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Systematischer Vergleich von Elterntrainings

Title: Systematischer Vergleich von Elterntrainings

Thesis (M.A.) , 2004 , 115 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Andrea Henschel (Author)

Social Work
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Summary Excerpt Details

Die folgende Arbeit beschäftigt sich mit dem systematischen Vergleich von Elterntrainings. Für diesen Vergleich habe ich mich für folgende drei Elterntrainings entschieden: Gordons "Familienkonferenz", "Triple P" und die Erziehungs-CD-ROM
"Freiheit in Grenzen". In Kapitel 1 wird zunächst allgemein auf den Begriff »Elterntraining« eingegangen. Hierzu erfolgt eine Definition des Begriffes, wobei auf die Ziele und Aufgaben von Elterntrainings näher eingegangen wird. Darüber hinaus werden Merkmale genannt, mittels denen die verschiedenen Elterntrainings
unterschieden werden können. Danach werden unterschiedliche didaktische Hilfsmittel angeführt, die in Elterntrainings zur Gestaltung und Wissensvermittlung während der Seminare angewendet werden können. Da Elterntrainings vor allem zur Verminderung von unangepasstem Verhalten von Kindern dienen, gehe ich in einem gesonderten Teil (Exkurs) auf Trainings ein, die sich auf die Delinquenzrisikoverminderung spezialisiert
haben. In Kapitel 2 wird der Untersuchungsansatz zum systematischen Vergleich der Elterntrainings dargestellt. Dabei wird auf die Auswahlkriterien der zu untersuchenden Elterntrainings eingegangen. Nachfolgend führe ich Kriterien zum optimalen Aufbau eines Elterntrainings an. Diese Kriterien beziehen sich hauptsächlich auf die Ausführungen von Minsel (1975) und Baker (in Weidenmann et al., 1994). Für den systematischen Vergleich stelle ich dann zum Abschluss in Kapitel 2 Kriterien auf, die
insbesondere auf formale Aspekte sowie inhaltliche Aussagen eingehen. Die inhaltlichen Kriterien beziehen sich auf die Unterpunkte: Kosten, Internetauftritt, Zeitaufwand, Qualitätssicherung und Erreichbarkeit der Seminare. In Bezug der
formalen Kriterien wird auf den theoretischen Hintergrund, die Vermittlungsmethoden sowie die Erziehungsstile und Erziehungsverhalten näher eingegangen.
Um einen systematischen Vergleich der einzelnen Elterntrainings durchführen zu können, gehe ich in Kapitel 3 zunächst näher auf die einzelnen Trainings ein. Zu diesem Zweck wird das Konzept der Elterntrainings dargestellt, sowie auf die verschiedenen Erziehungsmethoden (z.B. die des Grenzensetzens), die in den
Seminaren vermittelt werden, eingegangen. Zusätzlich erfolgt die Vorstellung des Ablaufes bzw. Aufbaues der Elterntrainings, wobei gesondert auf die einzelnen Kursinhalte hingewiesen wird.
In Kapitel 4 und 5 wird dann der Vergleich der Elterntrainings vorgenommen. [...]

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Allgemeine Definition des Begriffes »Elterntraining«

