abb. 29: Ermittlung des Deckungsbeitrages

Abb. 30: Direct Costing mit stufenweiser Fixkostendeckung

Abb. 31: Kunden bei XY

Abb. 32: Kundenerfolgsrechnung

Abb. 33: ABC-Analyse

1. Einleitung

1.1 Die Division XY

In dieser Arbeit wird eine Kundenerfolgsrechnung auf Basis einer Kostenanalyse für die Division XY erstellt. Die Division gehört zur XY AG, einem Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie. Der Hauptsitz der Division XY befindet sich in XY bei XYXY verkauft Damenoberbekleidung in gehobener Qualität und gehobenem Preisniveau. Jedes Jahr werden zwei Kollektionen (Herbst/Winter und Frühjahr/Sommer) verkauft. Eine Kollektion umfasst Hosen, Röcke, Jacken, Mäntel, Pullover, Shirts, Blusen und Blazer. Die Produktion dieser Kollektionen findet in Osteuropa und Asien statt. Die Kleidungsstücke werden hauptsächlich in Deutschland verkauft, aber auch das übrige Europa, Asien, Australien und Afrika gehören zu den Absatzländern. Das Geschäftsjahr beginnt am 1. Juli und endet am 30. Juni. Wenn in dieser Arbeit von Kunden gesprochen wird, sind damit hauptsächlich Boutiquen und Kaufhäuser gemeint, die den größten Anteil am Umsatz tragen. Es handelt sich nicht um Endverbraucher.

Abb. 1: Organigramm der XY AG

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Internetseite der XY AG

1.2 Problemstellung

In diesem Abschnitt wird die Ausgangssituation der Division XY beschrieben. Die Gewinn- und Verlustrechnung für das erste Halbjahr des Wirtschaftsjahres 2004/2005 weist für die Division XY ein ausgeglichenes Ergebnis aus, welches an den Trend aus den vorangegangenen Geschäftsjahren anknüpft. Das Ergebnis ist durch den starken Wettbewerb in der Bekleidungsindustrie und die Konsumzurückhaltung der Kunden begründet.[1]

In der Division XY gibt es zur Zeit nur eine sehr oberflächliche Kosten- und Leitsungsrechnung, die es nicht ermöglicht, eine aussagekräftige Kundenerfolgsrechnung zu erstellen. Das Controlling hat somit kein brauchbares Instrument, um die Kostensituation der einzelnen Kunden zu verfolgen. Auch für den Vertrieb bringt diese Situation Nachteile. Bei Gesprächen oder Vertragsverhandlungen mit Kunden steht den Vertriebsmitarbeitern kein aussagekräftiges Zahlenmaterial zur Verfügung. Berichte über die Rentabilität einzelner Kunden sind nicht möglich.

Die Schwierigkeit in der Kosten- und Leistungsrechnung bei XY liegt darin, dass es mit einem sehr großen Teil der Kunden Individuallvereinbarungen über Rabatte, Skonto und Boni gibt. Überdies hat man sich bei XY nicht auf einzelne Preisnachlässe[2] geeinigt. Es gibt zusätzlich viele Instrumente den Preis zu senken (Jubiläumspreisnachlässe, Werbekostenzuschuss, Erfolgsbeteiligung, Umsatzbeteiligung usw.). Des weiteren ist zu beobachten, dass die Anzahl der Retouren in den vergangenen Jahren ständig angestiegen ist. Das verkompliziert die Situation weiter, da die retournierte Ware am Lager unsortiert in großen Mengen zu reduzierten Preisen verkauft wird. Die Kalkulation der hier zu erzielende Verkaufspreise gestaltet sich sehr schwierig, da sich der Preis hier sehr stark nach der Nachfrage der Kunden richtet.[3]

1.3 Ziel der Arbeit

Um die Ertragslage bei XY zu verbessern sind eine Reihe von Maßnahmen geplant. Ein Aspekt ist dabei die Kundenerfolgsrechnung, welche im Rahmen des CRM zum Einsatz kommt. Dieses Instrument soll das Vertriebsteam bei Kundengesprächen und Vertragsverhandlungen unterstützen.

Abb. 2: Einordnung der Arbeit

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigener Entwurf

Es soll möglich sein, die Rentabilität einzelner Kunden zu vergleichen. Ferner sollen Kundengruppen nach Deckungsbeiträgen erstellt werden. Möglicherweise zeigt die Kundenerfolgsrechnung, dass einige Geschäft mit den Kunden nicht rentabel sind und in Zukunft nicht mehr durchgeführt werden.

