Der internationale Konjunkturzusammenhang und das Mundell-Fleming-Modell


Hausarbeit (Hauptseminar), 2001
30 Seiten, Note: 2,7

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Die Zahlungsbilanz
2.1 Begriffe und Definitionen
2.2 Struktur und Mechanik der Zahlungsbilanz
2.3 Außenbeitrag und Sozialprodukt
2.4 Gesamtwirtschaftliches Sparen und Investitionen

3. Das Mundell-Fleming-Modell
3.1 Grundsätzliche Aussagen
3.2 System fester Wechselkurse
3.2.1 System fester Wechselkurse bei Neutralisierungspolitik
3.2.2 System fester Wechselkurse ohne Neutralisierungspolitik
3.3 System flexibler Wechselkurse
3.4 Wirkung von Geld- und Fiskalpolitik

4. Internationale Konjunkturtransmission
4.1 Realwirtschaftliche Betrachtung
4.1.1 System fester Wechselkurse
4.1.2 Beggar-my-neighbour-policy
4.1.3 System flexibler Wechselkurse
4.2 Realwirtschaftliche und monetäre Betrachtung
4.3 Wechselkurs-/Wähungsunion

5. Zusammenfassung

Bibliographie

1. Einleitung

Die Entwicklung der internationalen Kapitalmärkte in den letzten Monaten hat gezeigt, wie sen- sibel Volkswirtschaften auf tausende Kilometer entfernte Ereignisse und Änderungen ökonomi- scher Daten reagieren können. Neben einer großen Portion an psychologischen Faktoren beein- flussen aber auch handfeste, theoretisch begründbare Zusammenhänge solche Phänomene. Diese Arbeit soll sich daher in begrenztem Umfang der Problematik des internationalen Konjunkturzu- samme nhangs annehmen.

Vor nunmehr einhundert Jahren war in einer wirtschaftswissenschaftlichen Abhandlung zu lesen: „Die Vorstellung unserer Zeit, daß es ein gutes Zeichen sei, wenn die Handelsbilanz ‚günstig‘ ist, d.h. wenn die Ausfuhr größer ist als die Einfuhr, ist kaum auszurotten“1. Mit wenigen Ab- wandlungen kann diese Feststellung noch heute verwendet werden. Zunächst gilt es jedoch zu klären, was die Bilanz überhaupt ist, was sich dahinter verbirgt und wie besagter Aspekt tatsäch- lich zu beurteilen ist. Zur theoretischen Untermauerung soll hierzu das Mundell-Fleming-Modell herangezogen werden bevor im Einzelnen auf den internationalen Konjunkturzusammenhang eingega ngen wird.

2. Die Zahlungsbilanz

2.1 Begriffe und Definitionen

Die monetäre Makroökonomie offener Volkswirtschaften unterscheidet sich von der monetären Analyse einer geschlossenen Wirtschaft durch den zu berücksichtigenden Güteraustausch und Kapitalverkehr mit dem Ausland2. Hinsichtlich der Diskussion der Zahlungsbilanz muß zunächst festgehalten werden, daß es sich um ex-post Betrachtungen von Stromgrößen handelt. Der Be- griff der Zahlungsbilanz eines Landes erfaßt die systematische Aufzeichnung aller wirtschaftli- cher, monetärer und nicht-monetärer Transaktionen zwischen Inländern und Ausländern über eine bestimmte Periode. Unter Transaktionen seien hier die Übertragung von Waren, Dienstlei- stungen und Ansprüchen bzw. Vermögenstiteln von wirtschaftlichen Subjekten einen Landes auf die eines anderen Landes verstanden. Wegen der unterschiedlichen Sozialproduktkonzepte muß zudem eine deutliche Abgrenzung zwischen In- und Ausländern vorgenommen werden. So be- sitzen im Sinne der Zahlungsbilanzmechanik auch im Inland wohnenden Arbeitnehmer ausländ i- scher Nationalitäten Inländereigenschaften. Das Gleiche gilt für Wirtschaftsunternehmen in aus- ländischem Besitz im Inland3. Die Transaktionen werden in einheimischer Währung zu den la u- fenden Wechselkursen und Preisen bspw. für Güter oder Wertpapiere bewertet4. Mögliche (kur z- fristige) Wertveränderungen aufgrund von Preis- oder/und Wechselkursschwankungen werden nicht in der Zahlungsbilanzstatik berücksichtigt. Wie JARCHOW/RÜHMANN zu bedenken geben, mag der Begriff der Zahlungsbilanz zu Mißverständnissen führen, da mit der Zahlungsbilanz ein Zeitraum betrachtet wird und tatsächlich mehr als nur rein ökonomische Transaktionen erfaßt werden5.