1.1 Ziele und Aufgaben

1.2 Unterscheidungsmerkmale der verschiedenen Elterntrainings

1.3 Didaktische Mittel im Elterntraining

Exkurs: Elternkurse zur Delinquenzrisikoverminderung

2 Untersuchungsansatz

2.1 Auswahl der zu untersuchenden Elterntrainings

2.2 Optimaler Aufbau eines Elterntrainings

2.3 Aufstellung der Kriterien zum systematischen Vergleich

3 Vorstellung der Elterntrainings

3.1 Freiheit in Grenzen – Eine interaktive CD-Rom zur Stärkung elterlicher Erziehungskompetenzen

3.1.1 Freiheit in Grenzen – autoritative Erziehung

3.1.2 Das Konzept

3.1.3 Methoden des Grenzensetzens

3.1.3.1 Der Verbalteil

3.1.3.2 Der Handlungsteil

3.1.4 Aufbau der interaktiven CD-ROM

3.1.5 Nach Hause kommen oder „Wo warst du so lange?“

3.2 Das Elterntraining nach Gordons »Familienkonferenz«

3.2.1 Das Konzept

3.2.2 Ablauf und Trainingsmethoden

3.2.3 Kursinhalte

3.2.3.1 Aktives Zuhören

3.2.3.2 Senden von Ich-Botschaften

3.2.3.3 Die niederlagelose Methode der Konfliktbewältigung

3.3 Triple P

3.3.1 Aufbau und Interventionsebenen

3.3.2 Konzept der Elternkurse

3.3.3 Methoden, die im Triple P Elternkurs vermittelt werden

3.3.3.1 Der »Stille Stuhl«

3.3.3.2 Auszeit

4 Vergleich anhand der Merkmale für den Aufbau eines optimalen Elterntrainings

5 Vergleich der Elterntrainings anhand des Kriterienkataloges

5.1 Formale Kriterien

5.1.1 Kosten

5.1.2 Internetauftritt

5.1.3 Zeitaufwand

5.1.4 Qualitätssicherung mittels Trainerausbildung

5.1.5 Zielgruppe

5.1.6 Erreichbarkeit

5.2 Inhaltliche Kriterien

5.2.1 Theoretischer Hintergrund

5.2.2 Vermittlungsmethoden

5.2.3 Erziehungsziele und Erziehungsverhalten

5.3 Evaluationsstudien

5.3.1 Freiheit in Grenzen

5.3.2 Familienkonferenz

5.3.3 Triple P

6 Kritische Stellungnahme

6.1 Freiheit in Grenzen

6.2 Gordons Familienkonferenz

6.3 Triple P

7 Schlussfolgerung

Zielsetzung & thematische Schwerpunkte

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen systematischen Vergleich von drei unterschiedlichen Ansätzen der Elternbildung durchzuführen, um deren Eignung und Spezifika zu analysieren. Dabei wird der Forschungsfrage nachgegangen, wie sich die verschiedenen Elterntrainings in Aufbau, Methode und Zielsetzung unterscheiden und für welche Zielgruppen sie jeweils am besten geeignet sind.

  • Systematische Analyse und Vergleich der Elterntrainings "Freiheit in Grenzen", Gordons "Familienkonferenz" und "Triple P".
  • Definition und theoretische Einordnung des Begriffs "Elterntraining" im Kontext der Pädagogik und Psychologie.
  • Untersuchung von formalen und inhaltlichen Kriterien für die Qualität von Elterntrainings.
  • Kritische Betrachtung und Evaluation der gewählten Trainingsansätze hinsichtlich ihrer Wirksamkeit.
  • Ableitung von Empfehlungen für Eltern bei der Auswahl eines geeigneten Kursangebots.

Auszug aus dem Buch

3.1.3 Methoden des Grenzensetzens

Das Wichtigste Merkmal des Elterntrainings Freiheit in Grenzen ist – wie sich bereits aus dem Titel ergibt – das gemeinsame Festlegen bestimmter Grenzen von Eltern und Kind bzw. Jugendlichen. Auch elterliche Bemühungen in Hinblick der Erziehung ihrer Kinder können irgendwann an ihre Grenzen stoßen. Deshalb müssen Eltern entwicklungsangemessene Regeln mit ihren Kindern vereinbaren und ihnen damit Grenzen setzen, die an den Entwicklungszielen orientiert sind. Wenn diese Regeln respektvoll und wachstumsorientiert festgelegt werden, so können konfliktreiche Auseinandersetzungen oftmals verhindert werden (vgl. Schneewind, 2002b, S. 399). In Abbildung 1 wird ein kurzer Überblick darüber gegeben, wie Eltern dies realisieren können (Quelle der Abbildung: Schneewind, 2002a, S. 242). In der Darstellung ist zu sehen, dass sich das Grenzensetzen in zwei Bereiche aufteilt – der Verbalteil und der Handlungsteil – die aufeinander bezogen sind.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung führt in die Bedeutung effektiver Kommunikation in Familien ein, verdeutlicht anhand von Alltagsbeispielen den Bedarf an elterlicher Unterstützung und skizziert den Aufbau der Arbeit sowie die Auswahl der betrachteten Elterntrainings.

1 Allgemeine Definition des Begriffes »Elterntraining«: Das Kapitel definiert den Begriff des Elterntrainings, erläutert dessen verhaltenstherapeutische Wurzeln sowie kommunikationstheoretische Ergänzungen und legt die zentralen Ziele und Aufgaben sowie Unterscheidungsmerkmale dar.

Exkurs: Elternkurse zur Delinquenzrisikoverminderung: Dieser Abschnitt beleuchtet spezielle Präventionsprogramme, die darauf abzielen, bei gefährdeten Kindern und Jugendlichen delinquentes Verhalten vorzubeugen und familiäre Ressourcen zu stärken.

2 Untersuchungsansatz: Hier werden die Auswahlkriterien für die drei untersuchten Trainings sowie die theoretischen Grundlagen für einen optimalen Trainingsaufbau und den Kriterienkatalog zum Vergleich vorgestellt.

3 Vorstellung der Elterntrainings: Dieses Kapitel liefert eine detaillierte konzeptionelle Vorstellung der drei gewählten Programme "Freiheit in Grenzen", "Familienkonferenz" nach Gordon und "Triple P", inklusive ihrer spezifischen Methoden und Inhalte.

