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Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich - Eine Studie anhand der Indikatoren Bildung, ökonomische Leistungsfähigkeit sowie Forschung und Entwicklung

Title: Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich - Eine Studie anhand der Indikatoren Bildung, ökonomische Leistungsfähigkeit sowie Forschung und Entwicklung

Diploma Thesis , 2006 , 209 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Dipl.-Kfm. Jan Otto (Author)

Economics - Innovation economics
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Summary Excerpt Details

Mit dem Thema die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich wird ein aktuelles und thematisch weitreichendes Problemfeld angesprochen, welches vor dem Hintergrund der stetigen Globalisierung und dem damit verbundenen globaler werdenden Wettbewerb sowie den daraus resultierenden landesspezifischen Effekten für Deutschland von zentraler Bedeutung ist.

Löhne und Renditen geraten immer mehr unter Druck, Märkte werden dereguliert und Marktzugangsbeschränkungen beseitigt; der technologische Fortschritt schreitet immer schneller voran. Um hier international weiter wettbewerbsfähig zu sein, werden die Produktlebenszyklen immer kürzer. Daraus resultiert die Notwendigkeit, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um die Innovationen früher zur Diffusion zu bringen. Wirtschaftliches Wachstum hängt in diesem Zusammenhang zunehmend von internationalem Handel von Waren, Dienstleistungen und Technologien ab. Diese Entwicklungstrends beeinflussen nicht unerheblich die Standortwahl der Unternehmen, wodurch die internationale, intersektorale und interregionale Verflechtung der Wirtschaft steigt. Dies führt zwangsläufig zu steigenden Anforderungen an immobile Produktionsfaktoren, hier vor allem an den Produktionsfaktor Arbeit, also die Qualität des Humankapitals.

In Hinblick auf das Wirtschaftswachstum und die damit verbundene Entwicklung eines wettbewerbsfähigen Standorts ist die zentrale Fragestellung: Welche Faktoren sind in welchem Zusammenhang von Bedeutung um die Wettbewerbsfähigkeit zu steigern. Diese Arbeit widmet sich dieser Fragestellung, insbesondere der Überprüfung der in der aktuellen Diskussion häufig angeführten Wertkette: Exzellente Bildung führt zu einem erfolgreichen Innovationsstandort, der wiederum die Grundvoraussetzung für ökonomische Leistungsfähigkeit und damit Wirtschaftswachstum darstellt.

Trotz einer großen Zahl an nationalen und internationalen empirischen Studien und Publikationen sind einige Zusammenhänge zwischen den gewählten Indikatoren nach wie vor ungeklärt. Ziel der vorliegenden Arbeit ist es die Gründe und Ergebnisse für Bildungs-, technologische und ökonomische Leistungsfähigkeit auf nationaler Ebene, wie auch im internationalen Vergleich anhand von 39 Indikatoren (109 Abbildungen / 39 Tabellen) aufzuarbeiten und auf der Basis einer wirkungszusammenhängend orientierten Analyse gesamtwirtschaftlicher Beziehungen zu identifizieren und aufzudecken.

Excerpt


Gliederung

1 Einführung

1.1 Aktualität der Thematik

1.2 Gegenstand und Zielsetzung der Arbeit

2 Theoretische Grundlagen

2.1 Alte und Neue Wachstumstheorie

2.2 Theoretische Relevanz von Bildung und Wissenschaft

2.3 Theoretische Relevanz von Forschung und Entwicklung

2.4 Theoretische Relevanz der Ökonomischen Leistungsfähigkeit

3 Wettbewerbsfaktoren im internationalen Vergleich

3.1 Das Fundament: Bildung und Wissenschaft

3.1.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Bildung

3.1.2 Inputindikatoren

3.1.2.1 Bildungsausgaben

3.1.2.2 Studienanfänger

3.1.3 Outputindikatoren

3.1.3.1 Bevölkerung mit Bildungsabschluss der Sekundarstufe II

3.1.3.2 Bevölkerung mit Bildungsabschluss im Tertiärbereich

3.1.3.3 Anteil an Naturwissenschaftlern und Ingenieuren im Tertiärbereich

3.1.4 Input-Output-Relationen im Bildungssystem

3.2 Die Umsetzung: Forschung und Entwicklung

3.2.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Forschung und Entwicklung

