Pflegeorganisation. Problematik und Situation von pflegenden Angehörigen


Referat (Ausarbeitung), 2005
32 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

Abkürzungsverzeichnis

1 Einleitung

2 Begriffserläuterungen
2.1 Pflegebedürftigkeit
2.2 Pflegende Angehörige

3 Situationsbeschreibung Pflegender
3.1 Gesellschaftliche Rollenverteilung
3.2 Pflegemotive und Motivation
3.3 Pflegeaufgaben und Pflegeintensität

4 Belastung und Problematik
4.1 Das Belastungserleben
4.2 Gefühlsüberflutung
4.3 Persönlichkeitsveränderung der gepflegten Person
4.4 Rollenkonflikte und Beziehungsveränderung
4.5 Gesundheitliche Belastung
4.6 Einschränkung der Erwerbstätigkeit
4.7 Pflegebedingte Isolation
4.8 Finanzielle Belastung

5 Unterstützungsbedarf und -angebote
5.1 Information und Beratung
5.2 Aktive Unterstützung
5.3 Patientenberatungsstellen und Selbsthilfegruppen
5.4 Gesundheitsförderung

6 Die Pflegeversicherung
6.1 Hilfsangebote
6.2 Finanzierung der privaten Pflege
6.3 Pflegehinzukaufmöglichkeiten
6.4 Soziale Sicherung von Pflegepersonen

7 Schlussbetrachtung

Literaturverzeichnis

Anlage I: Leistungsüberblick der Pflegeversicherung

Ehrenwörtliche Erklärung / Verfasserindex

Abkürzungsverzeichnis

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

1 Einleitung

Der Bedarf an Hilfe und Pflege war noch nie so groß wie heute. Im Rahmen der Pflegeversicherung, bei welcher die soziale und private Pflege-Pflichtversicherung berücksichtigt wird, nehmen ca. 2,03 Millionen Menschen Leistungen in Anspruch. Von diesen pflegebedürftigen Menschen werden rund 70,7 Prozent (1,435 Millionen Menschen) zu Hause von Ihren Angehörigen bzw. Familien betreut und 29,3 Prozent (594.000 Menschen) werden in Pflegeheimen versorgt.[1]

Durch die zunehmende Alterung der Gesellschaft ist auch von einem Anstieg der Zahl der Pflegebedürftigen auszugehen. So werden im Jahr 2010 2,36 Millionen Pflegebedürftige und im Jahr 2020 etwa 2,83 Millionen Pflegebedürftige erwartet.[2]

Hinzukommt, dass in früheren Jahrhunderten die Dauer der Pflege oft nur wenige Wochen oder höchstens Monate betrug. Heute liegt die durchschnittliche häusliche Pflegedauer zwischen drei und fünf Jahren, mit steigender Tendenz. In Verbindung mit dem demographischen Faktor führt eine längere Pflegespanne dazu, dass für die Pflege von immer mehr Menschen immer weniger Angehörige zur Verfügung stehen.[3]

Auch die Anzahl der Menschen, die Hilfe und Betreuung bei Aktivitäten des täglichen Lebens durch Ihre Angehörigen erfahren, liegt bei weitem höher als die Zahl derer, die Leistungen aus der Pflegeversicherung beziehen. Denn nicht jeder ist im engeren Sinne pflegebedürftig, nach den Kriterien der Pflegeversicherung.[4]

Die Pflege eines Familienmitgliedes stellt für viele Angehörige eine große Belastung dar. Auch wenn professionelle Hilfe in Anspruch genommen wird, müssen die pflegenden Angehörigen die Hauptlast tragen. Traditionell werden die Pflegebedürftigen in den Fokus der Betrachtung gestellt und nicht die pflegenden Angehörigen. Diese sind oftmals der verlängerte Arm der beruflich Pflegenden, auf der anderen Seite werden Sie jedoch zumeist nur als Kommandoempfänger und Ausführender betrachtet und selten als gleichwertiger Ansprechpartner gesehen.[5]