2.2 Struktur und Mechanik der Zahlungsbilanz

Die Zahlungsbilanz ist bei Vernachlässigung von Rest- und Ausgleichsposten die Zusammenfassung von Leistungs-, Kapital- und Devisenbilanz6 ; sie stellt im eigentlichen Sinne lediglich eine Kurzfassung eines ganzen Bilanzwerkes wie das folgende dar7.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die Frage hinsichtlich der Abgrenzung ist, wo tatsächlich der „Strich“ gezogen werden muß. Die Leistungsbilanz gibt an, in welchem Umfang die laufenden Transaktionen von Waren und Dienstleistungen und Übertragungen mit dem Ausland das Nettoauslandsvermögen der Volk s- wirtschaft verändern; man spricht auch vom Außenbeitrag einer Volkswirtschaft. Ein positiver Leistungsbilanzsaldo weist dabei auf eine Verbesserung, ein negativer Saldo entsprechend auf eine Verschlechterung der Nettoauslandsposition der Inländer hin. Mit anderen Worten bildet der Saldo der Leistungsbilanz X die Differenz der Importe Im und Exporte Ex von Güter- und Dienstle istungen ab (1) X = Ex - Im. Dem steht der Saldo der Kapitalbilanz, die Übertragung von Ansprüchen und Verbindlichkeiten8, korrespondierend gegenüber. Der Saldo der Kapitalbilanz B wird aus den KapitalexportenKEX und -importenKIM ermittelt (2) B =KEX -KIM .

Die vielfältigen dynamischen Beziehungen zwischen beiden Teilbilanzen verursachen u.U. Disparitäten der Salden, welche bei festem Wechselkursverhältnis mittels Devisenbilanz (auch Veränderung der Nettoauslandsaktiva der Zentralbank) ausgeglichen werden. Die hinsichtlich der Saldenmechanik weitgehend ausgeklammerten Bewegungen der Nettoauslandsaktiva der Ze n- tralbank verändern die Auslandsposition der Währungsbehörde9. Dabei stehen den Salden der Leistungs- sowie Kapitalbilanz dem Nettowährungsimport bzw. -export, der Nettoposition oder Reserveänderung der Zentralbank DR gegenüber

(3) DR = X + B.

Folgt man der Überlegung vieler Autoren, daß der Saldo der Zahlungsbilanz Z dem (negativen) Saldo der Devisenbilanz (Z = -R) entspricht, erscheint die Devisenbilanz geeignet, den Einfluß der Außenwirtschaftsbeziehungen auf das heimischen Geldangebots zu erklären10.

(4) Z º DR = (Ex - Im) + KEX

d.h., der Zahlungsbilanzsaldo kann mithin als Summe aus Leistungs- und Kapitalbilanzsaldo be- schrieben werden. Mit dieser Abgrenzung wird zugleich auf die Transaktionen von Währungsin- stitutionen zum Ausgleich der gesamten Zahlungsbilanz abgestellt. So führen Exporte, Kapital- importe und Zentralbankankäufe zu Devisenangebot; Importe, Kapitalexporte und Zentralbank- verkäufe zu einer Devisennachfrage11. JARCHOW/RÜHMANN erklären, daß Devisenbilanzüber- schüsse üblicherweise daraus resultieren können, daß die Währungsinstitutionen während eines Berichtzeitraumes im Rahmen von Investitionen zur Stabilisierung des Wechselkurses mehr De- visen aufnehmen als abgeben12. Würde man alle monetäre und nicht-monetäre Transaktionen zwischen In- und Ausländern vollständig und periodengerecht erfassen, dann muß sich Soll- und Habenseite aller Bilanzen entsprechen13.

2.3 Außenbeitrag und Sozialprodukt

Im keynesianischen Gütermarktmodell bei typischerweise unterstellter Unterbeschäftigung und festen Preisen bestimmt die Nachfrage nach Gütern und Dienstleistungen das volkswirtschaftli- che Angebot, damit das gesamtwirtschaftliche Produktions- bzw. Einkommensniveau und auf diesem Weg indirekt das Beschäftigungsniveau14. In der offenen Volkswirtschaft wird neben der aus privatem (C) und staatlichem (G) Konsum sowie den Investitionen (I) zusammengesetzten inländischen Nachfrage (A) die Nachfrage des Auslands, ausgedrückt durch den Export berück- sichtigt. Dem müssen jedoch die in ausländischer Währung bewertete Importe durch die Inländer entgegengestellt werden, wobei angenommen wird, daß diese ebenso wie die Verbrauchsge- wohnheiten vom dort zur Verfügung stehenden Einkommen sowie dem herrschenden Wechsel- kursverhältnis t abhängen. Mit t können gleichzeitig die Terms of Trade umschrieben werden, also dem mit dem nominellen Wechselkurs bewerteten Preisniveauverhältnis des Auslands zu dem des Inlandes in Preisnotierung

