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Direct Costing

Deckungsbeitragsrechnungssysteme in der Grenzkostenrechnung

Title: Direct Costing

Seminar Paper , 2006 , 31 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Dipl.-Kfm. (FH)/ Dipl. en Ciencias Empresariales Gabriel Rivas Perez (Author)

Business economics - Accounting and Taxes
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Im vorliegenden Referat liegt der Fokus auf das Direct Costing. Jedoch beschränkt sich diese Seminararbeit auf die Grundform dieses Kostenrechnungsinstruments. Das Direct Costing wird innerhalb der Deckungsbeitragsrechnungssysteme, der Grenzkostenrechnung zugeordnet. Und zwar handelt es sich hierbei um eine Istkostenrechnung, im Gegensatz zur bereits bekannten Grenzplankostenrechnung.
Ziel dieser Arbeit ist es, den Studenten diese anglo-amerikanische Rechnungsmethode in seiner Grundform vorzustellen. Darüber hinaus werden die erforderlichen Voraussetzungen und die Kritikpunkte aufgezeigt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einführung

2. Entstehung und Wesen des Direct Costing

2.1. Besonderheiten des Direct Costing

2.2. Die Grundgleichung des Direct Costing

2.3. Grundvoraussetzungen des Direct Costing

2.3.1. Kostenspaltung nach der Beschäftigungsabhängigkeit

2.3.1.1. Buchtechnische Kostenauflösung

2.3.1.2. Mathematische Kostenauflösung

2.3.1.3. Statistische Kostenauflösung

2.3.1.4. Analytische Kostenauflösung

2.3.2. Lineare Kostenverläufe

2.4. Direct Costing und die dispositiven Aufgaben der Kostenrechnung

2.4.1. Die Deckungspunkt-Analyse

2.4.2. Festsetzung von Angebotspreisen

2.4.3. Erfolgsorientierte Produktionsprogrammplanung

2.4.3.1. Optimierung des Produktionsprogramms bei Unterbeschäftigung

2.4.3.2. Optimierung des Produktionsprogramms bei Vollbeschäftigung

2.4.4. Kostenorientierte Verfahrenswahl

2.4.5. Kostenorientierte Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug von Vorleistungen

3. Vor- und Nachteile des Direct Costing

3.1. Kritik an der kostenorientierten Preisuntergrenze

3.2. Kritik an der Bestandsbewertung

3.3. Kritik an der Grundkonzeption des Direct Costing

3.4. Vorteile des Direct Costing

4. Fazit

Zielsetzung & Themen

Diese Seminararbeit befasst sich mit der Vorstellung der anglo-amerikanischen Rechnungsmethode Direct Costing in ihrer Grundform, untersucht deren notwendige Voraussetzungen und analysiert kritisch deren Vor- und Nachteile im Kontext der betrieblichen Kostenrechnung.

  • Entstehung und konzeptionelle Grundlagen des Direct Costing
  • Methoden zur Kostenspaltung nach Beschäftigungsabhängigkeit
  • Anwendung bei dispositiven Entscheidungen wie Preisbildung und Programmplanung
  • Kritische Analyse der Preisuntergrenzen und Bestandsbewertung

Auszug aus dem Buch

2.3.1.4. Analytische Kostenauflösung

Beim letzten Verfahren der Kostenspaltung, welches in der vorliegenden Arbeit erläutert werden soll, verzichtet man bewusst auf die Auswertung vergangenheitsbezogener Daten. Vielmehr konzentriert man sich auf die Analyse des Produktions- und Absatzprozesses. Dies vollzieht sich anhand von Studien und Beobachtungen auf der einen Seite und der Untersuchung der Kosten hinsichtlich ihrer Einflussgrößen auf der anderen Seite. Letztendlich versucht man der Frage nachzugehen, welche der angefallenen Kosten im konkreten Fall des beobachteten Betriebsteils tatsächlich beschäftigungsabhängig sind.

Der grundlegende Unterschied zwischen den bisher behandelten Methoden und der Methode der analytischen Kostenspaltung besteht darin, dass die ersten drei Verfahren das Phänomen der Istkosten empirisch untersuchen, und bei der analytischen Methode man den Formen und Ursachen der Kostenentstehung nachgeht. Ferner ist die analytische Kostenauflösungsmethode stets zukunftsorientiert, im Gegensatz zu den bisherigen Verfahren. D.h. man untersucht ob, gegebenenfalls in welchem Maße und aufgrund welcher Ursachen Produktionsfaktoren ihre Fähigkeit verlieren werden, ökonomisch sinnvoll zur Leistungserstellung beizutragen. Denn, wie bereits dargestellt, beschäftigen sich die vorherigen Verfahren mit der Frage, ob sich die Beträge einzelner Kostenarten geändert haben.

Vorteilhaft bei dieser Methode ist es, dass die Ergebnisse der Kostenspaltung sehr genau und vor allem frei von Zufälligkeiten sind. Andererseits handelt es sich um ein Verfahren, dass nur durch viel Arbeitsaufwand zu erreichen ist.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einführung: Definition des Direct Costing als dispositionsorientiertes Teilkostenrechnungssystem und Zielsetzung der Arbeit.

2. Entstehung und Wesen des Direct Costing: Historischer Ursprung in den USA und Erläuterung des Kernprinzips der variablen Kostenverrechnung.

2.1. Besonderheiten des Direct Costing: Darstellung der fünf zentralen Merkmale zur Umsetzung des Verfahrens im Unternehmen.