Die Pflege eines Angehörigen kann sowohl physisch als auch psychisch sehr belastend sein. Diese stressreiche Aufgabe kann einerseits sehr befriedigen sein, aber auch zu viel Kummer und Schmerz führen. Es ist keine Seltenheit, dass es bei Pflegenden zu Gesundheitsproblemen kommt.[6]

Auffallend ist, dass viele Pflegepersonen, die gepflegt haben, dieses nicht von ihren Kindern erwarten. Vielmehr wird ausdrücklich betont, dass sie ihren Kindern auf keinen Fall zumuten möchten, sie zu Hause zu pflegen.[7]

Im Rahmen dieses Referates wird geklärt, unter welchen Motiven und von welcher Personengruppe hauptsächlich die Rolle des Pflegenden[8] übernommen wird. Die Belastungen, welchen die pflegenden Angehörigen ausgesetzt sind, werden verdeutlicht und mögliche Lösungswege und Hilfsangebote ausgezeigt. Es wird auch dargestellt, welche Leistungen die Pflegeversicherung bietet.

Vorab werden wichtige Begrifflichkeiten aus diesem Bereich erläutert, um eine Basis für das gewählte Thema zu schaffen.

2 Begriffserläuterungen

2.1 Pflegebedürftigkeit

Der Begriff der Pflegebedürftigkeit wird gesetzlich seit 1995 durch das elfte Buch des Sozialgesetzbuches (SGB XI[9] ) geregelt. Wer aufgrund einer Krankheit und/oder Behinderung dauerhaft Hilfe bei den regelmäßig wiederkehrenden Verrichtungen des täglichen Lebens benötigt, ist pflegebedürftig (§ 14 SGB XI).

Es erhalten nur diejenigen Personen Leistungen aufgrund Pflegebedürftigkeit[10], die erheblich pflegebedürftig sind. Maßgeblich für die Beurteilung sollen die erforderlichen Hilfen sein, welche mittels eines 21 Verrichtungen umfassenden Katalogs klassifiziert werden (§ 14 SGB XI i.V.m. § 15 SGB XI).

Es werden jedoch nicht alle Tätigkeiten, die erfahrungsgemäß von einer Pflegekraft bei der täglichen Pflege geleistet werden müssen, erfasst. Notwendige psychosoziale Beaufsichtigungen und Betreuung von Dementen ohne körperliche Einschränkungen, die Beziehungspflege oder therapeutische Maßnahmen werden nicht oder nur im sehr begrenzten Umfang berücksichtigt.[11]

2.2 Pflegende Angehörige

Auch der Begriff der Pflegeperson wird rechtlich im Rahmen des
SGB XI definiert. Im Sinne dieses Gesetzes sind Personen, die nicht erwerbsmäßig einen Pflegebedürftigen in häuslicher Umgebung pflegen, Pflegende. Nicht erwerbsmäßig bedeutet, dass die Pflege ehrenamtlich, also im Rahmen familiärer, nachbarschaftlicher oder freundschaftlicher Hilfe ausgeübt wird. Die Pflegetätigkeit gilt auch dann noch als ehrenamtlich, wenn daneben in begrenztem Umfang - maximal 30 Stunden wöchentlich – eine Berufstätigkeit besteht (§ 19 Abs. 1 SGB XI).

Das SGB XI unterscheidet jedoch auch hier wieder zwischen einer generellen Begriffsbestimmung und einem leistungsfähigen Personenkreis. Leistungen zur sozialen Sicherung aufgrund der Pflegetätigkeit erhalten Pflegepersonen, wenn sie wenigstens 14 Stunden wöchentlich pflegen (§ 19 Abs. 2 SGB XI).