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Die ausländische und inländische Nachfrage nach heimischen Leistungen kann im Gütermarkt- gleichgewicht daher wie folgt formuliert werden

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Formt man diese Gleichung um, so läßt sich der triviale Sachverhalt zeigen, daß in einer Volk s- wirtschaft stets nur soviel konsumiert, investiert und exportiert werden kann, wie an Gütern aus eigener Produktion (Y) und aus Importen (Im) zur Verfügung stehen Anders formuliert, bedeutet dies, daß alle aus eigener Produktion und den Importen zur Verfü- gung stehende Güter für die Absorption durch Inländer oder für den Export verwendet werden. Die Absorption stimmt folglich mit dem Sozialprodukt überein, wenn Importe und Exporte gleich sind, die Leistungsbilanz und somit die Zahlungsbilanz als ausgeglichen bzw. neutral gelten. Der Außenbeitrag stellt somit eine (ge)wichtige Determinante des Sozialprodukts einer Volkswirtschaft dar15. Schließlich sorgt auch der hier nicht näher zu beschreibende Geldmengen- Preis-Mechanismus, wie ihn u.a. ROSE/SAUERNHEIMER beschreiben, durch Preissenkungen auf- grund von Einfuhrüberschüssen bzw. Preiserhöhungen infolge von Ausfuhrüberschüssen zu ei- ner Rückkehr in das Zahlungsbilanzgleichgewicht16. Unterstützt wird dieser Mechanismus durch induzierte Einkommensänderungen.

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2.4 Gesamtwirtschaftliches Sparen und Investitionen

Wie in der keynesianischen Tradition allgemein angenommen wird, bestimmt die volkswirtschaftliche Ersparnis das Niveau der Investitionen einschließlich staatlicher Aktivitäten17. Bei der Betrachtung einer offenen Volkswirtschaft muß die Identität der gesamtwirtschaftlichen Ersparnisse und Investitionen um die Übertragungen aus dem und ins Ausland erweitert werden. Das Volkseinkommen wird entweder für privaten oder staatlichen Konsum verwendet, gespart oder als „Überschüsse“ übertragen

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Der Klammerausdruck entspricht dem Saldo der Leistungsbilanz18, der Differenz zwischen Au- ßenbeitrag und laufenden Nettotransfers von Inländern auf Ausländer. Entsprechend ist die Er- sparnis einer international verknüpften Volkswirtschaft um den Wert des Leistungsbilanzüber- schusses größer, bzw. um den Wert des Defizits kleiner als die Investitionen. Annahmegemäß ist infolge dessen mit Auswirkungen auf die Kapitalbilanz zu rechnen. Da rein monetäre Übertra- gungen ins Ausland den gleichen Effekt wie das vermehrte Sparen im Inland haben, nämlich den inländischen Konsum reduzieren, kann man Gleichung 7a auch wie folgt fassen

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Ein möglicher Exportüberschuß muß somit als ausländisches Sparen verstanden werden. Entfällt auf der anderen Seite der Außenhandel oder ist der Nettoexport gleich Null, so stellt sich die bekannte Identität der inländischen Ersparnis und Investitionsmöglichkeiten ein. Auf die Multiplikatoranalyse soll an dieser Stelle verzichtet werden, da internationale Rückwirkung kaum Eingang in die gängigen Analysen finden. Statt dessen wird im nächsten Abschnitt das MundellFleming-Modell dargestellt, um später die internationale Konjunkturtransmission zu erklären. Gleichzeitig soll dann auf die Rolle des Wechselkursssystems sowie die Bedeutung geld- und fiskalpolitishce Maßnahmen eingegangen werden.

