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Alkohol und Schwangerschaft

Título: Alkohol und Schwangerschaft

Trabajo de Seminario , 2002 , 19 Páginas , Calificación: Sehr Gut

Autor:in: Mag. Andrea Kanzian (Autor)

Biología - Biología humana
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In der vorliegenden Semesterreflexion werden anhand der von mir verwendeten Literatur die Zusammenhänge der Thematik "Alkohol und Schwangerschaft" erläutert. Es wird versucht, detaillierte Literaturangaben im Text sowie im Literaturverzeichnis zu formulieren, um dem an Fragestellungen interessierten Leser gezielt weitere Informationsmöglichkeiten aufzuzeigen. Aufgrund der Komplexität der Thematik wird kein Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

Die Thematik "Alkohol und Schwangerschaft" wurde von mir nicht nur aus Interesse gewählt, sondern die Auseinandersetzung mit der Literatur zu diesem Thema soll vor allem später meine Schülerinnen für dieses Thema sensibilisieren. Leider wissen viel zu wenige über das Fetale Alkoholsyndrom (FAS) bzw. Alkoholembryopathie (AE) Bescheid.

Kapitel 1 befasst sich dem Thema Sucht und Schwangerschaft. Nach einer kurzen historischen Einleitung werden im Kapitel 2 Wirkung, Menge, Diagnose, Folgen und Prävention näher erläutert. Kapitel 3 beschreibt die Thematik Sucht und Schwangerschaft unter dem geschlechtsspezifischen Aspekt. Eine Schlussbemerkung soll diese Arbeit abrunden und schließlich werden im Literaturverzeichnis alle Literaturangaben und im Abbildungsverzeichnis die Abbildungen dargestellt.
[...]

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 SUCHT UND SCHWANGERSCHAFT

2 ALKOHOL IN DER SCHWANGERSCHAFT

2.1 HISTORIE

2.2 WIRKUNG

2.3 MENGEN

2.4 DIAGNOSE

2.5 FOLGEN

2.6 PRÄVENTION

3 SUCHT UND SCHWANGERSCHAFT – EIN FRAUENSPEZIFISCHES PROBLEM?

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Das primäre Ziel dieser Arbeit ist die Sensibilisierung für die schwerwiegenden, oftmals unterschätzten Folgen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft sowie die Untersuchung der geschlechtsspezifischen Verantwortung bei der Entstehung des Fetalen Alkoholsyndroms (FAS).

  • Historische Betrachtung des Wissens um Alkoholschäden bei Nachkommen.
  • Physiologische Wirkungsmechanismen von Alkohol und Acetaldehyd auf den Fötus.
  • Diagnostik und klinische Symptomatik der Alkoholembryopathie (AE) bzw. des FAS.
  • Langzeitfolgen für betroffene Kinder und Jugendliche sowie deren Entwicklungsrisiken.
  • Notwendigkeit einer geschlechterübergreifenden Präventionsstrategie.

Auszug aus dem Buch

2.1 Historie

Dass der Alkohol - nicht nur auf den Konsumierenden selbst - sondern auch auf die Nachkommen schädigenden Einfluss hat, ist schon seit langem bekannt. So wurde damals den Brautleuten in Sparta und Karthago verboten, in der Hochzeitsnacht Wein zu trinken, um keine fehlgebildeten Kinder zu bekommen. Zu Beginn des 18. Jahrhunderts wurde während der sogenannten „Gin- Epidemie“ eine Petition, d.h. eine Bittschrift ins englische Parlament eingebracht. Diese forderte eine Kontrolle des damals noch steuerfreien Schnapsbrennens. Die Begründung war u.a.: „...der Gin ist außerdem Ursache für schwache, einfältige und geistig gestörte Kinder...“

Aus wissenschaftlicher Sicht wurde das Erscheinungsbild der Alkoholembryopathie erstmals 1899 von einem englischen Gefängnisarzt namens Sullivan benannt. Sullivan stellte bei chronisch alkoholkranken Frauen eine erhöhte Rate an Fehlgeburten und bei den überlebenden Kindern vermehrt Epilepsien fest. Ferner wurde die schädigende Wirkung des Alkohols in der Schwangerschaft auch von anderen Autoren erkannt (Pearson und Elderton 1910). Die Ergebnisse blieben allerdings ungenutzt und gerieten wieder in Vergessenheit.