Die pflegenden Angehörigen sind nicht nur die wichtigsten Bezugspersonen der Pflegebedürftigen, sondern sind gleichzeitig die bedeutendsten Ansprechpartner für Ärzte, Therapeuten und professionelle Pflegekräfte.[12]

3 Situationsbeschreibung Pflegender

3.1 Gesellschaftliche Rollenverteilung

Erkrankte Personen senden oftmals Hilfeappelle aus. Diese werden am ehesten von demjenigen Angehörigen gefühlt, welcher die engste Beziehung zu dem Erkrankten hat. Partner, Mutter oder Vater, Tochter oder Sohn, Bruder oder Schwester werden die meiste Pflege leisten, falls es die Gesundheit zulässt.[13]

Die Frauen stellen dennoch die wichtigsten pflegenden Angehörigen dar. Bei der Betreuung von Kindern nimmt meistens die Frau den Pflegedienst auf, denn Hausmänner sind eher selten. Bei Ehepartnern wird die Pflege in der Regel durch den gesunden Ehepartner vorgenommen. Bei hilfsbedürftigen, allein stehenden Elternteilen wird die Pflege oftmals durch die Kinder sichergestellt. Sind sowohl Söhne als auch Töchter vorhanden, wird die Pflege in den meisten Fällen durch eine Tochter erfolgen. Die Wohnortnähe und die Zahl der Verpflichtungen, wie Ehegatte, Kinder, Berufstätigkeit, haben einen wichtigen Einfluss. Der moralische Druck für die Übernahme der Pflege ist größer, wenn man in der Nähe des Pflegebedürftigen wohnt und keine eigene Familie hat. Söhne übernehmen oft erst die Verantwortung, wenn sie keine Schwestern haben oder diese absolut nicht in der Lage ist, die Pflege sicherzustellen. Bei verheirateten Söhnen wird ein Großteil der Pflege der Ehefrau überlassen. Daher wird ein Großteil der hilfsbedürftigen Angehörigen durch Frauen gepflegt, wobei der Anteil weiblicher Pflegekräfte mit steigender Pflegebedürftigkeit noch zunimmt.[14]

Die Kerngruppe der familiären Pflegenden sind Frauen im Alter von 40 bis 70 Jahren. Man rechnet mit einem Bevölkerungsrückgang der Frauen von 7,5 Prozent bis zum Jahr 2040 und mit einem um einiges höheren Anstieg der Pflegebedürftigen im gleichen Zeitraum. Durch steigende Emanzipation und Mobilität in der modernen Gesellschaft wird des Weiteren davon ausgegangen, dass immer weniger Frauen zu Gunsten der Pflege auf eine Berufstätigkeit verzichten werden. Unter Berücksichtigung des Trends zum Ein-Personen-Haushalt und nicht ehelichen Partnerschaften reduziert sich das bisherige häusliche Pflegepotenzial in der Zukunft weiter. Es ist daher anzunehmen, dass der Anteil der Männer als pflegende Angehörige von derzeit ca. 20 Prozent steigen wird.[15]

3.2 Pflegemotive und Motivation

In vielen Fällen müssen Entscheidung zur Pflege eines Angehörigen plötzlich und unter besonderem Druck getroffen werden. Denn bei Schlaganfall oder Unfällen tritt plötzlich eine Situation auf, welche vorher nicht erkennbar war. Bei anderen Menschen entwickeln sich Krankheiten und Gebrechlichkeiten eher langsam. Oftmals beginnt die Übernahme der Pflege schon mit häufigeren Besuchen und Hilfen im Haushalt. Viele Pflegende Angehörige geben an, dass es nie eine bewusste Entscheidung gegeben hat. Es sind oft Entscheidungen nach Abwägen des Für und Wider. So spielen oftmals unklare Gründe eine Rolle, wie

- weil man in der Nähe wohnt,
- weil es finanziell günstig ist,
- weil man ein Versprechen gegeben hat und
- aus Dankbarkeit und Gegenleistung.[16]

Diese Argumente oder auch Motive werden selten offen unter den Beteiligten diskutiert. Denn es bestehen natürlich Faktoren, die eher dafür sprechen, die Pflege eines Angehörigen nicht auf sich zu nehmen:

- schlechter Gesundheitszustand,
- familiäre Verpflichtungen der eigenen Familie gegenüber,
- Vermeidung der Verurteilung durch andere und
- Erhoffen eines finanziellen Vorteils.[17]

