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Anleihen als langfristige Form der Fremdfinanzierung

Title: Anleihen als langfristige Form der Fremdfinanzierung

Term Paper , 2000 , 14 Pages , Grade: 1

Autor:in: Gerald Schlattl (Author)

Business economics - Investment and Finance
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Ein grundlegendes Problem stellte vorallem für Klein- und Mittelbetriebe Fremdkapitalbeschaffung dar. Zur Erlangung von Realkrediten müssen vor allem dingliche Sicherheiten beigebracht werden. Dies führte schon relativ früh (1926. Sächsischer Landespfandbriefanstalt usw.) zur Gründung von Industrieschaften, die sich jedoch nicht behaupten konnten. Nach dem 2. Weltkrieg wurde im Rahmen des Wiederaufbaus die Lage noch akuter, worauf sich Sonderinstitute gründeten, die aus der ,,Kreditklemme" helfen sollten1.

Um eine langfristige Deckung des Fremdfinanzierungsbedarfes zu decken, wurden etliche ,,Finanzinnovationen" eingeführt. Die Anleihe als Form der langfristigen Fremdfinanzierung möchte ich als Möglichkeit näher erläutern.[...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 EINLEITUNG

2 ANLEIHEN ALS FORM DER LANGFRISTIGEN FREMDFINANZIERUNG

2.1 GRUNDSÄTZLICHES ZU WERTPAPIEREN

2.2 ARTEN VON ANLEIHEN:

2.3 INDUSTRIEOBLIGATIONEN

2.3.1 EMISSION VON INDUSTRIEOBLIGATIONEN

2.3.2 TILGUNG:

2.3.3 ZINSEN

2.4 . WANDELSCHULDVERSCHREIBUNGEN

2.4.1 EMISSION:

2.4.2 UMTAUSCH

2.5 OPTIONSANLEIHEN

2.6 GEWINNSCHULDVERSCHREIBUNGEN

2.7 GRUNDSÄTZLICHE ENTSCHEIDUNG: INLANDSANLEIHEN VS. AUSLANDSANLEIHEN

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht Anleihen als Instrument zur langfristigen Fremdkapitalbeschaffung für Unternehmen. Dabei liegt der Fokus auf der Einordnung verschiedener Anleiheformen sowie deren praktischer Ausgestaltung hinsichtlich Emission, Tilgung, Verzinsung und rechtlicher Rahmenbedingungen.

  • Grundlagen der Wertpapiere und deren Charakteristika
  • Systematik und Arten von Anleihen
  • Prozess der Emission und Tilgung von Industrieobligationen
  • Sonderformen wie Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen und Gewinnschuldverschreibungen
  • Abwägung zwischen Inlands- und Auslandsanleihen

Auszug aus dem Buch

2.3.1 Emission von Industrieobligationen

Grundsätzlich kann die Unternehmung die Emission selbst durchführen. Diese Form der Selbstemission bietet den Vorteil, daß sich die Kapitalkosten um etwa 2% verringern, da ein Bankenkonsortium nicht in Anspruch genommen wird. Allerdings kann es sich als nachteilig erweisen, wenn ein eigenes Vertriebssystem zu schaffen und zu unterhalten ist, daß ständig auf Bewegungen am Kapitalmarkt reagieren muß.

Üblicherweise erfolgt die Ausgabe einer Industrieobligation über ein Bankenkonsortium, was man als Fremdemission bezeichnet. Die Hausbank des Emittenten tritt hierbei als Konsortialführerin auf und hat folgende Optionen bei der Ausführung:

Placierungskonsortium: Risiko wird von Emittenten getragen, Bank tritt lediglich als Kommissionär auf, d. h. im eigenen Namen, auf fremde Rechnung

Übernahmekonsortium: mit eigenem Risiko, im eigenen Namen und für eigene Rechnung übernimmt die Bank sämtliche Aktivitäten, die üblichere Form

Der Nennwert der Teilschuldverschreibung kann dabei vollkommen unterschiedlich zum Ausgabewert und Rückzahlungswert.

Zusammenfassung der Kapitel

1 EINLEITUNG: Es wird die historische Notwendigkeit der Anleihe als Finanzierungsinstrument für Klein- und Mittelbetriebe aufgezeigt, um langfristigen Fremdkapitalbedarf zu decken.

2 ANLEIHEN ALS FORM DER LANGFRISTIGEN FREMDFINANZIERUNG: Dieses Kapitel liefert eine systematische Übersicht über Anleihen, von den Grundlagen der Wertpapiere bis hin zu speziellen Ausgestaltungsformen wie Industrieobligationen, Wandelschuldverschreibungen und Optionsanleihen.

2.1 GRUNDSÄTZLICHES ZU WERTPAPIEREN: Hier werden Wertpapiere anhand von Kriterien wie Übertragbarkeit und Anspruchsinhalt (Quotencharakter vs. Nominalcharakter) differenziert.

