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Freiburg im Dreißigjährigen Krieg

Title: Freiburg im Dreißigjährigen Krieg

Term Paper , 2006 , 12 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Alexander Kuhn (Author)

History of Europe - Modern Times, Absolutism, Industrialization
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Freiburg im 30 Jährigen Krieg


Freiburg von 1618 bis1632:

• Zu beginn des Krieges war Freiburg in Habsburgischer hand.
• Die Stadt hatte 1618 ca. 14.000 Einwohner
• Freiburg wurde bis 1632 nicht direkt in einen Krieg hinein gezogen.
• Bis 1632 war man mit durchziehenden Truppen Konfrontiert, die in den Spanischen Niederlande angeheuert wurden, um nach Böhmen zu marschieren
• Mitte 1620: Angst machte sich breit als der Markgraf Georg Friedrich von Baden- Durlach Soldaten der Protestantischen Union in Baden verlegt, um den kaiserlichen Heeren den Weg durch den Breisgau und über den Schwarzwald zu erschweren oder sogar zu verhindern.


Zwei Ereignisse trugen 1620 dazu bei, dass sich die Lage für die Bevölkerung von Freiburg wieder etwas entspannte. Mitte Juli 1620 gab der Markgraf von Baden-Durlach die Durchzugspassagen wieder frei und zog sich zurück. Am 8.November 1620 wurde Friedrich V. König von Böhmen, bei der Schlacht am Weißen Berg bei Prag, von Feldherrn Tilly besiegt.


Der Krieg erreicht die Stadt Freiburg:

• 29. Dezember 1632 Eroberung der Stadt Freiburg unter dem Schwedischen General Horn
• 20. Oktober 1633 Einzug in die Stadt Freiburg des Spanischen Generals Gomez Suarez de Figuera, Herzog von Feria.
• 11. April zieht der mit den Schweden verbündete Rheingraf Otto Ludwig in die Stadt ein, zieht jedoch am 18. September wieder ab
• Am 11. April 1638 nimmt der mit den Franzosen verbündete Bernhard von Weimar die Stadt ein.
• 1642/43 huldigt man den König Ludwig XIII von Frankreich
• 25. Juni 1644 zieht der bayrische Feldmarschall Franz von Mercy mit seine Reichsarmada vor die der Stadt Freiburg, am 29. Juli gelingt es ihm die Stadt einzunehmen
• 3. bis 5. August 1644 liefern sich das kurbayrische Heer mit den vereinten französischen Armeen Turennes und des Herzogs von Enghien am Lorettoberg eine blutige Schlacht, bei der 1.500 Bayern und an die 6000 Franzosen den Tod fanden.
• 1645 wird der auf die Krone Frankreichs geschworene Eid offiziell annulliert, der Treueeid auf das Habsburgische Haus erneuert.


Die Bevölkerung war von 14.000 Bürgern auf 2.000 geschrumpft, die Stadtkasse war leer, die Felder verwüstet, die Häuser abgebrannt. Die Bürger waren verarmt, hatten nichts zu essen und mussten darauf gefasst sein, dass die Soldaten das bisschen was sie noch hatten ihnen auch noch wegnehmen würden

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Die Stadt Freiburg um 1618 – 1648

1.1 Standortbestimmung Freiburgs

1.2 Wie war die Stadt Freiburg Aufgebaut?

2 Die zwei Phasen Freiburgs im Dreißigjährigen Krieg von 1618 - 1648

2.1 Die erste Phase: Freiburg von 1618 – 1632

2.2 Die zweite Phase: Die Schlacht um und bei Freiburg 1632 - 1645

2.2.1 Schnelle Machtwechsel in Freiburg

2.2.2 Mercy erreicht die Stadt Freiburg

3 Was hat der Krieg Freiburg gebracht

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die historische Rolle und die spezifischen Auswirkungen des Dreißigjährigen Krieges auf die Stadt Freiburg im Breisgau im Zeitraum von 1618 bis 1648. Ziel ist es, die strategische Bedeutung der befestigten Stadt, die verschiedenen militärischen Besatzungsphasen sowie die drastischen demografischen und wirtschaftlichen Konsequenzen für die Bevölkerung aufzuarbeiten.

  • Politische Einordnung Freiburgs als habsburgische Stadt in Vorderösterreich.
  • Struktur und Befestigung der Stadt als Verteidigungsanlage.
  • Chronologie der militärischen Machtwechsel und Besatzungen.
  • Die Belagerung durch Feldmarschall von Mercy und die Schlacht bei Freiburg 1644.
  • Sozioökonomische Folgen des Krieges und Bevölkerungsentwicklung.

Auszug aus dem Buch

2.2.2 Mercy erreicht die Stadt Freiburg

Der Frieden sollte nicht lange währen, am 26. Juni 1644 drohte der Stadt eine neue Gefahr. Das kurbayrische Heer unter dem Kommando von Feldmarschall Franz von Mercy, erreichte das obere Dreisamtal.

„Am 26.Juni 1644, vormittags, läutete die Sturmglocke! Es ist soweit! Die bayrische Reiterei hat bei Kirchzarten das obere Dreisamtal erreicht“.