Wenn die Motivation zur Übernahme der Pflege abnimmt und somit die „negativen Gefühle die Oberhand gewinnen, besteht die Gefahr, dass die Pflege lieblos wird, das Risiko der Verwahrlosung oder der seelischen und/oder körperlichen Misshandlung“.[18]

Besteht zwischen dem pflegenden Angehörigen und dem zu Pflegenden kein harmonisches Verhältnis, kann auch der Erkrankte zu seelischer Misshandlung gegenüber seinem pflegenden Angehörigen übergehen.[19] Man spricht hier auch von einer Gewaltspirale, wo es in aller Regel nicht nur Täter und Opfer gibt, sondern häufig sind alle Beteiligten beides.[20]

3.3 Pflegeaufgaben und Pflegeintensität

Eine Pflege stellt das nähere soziale Umfeld vor eine Vielzahl von Aufgaben. Die körperliche Versorgung und auch die Arbeit im Haushalt sind die sichtbarsten Aufgaben. So müssen im Haushalt die Betten gemacht werden, Essen gekocht, Einkäufe erledigt, aufgeräumt und geputzt werden. Hilfe beim An- und Ausziehen, beim Gang zur Toilette, beim Essen, beim Baden, die Pflege der Haare und die Mundhygiene stellen die Hauptaufgaben bei der körperlichen Versorgung dar. Aber auch andere Aufgaben, wie das Setzen von Spritzen, Wundversorgung oder Anlegen von Umschlägen, aber auch Verwaltungsaufgaben gehören zum Alltag. Pflege beschränkt sich jedoch nicht nur auf die Unterstützung bei funktionalen Einschränkungen. Sondern Pflege beinhaltet auch, dass man dem Angehörigen Gesellschaft leistet, etwas erklärt, man sich mit ihm unterhält oder etwas unternimmt.[21]

Besonders bei geistigverwirrten Pflegebedürftigen muss die Pflegeperson die Nachtruhe regelmäßig unterbrechen. Der fehlende Schlaf und die ständige Nachtbereitschaft kann in vielen Fällen aufgrund von fehlender Vertretung schlecht ausgeglichen werden. Vielfach ist es auch so, dass der pflegende Angehörige nicht für bestimmte Stunden mit der Pflege beschäftigt ist, sondern die Tätigkeiten verteilen sich ohne Unterlass über den ganzen Tag hinweg. Man spricht in solch einer Situation von der Rund-um-die-Uhr-Betreuung.[22]

Durch den medizinisch technischen Fortschritt müssen sich Angehörige heute bei der Übernahme der Pflege im Regelfall auf eine langfristige Veränderung einstellen. In früheren Jahrhunderten betrug die Dauer der Pflege oft nur wenige Wochen oder höchstens Monate. Heute liegt die durchschnittliche häusliche Pflegedauer zwischen drei und fünf Jahren, mit steigender Tendenz. In Verbindung mit dem demographischen Faktor führt eine längere Pflegespanne dazu, dass für die Pflege von immer mehr Menschen immer weniger Angehörige zur Verfügung stehen. Für pflegende Angehörige bedeutet dieses, dass auf Dauer die eigene Berufstätigkeit eingeschränkt oder aufgegeben werden muss, damit entfällt ein Teil der sozialen Sicherung fürs Alter und die berufliche Anerkennung. Aber auch durch die hohe Pflegeintensität geht die Integration im Freundeskreis und die freie Freizeit- sowie Urlaubsgestaltung verloren.[23]

4 Belastung und Problematik

4.1 Das Belastungserleben

Die Pflege eines Angehörigen führt immer zu Veränderungen und Belastungen auf beiden Seiten. Jedoch werden diese Belastungen immer unterschiedlich empfunden. Denn entscheidend ist dabei immer das subjektive Erleben des pflegenden Angehörigen, welches im großen Maße durch das Handling, die Akzeptanz und Motivation bestimmt werden.[24]

