In der vorliegenden Semesterreflexion wurde versucht, einen kleinen Teilbereich aus dem komplexen Gebiet von Excel auszuwählen. Die Wahl fiel auf das Arbeiten mit Zellbezügen, Arbeitsmappen, Namen und Funktionen, da die Excel-Grundlagen mir für den Gegenstand Informatik zu einfach erscheinen.
Diese Thematik wurde von mir nicht nur aus "Interesse" gewählt. Diese Semesterreflexion versucht, praktische Anregungen alle Schüler, Studenten und Interessierte darzustellen. Gerade das Arbeiten mit Formeln und Funktionen bereitet mir selbst (da auch mathematische Kenntnisse gefordert sind) oft Schwierigkeiten.
In Kapitel 1 wird ein wenig auf die Geschichte von Excel eingegangen. Das Arbeiten mit Zellbezügen wird in Kapitel 2 erörtert. Kapitel 3 befasst sich mit dem Arbeiten sowie den Bezüge zwischen den einzelnen Arbeitsmappen. In Kapitel 4 wird das Arbeiten mit Namen und in Kapitel 5 einfache Funktionen erklärt. Ein Übungsbeispiel aus der Finanzmathematik sowie eine Schlussbemerkung soll schließlich diese Arbeit abrunden.
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Inhaltsverzeichnis
1 Ein wenig Geschichte...
2 Arbeiten mit Zellbezügen
2.1 Rechnen mit Zellen
2.2 Zellbezüge
2.2.1.1 Relative und absolute Bezüge
3 Arbeitsmappen
3.1 Arbeiten mit Arbeitsmappen
3.2 Bezüge zwischen Arbeitsblättern
4 Namen
4.1 Namen vergeben
4.2 Namen verwenden
4.3 Namen anwenden
4.4 Namen anzeigen
5 Einfache Funktionen
5.1 Summe
5.2 Weitere einfache Funktionen
5.3 Wenn-Funktion
5.4 Verweis-Funktion
5.5 Funktions-Assistent
5.6 Verschachteln von Formeln
5.7 Auto-Berechnen
6 Übungsbeispiel
Zielsetzung und Themen der Arbeit
Ziel dieser Semesterreflexion ist es, eine praxisnahe Anleitung für grundlegende Funktionen in Microsoft Excel 2000 bereitzustellen, insbesondere für Anwender, die Schwierigkeiten beim Einsatz von Formeln und mathematischen Berechnungen haben. Die Arbeit dient als strukturierte Orientierungshilfe, um die Effizienz bei der Tabellenkalkulation zu steigern.
- Grundlagen der Zellbezüge und ihre Anwendung
- Verwaltung und Verknüpfung von Arbeitsmappen
- Effiziente Nutzung und Zuweisung von Zellnamen
- Anwendung einfacher Excel-Funktionen (Summe, Wenn, Verweis)
- Praktische Umsetzung in einem finanzmathematischen Beispiel
Auszug aus dem Buch
2.2.1.1 Relative und absolute Bezüge
Excel unterscheidet zwischen relativen, absoluten und gemischten Bezügen. Standardmäßig werden relative Bezüge verwendet. Der Unterschied macht sich erst beim Kopieren von Formeln deutlich.
Genau wie Zahlen und Text können auch Formeln kopiert oder verschoben werden. Von der Technik her ergeben sich keine Unterschiede: Erst markieren, dann kopieren (verschieben). Excel kopiert dabei aber nicht stumpf die Formel, sondern passt diese an. Lautet die Formel in B1 beispielsweise „A1 * 1,5“ und wird diese in B2 kopiert, macht Excel hieraus „B1 * 1,5“. Excel behandelt die Formel intern so, als würde sie heißen „Multipliziere die Zahl in dem Feld, was ein Feld weiter links steht mit 1,5“.
Zusammenfassung der Kapitel
1 Ein wenig Geschichte...: Bietet einen kurzen historischen Überblick über die Entwicklung von Tabellenkalkulationsprogrammen von VisiCalc über Lotus 1-2-3 bis hin zu Excel.
2 Arbeiten mit Zellbezügen: Erläutert, wie man mit Zellen rechnet und welche Unterschiede zwischen relativen und absoluten Zellbezügen bestehen.
3 Arbeitsmappen: Behandelt die Verwaltung von mehreren Tabellenblättern innerhalb einer Arbeitsmappe sowie das Erstellen von Bezügen zwischen diesen Blättern.
4 Namen: Beschreibt das Vergeben und Verwenden von Namen für Zellen oder Zellbereiche, um Formeln übersichtlicher zu gestalten.
5 Einfache Funktionen: Stellt grundlegende Excel-Funktionen vor, darunter die Summenfunktion, die Wenn-Funktion, Verweis-Funktionen und den Funktions-Assistenten.
6 Übungsbeispiel: Wendet das erlernte Wissen in einem praktischen Beispiel aus der Finanzmathematik zur Kreditberechnung an.
Schlüsselwörter
Microsoft Excel, Tabellenkalkulation, Zellbezüge, Formeln, Arbeitsmappen, Funktionen, Summe, Wenn-Funktion, Verweis-Funktion, Funktions-Assistent, Finanzmathematik, absolute Bezüge, relative Bezüge, Excel 2000
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit bietet eine praxisnahe Anleitung zum Umgang mit Microsoft Excel 2000, wobei der Schwerpunkt auf Formeln, Zellbezügen und der Arbeit mit Arbeitsmappen liegt.
Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?
Zu den Kerngebieten zählen die Verwaltung von Zellbezügen, das Benennen von Zellbereichen, der Einsatz von Funktionen sowie die Verknüpfung von Arbeitsblättern.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist es, Schülern, Studenten und Interessierten, die Schwierigkeiten mit mathematischen Excel-Funktionen haben, praktische Hilfestellungen für den Alltag zu bieten.
Welche methodische Vorgehensweise wird gewählt?
Die Arbeit vermittelt technisches Wissen anhand von konkreten Beispielen und schrittweisen Anleitungen zur Handhabung der Benutzeroberfläche und der Syntax von Excel-Formeln.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in die Bereiche Zellbezüge, Arbeitsmappenverwaltung, Namensgebung, die Anwendung grundlegender Funktionen und ein abschließendes finanzmathematisches Praxisbeispiel.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren das Dokument?
Excel-Grundlagen, Zellbezüge, Funktions-Assistent, Formel-Management, Finanzmathematik und Arbeitsmappenverwaltung.
Wie unterscheidet Excel zwischen relativen und absoluten Bezügen?
Relative Bezüge passen sich beim Kopieren automatisch an die neue Position an, während absolute Bezüge (gekennzeichnet durch ein $-Zeichen) unverändert bleiben.
Wozu dient der Funktions-Assistent in Excel?
Der Funktions-Assistent vereinfacht die Erstellung komplexer Formeln, indem er den Benutzer durch die Auswahl der Funktion und die Eingabe der notwendigen Argumente führt.
Wie werden Bezüge zwischen verschiedenen Arbeitsblättern hergestellt?
Dies erfolgt durch die Angabe des Arbeitsblattnamens, gefolgt von einem Ausrufezeichen vor der eigentlichen Zellenadresse, beispielsweise =Seite1!C6.
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- Mag. Andrea Kanzian (Author), 2002, Microsoft Excel 2002 - Zellbezüge und Formeln, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5581