Etwa 60 Jahre später (1968) wurde die AE von einem französischen Arzt namens Lemoine und seinen Mitarbeitern „wiederentdeckt“. Diese Entdeckung blieb der internationalen Öffentlichkeit jedoch vorenthalten. Wenig später kamen zwei amerikanische Forscher Jones und Smith (unabhängig von Lemoine) zu den selben Schlussfolgerungen. Anhand von 11 Kindern beschrieben sie ein bis dahin unbekanntes Dysmorphiesyndrom.

Zusammenfassung der Kapitel

1 SUCHT UND SCHWANGERSCHAFT: Dieses Kapitel führt in die Problematik ein und beleuchtet die erschütternden Auswirkungen des mütterlichen Alkoholkonsums auf das ungeborene Kind.

2 ALKOHOL IN DER SCHWANGERSCHAFT: Dieser Hauptteil analysiert detailliert die historische Entwicklung, die biologische Wirkung, diagnostische Kriterien sowie Präventionsansätze.

3 SUCHT UND SCHWANGERSCHAFT – EIN FRAUENSPEZIFISCHES PROBLEM?: Das Kapitel erweitert die Perspektive und diskutiert den Einfluss des väterlichen Trinkverhaltens sowie die gemeinsame Verantwortung der Geschlechter.

Schlüsselwörter

Alkohol, Schwangerschaft, Fetales Alkoholsyndrom, Alkoholembryopathie, Prävention, Fehlbildungen, Entwicklungsverzögerung, Alkoholkonsum, Fötus, Embryo, Sucht, Väter, Verantwortung, Gesundheit, Medizin.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Semesterarbeit primär?

Die Arbeit befasst sich mit den schädlichen Auswirkungen von Alkoholkonsum während der Schwangerschaft auf das ungeborene Kind und das daraus resultierende Fetale Alkoholsyndrom.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die Arbeit deckt historische Hintergründe, medizinische Wirkungsweisen, diagnostische Herausforderungen, langfristige Folgen für Betroffene und gesellschaftliche Präventionsmöglichkeiten ab.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, fundiertes Wissen über die Gefahren des Alkohols für das Kind zu vermitteln und das Bewusstsein dafür zu schärfen, dass es sich nicht nur um ein Frauen-, sondern um ein gesamtgesellschaftliches Problem handelt.

Welche wissenschaftliche Methode liegt der Arbeit zugrunde?

Die Arbeit basiert auf einer fundierten Literaturrecherche und -reflexion, um Zusammenhänge zwischen Alkoholkonsum und pränatalen Schädigungen wissenschaftlich darzulegen.

Was umfasst der Hauptteil der Arbeit?

Der Hauptteil gliedert sich in eine historische Einleitung, eine medizinische Analyse der Wirkung und Diagnose sowie eine Diskussion über die geschlechtsspezifische Mitverantwortung.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Alkoholembryopathie (AE), Fetales Alkoholsyndrom (FAS), pränatale Schädigung, Intelligenzminderung und Prävention.

Warum wird im dritten Kapitel die Rolle der Väter so stark betont?

Die Arbeit argumentiert, dass die Forschung bisher zu einseitig auf die Mütter fokussiert war, obwohl auch väterlicher Alkoholkonsum die Qualität der Samenzellen beeinträchtigen und so die Entwicklung des Kindes gefährden kann.

Wie bewertet die Autorin die derzeitigen Präventionsmaßnahmen?

Die Autorin kritisiert, dass viele bestehende Informationsbroschüren keinen wissenschaftlichen Anspruch erheben und fordert einen gesellschaftlichen Tabubruch, der ähnlich wie „Alkohol am Steuer“ funktioniert.

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Detalles

Título
Alkohol und Schwangerschaft
Universidad
Pädagogische Akademie des Bundes in der Steiermark  (Abteilung für Berufsschulen)
Calificación
Sehr Gut
Autor
Mag. Andrea Kanzian (Autor)
Año de publicación
2002
Páginas
19
No. de catálogo
V5568
ISBN (Ebook)
9783638134033
ISBN (Libro)
9783656450429
Idioma
Alemán
Etiqueta
Alkohol und Schwangerschaft
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Mag. Andrea Kanzian (Autor), 2002, Alkohol und Schwangerschaft, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5568
Leer eBook
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