2.2. Die Grundgleichung des Direct Costing: Mathematische Herleitung der Basisformel zur Ermittlung des Nettoergebnisses.

2.3. Grundvoraussetzungen des Direct Costing: Erläuterung der Notwendigkeit von Kostenspaltung und der Annahme linearer Kostenverläufe.

2.3.1. Kostenspaltung nach der Beschäftigungsabhängigkeit: Analyse verschiedener Verfahren wie buchtechnische, mathematische, statistische und analytische Kostenauflösung.

2.3.2. Lineare Kostenverläufe: Definition der Bedingungen, unter denen von konstanten Grenzkosten ausgegangen werden kann.

2.4. Direct Costing und die dispositiven Aufgaben der Kostenrechnung: Anwendung der Methode bei unternehmerischen Entscheidungen.

2.4.1. Die Deckungspunkt-Analyse: Vorstellung der Break-even-Analyse zur Ermittlung des Punktes der Vollkosten-Deckung.

2.4.2. Festsetzung von Angebotspreisen: Diskussion der Preispolitik und der kurzfristigen Preisuntergrenzen.

2.4.3. Erfolgsorientierte Produktionsprogrammplanung: Optimierung des Programms bei Unter- und Vollbeschäftigung durch Deckungsbeiträge.

2.4.4. Kostenorientierte Verfahrenswahl: Kriterien zur Auswahl des kostengünstigsten Produktionsverfahrens.

2.4.5. Kostenorientierte Entscheidung zwischen Eigenfertigung und Fremdbezug von Vorleistungen: Entscheidungsregeln bei der Make-or-Buy-Problematik.

3. Vor- und Nachteile des Direct Costing: Kritische Beleuchtung der Methode im Hinblick auf Praxis und Theorie.

3.1. Kritik an der kostenorientierten Preisuntergrenze: Problematik der Durchschnittswerte bei Erreichen der Kapazitätsgrenze.

3.2. Kritik an der Bestandsbewertung: Diskrepanz zwischen Grenzkostenrechnung und handels-/steuerrechtlichen Vorschriften.

3.3. Kritik an der Grundkonzeption des Direct Costing: Kritik an der fehlenden Berücksichtigung von Bestandsveränderungen.

3.4. Vorteile des Direct Costing: Zusammenfassende Darstellung der Stärken hinsichtlich Planung und Kontrolle.

4. Fazit: Resümee zur praktischen Anwendbarkeit und Popularität des Direct Costing.

Schlüsselwörter

Direct Costing, Grenzkostenrechnung, Deckungsbeitrag, Kostenspaltung, Break-even-Analyse, Preisuntergrenze, Produktionsprogrammplanung, Fixkosten, Variable Kosten, Unterbeschäftigung, Vollbeschäftigung, Dispositive Aufgaben, Eigenfertigung, Fremdbezug, Betriebsergebnis.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Einführung und Anwendung des Direct Costing, eines betriebswirtschaftlichen Teilkostenrechnungssystems, das auf der konsequenten Trennung von variablen und fixen Kosten basiert.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der methodischen Kostenspaltung, der Anwendung des Verfahrens bei unternehmerischen Entscheidungen (wie Preisbildung und Produktionsplanung) sowie einer kritischen Würdigung der Methode.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, Studenten diese anglo-amerikanische Rechnungsmethode in ihrer Grundform vorzustellen, die dafür notwendigen Voraussetzungen zu erklären und die methodischen Vor- und Nachteile aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt eine deskriptive und analytische Literaturrecherche, um das Verfahren des Direct Costing systematisch herzuleiten und anhand von mathematischen Modellen und Fallbeispielen zu erläutern.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden neben den theoretischen Grundlagen der Kostenspaltung (buchtechnisch, mathematisch, statistisch, analytisch) vor allem die dispositiven Anwendungen wie die Deckungspunkt-Analyse und die Produktionsprogrammoptimierung detailliert diskutiert.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die zentralen Begriffe sind Direct Costing, Grenzkosten, Deckungsbeitrag, Kostenspaltung, Preisuntergrenze, Fixkostenblock und die Optimierung des Produktionsprogramms.

Warum ist die Unterscheidung zwischen "direkt zurechenbaren" und "direkt verursachten" Kosten im Text so wichtig?

Der Autor betont diesen Unterschied, um Missverständnisse bei der Zuordnung von Kosten zu vermeiden; es handelt sich um Kosten, die einem Produkt verursachungsgerecht zugerechnet werden können, nicht um eine willkürliche Zuweisung.

Wie unterscheidet sich die analytische Kostenauflösung von den anderen vorgestellten Methoden?

Im Gegensatz zu den anderen Verfahren, die primär empirisch auf Basis von Istkosten-Daten der Vergangenheit arbeiten, ist die analytische Methode zukunftsorientiert und fokussiert sich auf die technologischen Ursachen der Kostenentstehung.

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Details

Title
Direct Costing
Subtitle
Deckungsbeitragsrechnungssysteme in der Grenzkostenrechnung
College
Bochum University of Applied Sciences
Grade
2,0
Author
Dipl.-Kfm. (FH)/ Dipl. en Ciencias Empresariales Gabriel Rivas Perez (Author)
Publication Year
2006
Pages
31
Catalog Number
V55403
ISBN (eBook)
9783638503549
ISBN (Book)
9783638663892
Language
German
Tags
Direct Costing
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dipl.-Kfm. (FH)/ Dipl. en Ciencias Empresariales Gabriel Rivas Perez (Author), 2006, Direct Costing, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55403
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