Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Economics - International Economic Relations

Die Handelspolitik der Europäischen Union

Title: Die Handelspolitik der Europäischen Union

Seminar Paper , 2005 , 20 Pages , Grade: 2,3

Autor:in: Philipp Brauweiler (Author)

Economics - International Economic Relations
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

In der folgenden Seminararbeit wird die Handelspolitik der Europäischen Union behandelt. Die Basis der Arbeit bildet das 2004 erschienene HWWA Discussion Paper Nr. 279 mit dem Titel „Handelspolitik der Europäischen Gemeinschaft – Institutioneller Rahmen, Verhältnis zur Binnenmarktpolitik und Rolle in der Weltwirtschaft“ von Georg Koopmann. Die Handelspolitik der Europäischen Union ist als solche ein recht breit gefächerter Themenkomplex, der hier aufgrund seines Umfangs nicht in aller Ausführlichkeit behandeln werden kann. Ich möchte jedoch versuchen einen qualifizierten Einblick in bestimmte Teilbereiche zu geben. Zu Anfang soll ein kurzer geschichtlicher Überblick über die bisherige Entwicklung der Europäischen Union und deren bedeutendsten Schritte der Erweiterung und Integration geliefert werden.

Danach sollen die Institutionellen Aspekte der EU-Handelspolitik näher betrachtet werden. Hier soll geklärt werden, wer über welchen Sachverhalt entscheidet und wie die rechtliche Grundlage für die Verteilung der Entscheidungskompetenzen aussieht. Im darauf folgenden Teil möchte ich mich dann eingehend mit den Instrumenten der europäischen Handelspolitik und deren Ausübung beschäftigen. Der fünfte Teil behandelt dann die Frage, ob die Liberalisierung des Binnenmarktes innerhalb der EU zu einer Benachteiligung von Drittländern geführt hat. Dazu wird der Prozess der Liberalisierung stufenweise analysiert und dessen Auswirkungen auf Drittländer dargestellt.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Geschichtliche Entwicklung

3. Institutionelle Aspekte der EU-Handelspolitik

4. Instrumente der Handelspolitik

4.1 Defensive Handelspolitik

4.2 Offensive Handelspolitik

5. Zusammenhänge von Kooperation und Protektion

5.1 Anfangsjahre

5.2 Tendenzen zur Rückentwicklung

5.3 Neubelebung der Integration

5.4 Wirkung nach Außen

6. Resümee

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die Handelspolitik der Europäischen Union, ihre institutionellen Rahmenbedingungen sowie die Auswirkungen der europäischen Integration auf den Handel mit Drittstaaten, um die Frage zu beantworten, ob die zunehmende Binnenmarktliberalisierung protektionistisch auf Außenstehende wirkt.

  • Historische Entwicklung der europäischen Integration und Handelspolitik
  • Institutionelle Ausgestaltung und Entscheidungskompetenzen der EU-Handelspolitik
  • Analyse handelspolitischer Instrumente (defensiv vs. offensiv)
  • Untersuchung der Wirkungszusammenhänge zwischen Binnenmarktintegration und Außenhandelsentwicklung
  • Bewertung der europäischen Rolle in der Weltwirtschaft

Auszug aus dem Buch

4.1 Defensive Handelspolitik

Die wohl einfachste Form der staatlichen Einwirkung auf die Handelsstruktur ist der Importzoll. Hierbei wird das zu importierende Handelsgut entweder in Form eines Mengenzolls (Zoll pro Stück) oder Wertzolls (prozentualer Zoll auf den Preis) künstlich verteuert. Diese Art der Einflussnahme spielt allerdings inzwischen nicht mehr eine so große Rolle wie in vergangenen Tagen. Heute werden Zölle meist innerhalb von Sanktionsmaßnahmen bei Verstoß gegen Handelsvereinbarungen erhoben. Dies geschieht zum Beispiel in Form von Anti-Dumping-Zöllen.

Viel bedeutender sind hingegen nichttarifäre Handelshemmnisse geworden, welche teilweise im Folgenden vorgestellt werden sollen.

