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Epistolare Christologien des Neuen Testaments

Title: Epistolare Christologien des Neuen Testaments

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 53 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Dimitry Husarov (Author)

Theology - Biblical Theology
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„Die Theologie des Paulus, sofern sie konkret ist, nimmt Christus wahr. Alles andere ist Konsequenz oder Abstraktion.“ Wenn man nun sich der Forschung der Person und des Werkes Christi zuwendet, kommt man zum Herz nicht nur der paulinischen Theologie, sondern zu den tiefsten Gründen des christlichen Glaubens.
Die Aufgabe und der Sinn der Christologie besteht in der Darstellung der „Christusgeschehens“ in ihren vielfachen Facetten und von verschiedenen Seiten. Jeder Christ sollte per definitionem mit Freude und Anbetung erfüllt werden, von jedem winzig kleinen Detail, jedem sogar fast unbemerkbaren Strich zum Portrait dessen, wessen Namen er trägt. Daher genießt die christologische Forschung ihre Aktualität, sogar ihre Brisanz in jedem Zeitalter, in jeder Gesellschaft, in jedem Kurs und unter jeder Fragestellung.
Die moderne Christologie hat sich von der Enge der Fragestellung nach der Person Jesu, nach seinem Sein losgelöst und hat auch sein Werk, sein Tun, zu ihrem Gegenstand gemacht. Die Lehre von Christo ist daher immer eine Soteriologie. Das war aber nicht immer und nicht für jeden so. Die verschiedenen Christologien bemühen sich nicht im gleichen Maß um das Heil der Menschen.
Die christologischen Abhandlungen des Neuen Testamentes widersprechen einander in keiner Hinsicht. Sie beleuchten Christus von verschiedenen Seiten und unter verschiedenen Gesichtspunkten. Betrachtet man verschiedene Autoren und Werke, wird man sich wundern, inwieweit unterschiedlich sie Christus darstellen.
In dieser Arbeit geht es um den Versuch eines Vergleiches einiger christologischen Darstellungen. Das Hauptziel dieser Arbeit besteht darin, die Christologie des Apostels Paulus und die Christologie des vorpaulinischen Hymnus Phil 2,6-11 gegenüberzustellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1 Der Philipperhymnus 2,6-11 und seine christologische Aussage

1.1 Exegetische Vorüberlegungen

1.1.1 Paulinische Autorschaft des Hymnus?

1.1.2 Der Aufbau des Hymnus

1.2 Die Einzelexegese des Hymnus

1.3 Christologie des Hymnus

1.3.1 Die Aussage der ersten Strophe des Hymnus

1.3.2 Die Aussage der zweiten Strophe des Hymnus

2 Christologie des Apostels Paulus

2.1 Die Hoheitstitel Jesu in der paulinischen Verkündigung

2.1.1 Jesus der Christus

2.1.2 Jesus der Herr

2.1.3 Jesus der Sohn Gottes

2.1.4 Andere christologische Bezeichnungen

2.1.5 Die Bedeutung der Titel und die Gottheit Jesu

2.1.6 Zusammenfassung

2.2 Die Christologie in „drei christologischen Bewegungen“

2.2.1 Erste christologische Bewegung – die Sendung

2.2.2 Zweite christologische Bewegung – das Heilswerk

2.2.3 Dritte christologische Bewegung – die Vollendung

2.2.4 Fazit

3 Der Vergleich der paulinischen Christologie mit den christologischen Aussagen des Hymnus Phil 2,6-11

3.1 Die Titel Jesu und der Christushymnus Phil 2,6-11

3.2 Drei christologische Bewegungen des Paulus vs. zwei des Hymnus

4 Fazit: Das paulinische christologische Gedankengut

Zielsetzung & Themen

Diese Arbeit befasst sich mit dem Vergleich zwischen der Christologie des Apostels Paulus und derjenigen des vorpaulinischen Christushymnus in Philipper 2,6-11. Das primäre Ziel ist es, das christologische Gedankengut des Paulus herauszuarbeiten und zu verdeutlichen, wie der Apostel bestehende Traditionen rezipiert und theologisch weiterentwickelt hat, wobei ein besonderer Fokus auf der soteriologischen Ausrichtung seiner Theologie liegt.

  • Analyse und Exegese des vorpaulinischen Christushymnus (Phil 2,6-11).
  • Untersuchung der paulinischen Hoheitstitel-Christologie.
  • Darstellung der paulinischen Christologie in "drei christologischen Bewegungen" nach P. Stuhlmacher.
  • Vergleichende Gegenüberstellung der paulinischen Christologie mit den Aussagen des Philipperhymnus.
  • Herausarbeitung des paulinischen christologischen Gedankenguts als essenzielle Soteriologie.

Auszug aus dem Buch

1.1 Exegetische Vorüberlegungen

Die Meinungen der Forscher in der Frage der Autorschaft des Hymnus sind geteilt. E. Lohmeyer, „dessen Verdienste um die Interpretation von Phil. 2,6-11 nicht hoch genug zu rühmen sind,“ sieht in diesem Hymnus einen altchristlichen aramäischen Psalm. Das Aufweisen der Aramäismen im Text gelte als erwiesen. Es gibt auch Vorstellungen, Paulus habe einen jüdisch-gnostischen Hymnus übernommen. Käsemann betont die Verankerung des Textes in der Gedankenwelt des Hellenismus.