2.2 ARTEN VON ANLEIHEN:: Es erfolgt eine Definition der Anleihe als langfristiges Darlehen sowie eine Kategorisierung in verschiedene Formen inklusive einer grafischen Darstellung.

2.3 INDUSTRIEOBLIGATIONEN: Dieses Kapitel behandelt die spezifischen Rahmenbedingungen, Sicherheiten und Kostenstrukturen bei der Emission von Industrieobligationen durch größere Unternehmen.

2.3.1 EMISSION VON INDUSTRIEOBLIGATIONEN: Der Fokus liegt hier auf den Unterschieden zwischen Selbstemission und Fremdemission über Bankenkonsortien.

2.3.2 TILGUNG:: Es werden verschiedene Möglichkeiten der Tilgung erläutert, insbesondere durch gleichbleibende oder steigende Raten sowie den Rücklauf an der Börse.

2.3.3 ZINSEN: Hier werden die Festverzinsung, die Konversion bei Marktschwankungen und die Berechnung des Effektivzinssatzes thematisiert.

2.4 . WANDELSCHULDVERSCHREIBUNGEN: Es wird die Sonderform der Wandelschuldverschreibung beschrieben, die dem Inhaber ein Umtauschrecht in Aktien einräumt.

2.4.1 EMISSION:: Dieses Unterkapitel beleuchtet die aktienrechtlichen Besonderheiten und das Bezugsverhältnis für Wandelschuldverschreibungen.

2.4.2 UMTAUSCH: Es wird der Umtauschvorgang und die Rolle des Umtauschverhältnisses dargelegt.

2.5 OPTIONSANLEIHEN: Es wird das Verwandtschaftsverhältnis zu Wandelschuldverschreibungen und die zusätzliche Eigenkapitalkomponente bei Optionsanleihen erklärt.

2.6 GEWINNSCHULDVERSCHREIBUNGEN: Hier wird die Beteiligung des Kapitalgebers am Unternehmensgewinn als alternative Verzinsungsmethode behandelt.

2.7 GRUNDSÄTZLICHE ENTSCHEIDUNG: INLANDSANLEIHEN VS. AUSLANDSANLEIHEN: Abschließend werden die Vor- und Nachteile von Inlands- gegenüber Auslandsanleihen hinsichtlich regulatorischer Anforderungen und Kosten abgewogen.

Schlüsselwörter

Anleihen, Fremdfinanzierung, Industrieobligationen, Wertpapiere, Emission, Tilgung, Effektivzinssatz, Wandelschuldverschreibungen, Optionsanleihen, Gewinnschuldverschreibungen, Inlandsanleihen, Auslandsanleihen, Kapitalmarkt, Bonität, Nominalzinssatz.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der vorliegenden Arbeit?

Die Arbeit analysiert Anleihen als langfristige Form der Fremdfinanzierung für Unternehmen und erläutert die verschiedenen Ausgestaltungsformen sowie deren Besonderheiten.

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Die zentralen Felder umfassen die Emission, die Tilgung, die Verzinsung sowie die rechtliche Einordnung von Industrieobligationen und speziellen Anleihetypen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, die Anleihe als Finanzierungsinstrument näher zu erläutern und die Entscheidungsparameter für Unternehmen im Rahmen der Kapitalbeschaffung darzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine deskriptive Arbeit, die auf Literaturrecherche und der systematischen Aufarbeitung finanzwirtschaftlicher Konzepte basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Im Hauptteil werden die Systematik der Anleihen, spezifische Formen wie Wandelschuldverschreibungen sowie die Unterschiede zwischen Inlands- und Auslandsfinanzierungen detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Anleihen, Industrieobligationen, Wandelschuldverschreibungen, Emission, Fremdkapital und Effektivverzinsung.

Wie unterscheidet sich die Selbstemission von der Fremdemission bei Industrieobligationen?

Bei der Selbstemission führt das Unternehmen die Ausgabe ohne Bankenkonsortium durch, was Kapitalkosten spart, aber ein eigenes Vertriebssystem erfordert. Bei der Fremdemission übernimmt ein Bankenkonsortium die Aufgabe.

Was ist der wesentliche Vorteil einer Wandelschuldverschreibung für das emittierende Unternehmen?

Der Vorteil liegt insbesondere in einer Entlastung durch niedrigere Zinszahlungen, was besonders in Hochzinsphasen attraktiv ist.

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Details

Title
Anleihen als langfristige Form der Fremdfinanzierung
College
Klagenfurt University  (Abteilung für Betriebliche Finanzierung, Geld- und Kreditwesen)
Course
M8-Finanzierung
Grade
1
Author
Gerald Schlattl (Author)
Publication Year
2000
Pages
14
Catalog Number
V5506
ISBN (eBook)
9783638133593
Language
German
Tags
Anleihen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Gerald Schlattl (Author), 2000, Anleihen als langfristige Form der Fremdfinanzierung, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5506
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