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Die Abwehrreaktion des Körpers auf einen Mückenstich

Title: Die Abwehrreaktion des Körpers auf einen Mückenstich

Pre-University Paper , 2019 , 16 Pages , Grade: 5.7

Autor:in: Anonym (Author)

Biology - Parasitology
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In dieser Arbeit beschäftigen wir uns primär mit den biochemischen Abläufen, die bei einem Mückenstich in unserem Körper stattfinden.

Um diese zu beantworten, ist es wichtig, die humorale Immunantwort zu verstehen. Dies ist unser erstes Teilziel. Sie beinhaltet die Reaktionskette, welche in unserem Körper stattfindet, mit speziellem Augenmerk auf die Ausschüttung der Gewebshormone Histamin und Prostaglandine, wie diese zur Schwellung führen und der daraus folgenden angeborenen Immunantwort. Des Weiteren wird die Entstehung von Juckreiz erklärt.

Im zweiten Teilziel erörtern wir die Behandlung von Mückenstichen, vor allem die Funktionsweise von Antihistaminika, welche auch für Allergien eingesetzt werden. Zudem werden weitere Behandlungsmöglichkeiten von Mückenstichen beschrieben. Um diese Arbeit zu schreiben, greifen wir auf die Fachgebiete der Medizin, der Biologie und der Chemie zurück.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Kurzfassung / Abstract

2 Einleitung

3 Material, Methoden / Vorgehen

4 Mückenstich – Der Körper wehrt sich

4.1 Die humorale Immunantwort

4.1.1 Schwellung

4.1.2 Die angeborene Immunantwort

4.1.3 Juckreiz

4.2 Behandlung

4.2.1 Antihistaminika

4.2.2 Weitere Behandlungsmöglichkeiten

5 Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die biochemischen Abläufe im menschlichen Körper nach einem Mückenstich, mit einem spezifischen Fokus auf die humorale Immunantwort und die Entstehung von Schwellungen und Juckreiz. Ziel ist es, die immunologischen Prozesse sowie die Wirksamkeit verschiedener Behandlungsmethoden wissenschaftlich fundiert darzulegen.

  • Biochemische Reaktionskette nach Injektion von Fremdproteinen
  • Die Rolle von Histamin und Prostaglandinen bei der Immunreaktion
  • Mechanismen der angeborenen Immunantwort und Phagozytose
  • Funktionsweise von Antihistaminika und alternative Therapiemöglichkeiten

Auszug aus dem Buch

4.1.2 Die angeborene Immunantwort

Die angeborene Immunantwort ist, wie sich erahnen lässt, bereits bei der Geburt voll ausgebildet. Diese Immunantwort ist gegenüber vielen Mikroorganismen wirksam und beinhaltet das Fressen von Fremdkörper wie Bakterien oder eben wie in unserem Fall Antigene durch die schon im Kapitel 4.1.1 erwähnten Makrophagen. Ein Teil der Monozyten gelangen aufgrund der Vasodilatation und der daraus resultierenden erhöhten Permeabilität von den Blutbahnen, mittels des Exsudats, an die betroffene Stelle ins Gewebe, wo sie sich zu eben diesen Makrophagen, auch Riesenfresszellen genannt, umwandeln. Der andere Teil befindet sich bereits im Gewebe. Sind die Antigene vom Speichel der Mücke erstmal in den Körper und somit in den Organismus eingedrungen, eliminieren die phagozytierenden Zellen diese meist ziemlich schnell.

