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Nahtoderfahrungen

Titel: Nahtoderfahrungen

Hausarbeit , 2002 , 38 Seiten , Note: unbenotet

Autor:in: Katrin Vihl (Autor:in)

Soziale Arbeit / Sozialarbeit
Leseprobe & Details   Blick ins Buch
Zusammenfassung Leseprobe Details

1. Aktualität von TNE (TNE= TodesNäheErlebnis)

Kurzer Blick in die heutige Medienwelt. Zahlreiche Filme haben den Tod, oder besser gesagt das Leben nach dem Tod als Thema. Sei es nun als einziges Thema, wie zum Beispiel in "Flatliner- Heute ist ein schöner Tag zu sterben", oder als kurzen Ausschnitt, wie des öfteren in amerikanischen Serien, zum Beispiel in "Ein Hauch von Himmel". Angestrebt wird, dem Zuschauer einen Blick ins "Leben nach dem Tod" zu gewähren. Sei es in Begleitung von Engeln oder als Medizinstudenten, die sich selbst in Experimenten zum Herztod bringen, um sich der Frage zu widmen, was nach dem "Tod" kommt, oder besser wohin der Mensch nach dem Tod kommt. Aufgegriffen werden immer wieder Elemente aus der professionellen Todesnäheforschung, wie sie unter anderem von Dr. med. Raymond A. Moody betrieben wird. [...]

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

1. Aktualität von TNE (TNE= TodesNäheErlebnis)

2. Wissenschaft und Nahtoderlebnisse

2.1 Dr. med. Raymond A. Moody: „Leben nach dem Tod“ und „Das Licht von drüben“

2.1.1 Dr. med. Raymond A. Moody

2.1.2 Methode und Hauptergebnisse

2.1.3 Schlussfolgerung aus Moody’s Werk

2.2 Andere Erklärungen für Todesnähe- Erlebnisse

3. Interview

3.1 Interview mit einer „Nahtoderfahrenen“

3.2 Parallelen zu Moody’s Ergebnissen

4. Bedeutung von Nahtoderfahrungen für mein persönliches Leben

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Die vorliegende Arbeit untersucht das Phänomen der Nahtoderfahrungen (TNE) durch eine theoretische Auseinandersetzung mit der Forschung von Dr. med. Raymond A. Moody sowie durch die empirische Auswertung eines qualitativen Experteninterviews mit einer betroffenen Person.

  • Aktualität und gesellschaftliche Wahrnehmung von Nahtoderlebnissen
  • Wissenschaftliche Fundierung und Methodik von Dr. Raymond A. Moody
  • Kritische Diskussion alternativer Erklärungsmodelle (biologisch, physiologisch, psychologisch)
  • Gegenüberstellung theoretischer Erkenntnisse mit einer Fallstudie
  • Reflexion über die persönliche Bedeutung von Grenzerfahrungen

Auszug aus dem Buch

2.1.2 Methode und Hauptergebnisse

Während einer fünfjährigen Untersuchung machte Dr. Moody circa 150 Fälle aus, in denen ein Mensch, der klinisch tot gewesen war, dann jedoch weitergelebt hat, von einem Leben jenseits der Grenze erzählte. Diese Fälle wurden interviewt und auf gleiche Elemente hin untersucht. Insgesamt lassen sich 9 dieser Elemente benennen, jedoch sind diese in Moodie`s erstem Buch noch weiter unterschieden. Von den folgenden Elementen kommen pro Bericht Häufungen zusammen, jedoch niemals alle während einem „Sterbeerlebnis“.

„Das Gefühl, tot zu sein“

Wenn ein Mensch seinen Körper verlässt, dann ist ihm in dieser Situation oftmals nicht bewusst, dass er dem Tod nahe ist. Er betrachtet sich selbst und fühlt sich dadurch verwirrt oder ängstlich. Oftmals versucht er dann, mit den ihn umgebenden Menschen zu kommunizieren, etwa mit den Ärzten oder Schwestern, oder auf sich aufmerksam zu machen, was jedoch in diesem Zustand nicht möglich ist.

„Friede und Schmerzlosigkeit“

Solange der Patient sich noch in seinem Körper aufhält, hat er oft intensive Schmerzen. Werden „die Schnüre durchtrennt“, breitet sich jedoch ein echtes Gefühl von Frieden und Schmerzfreiheit in ihm aus.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Aktualität von TNE (TNE= TodesNäheErlebnis): Einleitende Betrachtung, wie Nahtoderfahrungen durch moderne Medien zunehmend ins öffentliche Bewusstsein gerückt sind.