Für das Controlling soll es ein Instrument sein, mit dem die Kosten und Erlöse bei den einzelnen Kunden transparent werden. Überdies soll durch die vorangehende Kostenanalyse mehr Transparenz über die Kostensituation der Division geschaffen werden. Mit Hilfe der Kundenerfolgsrechnung soll es möglich sein, den Beitrag eines jeden Kunden zum Unternehmenserfolg abzubilden. Um die Kundenerfolgsrechnung durchführen zu können, ist es notwendig, die Kosten der Division ausführlich zu ermitteln und zu analysieren, um die Kundenerfolgsrechnung auf eine solide Basis zu stellen. In dieser Arbeit wird der theoretische Teil der Kostenanalyse und der Kundenerfolgsrechnung erarbeitet. Mit Hilfe des theoretisch erarbeiteten soll es im Anschluss möglich sein, die Kundenerfolgsrechnung in der Praxis für die Division XY zu erstellen.

1.4 Betrachtungszeitraum

Die Kundenerfolgsrechnung soll für das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2004/2005 durchgeführt werden. Das Ergebnis der Erfolgsrechnung bildet somit die Zeitspanne vom 01.05.2004 bis zum 31.10.2004 ab. Diese Phase wurde gewählt, da es sich dabei um die aktuell abgeschlossene Betrachtungsperiode handelt.

1.5 Aufbau der Arbeit

In Kapitel 1, der Einleitung, wurde das Problem und das Ziel der Arbeit erläutert. Daneben wurde die Division XY vorgestellt, um dem Leser einen kurzen Einblick in das Unternehmen und seine Situation zu geben.

In Kapitel 2, der Kostenanalyse, werden die Kosten der Division XY anhand der Kosten- und Leistungsrechnung ermittelt. Diese Kostenanalyse bildet die Grundlage für die Kundenerfolgsrechnung.

Das letzte Kapitel beschäftigt sich mit der Kundenerfolgsrechnung, welche in diesem Kapitel erarbeitet wird.

2. Kostenanalyse

2.1 Notwendigkeit der Kostenanalyse

In der Divsion XY gibt es nur eine sehr oberflächliche Kosten- und Leistungsrechnung, welche eine Kundenerfolgsrechnung nicht ermöglicht. Aufgrund der Ausgangssituation wird im Folgenden eine umfangreiche Kostenanalyse für die Division XY durchgeführt. Dieser Schritt ist notwendig, um eine solide Grundlage für die im dann folgenden Kapitel beschriebene Kundenerfolgsrechnung zu bilden. Die benötigten Daten werden mit den Instrumenten[4] der KLR ermittelt und dargestellt.

2.2 Kostenrechnungssysteme

Um den unterschiedlichen Aufgaben und Zwecken der KLR gerecht zu werden, haben sich im Laufe der Zeit unterschiedliche Kostenrechnungssysteme entwickelt.[5][6] Dabei lassen sich die Systeme danach differenzieren, ob sie die kompletten Kosten verrechnen oder sich nur mit einem Teil der Kosten beschäftigen. Darüber hinaus können sie danach gegliedert werden, ob sie die tatsächlichen, die durchschnittlichen oder die zu erwartenden Kosten berücksichtigen.[7]

Abb. 3: Kostenrechnungssysteme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Schierenbeck, Henner (2003), Seite 652

2.2.1 Voll- und Teilkostenrechnung

Die Teilung in Voll- und Teilkosten bezieht sich auf den Umfang, der in die Rechnung einbezogenen Kosten.[8][9] Dabei registriert die Vollkostenrechnung alle Kostenarten einer Periode.[10] Demgegenüber betrachtet die Teilkostenrechnung nur einen Teil der angefallenen Kosten im jeweiligen Betrachtungszeitraum.[11]

Während die Vollkostenrechnung alle Kosten und somit auch die Fixkosten[12] verrechnet, wird in diesem Fall gegen das Verursachungsprinzip verstoßen, da bei der Ermittlung der Gemeinkostenzuschlagssätze die Abhängigkeit der Gemeinkosten[13] von der Beschäftigung nicht detailliert untersucht wird. Obendrein bildet sie nicht die Basis, um kurzfristige, marktorientierte Entscheidungen treffen zu können.[14] Jedoch eignet sie sich vortrefflich, um die langfristige Grundlage für die Betriebsergebnisrechnung zu bilden.

