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Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b - Ein Konzept zur Integration dreier Geschwisterkinder in die Klassengemeinschaft

Title: Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b - Ein Konzept zur Integration dreier Geschwisterkinder in die Klassengemeinschaft

Examination Thesis , 2005 , 35 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Ines Konietzka (Author)

Didactics - Sport, Sport Pedagogy
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Wie kann Kindern geholfen werden, die sich nicht oder nur wenig in den Klassenverband integrieren könnenund welche Möglichkeiten bieten sich mir als angehende Lehrerin dies zu ändern?
Meine Arbeit mit dem Titel: Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b – ein Konzept zur Integration dreier Geschwister in die Klassengemeinschaft,beschäftigt sich mit der Fragestellung wie sozial benachteiligte und wenigintegrierte Kinder in die Klassengemeinschaft eingegliedert werden können und die Chance erhalten, aktiv am Unterrichtsgeschehen teilzunehmen.

Zur Entstehung sozialer Benachteiligung könnenzahlreiche Faktoren beitragen wie z.B. gesellschaftliche und kulturelle Hintergründe (das familiäre und soziale Umfeld), die Bedingungen unter denen Kinder aufwachsen, die Fähigkeit zur Kommunikation sowie die Persönlichkeiteiner Person. All diese Faktoren können untereinander in einer Wechselbeziehung stehen und sich gegenseitig verstärken.

Um Schule und Unterricht angemessen gestalten zu können, müssen die Kinder bestimmte Mindestanforderungen in ihrer sozialen Kompetenzerfüllen. Dazu gehört, dass sie sich in die Gemeinschaft der Klasse einfügen und eine Fähigkeit zur Zusammenarbeit erwerben.
Unabdingbare Voraussetzung für die Teilnahme am gemeinschaftlichen Unterricht ist somit die Fähigkeit, soziale Kontakte zu knüpfen bzw. herstellen zu können.

Die Motivation für das Thema dieser Arbeit erwuchs aus meinemselbstständigen Sportunterricht in der Klasse 1b an der XXX-Schule in XXX. Ich habe drei Schwestern - Angelika, Maria und Diana - beobachtet, die durch ein sozial defizitäres und passives Verhalten auffielen und im Sportunterricht mangelnde Bewegungskompetenzen zeigten.

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Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Theoretische Grundlagen

2.1 Integration

2.2 Bedeutung der Richtlinien und Lehrpläne im konkreten Fall

2.3 Bedeutung von Bewegung

2.4 Sozialisationsprozesse von Migrantenkindern

2.5 Kommunikationsschwierigkeiten bei Migrantenkindern

3. Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b

3.1 Das soziale Umfeld der Klasse 1b

3.2 Der Sportunterricht und die Rolle der drei Schwestern

4. Bausteine des Konzepts

4.1 Unterrichtsgespräche

4.2 Kooperation mit der Klassenlehrerin

4.3 Soziales Miteinander und Kooperation

4.4 Gespräche im familiären Kreis

4.5 Motivation und Verstärkerpläne

4.6 Regeln und Rituale

4.7 Lehrerfunktionen und -verhalten

4.7.1 Erziehen und Unterrichten

4.7.2 Beobachten und Beurteilen

5. Durchführung des Konzepts

5.1 Unterrichtsgespräche

5.2 Kooperation mit der Klassenlehrerin

5.3 Soziales Miteinander und Kooperation

5.4 Gespräche im familiären Kreis

5.5 Motivation und Verstärkerpläne

5.6 Regeln und Rituale

5.7 Lehrerfunktionen und -verhalten

6. Reflexion und Schlussbetrachtung

7. Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie sozial benachteiligte und wenig integrierte Kinder, konkret drei Geschwisterkinder, in eine Klassengemeinschaft sowie in den aktiven Sportunterricht eingegliedert werden können, um ihre aktive Teilhabe zu ermöglichen.

  • Integration von sozial benachteiligten Kindern
  • Förderung der sozialen Kompetenz und Kooperation
  • Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung
  • Einsatz von pädagogischen Bausteinen wie Verstärkerplänen und Ritualen
  • Reflexion der Lehrerrolle und Kooperation im Kollegium

Auszug aus dem Buch

3.2 Der Sportunterricht und die Rolle der drei Schwestern

Im Sportunterricht zeichnet sich die Klasse 1b durch eine hohe Motivations- und Anstrengungsbereitschaft aus. Die Kinder haben Spaß sich zu bewegen und sind schnell zu begeistern.

Da die Sporthalle nicht an die Schule angeschlossen ist, müssen wir eine benachbarte Halle nutzen, die ca. 10 Minuten Fußweg entfernt ist. Auf dem Weg zur Sporthalle sind die Kinder verantwortungsbewusst und motiviert.

Einige Kinder weisen motorische Schwächen auf und treiben außerhalb der Schule keinen oder kaum Sport.