3.2.2 Inputindikatoren

3.2.2.1 Öffentliche und privatwirtschaftliche Ausgaben für Forschung und Entwicklung

3.2.2.2 Sektoralstruktur der Ausgaben für Forschung und Entwicklung

3.2.3 Outputindikatoren

3.2.3.1 Patentanmeldungen beim Europäischen Patentamt

3.2.3.2 Patentanmeldungen beim United States Patent and Trademark Office

3.2.3.3 Triaden-Patente

3.2.3.4 Sektoralstruktur der Patenanmeldungen

3.2.4 Input-Output-Relationen bei Forschung und Entwicklung

3.3 Die Marktergebnisse: Ökonomische Leistungsfähigkeit

3.3.1 Auswahl der Indikatoren zur Betrachtung des Faktors Ökonomische Leistungsfähigkeit

3.3.2 Inputindikatoren

3.3.2.1 Direktinvestitionen

3.3.2.2 Beschäftigung

3.3.2.3 Produktivität

3.3.3 Outputindikatoren

3.3.3.1 Bruttoinlandsprodukt

3.3.3.2 Sektoralstruktur des Bruttoinlandsprodukts

3.3.3.2 Außenhandel

3.3.3.3 Sektoralstruktur des Internationalen Handels

3.3.4 Input-Output-Relationen bei Ökonomischer Leistungsfähigkeit

4 Analyse der Zusammenhänge der Indikatoren im internationalen Vergleich

4.1 Korrelation zwischen Bildungsindikatoren und Forschung- und Entwicklungsindikatoren

4.1.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren

4.1.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren

4.1.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren

4.1.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren

4.2 Korrelation zwischen Bildungsindikatoren und Ökonomischen Leistungsfähigkeitindikatoren

4.2.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren

4.2.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren

4.2.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren

4.2.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren

4.3 Korrelation zwischen Ökonomische Leistungsfähigkeitindikatoren und Forschung- und Entwicklungsindikatoren

4.3.1 Korrelation zwischen Inputindikatoren

4.3.2 Korrelation zwischen Outputindikatoren

4.3.3 Korrelation zwischen Input- und Outputindikatoren

4.3.4 Gesamtkorrelation zwischen den Wettbewerbsfaktoren

4.4 Die Platzierungen der einzelnen Nationen innerhalb der Untersuchung

4.5 Zusammenfassung der wichtigsten Erkenntnisse

5 Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen

Zielsetzung & Themen

Ziel der Arbeit ist es, die Gründe und Ergebnisse für die Bildungs-, technologische und ökonomische Leistungsfähigkeit auf nationaler Ebene sowie im internationalen Vergleich zu analysieren. Dabei wird untersucht, wie Faktoren wie Bildungsinvestitionen und Forschungsausgaben zusammenwirken, um die Wettbewerbsfähigkeit und das Wirtschaftswachstum zu beeinflussen, insbesondere unter Berücksichtigung der Innovations-Wertkette.

  • Analyse der Wachstumstheorien und deren Relevanz für Wettbewerbsfaktoren.
  • Input- und Output-Analysen für Bildung, Forschung und ökonomische Leistung.
  • Empirische Untersuchung der Wirkungszusammenhänge mittels Korrelationsanalysen.
  • Vergleich der Leistungsfähigkeit Deutschlands mit anderen Nationen.
  • Ableitung wirtschaftspolitischer Handlungsempfehlungen.

Auszug aus dem Buch

1.1 Aktualität der Thematik

Mit dem Thema die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich wird ein aktuelles und thematisch weitreichendes Problemfeld angesprochen, welches vor dem Hintergrund der stetigen Globalisierung und dem damit verbundenen globaler werdenden Wettbewerb sowie den daraus resultierenden landesspezifischen Effekten für Deutschland von zentraler Bedeutung ist. Löhne und Renditen geraten immer mehr unter Druck, Märkte werden dereguliert und Marktzugangsbeschränkungen beseitigt; der technologische Fortschritt schreitet immer schneller voran. Um hier international weiter wettbewerbsfähig zu sein, werden die Produktlebenszyklen immer kürzer.