Die Teilkostenrechnung versucht die Nachteile der Vollkostenrechnung zu beheben und dabei den Anforderungen der Kostentheorie[15] zu entsprechen. Dabei ist es notwendig, die Kosten des Unternehmens in Abhängigkeit von der Beschäftigung zu untersuchen und danach eine Teilung in variable und fixe Kosten vorzunehmen.[16]

Die Eigenheit der Teilkostenrechnung besteht nun darin, dass sie nur die variablen Kosten[17] nutzt. Die fixen Kosten hingegen werden in der Teilkostenrechnung nicht betrachtet. Die Nettoerlöse werden den variablen Kosten gegenübergestellt und die Differenz wird als Deckungsbeitrag[18] bezeichnet, welcher zur Deckung der fixen Kosten und der Gewinnerzielung beiträgt.[19]

Eine isolierte Betrachtung der beiden Kostenrechnungssysteme ermöglicht kein aussagekräftiges Ergebnis. Aus diesem Grund und zur Erreichung optimaler Ergebnisse, ist es für Unternehmen von Vorteil, wenn sie beide Möglichkeiten der Kostenberechnung nutzen und einsetzen. Wobei sich das Betriebsergebnis sowohl mit der Vollkostenrechnung als auch mit der Teilkostenrechnung ermitteln lässt.[20]

Abb. 4: Kostenverrechnungssysteme

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 6

2.2.2 Abgrenzung zwischen Ist-, Normal- und Plankostenrechnung

In der KLR werden die Kosten für unterschiedliche Kostenrechnungszwecke ermittelt[21]. Um den unterschiedlichen Anforderungen der KLR gerecht zu werden, haben sich verschiedene Verfahren entwickelt. „Ein Kostenrechnungssystem wird anders aufzubauen sein, je nachdem, ob man alle effektiv angefallenen Kosten erfasst und verrechnet (Istkostenrechnung), ob man zufällig bedingte Einflüsse ausschaltet, indem man z.B. von statistischen Durchschnittswerten der Vergangenheit ausgeht (Normalkostenrechnung), oder ob man anstatt dieser vergangenheitsorientierten Aufgabenstellung ein zukunftsbezogenes Rechnungssystem aufbaut, in dem Norm- oder Richtwerte (Plankostenrechnung) angesetzt werden.“[22] Dabei stellt die Normalkostenrechnung eine Alternative zur Istkostenrechnung dar, wobei die Plankostenrechnung parallel zur Istkostenrechnung betrachtet werden sollte, um optimale Ergebnisse zu erzielen.[23] Im Folgenden werden die drei Verfahren detaillierter beschrieben.

2.2.2.1 Die Istkostenrechnung

Hierbei handelt es sich um die traditionelle Form der Kostenverrechnung. Man spricht von Istkostenrechnung, wenn alle Kosten einer abgelaufenen Periode auf die Kostenträger verteilt werden.[24] Die Istkosten werden ermittelt, indem die Ist-Mengen mit den Ist-Preisen multipliziert werden.[25] Da die Kosten der abgelaufenen Periode betrachtet werden, hat dieses Verfahren den Charakter einer Nachkalkulation. Jedoch ist eine reine Istkostenrechnung in der Praxis nicht möglich, da bestimmte Kostenarten mit Durchschnitts- oder Planwerten verrechnet werden.[26] Dabei hat die Istkostenrechnung die Vorteile, dass sie zur Nachkalkulation relativ einfach zu handhaben ist und das mit ihrer Hilfe die Herstellkosten zu ermitteln sind. Die Kontrolle der Wirtschaftlichkeit ist bei diesem Verfahren durch den Vergleich unterschiedlicher Abrechnungsperioden oder durch einen Betriebsvergleich mit einem anderen ähnlichen Unternehmen möglich, wobei die Kosten anderer Unternehmen aus Konkurrenzgründen in der Regel nicht vorliegen.[27] Demgegenüber stehen die Nachteile, dass die Zahlen aus der Vergangenheit stammen und zu spät vorliegen, Zeitvergleiche ohne zusätzliche Berechnungen wenig aussagekräftig sind und Planungsaufgaben mit Hilfe von Istkosten nicht durchführbar sind.[28] Des weiteren lassen sich unternehmerische Entscheidungen nicht allein auf Grund von Vergangenheitswerten treffen.[29]