Von Beginn an stellte ich feste Regeln für meinen Sportunterricht auf, die zusammen mit den Kindern besprochen, von ihnen als wichtig verstanden, angenommen und auch akzeptiert wurden. Vereinbarten Regeln werden von den Schülern eingehalten.

Durch die Beobachtung der Schüler ist mir aufgefallen, dass es einige Kinder gibt, die Schwierigkeiten haben, sich in das Klassenschema einzufügen und integriert zu werden. Zu diesen Kindern zählen die drei Schwestern Angelika, Maria und Diana.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Verfasserin erläutert die Ausgangslage und die Motivation, sozial defizitäre und wenig integrierte Kinder durch ein Konzept in die Klassengemeinschaft einzubinden.

2. Theoretische Grundlagen: In diesem Kapitel werden wesentliche Begriffe wie Integration, Sozialisation von Migrantenkindern und die Bedeutung von Bewegung für die kindliche Entwicklung dargelegt.

3. Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b: Das Kapitel beschreibt das soziale Umfeld der Klasse 1b sowie das beobachtete, passive Verhalten der drei Geschwisterkinder im Sportunterricht.

4. Bausteine des Konzepts: Es werden verschiedene pädagogische Ansätze vorgestellt, darunter Unterrichtsgespräche, Kooperationsspiele und Verstärkerpläne, um das soziale Miteinander zu fördern.

5. Durchführung des Konzepts: Die praktische Anwendung der zuvor genannten Maßnahmen wird detailliert dargestellt und auf die spezifischen Fortschritte der drei Schwestern hin analysiert.

6. Reflexion und Schlussbetrachtung: Die Verfasserin resümiert den Integrationserfolg, bewertet den Einsatz der Verstärkerpläne kritisch und reflektiert ihre Rolle als Lehrkraft.

7. Ausblick: Es wird der Wunsch formuliert, das Thema weiter zu verfolgen und die Kooperation mit der Klassenlehrerin sowie dem Elternhaus zur nachhaltigen Integration zu intensivieren.

Schlüsselwörter

Integration, Sportunterricht, Klassengemeinschaft, Sozialverhalten, Migrantenkinder, Bewegungskompetenz, Kooperation, Verstärkerpläne, Ritual, Grundschule, Sozialisation, Lehrerrolle, soziale Kompetenz, Pädagogik

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Es geht um die Entwicklung und Anwendung eines pädagogischen Konzepts, um drei sozial benachteiligte Geschwisterkinder in die Klassengemeinschaft und den Sportunterricht zu integrieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind Integration, die Förderung sozialen Verhaltens, die Bedeutung von Bewegung sowie der pädagogische Umgang mit Migrantenkindern.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es, den drei Schwestern durch gezielte Maßnahmen die Teilhabe am gemeinschaftlichen Unterricht zu ermöglichen und ihr passives, sozial defizitäres Verhalten zu verbessern.

Welche wissenschaftlichen Methoden wurden verwendet?

Die Verfasserin nutzt Beobachtungen im Unterricht, die Durchführung von Interaktions- und Kooperationsspielen sowie Gespräche mit den Kindern und deren Eltern.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die theoretische Fundierung, die Beschreibung der Ausgangslage, die Vorstellung und Durchführung konkreter pädagogischer Bausteine sowie die Reflexion der Ergebnisse.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Integration, Sportunterricht, Sozialverhalten, Verstärkerpläne, Kooperation und die Rolle der Lehrkraft.

Warum spielt die Kooperation mit der Klassenlehrerin eine so wichtige Rolle?

Da die Sportlehrerin die Klasse nur zwei Stunden pro Woche unterrichtet, ist der Austausch mit der Klassenlehrerin essenziell für einen ganzheitlichen Einblick in das Verhalten der Kinder.

Welche Rolle spielten die Verstärkerpläne bei der Integration?

Die Verstärkerpläne dienten als Anreizsystem, um die Schwestern zur aktiven Teilnahme am Unterricht zu motivieren, wurden jedoch nach Erreichen erster Erfolge wieder eingestellt, um die intrinsische Motivation zu fördern.

Wie reagierten die Mitschüler auf die drei Schwestern?

Die Mitschüler reagierten zunächst mit Unverständnis und Ablehnung, zeigten sich später jedoch bereit, die Schwestern aktiv bei ihrem Entwicklungsprozess zu unterstützen.

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Details

Title
Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b - Ein Konzept zur Integration dreier Geschwisterkinder in die Klassengemeinschaft
College
Studienseminar Essen
Grade
2,3
Author
Ines Konietzka (Author)
Publication Year
2005
Pages
35
Catalog Number
V54779
ISBN (eBook)
9783638499002
ISBN (Book)
9783656795483
Language
German
Tags
Angelika Maria Diana Klasse Konzept Integration Geschwisterkinder Klassengemeinschaft
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Ines Konietzka (Author), 2005, Angelika, Maria, Diana und die Klasse 1b - Ein Konzept zur Integration dreier Geschwisterkinder in die Klassengemeinschaft, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/54779
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