Am linken Dreisamufer gegenüber der Schnecken-Vorstadt setzten sich die ersten bayrischen Truppen fest. Mercys Ziel war es, gleich am Anfang die Trinkwasserleitungen, die vom Mösle aus in die Stadt verliefen, zu kappen. Kanoffski versuchte dies zu verhindern, doch scheiterte er und wurde somit in die Stadt zurückgedrängt. Am 29. Juni war die Stadt vollkommen eingeschlossen. Die Absicht von Mercy war es, einen Scheinangriff gegen die Schnecken-Vorstadt und einen Hauptangriff gegen die Prediger- Vorstadt und Lehener- Vorstadt durchzuführen. Am 30. Juni wurde nun auf beiden Seiten das Feuer eröffnet. Die Truppen von Mercy schafften es, beim Peters-Tor eine Bresche zu schlagen. Die Verteidiger rechneten nun auch mit einem Angriff auf dieser Seite, jedoch blieb dieser aus. Mercy befürchtete einen Angriff von Turennes Truppen und zog deshalb Männer von der Belagerung ab, um die Front bei St. Georgen zu verstärken, um in keinen Hinterhalt zu geraten.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Die Stadt Freiburg um 1618 – 1648: Dieses Kapitel erläutert die politische Ausgangslage Freiburgs als habsburgische Stadt und beschreibt die baulichen Befestigungsanlagen, die für die Verteidigung in Kriegszeiten entscheidend waren.

2 Die zwei Phasen Freiburgs im Dreißigjährigen Krieg von 1618 - 1648: Das Kapitel gliedert den Kriegsverlauf in die anfängliche Phase der relativen Verschonung und die darauf folgende Zeit intensiver militärischer Auseinandersetzungen, einschließlich der Einnahmen durch verschiedene Kriegsparteien.

3 Was hat der Krieg Freiburg gebracht: Hier werden die verheerenden Folgen des Krieges für die Stadt, insbesondere der drastische Bevölkerungsrückgang und die wirtschaftliche Notlage der Bürger, thematisiert.

Schlüsselwörter

Dreißigjähriger Krieg, Freiburg im Breisgau, Vorderösterreich, Habsburg, Stadtbefestigung, Feldmarschall Franz von Mercy, Belagerung, Kanoffski von Langendorf, Schlacht bei Freiburg, 1644, Bevölkerungsentwicklung, Dreisamtal, Kriegsauswirkungen, Historische Stadtgeschichte.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die Situation der Stadt Freiburg im Breisgau während des Dreißigjährigen Krieges und beleuchtet, wie die Stadt den militärischen Konflikten begegnete.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die strategische Lage Freiburgs, die militärische Verteidigung, die verschiedenen Besatzungswechsel und die sozialen sowie ökonomischen Krisenfolgen.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist die historische Dokumentation des Kriegsverlaufs in Freiburg und der daraus resultierenden Auswirkungen auf die Einwohnerzahl und den Zustand der Stadt.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es handelt sich um eine historische Arbeit, die auf Literaturrecherche, Zeitzeugenberichten wie dem Tagebuch von Thomas Mallinger und der Auswertung historischer Stadtpläne basiert.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert den Krieg in zwei Phasen: von 1618 bis 1632 als Phase der indirekten Betroffenheit und die Zeit danach, in der Freiburg Schauplatz direkter Kampfhandlungen wurde.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Die wichtigsten Begriffe sind Dreißigjähriger Krieg, Freiburg, Habsburg, Belagerung, Schlacht bei Freiburg und die sozioökonomischen Folgen für die Bevölkerung.

Wie wirkte sich die Einnahme durch Mercy auf die Verteidigung aus?

Die Belagerung durch Feldmarschall von Mercy im Jahr 1644 führte zur vollständigen Einschließung der Stadt, zur Zerstörung von Mauern und schließlich zur Kapitulation nach einer langen, kräftezehrenden Belagerung.

Welche Rolle spielte der Stadthalter Kanoffski von Langendorf?

Kanoffski war ein protestantischer Oberwachmeister, der die Stadt über längere Zeit verwaltete, sich bei der Bevölkerung beliebt machte und versuchte, die kriegsbedingten Belastungen der Bürger so gering wie möglich zu halten.

Warum war die Einwohnerzahl nach dem Krieg so stark gesunken?

Die Dezimierung der Bevölkerung war eine Folge von direkten Kriegseinwirkungen, Hungersnöten, der Zerstörung der Ernte und der allgemeinen wirtschaftlichen Notlage während der langjährigen Besatzungszeit.

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Details

Title
Freiburg im Dreißigjährigen Krieg
College
University of Education Freiburg im Breisgau
Grade
2,0
Author
Alexander Kuhn (Author)
Publication Year
2006
Pages
12
Catalog Number
V55528
ISBN (eBook)
9783638504508
ISBN (Book)
9783640203796
Language
German
Tags
Freiburg Dreißigjährigen Krieg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Alexander Kuhn (Author), 2006, Freiburg im Dreißigjährigen Krieg, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55528
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