Daraus resultiert die Notwendigkeit, die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung zu erhöhen, um die Innovationen früher zur Diffusion zu bringen.

Wirtschaftliches Wachstum hängt in diesem Zusammenhang zunehmend von internationalem Handel von Waren, Dienstleistungen und Technologien ab. Diese Entwicklungstrends beeinflussen nicht unerheblich die Standortwahl der Unternehmen, wodurch die internationale, intersektorale und interregionale Verflechtung der Wirtschaft steigt. Dies führt zwangsläufig zu steigenden Anforderungen an immobile Produktionsfaktoren, hier vor allem an den Produktionsfaktor Arbeit, also die Qualität des Humankapitals. In diesem Zusammenhang kommt der Politik eine wichtige Aufgabe zu, nämlich das Setzen ökonomischer und gesellschaftlicher Rahmenbedingungen zur Sicherung der Standortqualität.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einführung: Hinführung zum Thema der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im globalen Kontext und Definition der Zielsetzung der Arbeit.

2 Theoretische Grundlagen: Darstellung der wachstumstheoretischen Hintergründe und Bedeutung von Humankapital sowie FuE.

3 Wettbewerbsfaktoren im internationalen Vergleich: Detaillierte Analyse der Input- und Outputfaktoren für Bildung, Forschung und ökonomische Leistung.

4 Analyse der Zusammenhänge der Indikatoren im internationalen Vergleich: Statistische Untersuchung der Korrelationen zwischen den untersuchten Wettbewerbsfaktoren.

5 Wirtschaftspolitische Schlussfolgerungen: Ableitung von Empfehlungen für die deutsche Politik auf Basis der Analyseergebnisse.

Schlüsselwörter

Wettbewerbsfähigkeit, Wirtschaftswachstum, Bildung, Forschung und Entwicklung, Humankapital, Innovation, Globalisierung, Patente, Arbeitsproduktivität, Direktinvestitionen, Außenhandel, Deutschland, Standortqualität, Lissabon-Strategie, Wachstumsfaktoren.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es grundsätzlich in dieser Arbeit?

Die Arbeit analysiert die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich unter Berücksichtigung von Bildungs-, Forschungs- und ökonomischen Indikatoren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind Humankapital (Bildung), technologische Innovation (FuE) und ökonomische Leistungskraft (Wachstum, Handel).

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Forschungsfrage lautet, welche Faktoren in welchem Zusammenhang von Bedeutung sind, um die Wettbewerbsfähigkeit eines Standorts zu steigern.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine deskriptive und analytische Vorgehensweise gewählt, die auf der Korrelation von Indikatoren und der Berechnung von Rangfolgen basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Input- und Outputfaktoren sowie deren wechselseitige Abhängigkeiten innerhalb der drei genannten Wettbewerbsfaktoren.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit fokussiert auf Wettbewerbsfähigkeit, Innovation, Humankapital, Forschung und Entwicklung sowie ökonomische Leistungsindikatoren wie das BIP.

Wie schneidet Deutschland im internationalen Vergleich ab?

Deutschland zeigt Stärken in der Forschung und im Außenhandel, hat jedoch Schwächen bei bestimmten Bildungs-Inputindikatoren.

Welche Schlussfolgerung zieht der Autor für die Wirtschaftspolitik?

Der Autor empfiehlt eine Stärkung der Innovationskraft und eine gezielte Förderung von Clustern sowie eine flexiblere Bildungspolitik.

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Details

Title
Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich - Eine Studie anhand der Indikatoren Bildung, ökonomische Leistungsfähigkeit sowie Forschung und Entwicklung
College
University of Wuppertal
Course
Projekt „ Innovationsmanagement“
Grade
1,0
Author
Dipl.-Kfm. Jan Otto (Author)
Publication Year
2006
Pages
209
Catalog Number
V55029
ISBN (eBook)
9783638500845
ISBN (Book)
9783638709194
Language
German
Tags
Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands Vergleich Eine Studie Indikatoren Bildung Leistungsfähigkeit Forschung Entwicklung Projekt Innovationsmanagement“
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. Jan Otto (Author), 2006, Die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands im internationalen Vergleich - Eine Studie anhand der Indikatoren Bildung, ökonomische Leistungsfähigkeit sowie Forschung und Entwicklung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55029
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