2. Wissenschaft und Nahtoderlebnisse: Theoretische Einführung in die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit TNE unter besonderer Berücksichtigung der Erkenntnisse von Dr. Raymond A. Moody.

2.1 Dr. med. Raymond A. Moody: „Leben nach dem Tod“ und „Das Licht von drüben“: Detaillierte Darstellung der Biografie Moodys, seiner Forschungsmethodik und seiner zentralen Thesen.

2.1.1 Dr. med. Raymond A. Moody: Vorstellung des Lebenslaufs und der wissenschaftlichen Hintergründe von Raymond Avery Moody.

2.1.2 Methode und Hauptergebnisse: Erläuterung der Untersuchungsgrundlage und der identifizierten Kernelemente eines Nahtoderlebnisses.

2.1.3 Schlussfolgerung aus Moody’s Werk: Kritische Würdigung der Bedeutung von Moodys Arbeit für das Verständnis existenzieller Lebensfragen.

2.2 Andere Erklärungen für Todesnähe- Erlebnisse: Übersicht über alternative, nicht-spirituelle Erklärungsansätze aus den Bereichen Pharmakologie, Physiologie, Neurologie und Psychologie.

3. Interview: Beschreibung des methodischen Vorgehens bei der Durchführung eines Interviews mit einer Person, die eine Nahtoderfahrung gemacht hat.

3.1 Interview mit einer „Nahtoderfahrenen“: Dokumentation der Durchführung des Interviews in einem persönlichen Setting.

3.2 Parallelen zu Moody’s Ergebnissen: Abgleich der Interviewaussagen mit den von Moody identifizierten Phänomenen, wie dem Tunnel- oder Lichtphänomen.

4. Bedeutung von Nahtoderfahrungen für mein persönliches Leben: Persönliche Reflexion der Autorin über die Erkenntnisse aus der Auseinandersetzung mit dem Thema und deren Einfluss auf das eigene Weltbild.

Schlüsselwörter

Nahtoderfahrung, TNE, Raymond A. Moody, Klinischer Tod, Sterbeerlebnis, Lebensrückblick, Lichtphänomen, Tunnelphänomen, Grenzerfahrung, Bewusstsein, Jenseitsvorstellung, Wissenschaftliche Untersuchung, Qualitative Forschung, Existenzielle Fragen, Sterben.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der wissenschaftlichen und persönlichen Untersuchung von Nahtoderfahrungen (TNE), basierend auf den Forschungen von Dr. Raymond A. Moody.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die Definition und Einordnung von Nahtoderlebnissen, die Analyse wissenschaftlicher sowie alternativer Erklärungsmodelle und die empirische Überprüfung durch ein Experteninterview.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, ein besseres Verständnis für das Phänomen „Nahtod“ zu schaffen und zu untersuchen, inwieweit individuelle Berichte von Betroffenen mit bestehenden theoretischen Modellen korrespondieren.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf Literaturrecherche, die Analyse wissenschaftlicher Publikationen sowie eine qualitative Einzelfallstudie durch ein Interview.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Forschungsergebnisse von Raymond A. Moody, die kritische Betrachtung alternativer Erklärungsansätze (wie etwa pharmakologischer oder neurologischer Natur) und die Auswertung eines Interviews mit einer betroffenen Person.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Nahtoderfahrung, TNE, Raymond A. Moody, Sterbeerlebnis, Grenzerfahrung und Bewusstsein sind die prägenden Begriffe.

Wie weicht das Interview-Fallbeispiel von der Theorie ab?

In der Fallstudie zeigt sich, dass die Abfolge der TNE-Elemente von der theoretisch postulierten Reihenfolge bei Moody abweichen kann, was die individuelle Ausprägung solcher Erfahrungen unterstreicht.

Welche persönlichen Schlussfolgerungen zieht die Autorin?

Die Autorin reflektiert, dass die Beschäftigung mit dem Thema ihren Blick auf das Leben und den Tod gewandelt hat, wobei sie den Tod nun eher als Übergang denn als ein absolutes Ende betrachtet.

Ende der Leseprobe aus 38 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Nahtoderfahrungen
Hochschule
Technische Hochschule Köln, ehem. Fachhochschule Köln  (Geisteswissenschaftliches Zentrum)
Veranstaltung
Prüfungsvorleistung, Sterben und Tod als pädagogische Arbeitsfelder
Note
unbenotet
Autor
Katrin Vihl (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2002
Seiten
38
Katalognummer
V5524
ISBN (eBook)
9783638133708
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Nahtoderfahrungen Prüfungsvorleistung Sterben Arbeitsfelder
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Katrin Vihl (Autor:in), 2002, Nahtoderfahrungen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5524
Blick ins Buch
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Leseprobe aus  38  Seiten
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