Das Ausmaß der Belastungen für einen Angehörigen ist nicht im Voraus zu bestimmen. Jede Pflegesituation ist verschieden und wird durch den Erkrankten, sowie durch den pflegenden Angehörigen und dessen Umfeld beeinflusst.[25]

Die Angehörigen können mit den unterschiedlichsten Problemen konfrontiert werden. Dies können Probleme in Verbindung mit der Pflege sein, im Umgang mit dem Erkrankten, sowie Schwierigkeiten mit der psychischen Verarbeitung der Situation.[26] „Ständig droht Überbelastung, besonders wenn man sich bewusst macht, dass viele pflegende Angehörige nicht mehr die Jüngsten sind, und viele Töchter und Söhne, die die Pflege auf sich nehmen, oft außer der Pflege noch anderen Verpflichtungen nachkommen müssen“.[27]

Um die Belastungen für die pflegenden Angehörigen genauer betrachten zu können, muss die Hilfebedürftigkeit des Erkrankten, der pflegende Angehörige, sowie dessen nächste Umgebung einbezogen werden.[28]

4.2 Gefühlsüberflutung

Vielfach wird die Pflege unter der Annahme einer zeitlich eng begrenzten Perspektive übernommen. Es führt dazu, dass bei andauernder Pflege die eigenen Zukunftspläne der Pflegenden immer wieder zurückgestellt oder ganz aufgegeben werden. Die aufopfernde Veränderung der eigenen Lebensplanung führt zu latenter Wut oder auch zu Aggression und Verzweiflung. Auf der anderen Seite sind häufig dem Lebenspartner gegenüber Schuldgefühle vorhanden, weil er auf so vieles verzichten muss. Erschwert wird diese Situation noch, wenn es sich um ein älteres Ehepaar handelt und die Frau ihre eigene Mutter pflegt. Im Zusammenhang mit Aggressionen und Schuldgefühlen spricht man auch von einem Teufelskreis, wenn die Wut sich gegen den gepflegten Menschen richtet, führt dieses schnell zu Schuldgefühlen und dann wiederum zu besonderen Bemühungen, die beide Seiten überfordern.[29]

Eine große Belastung stellt die Notwendigkeit der ständigen Anwesenheit oder des Angebundensein dar. Besonders demente und desorientierte Pflegebedürftige bedürfen einer kontinuierlichen Betreuung und Beaufsichtigung. Der Bedarf erhöht sich im Laufe der Jahre aufgrund des Alters noch weiter. Zu der zeitlichen Komponente kommt auch ein psychischer Aspekt. Es berichten viele Pflegende davon, dass sie kaum abschalten, auch wenn sie für Tage mal Urlaub machen können. Man begründet dieses mit einer übergroßen seelischen und körperlichen Anspannung, aber auch mit einer überfürsorglichen Beziehung zur gepflegten Person oder man spricht vom Helfersyndrom.[30]

Es ist auch festzustellen, dass sich Pflegepersonen ausschließlich für alle Belange der Pflege zuständig fühlen. Dazu gehört auch das Gefühl, unentbehrlich und unersetzlich zu sein und dafür Dank und Anerkennung zu erhalten oder sie fordern zu können. Diese Personen bekommen zwar oftmals sehr wenig Unterstützung von außen, auch die übrigen Familienmitglieder wie Ehepartner und Kinder beteiligen sich in der Regel nur selten an der Pflege, aber andererseits verbirgt sich hierunter genauso eine überfürsorgliche Beziehung zur gepflegten Person.[31]

[...]


[1] Vgl. Statistisches Bundesamt, Sonderbericht: Lebenslagen der Pflegebedürftigen, 2004, S. 7.

[2] Vgl. Statistisches Bundesamt, Sozialhilfe in Deutschland 2003 – Entwicklung, Umfang und Strukturen, 2003, S. 41.

[3] Vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 19.

[4] Vgl. Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 7.

[5] Vgl. Arnold, K., Koltermann, W., Schnetz, D., Dir zu Liebe – pflege in einer Familie, 1997, S. 66 und vgl. Blom, M., Duijnstee M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 11 f.

