Dawes-Plan und Londoner Konferenz


Hausarbeit, 2002

27 Seiten, Note: 2,0


Leseprobe

Inhaltsübersicht

0. Einleitung

1. Politische Rahmenbedingungen
1.1. Frankreich
1.2. Deutschland

2. Londoner Konferenz und Dawes-Plan
2.1. Vorgeschichte
2.2. Verhandlungsverlauf
2.3. Bestimmungen des Dawes-Plans

3. Amerika und der Dawes-Plan

4. Der Dawes-Plan und der deutsche Reichstag

5. Wertung des Dawes-Plans

6. Ausblick auf die weitere Entwicklung der Reparationsfrage

7. Quintessenz

Literatur- und Quellenverzeichnis

0. Einleitung

Um einen Einstieg in das Referatsthema zu finden, möchte ich zu Anfang kurz auf das eingehen, was Martin Walser am 8. Mai gesagt hat. Er sagte in seinem Gespräch mit Schröder am 8. Mai 2002, daß der Friedensvertrag von Versailles nach seiner Einschätzung eine wichtige Ursache für den Erfolg der Nationalsozialisten und Hitlers gewesen sei.

Hiergegen läßt sich v. a. einwenden, daß es nicht primär der tatsächliche Versailler Vertrag war, der die Republik materiell[1] wie psychologisch belastete – wenn die Belastung auch da war und die Republik mit der Kriegsniederlage assoziiert wurde. Es war v. a. die Propaganda der Rechten, die die „Schmach von Versailles“ zu instrumentalisieren wußten, um gegen die Republik Stimmung zu machen. Und nicht nur Hitler machte Versailles für alle Mißstände verantwortlich, gerade auch Brüning rechtfertigte damit seine Deflationspolitik. Eine auf diese Weise geschürte Krisen wahrnehmung ist aber nicht gleichzusetzen mit der realen Krise, wenngleich die Auswirkungen dieser Krisenwahrnehmung real sind.

Walser übernimmt also genau diese Überbewertung des Versailler Vertrages und dieses einseitige Urteil über die Ursachen des Scheiterns der Republik.[2]

Das heutige Referatsthema wird helfen, dieser unrealistische Einschätzung von Versailles und seinen Folgen zu begegnen. Versailles und die anderen Stationen der Reparationsfrage, die im Sinne von Versailles waren, waren nämlich nicht das letzte Wort der Alliierten, bevor es mit der Republik zu Ende ging.

Der Dawes-Plan stellt die große Wende in der Deutschlandpolitik Frankreichs dar. Man entschloß sich, in Zukunft die Reparationen nicht mehr gnadenlos einzufordern, sondern auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit Deutschlands Rücksicht zu nehmen und die Reparationsleistungen durch ausländische Kredite zu kompensieren.

Der Untertitel eines Quellenbandes zu dieser Zeit zeigt, wie wichtig der Dawes-Plan für diese Wende ist: „Die Weimarer Republik. Die Wende der Nachkriegspolitik 1924-1928. Rapallo, Dawesplan, Genf“[3]. Der Dawes-Plan wird hier als eine bedeutende Station der Wende aufgeführt. Andere Autoren nennen als wichtigste Stationen der neuen Ära der Verständigungspolitik das Dawes-Abkommen zusammen mit den Locarno-Verträgen und dem Beitritt Deutschlands zum Völkerbund.[4]

1. Politische Rahmenbedingungen

1.1. Frankreich

Regierungswechsel

In eine der vorherigen Sitzungen hatten wir gesehen, daß in Frankreich das Bürgertum an der Macht bleibt und erst 1924 der Wechsel zu einer Linksregierung erfolgt. Und genau das ist eine wichtige Voraussetzung für den Wechsel im deutsch-französischen Verhältnis, das sich schließlich im Dawes-Plan bekunden wird[5].