3. Das Mundell-Fleming-Modell

3.1 Grundsätzliche Aussagen

Die monetäre Außenwirtschaftstheorie beschäftigt sich mit den Auswirkungen bestimmter volkswirtschaftlicher Variablen auf die nationalen Ökonomien im Rahmen internationaler Zins-, Preis- und Konjunkturzusammenhänge. Diese schlagen sich auf den unterschiedlichen (aggregierten) Märkten nieder. Während für die Multiplikatoranalyse die aggregierte Nachfragefunktion einer Volkswirtschaft lediglich in Abhängigkeit vom herrschenden inländischen Preis- und Zinsniveau als endogene Variablen dargestellt wird19, werden ausländisches Einkommen sowie das internationale Zinsniveau nunmehr als exogen determinierte Variablen verstanden20. Unter Annahme konstanter Skalenerträge und Unterbeschäftigung21 gelte für die inländische Nachfrage nach ausländischen Leistungen der Zusammenhang

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Für das G ü termarkt gleichwicht kann im Fall der kleinen Volkswirtschaft - d.h. unter Berück- sichtigung von Einflüssen des Auslands auf die inländische Ökonomie bei gleichzeitiger Irrele- vanz der Änderung inländischer Daten der Volkswirtschaft für das aggregierte Ausland, und zu- i konstant ist und von Erwartungen der Wechselkursentwicklung abgesehen wird - von folgendem Zusammenhang ausgegangen werden

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Das Bestandsgleichgewicht auf dem Geldmarkt ist durch die Übereinstimmung von Geldvolumen und Liquiditätspräferenz, d.h., auch die Geldnachfrage bestimmt23, so daß gilt

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Die Berücksichtigung des Devisenmarkt es als Erweiterung gegenüber dem keynesianischen Modell zeichnet die Überlegungen von MUNDELL/FLEMING aus25. Als Gleichgewicht der Devisenbilanz sei hier ein Saldo der Bilanz von DR = 0 verstanden, ein positiver Saldo der Leistungsbilanz entspricht mithin dem negativen Saldo der Kapitalbilanz

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Die Veränderung einer Variable bleibt im Mundell-Fleming-Modell nicht ausschließlich auf ei- nen Markt beschränkt. BORCHERT weißt nach, daß die Gleichungen (9a) und (9b) die aus der keynesianischen Theorie bekannte, in Abbildung 3.1 dargestellte, IS- bzw. LM-Kurve mit ihren typischen Eigenschaften widerspiegeln27. Rein formal unterscheidet sich die LM-Kurve einer

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geschlossen nicht von der einer offenen Volkswirtschaft. Im offenen Modell muß jedoch hinter- fragt werden, wie die Veränderung des Geldangebots M bei konstantem inländischen und aus- ländischen Preisniveau zu Stande kommt. Während in einer geschlossenen Volkswirtschaft die Geldmenge durch die Zentralbank bestimmt wird, gewinnt in einer offenen Ökonomie über die Veränderung der Devisenreserven - je nach vorherrschenden Wechselkurssystem - zune h- mend das Ausland an Einfluß28. Das interne Gleichgewicht von Güter- und Geldmarkt un- terliegt in der offenen Volkswirtschaft außen- wirtschaftlichen Verflechtungen. Wegen der

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Rückwirkungen eines Leistungsbilanzsaldos Graphische Darstellung der Marktgleichgewichts- kurven im Mundell-Fleming-Modell auf den Geldmarkt (d.h. auf die Kapitalbilanz), kann ein internes Gleichgewicht bei gleichzeitig unausgeglichener Zahlungsbilanz nicht stabil sein29. Die ZZ-Kurve in Abbildung 3.1, die sowohl die Verhältnisse auf dem Devisenmarkt wiedergibt, als auch den Zahlungsbilanzsaldo widerspie- gelt, ist der geometrische Ort, auf dem sich Leistungsbilanz- und Kapitalbilanzungleichgewichte neutralisieren. Die Gleichgewichtskombinationen von Einkommen und Zins auf der Kurve füh- ren annahmegemäß zu einer Räumung des inländischen Güter- und Geldmarktes. Durch Exporte von Gütern und Dienstleistungen oder durch Kapitalimporte kommt es zur Nachfrage nach in- ländischer Währung; Leistungsimport und Kapitalexporte führen dagegen zu einem Angebot an inländischer Währung. Da Kapital dorthin fließt, wo die größere Rendite erwartet werden kann, folgt, daß ein Gleichgewicht auf dem Devisenmarkt mit seinen Implikationen für die gesamte Zahlungsbilanz dann zu Stande kommt, wenn ein steigendes Volkseinkommen30 c.p. durch einen steigenden Inlandszinssatz kompensiert wird; der Kapitalimport ist in diesem Fall vorteilhaft. Der unterschiedliche Grad der Steigung von LM- und ZZ-Kurven hängt von der Kapitalmobilität bzw. -substituierbarkeit ab. Vollkommene Kapitalmobilität sei dabei nach DORNBUSCH/FISCHER dann gegeben, wenn Investoren Vermögenstitel in jedem Land ihrer Wahl schnell, zu niedrigen Transaktionskosten und in unbegrenzter Quantität kaufen können31. GÄRTNER argumentiert, daß in- und ausländische Kapitalanlagen dann vollkommen substituierbar sind, wenn ausschließlich die erwartete Rendite als Entscheidungskriterium herangezogen wird32. Der Devisenmarkt kann in diesem Fall nur im Gleichgewicht sein, wenn sich in- und ausländischer Zinssatz entsprechen

[...]