[6] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 22.

[7] Vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 26.

[8] Im Folgenden wird in der gesamten Arbeit das generische Maskulinum verwendet.

[9] SGB XI, BGBl. I 1994 S. 1014, zuletzt geändert durch Gesetz vom 21.03.2005, BGBI. I 2005 S. 818.

[10] Ein Leistungsüberblick der Pflegeversicherung liegt als Anlage I an.

[11] Vgl. Gültekin, J. E., Liebchen, A., Pflegerische Begutachtung – Datenerhebungsmethoden, Pflegebedarfs- und Pflegequalitätsermittlung, 2003, S. 29 und vgl. Hargens, W., Drouve, G., Angehörigenintegration in der ambulanten Pflege, 2003, S. 147 sowie vgl. Dühring, A., Grundpflege und Beziehungspflege, 1996, S. 88.

[12] Vgl. George, W., George, U., Angehörigenintegration in der Pflege, 2003, 13.

[13] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 13.

[14] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 14 ff. und vgl. Hargens, W., Drouve, G., Angehörigenintegration in der ambulanten Pflege, 2003, S. 153 sowie vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 16 und vgl. Blinkert, B., Klie, T., Pflege im sozialen Wandel – Studie zur Situation häuslichversorgter Pflegebedürftiger, 1999, S. 122.

[15] Vgl. Pick, P., Auswirkungen der demographischen Entwicklung auf die Zahl der Pflegefälle und das Potenzial an Pflegekräften, 2004, S. 283 f.

[16] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 18 f. und vgl. Arnold, K., Koltermann, W., Schnetz, D., Dir zu Liebe – pflege in einer Familie, 1997, S. 67.

[17] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 20 f.

[18] Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 21.

[19] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 21.

[20] Vgl. Hargens, W., Drouve, G., Angehörigenintegration in der ambulanten Pflege, 2003, S. 149 f.

[21] Vgl. Buijssen, H., Die Beratung von pflegenden Angehörigen, 1997, S. 24 f.

[22] Vgl. Diözesan-Caritasverband Köln e. V., Zur Lebenslage pflegender Angehöriger psychisch kranker alter Menschen – Eine empirische Untersuchung, 2003, S. 22 f.

[23] Vgl. Hargens, W., Drouve, G., Angehörigenintegration in der ambulanten Pflege, 2003, S. 150 f. und vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 19.

[24] Vgl. Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 17 und vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 44.

[25] Vgl. Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 15.

[26] Vgl. Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 19.

[27] Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 19.

[28] Vgl. Blom, M., Duijnstee, M., Wie soll ich das nur aushalten?, 1999, S. 19 f.

[29] Vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 30 f. und vgl. Diözesan-Caritasverband Köln e. V., Zur Lebenslage pflegender Angehöriger psychisch kranker alter Menschen – Eine empirische Untersuchung, 2003, S. 21 f.

[30] Vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 31 f. und vgl. Diözesan-Caritasverband Köln e. V., Zur Lebenslage pflegender Angehöriger psychisch kranker alter Menschen – Eine empirische Untersuchung, 2003, S. 21 f.

[31] Vgl. Hedtke-Becker, A., Die Pflegenden pflegen, 1990, S. 32.

Ende der Leseprobe aus 32 Seiten

Details

Titel
Pflegeorganisation. Problematik und Situation von pflegenden Angehörigen
Hochschule
Fachhochschule Braunschweig / Wolfenbüttel; Standort Braunschweig  (Fachbereich: Gesundheitswesen Krankenversicherungsmanagement)
Note
1,0
Autor
Jahr
2005
Seiten
32
Katalognummer
V55596
ISBN (eBook)
9783638505024
ISBN (Buch)
9783638664004
Dateigröße
545 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Pflegeorganisation, Problematik, Situation, Angehörigen
Arbeit zitieren
Ralf Babuke (Autor), 2005, Pflegeorganisation. Problematik und Situation von pflegenden Angehörigen, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55596

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