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Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht

Am Beispiel "Luft"

Titel: Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht

Hausarbeit (Hauptseminar) , 2004 , 21 Seiten , Note: 2,0

Autor:in: Eva Kirsch (Autor:in)

Didaktik - Sachunterricht, Heimatkunde
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Zusammenfassung Leseprobe Details

Als Anfangsunterricht wird allgemein hin eine Zeitspanne vom Schuleintritt bis in die zwei ersten Schuljahre bezeichnet. Prägend für den Anfangsunterricht ist die Situation des Übergangs vom Kindergarten zur Schule und die damit verbundenen Lebensveränderungen für die Kinder. Die Schuleingangsphase soll den Kindern Orientierung und Sicherheit in der neuen Situation bieten und die neue Klasse zu einer Lerngemeinschaft zusammenfügen.
Des Weiteren ist mit erheblichen Entwicklungsunterschieden und einer großen Heterogenität im Hinblick auf die bereits vorhandenen Fähigkeiten und dem Vorwissen der Kinder zu rechen, so dass ein differenziertes Lernangebot notwendig ist: „In einer Klasse der Schuleingangsphase streuen die Leistungen der Kinder um mindestens vier Schuljahre (Vorklasse bis Klasse 3). Entsprechend wird jedes thematische Material auf verschiedenen Anforderungsniveaus in der Klasse benötigt. Sollen die Kinder ihren Möglichkeiten entsprechend schnell eigenständig voranschreiten können, dann muss das Material einen transparenten Aufbau besitzen.“
HACKER sieht als eine weitere Aufgabe des Anfangsunterrichtes, das Fördern der Entwicklung des Selbstkonzeptes: „Das Selbstkonzept von Kindern erfährt beim Schuleintritt eine Umstrukturierung. Neben dem sozialen und physischen baut sich nun ein schulisches Selbstkonzept auf, das über Leistungs- und Akzeptanzerfahrungen entsteht. Schulneulinge wünschen sich, von Lehrern und Mitschülern angenommen zu werden (Zugehörigkeitsgefühl), sie möchten sich als Akteur des Lernens erfahren (Autonomiegefühl) und sich selbst als erfolgreich erleben (Erfolgsgefühl).“

Leseprobe


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

I Theoretische Grundlagen

1. Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht

1.1 Aufgaben des Anfangsunterrichts

1.2 Naturwissenschaftliches Lernen im Sachunterricht

2. Das Experiment als Methode des naturwissenschaftlichen Lernens

II Zum Beispiel „Luft“

3. Luft als naturwissenschaftlicher Lerninhalt

4. Curriculare Bezüge

4.1 Der Rahmenplan Sachunterricht des Landes Bremen

4.2 Der Perspektivrahmen der GDSU

III Praktische Vorschläge

5. Unterrichtspraktische Beispiele

5.1 Materialtisch

5.2 Vorstrukturierte Versuche

5.2.1 Luft ist überall

5.2.2 Luft braucht Platz

5.2.3 Luft dehnt sich beim Erwärmen aus

5.2.4 Eine Kerze benötigt Luft zum Brennen

5.2.5 Luft leistet Widerstand

5.2.6 Luft hat Kraft

5.2.7 Luft treibt an

5.2.7.1 Segelschiff

5.2.7.2 Luftballon mit Düsenantrieb

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Möglichkeiten, naturwissenschaftliches Lernen durch Experimentieren bereits im Anfangsunterricht des Sachunterrichts zu implementieren. Das primäre Ziel ist es, die didaktische Eignung von Naturphänomenen – konkret dargestellt am Beispiel „Luft“ – für Grundschulkinder zu begründen und praktische Wege zur Umsetzung im Unterricht aufzuzeigen.

  • Integration naturwissenschaftlicher Inhalte in den Anfangsunterricht
  • Das Experiment als methodisches Werkzeug für die frühe Bildung
  • Sachliche Analyse der Eigenschaften von Luft
  • Curriculare Einordnung in Bildungspläne (Rahmenplan Bremen, GDSU)
  • Unterrichtspraktische Gestaltung von Lernumgebungen und Versuchsreihen

Auszug aus dem Buch

2. Das Experiment als Methode des naturwissenschaftlichen Lernens

Als zentrale Methode des naturwissenschaftlichen Lernens tritt das Experiment in Erscheinung. Es ist „ein wichtiges Element für Prozesse des Problemlösens und für den Gewinn von Methodenkompetenz sowie eine Anregungssituation zur Entwicklung von Interessen und zur Auseinandersetzung mit naturwissenschaftlichen Phänomenen.“

LÜCK sieht im Experimentieren ein wichtiges didaktisches Mittel, besonders im Bereich der unbelebten Natur. Bei ihren Untersuchungen „zur frühen Heranführung an Naturphänomene“, noch vor dem Eintritt in die Schule, zeigte sich, dass „die Erinnerungsfähigkeit der Kinder an die Phänomene und deren Deutung als auch die Langzeitwirkung des einmal in frühen Jahren Erfahrenen besonders groß [ist]. Es zeichnet sich also ab, dass neben der Freude, die bei den Kindern durch das Experimentieren ausgelöst wird, und dem hohen Interesse, das Kinder den Naturphänomenen entgegenbringen, unter dem Aspekt des nachhaltigen Eindrucks eine frühe Heranführung äußerst sinnvoll ist.“