Aus den Wahlen vom 11. Mai 1924 gehen die Linken als Sieger hervor, und der Nationale Block erlebt eine große Niederlage. Die Parteien des Nationalen Blocks büßen fast die Hälfte ihrer Sitze ein, und zwar 207 von 425. Die Linksparteien erhalten 366 von insgesamt 584 Mandaten, d. h., sie haben die Mehrheit für eine Linkskoalition („cartel des gausches“; Radikalsozialisten unter der Führung Herriots, Sozialistische Republikaner unter Painlevé, Linksrepublikaner unter Briand. Die Sozialisten unter Blum unterstützen die Regierung nur ggf.)

Wichtiges Wahlkampfthema war bereits die Außenpolitik gewesen. Die Linken hatten heftig Kritik an der Ruhrpolitik Poincarés geübt, des ganz von dem Rivalitätsgedanken durchdrungenen Politikers, wie wir gesehen haben. Und der Wahlsieg der Linken wird auch darauf zurückgeführt, daß viele Franzosen diese Einschätzung der Außenpolitik des „Nationalen Blocks“ teilte. (Neben der unpopulären Steuererhöhung im Februar 1923 zur Bekämpfung der Währungskrise, neuer Antiklerikalismus etc.)[6]

Die Positionen der Sozialisten ist allerdings von der der Radikalsozialisten zu unterscheiden. Die Sozialisten in Frankreich waren von einem starken Internationalismus geprägt, hatten also großes Vertrauen in die deutsche Sozialdemokratie. Das veranlaßte sie sogar zu einer skeptischen Haltung gegenüber dem Versailler Vertrag, forderten, daß Deutschland nicht überfordert werden dürfe durch die Reparationen, wie wir in der Sitzung zum Leidensweg der Reparationen gesehen haben. 1920 war es in Tours zur Spaltung und Bildung der Kommunistischen Partei Frankreichs gekommen, und seitdem betonten die Sozialisten den Internationalismus noch mehr.

Die Radikalsozialisten kannten zwar auch das Ideal der Brüderlichkeit, aber internationalistisch eingestellt waren sie nicht. Sie waren eher durch einen jakobinischen Patriotismus geprägt und daher auch mißtrauischer gegenüber Deutschland. In der Außenpolitik hatten sie Poincaré auch z. T. unterstützt. Sie waren aus innenpolitischen Gründen in Opposition zum „Nationalen Block“ getreten.

Zu Anfang beteiligten sich die Sozialisten nicht an der Regierung und unterstützen die neue Regierung bloß parlamentarisch. Dabei übten sie aber Druck auf die Radikalsozialisten aus und brachten sie zu einem Kurswechsel auch in der Außenpolitik.

Zum Verlauf des Regierungswechsels: Millerand, der als Präsident seit 1920 den Nationalen Block unterstützte, wird zum Rücktritt gezwungen (10. Juni 1924), Nachfolger wird Doumergue. Die Linken hatten seinen Rücktritt zu Voraussetzung für eine Regierungsübernahme gemacht.

Ministerpräsident anstelle von Poincaré (kurzzeitig François-Marsal) wurde Herriot (15. Juni 1924 bis zum 10. April 1925). Herriot war zugleich auch Außenminister.

Herriot (seit 1905 Bürgermeister von Lyon, während des Krieges Minister) hatte 1919 den Vorsitz der Radikalsozialistischen Partei übernommen. Er verstand sich mit Poincaré lange gut und hatte auch das Vorgehen im Ruhrgebiet nicht von vornherein abgelehnt. Nachdem er gesehen hatte, daß Poincarés Deutschlandpolitik erfolglos war, hatte der den Gedanken einer Verhandlungspolitik entwickelt.

Bisherige Reparationskonzeption

Bisher war, wie wir gesehen haben, die französische Außenpolitik von dem Gedanken bestimmt gewesen, Deutschland möglichst lange in Ohnmacht zu halten, um revisionistische Bestrebungen auf diese Weise auszuschließen. (Eine Ausnahme bildete allerdings das Weisbadener Abkommen zwischen Loucheur und Rathenau.)