4 Vergleich anhand der Merkmale für den Aufbau eines optimalen Elterntrainings: Hier findet ein Abgleich der untersuchten Trainings mit den zuvor aufgestellten theoretischen Anforderungen an einen idealen Aufbau statt, um Stärken und strukturelle Unterschiede aufzuzeigen.

5 Vergleich der Elterntrainings anhand des Kriterienkataloges: Das Kapitel führt einen systematischen Vergleich der Trainings durch, wobei formale Aspekte (Kosten, Zeitaufwand, Erreichbarkeit), inhaltliche Kriterien und vorhandene Evaluationsstudien gegenübergestellt werden.

6 Kritische Stellungnahme: Eine reflektierte Auseinandersetzung mit der bisherigen Literatur und Kritikpunkten zu den drei Trainings, wobei insbesondere die praktische Anwendbarkeit und potenzielle Risiken kritisch hinterfragt werden.

7 Schlussfolgerung: Das Abschlusskapitel bietet eine subjektive Zusammenfassung und gibt Eltern Kriterien an die Hand, um eine fundierte Auswahl für ein passendes Elterntraining zu treffen.

Schlüsselwörter

Elterntraining, Familienkonferenz, Triple P, Freiheit in Grenzen, Erziehungskompetenz, Kommunikation, Verhaltenstherapie, Delinquenzprävention, Elterliche Erziehung, Familienatmosphäre, Autoritative Erziehung, Intervention, Evaluation, Konfliktbewältigung, Erziehungsstile

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit einem systematischen Vergleich von drei verbreiteten Elterntrainings, um deren konzeptionelle Unterschiede, Methoden und Wirksamkeit im Kontext der Erziehung zu beleuchten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Arbeit?

Im Fokus stehen die Definition von Elterntraining, die Vorstellung der Programme "Freiheit in Grenzen", Gordons "Familienkonferenz" und "Triple P", deren Vergleich anhand formaler und inhaltlicher Kriterien sowie eine kritische Auseinandersetzung mit Evaluationsstudien.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Das Hauptziel ist es, die spezifischen Ansätze dieser Trainings zu vergleichen und aufzuzeigen, wie sie Eltern bei der Bewältigung von Erziehungsaufgaben unterstützen können, um eine Grundlage für eine informierte Entscheidung zu schaffen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine systematische Vergleichsstudie auf Basis einer Literaturanalyse, bei der bestehende Konzepte, Studien und Evaluationsergebnisse gegenübergestellt und kritisch bewertet werden.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Vorstellung der Trainingskonzepte, den Vergleich anhand eines Kriterienkatalogs (z.B. Kosten, Methoden, Zielgruppen) und eine anschließende kritische Stellungnahme zu den jeweiligen Programmen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe umfassen unter anderem Elterntraining, Erziehungskompetenz, Kommunikation, Konfliktbewältigung, Intervention und Evaluation.

Was ist der spezifische Unterschied zwischen den behandelten Trainingskonzepten?

Die Unterschiede liegen vor allem im Medium (CD-ROM vs. Gruppenseminar), der zugrunde liegenden Theorie (z.B. personenzentrierter Ansatz nach Gordon vs. sozial-kognitive Lerntheorie bei Triple P) und dem Grad der Strukturierung der Handlungsanweisungen.

Warum wird im Exkurs auf die Delinquenzrisikoverminderung eingegangen?

Dieser Exkurs dient dazu, den präventiven Aspekt von Elterntrainings hervorzuheben, um aufzuzeigen, wie spezielle Ansätze bereits frühzeitig zur Stärkung der Persönlichkeit und zur Reduzierung devianten Verhaltens bei Kindern beitragen können.

Welches Fazit zieht die Autorin bezüglich der Qualität der Trainings?

Die Autorin verzichtet auf ein pauschales Urteil über das "beste" Training, betont aber die subjektive Eignung je nach Lebenssituation und Erziehungsstil sowie die Vorteile professionell geführter Seminare gegenüber Selbstlernangeboten.

Excerpt out of 115 pages  - scroll top

Details

Title
Systematischer Vergleich von Elterntrainings
College
http://www.uni-jena.de/  (Erziehungswissenschaften)
Course
Elterntraining
Grade
2,0
Author
Andrea Henschel (Author)
Publication Year
2004
Pages
115
Catalog Number
V55223
ISBN (eBook)
9783638502368
ISBN (Book)
9783656448303
Language
German
Tags
Systematischer Vergleich Elterntrainings Elterntraining
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Andrea Henschel (Author), 2004, Systematischer Vergleich von Elterntrainings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55223
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