2.2.2.2 Die Normalkostenrechnung

Diese Form der Kostenrechnung stellt die Weiterentwicklung der Istkostenrechnung dar.[30] Dabei sind die Normalkosten Durchschnittswerte, die aus einer großen Anzahl von Istkostenbeträgen vorangegangener Abrechnungsperioden ermittelt werden.[31]

Es ist nun möglich, die ermittelten Normalkosten mit den Istkosten in Beziehung zu setzen, wodurch in der Regel Differenzen entstehen. Durch die Durchschnittsbildung hat diese Methode den Vorteil, dass Zufälligkeiten sowie Unregelmässigkeiten eliminiert werden, wodurch eine Stabilisierung der Kostenermittlung erreicht wird.[32] Wobei diese Unregelmässigkeiten durch Markteinflüsse im Leistungserstellungsprozess auftreten können.[33] Aber auch die Normalkostenrechnung weist einige Nachteile auf. Auf Grund der Benutzung von Durchschnittswerten ist keine exakte Nachkalkulation möglich. Durch die Verwendung von Vergangenheitswerten ist es auch bei dieser Methode nicht möglich, aussagekräftige unternehmerische Entscheidungen zu treffen. Überdies besteht auch bei diesem Verfahren nur eine geringe Möglichkeit der Kostenkontrolle.

2.2.2.3 Die Plankostenrechnung

Da die Ist- und die Normalkostenrechnung isoliert betrachtet einige Schwachstellen[34] aufweisen, hat sich im Laufe der Zeit die Plankostenrechnung entwickelt.[35] Nur unter Berücksichtigung der Plankostenrechnung ist es möglich, sinnvolle unternehmerische Entscheidungen zu treffen.[36] Dabei ist zu beachten, dass die Plankostenrechnung nur in Kombination mit einer gut ausgebauten Istkostenrechnung ihre Hauptaufgabe, die Kostenkontrolle wahrnehmen kann. Im Rahmen der Wirtschaftlichkeitskontrolle werden die Istkosten den Plankosten gegenübergestellt. Die nun entstehenden Differenzen müssen analysiert werden. Dabei können die Verantwortlichen der einzelnen Kostenstellen wichtige Informationen liefern. Den Entscheidern im Unternehmen ist es möglich, auf Grund der ermittelten Daten unternehmerische Entscheidungen vorzubereiten und durchzuführen. Dabei sind die wichtigsten Einflussfaktoren der Plankostenrechnung der Planverbrauch und die Planwertpreise.[37] Es ist wichtig, dass für jede Kostenart und Kostenstelle die jeweiligen Plankosten sehr sorgfältig ermittelt werden, um im späteren Vergleich mit den Istkosten aussagekräftige Ergebnisse zu erzielen. Um eine Plankostenrechnung einführen zu können, ist das Vorhandensein einer funktionierenden Istkostenrechnung, eine Kostenstellenbildung mit eindeutigen Verantwortungsbereichen sowie eine vorhersehbare Zukunftsentwicklung nötig.[38]

2.3 Die Kosten- und Leistungsrechnung

Die KLR ist ein Bestandteil des Rechnungswesens und befasst sich mit den betrieblichen Tätigkeiten des Industriebetriebs.[39] Zu diesen gehören in der Division XY die Beschaffung, Produktion und Absatz. Dabei findet die KLR insbesondere unternehmensinterne Verwendung. Bei der Anwendung der KLR müssen die Prinzipien der Vollständigkeit, der Objektivität, der Zurechnungsgenauigkeit, der Nachvollziehbarkeit, sowie die Kontinuität und die Wirtschaftlichkeit berücksichtigt werden.[40]

2.3.1 Aufgaben der Kosten- und Leistungsrechnung

Die KLR übernimmt die Aufgabe der Wirtschaftlichkeitskontrolle. Darunter ist die ständige Überwachung des Verhältnisses von Kosten und Leistungen zu verstehen, damit der Betrieb im Wettbewerb bestehen kann. Eine weitere Aufgabe der KLR ist die Ermittlung der Selbstkosten je Erzeugniseinheit. Diese bilden die Grundlage für die Verkaufspreisgestaltung. Darüber hinaus ist es mit der KLR möglich, den kurzfristigen Erfolg zu ermitteln. Das wird dadurch ermöglicht, dass die Kosten und Leistungen pro Abrechnungsperiode erfasst werden.[41]

Überdies werden mit Hilfe der KLR die Herstellkosten der fertigen und unfertigen Erzeugnisse ermittelt. Dies ist nötig, weil laut HGB §253 die Vermögensgegenstände höchstens mit den Herstellkosten zu bewerten sind.