Der amerikanische Außenminister Lansing im November 1918 in einer Note im Sinne Wilsons formuliert, „Wiederherstellung“ bedeute, „daß Deutschland für alle durch seine Angriffe zu Wasser und zu Lande und in der Luft der Zivilbevölkerung der Alliierten und ihrem Eigentum zugefügten Schaden Ersatz leisten soll.“[7] Schon diese Formulierung ließ aber Ansprüche in beliebiger Höhe zu. So war das eigentliche Leitmotiv für die Reparationsforderungen nicht der Schadensersatz, sondern die Absicht, Deutschland am Boden zu halten. (Die Reparationen hatten den Zweck der Bestrafung, sie dienten dem Wiederaufbau der Empfängerländer und ermöglichten deren Schuldenrückzahlung an Amerika, sollten aber v. a. Deutschland am Boden halten und verhindern, daß eine Armee finanziert werden könnte, die die Revisionspolitik würde stützen können.[8] ) Würde Deutschland erstarken, drohte von seiten der Deutschen Revision, und nicht nur von seiten der Deutschen. Deutschland drohte sich dann an die Spitze der Länder zu setzen, die Revision wollten (etwa Ungarn oder Italien). Deswegen hatte man Deutschland so eine massive Entwaffnung und Abrüstung verordnet. Und auch die Reparationen dienten diesem Zweck.

Es war zudem kein Beistandspakt zwischen Großbritannien, den USA und Frankreich zustande gekommen, und die USA zogen sich aus Europa wieder zurück, so daß die Franzosen ihr Sicherheitsbedürfnis bedroht sahen. Wie sensibel die Franzosen hinsichtlich ihres Sicherheitsbedürfnisses sind, zeigt sich in der Polenangelegenheit, d. h. anläßlich von Rapallo. Die Reparationsforderungen wurden aufgrund des französischen Sicherheitsbedürfnisses unnachgiebig erhoben. Höhepunkt und Abschluß dieser Politik war der Ruhrkonflikt.

(Kolb 2000, S. 201, sagt allerdings in seinem Forschungsüberblick, daß diese Beurteilung neuerdings relativiert werde. Man komme zu dem Schluß, daß Frankreich ein deutsch-französisches Gleichgewicht angestrebt habe angesichts des größeren wirtschaftlichen und demographischen Potentials Deutschlands. Auch die Ruhrbesetzung erfolgte demnach nicht leichtfertig oder mutwillig. Kolb 2000, S. 203, bezweifelt aber, daß sich diese Position wird durchsetzen können.)

Neue Reparationskonzeption

Jetzt änderten sich die Auffassungen. Mäßigend auf die französische Politik wirkte Großbritannien ein. Großbritannien war längst davon überzeugt, daß es notwendig sei, in Europa wieder auch wirtschaftlich stabile Verhältnisse zu schaffen.

Wie die USA war Großbritannien überzeugt, daß nur ein wirtschaftlich saniertes und antibolschewistisches Deutschland dem Frieden in Europa dienlich war. Deutschland stand in einer wichtigen Mittlerposition zwischen den Westmächten und dem bolschewistischen Rußland.[9] (Das hatte sich schon bei den britischen Konsortiumsplänen gezeigt.)

Das deutsch-britische Verhältnis war auch deshalb entlastet, weil Deutschland durch den Verlust der Kolonien in dieser Hinsicht kein Rivale mehr war.[10]

Die englisch-französischen Beziehungen waren hingegen gespannt, was sich v. a. bei der Besetzung des Ruhrgebiets zeigte. London erklärte in einer Note, daß es die Ruhrbesetzung als im Widerspruch zum Versailler Vertrag auffasse. Daß Frankreich sich zur wirtschaftlichen Hegemonialmacht entwickelte und sich derart expansiv gab, betrachteten die Engländer skeptisch. (Das zeigt sich schon anläßlich des Weisbadener Abkommens, das den Engländern unter dem Gesichtspunkt der wirtschaftlichen Gesundung hätte gefallen müssen, das sie aber ablehnten, weil sie Frankreichs Dominanz fürchteten.)