Für sie eignet sich also gerade das Experiment als Methode naturwissenschaftlichen Lernens bereits für Kindergartenkinder, da es das Interesse und die Neugierde an den Naturphänomenen aufgreift und erhält. Somit ist das Experiment auch für den Anfangsunterricht geeignet, da es für die Kinder sinnlich erfahrbar ist und keine weiteren noch zu erlernenden Kulturtechniken wie Lesen oder Schreiben für die Durchführung eines Experimentes notwenig sind, „das mittels des naturwissenschaftlichen Experiments im frühen Kindesalter nähergebrachte (sic!) Phänomen ist damit, zumindest in Bezug auf die sinnliche Wahrnehmung, als eine Komponente des Erkennens, für alle Kinder gleich zugänglich.“

Zusammenfassung der Kapitel

I Theoretische Grundlagen: Dieses Kapitel erörtert die Ziele des Anfangsunterrichts sowie die Bedeutung des naturwissenschaftlichen Lernens im Sachunterricht und stellt das Experiment als geeignete methodische Herangehensweise vor.

II Zum Beispiel „Luft“: Hier wird Luft als Lerngegenstand physikalisch analysiert und in die curricularen Vorgaben des Landes Bremen sowie der GDSU eingeordnet.

III Praktische Vorschläge: Dieser Teil liefert konkrete Umsetzungsvorschläge für das Klassenzimmer, darunter die Einrichtung eines Materialtisches und detaillierte Anleitungen für diverse Experimente zum Thema Luft.

Schlüsselwörter

Naturwissenschaftliches Lernen, Anfangsunterricht, Sachunterricht, Experimentieren, Luft, Unbelebte Natur, Naturphänomene, Didaktik, Rahmenplan, Grundschule, Handlungsorientierung, Materialtisch, Methodenkompetenz, Selbstkonzept, Lernziele.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundlegend?

Die Arbeit befasst sich mit der Implementierung naturwissenschaftlicher Bildung im Anfangsunterricht der Grundschule, wobei die Notwendigkeit betont wird, Naturphänomene bereits frühzeitig als festen Bestandteil des Sachunterrichts zu etablieren.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der pädagogischen Relevanz des frühen naturwissenschaftlichen Lernens, der Didaktik des Experimentierens sowie der fachlichen und curricularen Analyse des Themas „Luft“.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, dass naturwissenschaftliche Inhalte und experimentelle Methoden für Grundschulkinder im Anfangsunterricht bestens geeignet sind, um Neugierde zu wecken und Methodenkompetenzen aufzubauen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit stützt sich auf eine theoretische Auseinandersetzung mit didaktischer Fachliteratur (u.a. Lück, Kaiser) und die Herleitung praktischer Unterrichtsvorschläge aus curricularen Vorgaben.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden zunächst die theoretischen Grundlagen des Anfangsunterrichts und des Experimentierens dargelegt, gefolgt von einer sachlichen Analyse der Luft und praktischen Anleitungen für Versuche im Unterricht.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Naturwissenschaftliches Lernen, Anfangsunterricht, Experimentieren, Luft, Naturphänomene und Didaktik sind die zentralen Begriffe.

Warum ist das Thema „Luft“ besonders für den Unterricht geeignet?

Luft ist ein allgegenwärtiges Phänomen, das für Kinder sinnlich erfahrbar ist, keine komplexen Kulturtechniken wie Lesen voraussetzt und sich daher ideal für erste einfache Experimente eignet.

Welche Rolle spielt die „Materialecke“ im Konzept der Autorin?

Die Materialecke dient als offenes Lernangebot, das Kindern ermöglicht, frei mit verschiedenen Objekten zu forschen und eigenständig naturwissenschaftliche Erkenntnisse zu gewinnen.

Ende der Leseprobe aus 21 Seiten  - nach oben

Details

Titel
Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht
Untertitel
Am Beispiel "Luft"
Hochschule
Universität Bremen
Veranstaltung
Seminar 'Sachunterricht von Anfang an'
Note
2,0
Autor
Eva Kirsch (Autor:in)
Erscheinungsjahr
2004
Seiten
21
Katalognummer
V55402
ISBN (eBook)
9783638503532
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Naturwissenschaftliches Lernen Anfangsunterricht Beispiel Luft Seminar Anfang Sachunterricht Sachkunde Heimat- und Sachunterricht Experimentieren
Produktsicherheit
GRIN Publishing GmbH
Arbeit zitieren
Eva Kirsch (Autor:in), 2004, Naturwissenschaftliches Lernen im Anfangsunterricht, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55402
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Leseprobe aus  21  Seiten
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