Eine weitere Aufgabe der KLR ist die Ermittlung von Deckungsbeiträgen auf Basis der Teilkostenrechnung. Anhand der Deckungsbeiträge ist es möglich, den Beitrag eines Produktes zur Deckung der fixen Kosten zu ermitteln. Abschließend liefert die KLR den Entscheidern im Unternehmen zum Beispiel wichtige Daten für das gewinnoptimale Produktionsprogramm oder die optimale Losgröße. Auch Investitionsentscheidungen können anhand der Daten aus der KLR getroffen werden.

2.3.2 Begriffsklärung

In der KLR werden die Begriffe Kosten, Leistungen, neutrale Aufwendungen und neutrale Erträge verwendet. Kosten sind: „Der in einem Geldbetrag ausgedrückte Verbrauch von Wirtschaftsgütern zum Zwecke der Leistungserstellung.“[42]

Abb. 5: Zusammensetzung der Kosten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 17

Leistungen sind die bewerteten, sachzielorientierten Gütererstellungen einer Rechnungsperiode.[45] Unter den neutralen Aufwendungen versteht man periodenfremden Aufwand[46], außerordentlichen Aufwand[47] und betriebsfremden Aufwand[48].

Neutrale Erträge bestehen aus den periodenfremden-[49], betriebsfremden-[50] und den außerordentlichen[51] Erträgen. Die neutralen Aufwendungen sowie die neutralen Erträge werden in der KLR nicht berücksichtigt, da sie nicht zum Betriebsergebnis beitragen.

Zwei weitere Begriffe der KLR sind die Einzelkosten[52] und die Gemeinkosten[53]. Die Einzelkosten sind dem Kostenträger[54] direkt und eindeutig zurechenbar, hierzu gehören zum Beispiel die Materialkosten.[55] Bei den Gemeinkosten lässt sich nicht eindeutig feststellen, welcher Kostenträger sie verursacht hat. Zu ihnen gehören die Hilfs- und Betriebsstoffe, die kalkulatorischen Kosten sowie die Steuern und der Mietaufwand.[56]

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Jedoch lassen sich die Gemeinkosten weiter unterscheiden. Es gibt die primären und die sekundären Gemeinkosten.[57] Die primären Gemeinkosten können den Kostenstellen anhand von Belegen oder Verteilungsschlüsseln direkt zugerechnet werden. Demgegenüber können die sekundären Gemeinkosten, die durch den Verzehr der innerbetrieblichen Leistungen bewirkt werden, nicht direkt auf die Kostenstellen verteilt werden. Die Verwendung von Verteilungsschlüsseln ist hier unumgänglich.

Überdies können die Kosten nach Ihrem Grad der Abhängigkeit von der Beschäftigung in variablen und die fixen Kosten unterschieden werden.[58]

Abb. 6: Unterteilung der fixen- und variablen Kosten

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 20

Die fixen Kosten bleiben konstant und somit beschäftigungsunabhängig.[59] Die sprungfixen Kosten steigen treppenförmig an. Dabei sind sie in bestimmten Intervallen konstant. Beim Über- oder Unterschreiten dieser Intervallsgrenzen verändern sie sich sprunghaft. Wohingegen die variablen Kosten auf Beschäftigungsänderungen reagieren, somit steigen bei zunehmender Beschäftigung auch die variablen Kosten.[60] Die proportionalen Kosten steigen im selben Verhältnis wie die Beschäftigung.[61] Die unterproportionalen Kosten steigen weniger stark als die Beschäftigung. Demgegenüber, steigen die überproportinalen Kosten stärker als die Beschäftigungsänderung. Bei den regressiven Kosten handelt es sich um einen Sonderfall, die Kosten nehmen in diesem Fall bei steigender Beschäftigung ab.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