Großbritannien hatte bereits im August 1922 in der Balfour-Note bekanntgegeben, daß es auf alle Reparationen verzichte, die über die Rückzahlung der Schulden an die USA hinausgingen, während Frankreich stets daran festhielt, darüber hinaus auch Reparationen für die Zerstörungen zu bekommen. Die Tradition der „Balance of Power“-Politik wurde hier neu belebt. (Deutlicher noch zeigt sich diese Auffassung in der späteren Appeasement-Politik.) Im Dawes-Plan wird sich diese Position gegen die Position von Versailles durchsetzen.

Sei Januar 1924 bildete die Labour-Partei die Regierung, und zwar ein Minderheitskabinett unter der Führung Mac Donalds. Dieser zeigte ein besonderes außenpolitisches Engagement und vermittelte zwischen Deutschland und Frankreich. Und diese Außenpolitik wird auch nach seiner Amtszeit (Oktober 1924) unter der konservativen Regierung Baldwins fortgesetzt, was nicht selbstverständlich war, denn Baldwin war ursprünglich entschieden gegen den Freihandel.

Auch die Position der USA unterschied sich deutlich von der Frankreichs. Die USA waren sehr an eine europäischen Großmarkt interessiert, v. a. waren sie auf Kapitalexport angewiesen. Setzten sich auch jetzt für den Freihandel ein angesichts der Entwicklung hin zu hohen Zollmauern (Politik der „open door“, wonach alle, die Handel treiben, in den entsprechenden Ländern gleiche Chancen haben sollen. Die USA würden sich unter diesen Voraussetzungen schon als erfolgreichster Wettbewerber durchsetzen). Das war auch Gegenstand einer der 14 Punkte Wilsons gewesen war. Und das hatten die USA auch im Auge gehabt, als sie nach Genua gereist waren, das sie dann allerdings resigniert verlassen hatten.

Kurz vor der Ruhrbesetzung hatte Hughes folgendes gesagt, was deutlich erkennen läßt, daß die amerikanische Regierung das französische Vorgehen nicht gutheißen würden: „We have no desire to see Germany relieved of her responsibility for the war or of her just obligations to make reparations for the injuries due to her aggression. There is not the slightest desire that France shall lose any part of her just claims. On the other hand, we do not wish to see a prostrate Germany. There can be no economic recuperation in Europe unless Germany recuperates. There will be no permanent peace unless economic satisfactions are enjoyed. There must be hope and industry must have promise of reward if there is to be prosperity. We should view with disfavor measures which instead of producing reparations would threaten disaster.”[11]

Die USA zogen dann auch Konsequenzen, als Frankreich dennoch das Ruhrgebiet besetzte. Sie zogen aus dem Rheinland ab und verfaßten die Curzon-Note, die das französische Vorgehen als illegal bezeichnete; die Schulden verlangten sie energisch zurück.

So setzt sich jetzt auch in Frankreich die Überzeugung durch, daß dadurch, daß Deutschland am Boden gehalten wurde, daß Problem nur in die Zukunft verschoben wurde. Würde man Deutschland dazu bringen können, den Status quo im großen und ganzen zu akzeptieren, und es gelingen, den Revisionismus zu kanalisieren, würde das evtl. auch die anderen Revisionisten zu einer allmählichen Tolerierung des Status quo bringen.[12] In Deutschland sollten überdies die Vertreter der Demokratie und Republik gestärkt werden.

(Er war aber nicht einseitig auf Deutschland ausgerichtet, sondern auch um ein gutes Verhältnis zu der Sowjetunion bemüht und erkannte sie im Oktober 1924 an.)

Daß sich die Positionen Englands und der USA durchsetzen kann, ist auch darin begründet, daß der Franc seit Ende 1923 stark gestürzt war aufgrund bewußter Spekulationen und Frankreich auf deren Hilfe angewiesen war.

So wird das, was Briand 1922 noch sein Amt als Ministerpräsident gekostet hatte, seine Position in Washington und Cannes, das wird jetzt akzeptabel.