Bei Importquoten handelt es sich um eine mengenmäßige Einfuhrbeschränkung für bestimmte Waren, wobei diese ausschließlich von dem Land diktiert werden, welches Empfänger der Waren ist. Interessanter dürften jedoch die „freiwilligen Selbstbeschränkungsabkommen“ sein. Hier verpflichten sich die einzelnen Akteure eine bestimmte Exportmenge nicht zu überschreiten, welches im Übrigen meist nicht auf rein „freiwilliger“ Basis, sondern unter dem Druck der intervenierenden Länder stattfindet. Die Konsequenz ist prinzipiell dieselbe wie die der Importquote, nämlich die mengenmäßige Beschränkung des Importgutes.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung führt in die historische europäische Handelspolitik ein und definiert den Fokus der Seminararbeit auf Basis der HWWA-Diskussionsgrundlage.

2. Geschichtliche Entwicklung: Dieses Kapitel skizziert die Meilensteine der EU von der Montanunion 1951 bis zur jüngsten Erweiterung 2004.

3. Institutionelle Aspekte der EU-Handelspolitik: Der Abschnitt erläutert die ausschließliche Zuständigkeit der Gemeinschaft und die zentrale Rolle des 133er-Ausschusses bei Verhandlungen.

4. Instrumente der Handelspolitik: Hier werden defensive Maßnahmen wie Zölle und Quoten sowie offensive Ansätze wie Präferenzabkommen detailliert gegenübergestellt.

5. Zusammenhänge von Kooperation und Protektion: Das Kapitel analysiert die Wechselwirkung zwischen dem europäischen Integrationsgrad und externen Handelsbarrieren in drei Phasen.

6. Resümee: Das Fazit bewertet die Entwicklung der EU-Handelspolitik als insgesamt positiv und widerlegt den Vorwurf der protektionistischen Abschottung.

Schlüsselwörter

Handelspolitik, Europäische Union, Binnenmarkt, Zollunion, Protektionismus, Liberalisierung, Importquoten, Antidumping, Welthandel, Integration, GATT, WTO, Präferenzabkommen, Außenhandel, Drittländer.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die Entwicklung, die rechtlichen Grundlagen und die handelspolitische Ausrichtung der Europäischen Union im Kontext der zunehmenden wirtschaftlichen Integration.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Im Fokus stehen die Handelspolitik der EU, der institutionelle Rahmen, die Anwendung handelspolitischer Instrumente und die Auswirkungen auf globale Handelspartner.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Ziel ist es zu klären, ob die europäische Binnenmarktliberalisierung Drittländer systematisch benachteiligt oder ob der Welthandel von dieser Entwicklung profitiert.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Analyse und Auswertung wirtschaftswissenschaftlicher Literatur sowie Diskussionspapieren (insb. Georg Koopmann, HWWA).

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die institutionelle Struktur, die Instrumente der defensiven und offensiven Handelspolitik sowie eine dreistufige Analyse des Integrationsprozesses.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind EU-Handelspolitik, Protektionismus, Binnenmarkt, Welthandel und Liberalisierung.

Welche Rolle spielen die "freiwilligen Selbstbeschränkungsabkommen"?

Sie dienen als Instrument der defensiven Handelspolitik, um Importe mengenmäßig zu begrenzen, ohne dabei direkt gegen GATT-Bestimmungen zu verstoßen.

Wie bewertet der Autor den Einfluss der EU auf die globale Handelspolitik?

Der Autor sieht die EU als aktiven Mitgestalter, der durch offensive Ansätze zur Durchsetzung von Sozial- und Umweltstandards sowie zur WTO-Gründung beigetragen hat.

Welche Bedeutung hat der 133er-Ausschuss?

Er stellt den zentralen institutionellen Austragungsort für die Abstimmung zwischen der EU-Kommission und den Mitgliedstaaten bei globalen Handelsthemen dar.

Excerpt out of 20 pages  - scroll top

Details

Title
Die Handelspolitik der Europäischen Union
College
RWTH Aachen University  (Lehr- und Forschungsgebiet Internationale Wirtschaftsbeziehungen )
Course
Globalisierung und Standort Deutschland
Grade
2,3
Author
Philipp Brauweiler (Author)
Publication Year
2005
Pages
20
Catalog Number
V55592
ISBN (eBook)
9783638504980
ISBN (Book)
9783638931137
Language
German
Tags
Handelspolitik Europäischen Union Globalisierung Standort Deutschland
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Philipp Brauweiler (Author), 2005, Die Handelspolitik der Europäischen Union, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55592
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  20  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint