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Exegese zu Genesis 12,1-9 die Berufung des Abraham

Title: Exegese zu Genesis 12,1-9 die Berufung des Abraham

Term Paper , 2004 , 14 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Jan Schulze (Author)

Theology - Biblical Theology
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Summary Excerpt Details

Der Text löst große Freude in mir aus, da Gott so deutlich zu Abram spricht und ihm zusagt bei ihm zu sein. Gott geht großzügig mit seinem Segen um und hat ein großes Ziel für Abram. Ich kann mich teilweise in der Situation Abrams wiedererkennen, der sein Vaterland, seine Familie und sein sicheres Zuhause verlässt um in das Ungewisse auf zu brechen. Gott begleitet Abram und ist bei ihm, genauso wie er auch auf meinem Weg mit dabei ist, führt und leitet er mich. Er ist ein herrlicher Gott der so viel Gutes für mich bereit hält. Er segnet mich und möchte, dass auch ich zum Segen werde. So ermutigt mich Gott seiner Berufung zu folgen die er mir gegeben hat und seinen Segen in die Welt zu tragen.
Die Frage die sich mir jedoch stellt ist, ob ich wohl auch mit so viel Vertrauen auf Gott losgezogen wäre wie es Abram getan hat. Würde ich mich so einfach in eine ungewisse Zukunft, in ein mir unbekanntes Land aufmachen?

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

0. Vorbesinnung

1. Übersetzungsvergleich

2. Kontextbestimmung von Gen. 12,1-9

3. Gliederung des Textes

4. Literarkritik

5. Formkritik

6. Überlieferungsgeschichte

7. Redaktionsgeschichte

8. Begriffserklärung aus der Zeitgeschichte

9. Traditionsgeschichte

10. Religionsgeschichtlicher Vergleich

11. Einzel-Exegese

11. Skopus

12. Verkündigungsansatz für heute

Zielsetzung und thematische Schwerpunkte

Diese wissenschaftliche Arbeit führt eine exegetische Untersuchung des Textes Gen. 12,1-9 durch, um die zentralen Aspekte der Berufung Abrams, die zugrundeliegenden Verheißungen und deren theologische Bedeutung zu analysieren.

  • Literarkritische und formkritische Analyse der biblischen Textpassagen
  • Untersuchung der Traditions- und Redaktionsgeschichte
  • Detaillierte Exegese der Verse 1 bis 9
  • Betrachtung des religionsgeschichtlichen Kontexts
  • Reflektion über praktische Verkündigungsansätze für die heutige Zeit

Auszug aus dem Buch

11. Einzel-Exegese

Die Berufung des Abram ist eine dreifache Verheißungsgeschichte mit eingeschobenen Reisebeschreibungen. Ein Redaktor fügte dabei eine priesterliche Schrift in eine jahwistische Überlieferung ein und versuchte wahrscheinlich damit den Juden den Ursprung ihres Volkes zu vermitteln und ihnen deutlich zu machen das der HERR mit ihnen ist und ihr Volk durch Abram in besonderer Weise gesegnet ist. Außerdem wollten sowohl die Autoren als auch der Redaktor deutlich machen, dass das Land der Israeliten das von Gott gegebene und ihnen bestimmte Land ist.

Vers 1

„Und der HERR sprach zu Abram“ ist der Anfang des Textes Gen. 12,1-9 und auch der Anfang der Vätergeschichten, also auch der Anfang einer neuen Epoche in der Weltgeschichte. Warum sich der HERR gerade diesen Abram ausgesucht hat ist nicht klar und geht auch aus keinem Text der Bibel hervor. Es hätte können jeder sein der aus der Ahnenfolge Adams stammt, aber Gott hat gerade Abram gewählt. Wichtig ist jedoch dabei, dass er vom HERRN erwählt wurde und nicht vordergründig aus Eigeninitiative gehandelt hat.

So fordert der HERR Abram zu bedingungslosem Gehorsam auf und somit all die Sicherheit und die Annehmlichkeiten seines Vaterhauses zu verlassen um einen Weg einzuschlagen den Gott ihm weißen wird. Abram soll sich aufmachen in ein Land wo er noch nicht genau weiß ob er sich dort überhaupt verständigen kann oder ob er nicht Gefahr läuft beraubt oder gar getötet zu werden. Er lässt also alle Sicherheiten die er in seiner Heimat hatte zurück und soll dazu noch seine Familie zurücklassen, die ihm eigentlich Schutz bot, der im Altertum bis hin zur Blutrache der Sippe reichte.

Zusammenfassung der Kapitel

0. Vorbesinnung: Eine persönliche Reflexion des Autors über die emotionale Bedeutung des Textes und die eigene Identifikation mit Abrams Berufung.

1. Übersetzungsvergleich: Gegenüberstellung verschiedener deutscher Bibelübersetzungen, um sprachliche Nuancen und Unterschiede in der Namensgebung und Gottesbezeichnung zu identifizieren.

2. Kontextbestimmung von Gen. 12,1-9: Einordnung des Abschnitts als Beginn der Vätergeschichte und Abgrenzung zur vorangegangenen Urgeschichte.

3. Gliederung des Textes: Strukturierung des Kapitels in eine Grob- und Detailgliederung der Verse 1 bis 9.

4. Literarkritik: Untersuchung der verschiedenen Quellschichten, insbesondere des jahwistischen Textes und der Priesterschrift.

5. Formkritik: Analyse der verwendeten Gattungen wie Verheißungsrede und Itinerarsätze sowie feststehender Formeln.

6. Überlieferungsgeschichte: Erörterung der Entstehungsgeschichte der Erzählung im Kontext des Volkes Israel.

7. Redaktionsgeschichte: Darstellung, wie die priesterliche Schrift in die jahwistische Überlieferung integriert wurde, um einen fließenden Übergang zu schaffen.

8. Begriffserklärung aus der Zeitgeschichte: Erläuterung der Bedeutung der Eiche More als kultischer Ort in der kanaanitischen Zeit.

9. Traditionsgeschichte: Theologische Betrachtung des Segensbegriffs und der verschiedenen Segensverheißungen Gottes an Abram.

10. Religionsgeschichtlicher Vergleich: Suche nach Parallelen in anderen Kulturen und Herausarbeitung der Besonderheit von Abrams Beziehung zu seinem Gott.

11. Einzel-Exegese: Vers-für-Vers-Analyse der Erzählung und ihre Bedeutung für die Epoche der Vätergeschichte.

11. Skopus: Zusammenfassende Deutung des Textes als Geschichte eines Mannes mit außergewöhnlichem Gottesvertrauen.

12. Verkündigungsansatz für heute: Überlegungen zur praktischen Anwendung und Vermittlung der Thematik in einer Bibelarbeit mit Jugendlichen.

Schlüsselwörter

Abram, Abraham, Berufung, Genesis, Exegese, Segen, Verheißung, Jahwe, Kanaan, Gottvertrauen, Vätergeschichte, Bibelauslegung, Opferaltar, Gehorsam, Religionsgeschichte

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit bietet eine exegetische Analyse der biblischen Erzählung von der Berufung Abrams gemäß Genesis 12,1-9.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Im Zentrum stehen die Verheißungen Gottes, die Bedeutung von Segen, das Gottesvertrauen Abrams sowie die quellenkritische Einordnung des Textes.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Ziel ist es, den Ursprung der Vätergeschichte durch eine fachwissenschaftliche Exegese zu durchdringen und die theologische Relevanz des Textes für heute aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden angewendet?

Es kommen literarkritische, formkritische, traditionsgeschichtliche und redaktionsgeschichtliche Methoden der Exegese zum Einsatz.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die methodische Untersuchung der Quellenschichten und eine detaillierte Vers-für-Vers-Auslegung des Textes.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie Segen, Verheißung, Gehorsam und Gottesvertrauen geprägt.

Warum verwendet der Autor den Namen "Abram" statt "Abraham"?

Der Autor entscheidet sich bewusst für "Abram", da dies dem hebräischen Urtext an dieser Stelle entspricht, bevor die Namensänderung in Genesis 17 erfolgt.

Welche Bedeutung kommt der "Eiche More" zu?

Sie wird als ein schon vor der Ankunft Abrams existierendes, heidnisches Kultzentrum beschrieben, an dem Abram durch den Bau eines Altars ein Zeichen seines Glaubens an den einen Gott setzt.

Wie unterscheidet sich der Text von anderen Berufungsgeschichten?

Der Autor stellt fest, dass typische Elemente einer Berufung, wie eine ablehnende Haltung oder die Forderung nach Zeichen durch den Berufenen (wie bei Mose oder Jeremia), bei Abram vollständig fehlen.

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Details

Title
Exegese zu Genesis 12,1-9 die Berufung des Abraham
College
CVJM-College Kassel
Grade
1,7
Author
Jan Schulze (Author)
Publication Year
2004
Pages
14
Catalog Number
V55802
ISBN (eBook)
9783638506625
ISBN (Book)
9783656814351
Language
German
Tags
Exegese Genesis Berufung Abraham
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Jan Schulze (Author), 2004, Exegese zu Genesis 12,1-9 die Berufung des Abraham, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55802
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