[...]


[1] Vgl. z. B. Eberhard Kolb, Die Weimarer Republik (München: 52000), S. 43.

[2] Vgl. Hans Mommsen, „Über ein Geschichtsgefühl“, Die Zeit 21, 16.05.02, S. 41.

[3] Herbert Michaelis (Hrsg.), Die Wende der Nachkriegspolitik 1924-1928. Rapallo, Dawes-Plan, Genf (Ursachen und Folgen. Vom deutschen Zusammenbruch 1918 und 1945 bis zur staatlichen Neuordnung Deutschlands in der Gegenwart, Bd. 6) (Berlin: 1961).

[4] Vgl. Wolfgang Michalka, Deutsche Außenpolitik 1920-1933, S. 321, in: Karl Dietrich Bracher u. a. (Hrsg.), Die Weimarer Republik 1918-1933. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft (Bonn: 31998) (Studien zur Geschichte und Politik, Bd. 251), S. 303-326.

[5] Im wesentlichen anhand von Raymond Poidevin u. Jaques Bariéty, Frankreich und Deutschland. Die Geschichte ihrer Beziehungen 1815-1975 (München: 1982), S. 341-346.

[6] Diese These ist umstritten. Möglicherweise war die Mehrheit der Bevölkerung nach wie vor für den bloc nationale, aber dieser kam im Unterschied zu den Linksparteien nicht zu der für das Wahlsystem notwendigen Einheit.

[7] Zitiert nach Gerd Meyer, Die Reparationspolitik. Ihre außen- und innenpolitischen Rückwirkungen, S. 327, in: Karl Dietrich Bracher u. a. (Hrsg.), Die Weimarer Republik 1918-1933. Politik, Wirtschaft, Gesellschaft (Bonn: 31998) (Studien zur Geschichte und Politik, Bd. 251), S. 327-342.

[8] Vgl. Hermann Graml, Zwischen Stresemann und Hitler. Die Außenpolitik der Präsidialkabinette Brüning, Papen und Schleicher (München: 2001), S. 17.

[9] Vgl. ebd., S. 307 f.

[10] Vgl. Michalka 1998, S. 307.

[11] Zitiert nach Richard D. Challener (Hrsg.), From Isolation to Containment. 1921-1952. Three Decades of American Foreign Policy from Harding to Truman (London: 1970), S. 9 f.

[12] Vgl. Graml 2001, S. 20.

Ende der Leseprobe aus 27 Seiten

Details

Titel
Dawes-Plan und Londoner Konferenz
Hochschule
Bergische Universität Wuppertal  (Fachbereich Geschichte)
Note
2,0
Autor
Jahr
2002
Seiten
27
Katalognummer
V5590
ISBN (eBook)
9783638134248
ISBN (Buch)
9783638639019
Dateigröße
531 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
In Zeiten, in denen der Antiamerkanismus grassiert, ist es hilfreich, in die Geschichte zu schauen und zu sehen, wie Amerika Deutschland wieder auf die Beine geholfen hat, und das mehr als einmal. Dieses Referat befaßt sich mit dem Dawes-Plan, dem Marhall-Plan nach dem Ersten Weltkrieg. Auch wenn Walser am 8. Mai 2002 im Gespräch mit Schröder abermals den Versailler Vertrag für das Scheitern der Weimarer Republik verantwortlich machte, ist das nichtsdestoweniger immer noch nicht zutreffend, denn: Das Diktat von Versailles war nicht das letzte Wort der Alliierten an Deutschland vor dem Scheitern der Republik. Amerika setzte sich dafür ein. Der deutsche Botschafter in Washington sagte anläßlich des Dawes-Plans zurecht und bis heute zutreffend: Amerika kann von uns mit Fug Dankbarkeit erwarten.
Schlagworte
Dawes-Plan; Marshall-Plan; Amerika; Walser; Antiamerikanismus
Arbeit zitieren
Marcel Haldenwang (Autor:in), 2002, Dawes-Plan und Londoner Konferenz, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5590

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