Sind die Riesenfresszellen erst einmal am Ort der Verletzung, fangen sie an, die eingedrungenen Erreger zu phagozytieren. Dieser Vorgang beginnt mit dem Einfangen der Fremdproteine und ihrer Bindung an die Membranoberfläche der Riesenfresszelle. Dieser Prozess kann optimiert werden, indem die Antigene durch sogenannte Antikörper zu einem grossen Klumpen zusammengetragen werden. Ein einziger Antikörper kann 2 Antigene an sich binden. Die Riesenfresszelle ist nämlich im Stande bis zu 200 Eindringlinge auf einmal einzuverleiben. Sobald der Einschluss des Antigens vollzogen ist, wird er verdaut und die unverdaulichen Reste ausgeschieden. Dieser Vorgang ist in Abbildung 3 bildlich dargestellt. Gleichzeitig entnimmt er dem Erreger wichtige Informationen, welche die Riesenfresszelle den T-Helferzellen weiterleitet, um dann den Prozess der Erregerbekämpfung durch die spezifische Abwehr fortzusetzen.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Kurzfassung / Abstract: Bietet einen kompakten Überblick über die immunologische Reaktion auf Mückenstiche, von der Injektion der Fremdproteine bis zur anschließenden Behandlung.

2 Einleitung: Beschreibt die Problemstellung und die Forschungsfragen rund um die biochemischen Prozesse bei einer Mückenstichreaktion.

3 Material, Methoden / Vorgehen: Erläutert die Vorgehensweise bei der Informationsbeschaffung unter Rückgriff auf medizinische und biochemische Fachliteratur.

4 Mückenstich – Der Körper wehrt sich: Detaillierte Analyse der humoralen Immunantwort, der Entstehung von Schwellung und Juckreiz sowie der therapeutischen Behandlungsansätze.

5 Fazit: Reflektiert die Ergebnisse der Untersuchung und weist auf den Bedarf weiterer Forschung bezüglich der Mastzellenstabilisierung hin.

Schlüsselwörter

Mückenstich, Immunantwort, Histamin, Prostaglandin, Antikörper, Mastzellen, Phagozytose, Riesenfresszellen, Antihistaminika, Vasodilatation, Immunologie, Biochemie, Schwellung, Juckreiz, Immunglobulin

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die biologischen und chemischen Abwehrreaktionen des menschlichen Körpers auf die durch einen Mückenstich in das Gewebe gelangten Fremdproteine.

Welche zentralen Themenfelder werden abgedeckt?

Die zentralen Felder umfassen die Biochemie der Entzündungsreaktion, die humorale und angeborene Immunantwort sowie medizinische Therapiemöglichkeiten bei Juckreiz.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, die biochemischen Abläufe wie die Ausschüttung von Histamin und die dadurch resultierende Schwellung sowie die Funktionsweise von Antihistaminika wissenschaftlich zu erklären.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Es wurde eine theoretische Aufarbeitung auf Basis von medizinischer Fachliteratur, Lehrbüchern der Biochemie und Mikrobiologie sowie verifizierten Internetquellen durchgeführt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die immunologische Reaktionskette (humorale Immunantwort) und die anschließende medizinische Behandlung des Einstichs.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind unter anderem Mückenstich, Immunantwort, Histamin, Antikörper und Phagozytose.

Warum schwillt die Einstichstelle nach einem Mückenstich an?

Die Schwellung entsteht durch die Freisetzung von Histamin und Prostaglandinen, die eine Gefäßerweiterung (Vasodilatation) und erhöhte Permeabilität verursachen, wodurch Exsudat ins Gewebe gelangt.

Können Antihistaminika den Heilungsprozess bei Mückenstichen unterstützen?

Ja, Antihistaminika stabilisieren die Mastzellen und blockieren H1-Rezeptoren, wodurch die weitere Ausschüttung von Histamin gehemmt und Juckreiz sowie Schwellung gelindert werden.

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Details

Title
Die Abwehrreaktion des Körpers auf einen Mückenstich
Grade
5.7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2019
Pages
16
Catalog Number
V550019
ISBN (eBook)
9783346178060
ISBN (Book)
9783346178077
Language
German
Tags
abwehrreaktion körpers mückenstich
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2019, Die Abwehrreaktion des Körpers auf einen Mückenstich, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/550019
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