2.3.3 Aufbau der Kosten- und Leistungsrechnung

Die KLR lässt sich grob in die drei Bereiche Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung teilen. Um die Kosten und Leistungen verursachungsgerecht ihren Kostenträgern zuzurechnen, durchlaufen die Kosten zuerst die Kostenartenrechnung[63]. „Sie ermittelt, gliedert, systematisiert und beschreibt die angefallenen Kosten.“[64] Im Anschluss daran absolviert ein Teil der Kosten, die so genannten Gemeinkosten die Kostenstellenrechnung[65], wobei diese die Basis der Kalkulation darstellt und die Kalkulationssätze für die Zurechnung auf die Kostenträger ermittelt.[66] Nachfolgend sollen in der Kostenträgerrechnung[67] alle Kosten verursachungsgerecht dem Kostenträger zugerechnet werden können. Sie wird in der Form der Kostenträgerstückrechnung und der Kostenträgerzeitrechnung durchgeführt.[68]

Abb. 7: Stufen der Kosten- und Leistungsrechnung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred (1997), Seite 347

2.3.4 Die Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung ist die erste Stufe der Kostenrechnung.[69] Sie bildet damit die Grundlage für die Kostenstellenrechnung und die Kostenträgerrechnung. Dabei geht sie der Frage nach, welche Kosten entstanden sind.[70] Ihre Funktion besteht darin, die in einer Rechnungsperiode anfallenden Kosten zu erfassen und zu gliedern. Dabei ist es wichtig, dass die Kosten vollständig und überschneidungsfrei erfasst werden. Die Gliederung der Kosten erfolgt dabei im ersten Schritt nach ihrer Verbrauchsart. Als Hilfsmittel nutzt die Kostenartenrechnung die Ergebnistabelle.

Abb. 8: Kostenarten gegliedert nach ihrer Verbrauchsart

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Eigener Entwurf

2.3.4.1 Die Ergebnistabelle als Hilfsmittel der Kostenartenrechnung

Die Ergebnistabelle grenzt die neutralen Aufwendungen und Erträge von den Kosten und Leistungen der Periode ab. Das Datenmaterial stammt aus der Finanzbuchhaltung, der Lohn- und Gehaltsbuchhaltung, der Anlagenbuchhaltung[71] und der Materialbuchhaltung[72]. Die Ergebnistabelle bildet somit das Bindeglied zwischen Buchhaltung und KLR. Die Finanzbuchhaltung stellt das Gesamtergebnis[73] der Unternehmung dar, welches sich aus dem neutralen Ergebnis und dem Betriebsergebnis[74] zusammensetzt. Die Abgrenzung ist notwendig, da in der KLR nur die Kosten und Leistungen betrachtet werden.

Im nächsten Abschnitt wird auf einzelne Kostenarten eingegangen.

Abb. 9: Modell der Ergebnistabelle

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Quelle: Vgl. Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred (1997), Seite 307

2.3.4.2 Die Materialkosten

Die Materialkosten machen bei Unternehmen im verarbeitenden Gewerbe[75] einen großen Anteil der Kosten[76] aus. Infolgedessen sollte ihnen besondere Aufmerksamkeit zukommen, da sich in diesem Bereich hohe Kostensenkungspotentiale verbergen. Zu den Materialkosten gehören die Rohstoffe, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe, Zulieferteile, Handelswaren und Fremdleistungen.[77]

2.3.4.2.1 Ermittlung des Materialverbrauchs

Um die Materialkosten ermitteln zu können, ist es notwendig, die Verbrauchsmengen in der Betrachtungsperiode zu erfassen. Hierzu eigenen sich vier Methoden, die im Folgenden beschrieben werden.[78] Eine weitere Betrachtung der Materialkosten erfolgt in der Kostenstellenrechnung, wodurch eine verursachungsgerechte Verrechnung auf die Kostenträger ermöglicht wird.

2.3.4.2.1.1 Die Zugangsmethode[79]

Bei der Zugangsmethode handelt es sich um die einfachste Methode. Hierbei wird der Verbrauch mit dem Zugang während der Abrechnungsperiode gleichgesetzt. Die Daten werden bei diesem Verfahren durch die Lieferscheine bereitgestellt. Anwendung findet die Zugangsmethode nur bei Materialien oder Waren die sofort verbraucht werden.[80] Der Nachteil dieses Verfahrens besteht darin, dass außerordentliche Verbräuche nicht berücksichtigt werden können.[81]

2.3.4.2.1.2 Die Inventurmethode[82]

Diese Methode nutzt die Daten aus der halbjährlich oder jährlich stattfindenden Inventur.[83] Der Verbrauch setzt sich bei diesem Verfahren aus den Anfangsbeständen und den Zugängen laut Lieferschein zusammen, von denen die Endbestände subtrahiert werden. Ein Vorteil besteht darin, dass die Menge der außerordentlichen Verbräuche erfasst werden kann, wobei die Gründe hierfür nicht ersichtlich werden.[84] Dabei gibt es den Nachteil, dass die Kostenstellen und Kostenträger des verbrauchten Materials nicht bestimmbar sind.