1 Arndt, Paul (1901): Zum Abschluß eines neuen deutsch-russischen Handelsvertrages, in: Schriften des Vereins für Socialpolitik: Beiträge zur neuesten Handelspolitik Deutschlands, Schmoller, Gustav (Hrsg.), Leipzig, S. 1-46, hier: S.6

2 Gärtner, Manfred (1997): Makroökonomik flexibler und fester Wechselkurse, Berlin/Heidelberg/New York, S. 3.

3 Jarchow, Hans-Joachim (1988): Zahlungsbilanz. Theorie und Politik, in: Handwörterbuch der Wirtschaftswissenschaft (HdWW), Hrsg. v. Albers, Willi, Bd. 9, Stuttgart, S. 539-562.

4 Statistisches Bundesamt (Hrsg.) (2000): Statistisches Jahrbuch für die Bundesrepublik Deutschland, Wiesbaden, S. 671.

5 Jarchow, Hans-Joachim/Rühmann, Peter (2000): Monetäre Außenwirtschaft, Göttingen, S. 1f.

6 Behnke, Ernst-August (1994): Monetäre Außenwirtschaftstheorie, München/Wien, S. 8.

7 Jarchow/Rühmann (2000), S. 12ff.

8 Dornbusch, Rüdiger/Fischer, Stanley (1992): Makroökonomik, München/Wien, S. 181. 2

9 Jarchow (1988), S. 541.

10 Wohltmann, Hans-Werner (2000): Grundzüge der makroökonomischen Theorie, München/Wien, S. 273.

11 Behnke (1994), S. 15.

12 Jarchow/Rühmann (2000), S. 24.

13 Jarchow (1988), S. 541.

14 Behnke (1994), S. 188.

15 Jachrow (1988), S. 544.

16 Rose, Klaus/Sauernheimer, Karlhans (1999): Theorie der Außenwirtschaft, München, S. 103ff.

17 Ebd., S. 25f, so auch S. 122f.

18 Die laufenden Transferzahlungen wurden weiter oben der kürzeren Darstellung wegen ausgeblendet.

19 Mankiw, N. Gregory (1999): Grundzüge der Volkswirtschaftslehre, Stuttgart, S. 749.

20 Behnke (1994), S. 185ff.

21 Mundell (1963), S. 476.

22 Unter den Bedingungen C > 0; I < 0; X > 0; X <0; X > 0; vgl. Mundell (1963), S. 476.

23 Rose, Klaus (1977): Der monetäre Ansatz in der Zahlungsbilanztheorie, in: Jahrbuch für Sozialwissenschaften, Vol. 28, S. 365-378, hier: S. 365f.

24 L

>0; < 0

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25 Mundell, Robert A. (1968): International Economics, New York/London, S. 219.

26

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27 Borchert, Manfred (1997): Außenwirtschaftslehre. Theorie und Politik, Wiesbaden, S. 274ff.

28 Maenning, Wolfgang/Wilfling, Bernd (1998): Außenwirtschaft. Theorie und Politik, München, S. 399.

29 Ebd., S. 400.

30 Bei steigendem Volkseinkommen kommt es nach den Bedingung von Gleichung (9) mit Xy < 0 zu einer Ve r- schlechterung der Leistungsbilanz, wohin gegen ein hoher inländischer Zinssatz zu Kapitalimporten und entsprechend zu einem positiven Kapitalbilanzsaldo führt.

31 Dornbusch/Fischer (1992), S. 200.

32 Gärtner (1997), S. 11ff.

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Der internationale Konjunkturzusammenhang und das Mundell-Fleming-Modell
Hochschule
Friedrich-Schiller-Universität Jena  (Wirtschaftswissenschaftliche Fakultät)
Veranstaltung
Wirtschaftstheoretisches Seminar
Note
2,7
Autor
Jahr
2001
Seiten
30
Katalognummer
V5550
ISBN (eBook)
9783638133944
Dateigröße
549 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Darstellung des internationalen Konjunkturzusammenhangs unter Anwendung des Mundell-Fleming-Modells. 250 KB
Schlagworte
Mundell Fleming Konjunkturzusammenhang Konjuktur
Arbeit zitieren
Heiko Bubholz (Autor), 2001, Der internationale Konjunkturzusammenhang und das Mundell-Fleming-Modell, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5550

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