2.3.4.2.1.3 Die Skontrationsmethode

Bei diesem Verfahren werden wieder die Daten aus der Inventur einbezogen.[85] Der Materialbestand errechnet sich bei der Skontrationsmethode aus der Summe der Anfangsbestände und der Zugänge laut Lieferschein von denen die Abgänge laut Materialentnahmeschein subtrahiert werden.[86] Die Abweichung zwischen Materialsollbestand und Materialistbestand laut Inventur stellt den außerordentlichen Verbrauch dar. Ein wesentlicher Vorteil dieser Methode besteht darin, dass die verbrauchten Mengen verursachungsgerecht auf Kostenstellen und Kostenträger verteilt werden.[87] Des weiteren ist die Erfassung des außerordentlichen Verbrauchs möglich. Dieses Verfahren ist sehr genau, dafür ist es auch mit Mehraufwand für die Beschäftigten verbunden, die für jede Materialentnahme einen Materialentnahmeschein ausfüllen müssen.[88]

[...]


[1] siehe hierzu Anlage 1: Eckdaten der deutschen Textil- und Bekleidungsindustrie

[2] z.B.: nur Rabatte, Skonto und Bonus

[3] Es kann zu Preisnachlässen bis 90% auf den Listenpreis kommen.

[4] Ergebnistabelle, Betriebsabrechnungsbogen, Deckungsbeitragsrechnung

[5] siehe hierzu Anlage 2: Gliederung der traditionellen Kostenrechnungssysteme

[6] Vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 28

[7] Vgl. Wolfstetter, Günter (1998), Seite 21

[8] siehe hierzu Anlage 3: Umfang der Kostenverrechnung

[9] Vgl. Moews, Dieter (2002), Seite 47

[10] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 447

[11] Vgl. Wolfstetter, Günter (1998), Seite 21

[12] siehe hierzu Abschnitt 2.3.2 Begriffsklärung

[13] siehe hierzu Abschnitt 2.3.2 Begriffsklärung

[14] Vgl. Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred (1997), Seite 393

[15] siehe hierzu Abschnitt 2.3 Die Kosten- und Leistungsrechnung

[16] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 126

[17] siehe hierzu Abschnitt 2.3.2 Begriffsklärung

[18] siehe hierzu Abschnitt 2.3.7 Die Deckungsbeitragsrechnung

[19] Vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 31

[20] Vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 32

[21] siehe hierzu Anlage 4: Begriffliche Einordnung der Plankosten und Anlage 5: Zeitbezug der Kosten

[22] Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 6

[23] Vgl. Moews, Dieter (2002), Seite 47

[24] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 187

[25] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 145

[26] Beispielsweise werden die Abschreibungen zeitlich abgegrenzt, da keine effektiv ermittelte Ist-

Abschreibung vorliegt.

[27] Vgl. Moews, Dieter (2002), Seite 259

[28] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 147

[29] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 7

[30] Vgl. Hoitsch, Hans-Jörg / Lingnau, Volker (1999), Seite 361

[31] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 190

[32] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 453

[33] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 8

[34] hierzu gehören: Vergangenheitsbezogenheit, schlechte Eignung zu Kontrollzwecken sowie zu spät

vorliegende Zahlen (Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 163)

[35] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 454f.

[36] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 164

[37] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 195

[38] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 164

[39] Vgl. Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred (1997), Seite 299

[40] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 8 und vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 35ff.

[41] Vgl. Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred (1997), Seite 300

[42] Moews, Dieter (2002), Seite 338

[43] siehe hierzu Abschnitt 2.3.4.6 Berücksichtigung der Kalkulatorischen Kosten

[44] siehe hierzu Abschnitt 2.3.4.6 Berücksichtigung der Kalkulatorischen Kosten

[45] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 18

[46] z.B.: Nachzahlung für Gewerbesteuer, Sonderabschreibungen oder erfolgswirksame Auflösung von

Rückstellungen

[47] z.B.: Aufwand für Kapitalerhöhung, Debitorenverluste oder außerplanmässige Abschreibungen

[48] z.B.: Spenden, Schenkungen oder Aufwendungen für betriebsfremde Grundstücke

[49] z.B.: Zahlungseingang aus abgeschriebenen Forderungen

[50] z.B.: Erträge aus Vermietung und Verpachtung

[51] z.B.: Erträge aus Verkäufen von Wirtschaftsgütern des Anlagevermögens

[52] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 438

[53] Vgl. Schierenbeck, Henner (2003), Seite 655

[54] siehe hierzu Abschnitt 2.3.6 Kostenträgerrechnung

[55] Vgl. Wolfstetter, Günter (1998), Seite 14

[56] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 438

[57] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 135ff.

[58] siehe hierzu Anlage 6: Kostenverläufe

[59] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 21

[60] Vgl. Moews, Dieter (2002), Seite 23

[61] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 434

[62] siehe hierzu Anlage 7: System der Kostenrechnung

[63] Vgl. Abschnitt 2.3.4 Kostenartenrechnung

[64] Ehrmann, Harald (1997), Seite 8

[65] Vgl. Abschnitt 2.3.5 Kostenstellenrechnung

[66] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 8

[67] Vgl. Abschnitt 2.3.6 Kostenträgerrechnung

[68] Vgl. Abschnitt 2.3.6 Die Kostenträgerrechnung

[69] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 27

[70] Vgl. Thommen, Jean-Paul / Achleitner, Ann-Kristin (2001), Seite 433

[71] hier werden die Abschreibungen des Unternehmens erfasst

[72] hier werden die Zu- und Abgänge von Materialien erfasst

[73] Das Gesamtergebnis ist die Differenz aus den gesamten Aufwendungen und den gesamten

Erträgen einer Abrechnungsperiode.

[74] Das Betriebsergebnis ist der Saldo aus Kosten und Leistungen und spiegelt den sachzielbezogenen

Unternehmenserfolg wieder.

[75] Die XY AG ist ein Unternehmen aus der Bekleidungsindustrie und zählt somit zum

verarbeitenden Gewerbe.

[76] Bei der Division XY machen Sie ca. 60% der Gesamtkosten aus.

[77] siehe hierzu Anlage 8: Materialarten

[78] siehe hierzu Anlage 9: Verfahren der Materialverbrauchsrechnung

[79] Vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 44

[80] Obst, Blumen, Molkereiprodukte

[81] hierzu gehören: Ausschuß, Verderb und Diebstahl

[82] Vgl. Schmidt, Andreas (1998), Seite 44f.

[83] „Inventur ist die mengen- und wertmäßige Bestandsaufnahme aller Vermögensteile und Schulden

eines Unternehmens zu einem bestimmten Zeitpunkt.“ Schmolke, Siegfrid / Deitermann, Manfred

(1997), Seite 12

[84] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 32

[85] Vgl. Ehrmann, Harald (1997), Seite 41

[86] Vgl. Freidank, Christian (1994), Seite 97

[87] Vgl. Moews, Dieter (2002), Seite 87

[88] Vgl. Zimmermann, Gebhard (1998), Seite 32

Ende der Leseprobe aus 51 Seiten

Details

Titel
Erstellung einer Kundenerfolgsrechnung auf Basis einer Kostenanalyse für die Division XY
Hochschule
Fachhochschule der Wirtschaft Paderborn
Veranstaltung
Projektarbeit
Note
1,7
Autor
Jahr
2005
Seiten
51
Katalognummer
V54742
ISBN (eBook)
9783638498654
ISBN (Buch)
9783656800057
Dateigröße
567 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Die Arbeit wurde als Projektarbeit zum erlangen des Vordiploms des BWL Studiums am Ende des Grundstudiums im Rahmen eines Praktikums in Kooperation mit einem Industreiunternehmen geschrieben.
Schlagworte
Erstellung, Kundenerfolgsrechnung, Basis, Kostenanalyse, Division, Projektarbeit
Arbeit zitieren
Sven Freimark (Autor:in), 2005, Erstellung einer Kundenerfolgsrechnung auf Basis einer Kostenanalyse für die Division XY, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54742

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