Für den nichtpaulinischen Charakter des Hymnus sprechen die zahlreichen paulinischen Hapaxlegomena (morfh/|, i;sa, a`rpagmo.n, u`peru,ywsen., katacqoni,wn), und nicht typisch paulinischen Christusbezeichnungen und Ausdrücke (dou,lou, e`auto.n evke,nwsen, sch,mati,, evtapei,nwsen) und das Fehlen des paulinischen soteriologischen u`pe.r h`mw/n. Dieser Meinung sind aber nicht alle Exegeten. Eine Reihe von den Autoren halten an der paulinischen Herkunft des Hymnus fest. Dazu gehören R.P. Martin, R. Deichgräber, W.G. Kümmel.

Unter den Forschern, die von der nichtpaulinischen Verfasserschaft des Hymnus ausgehen, löst eine große Diskussion die Frage nach der Autorschaft der Aussage „bis zum Tod am Kreuz.“ Verbreitet sind diesbezüglich zwei Meinungen: die Worte vom Vers 8 gehörten zum vorpaulinischen Hymnus oder sind von Paulus eingefügt worden. Nach O. Hofius bestimmt die Antwort auf diese Frage die Struktur und die Aussage des Liedes. Mit Verweis auf Dibelius kommt Hofius durch die formale und inhaltliche Analyse zu der Schlussfolgerung, dass die Worte „ja zum Tod am Kreuz“ zum Bestand des vorpaulinischen Hymnus selbst hinzugehören und sprachlich wie sachlich die Klimax der 1. Strophe des Hymnus bilden.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Die Einleitung etabliert die Bedeutung der christologischen Forschung für den christlichen Glauben und definiert das Ziel der Arbeit, die Christologie des Paulus mit dem vorpaulinischen Hymnus Phil 2,6-11 zu vergleichen.

1 Der Philipperhymnus 2,6-11 und seine christologische Aussage: Dieses Kapitel widmet sich der exegetischen Untersuchung des Hymnus, analysiert dessen Struktur, Aufbau und die christologischen Inhalte der einzelnen Strophen.

2 Christologie des Apostels Paulus: Hier wird die paulinische Christologie durch eine Analyse der Hoheitstitel sowie durch das Modell der drei christologischen Bewegungen nach Stuhlmacher umfassend dargestellt.

3 Der Vergleich der paulinischen Christologie mit den christologischen Aussagen des Hymnus Phil 2,6-11: Das dritte Kapitel setzt die Erkenntnisse aus den vorangegangenen Analysen in Bezug zueinander, um Gemeinsamkeiten und spezifisch paulinische Weiterentwicklungen aufzuzeigen.

4 Fazit: Das paulinische christologische Gedankengut: Das abschließende Fazit resümiert die Unterschiede und Gemeinsamkeiten und bestätigt, dass die paulinische Christologie tief in einer soteriologischen Denkweise verwurzelt ist.

Schlüsselwörter

Paulus, Christologie, Philipperhymnus, Phil 2,6-11, Soteriologie, Hoheitstitel, Kyrios, Sohn Gottes, Christus, Kreuzestod, Auferstehung, Präexistenz, drei christologische Bewegungen, Heilsgeschichte, Versöhnung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser wissenschaftlichen Arbeit?

Die Arbeit untersucht und vergleicht das christologische Verständnis des Apostels Paulus mit den Inhalten des vorpaulinischen Christushymnus aus dem Philipperbrief (Phil 2,6-11).

Welche zentralen Themenfelder werden bearbeitet?

Im Fokus stehen die christologische Reflexion innerhalb des Urchristentums, die Funktion von Hoheitstiteln und das Verständnis von Jesu Wirken, Leiden und Erhöhung.

Was ist das primäre Ziel der Forschungsarbeit?

Das Hauptziel ist die Herausarbeitung des spezifisch paulinischen christologischen Gedankenguts durch einen methodischen Vergleich mit einer vorgegebenen frühchristlichen Tradition.

Welche wissenschaftlichen Methoden kommen zum Einsatz?

Es wird eine klassische exegetische Vorgehensweise, Literaturanalyse sowie eine systematische Darstellung und Vergleichsmetodik angewandt.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine detaillierte Exegese des Philipperhymnus und eine zweifache Modellierung der paulinischen Christologie (durch Hoheitstitel und "drei Bewegungen").

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren diese Publikation?

Wesentliche Begriffe sind Soteriologie, Kreuzestod, Präexistenz, Kyrios-Titel und der Begriff des "zweiten Adam".

Wie unterscheidet sich der paulinische Beitrag zum Todverständnis Christi vom Hymnus?

Paulus interpretiert das im Hymnus dargestellte Geschehen stark soteriologisch, indem er das unpersonifizierte Subjekt mit dem Christus-Titel verbindet und die Bedeutung von "für uns" (hyper hemon) hervorhebt.

Welche Bedeutung haben die "drei christologischen Bewegungen" nach Stuhlmacher für diese Arbeit?

Dieses Modell dient als systematischer Rahmen, um das paulinische Christusverständnis nicht nur als statische Titelsammlung, sondern als dynamischen, heilsgeschichtlichen Prozess darzustellen.

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Details

Title
Epistolare Christologien des Neuen Testaments
College
Friedensau Adventist University
Grade
1,3
Author
Dimitry Husarov (Author)
Publication Year
2006
Pages
53
Catalog Number
V55905
ISBN (eBook)
9783638507394
ISBN (Book)
9783656661634
Language
German
Tags
Epistolare Christologien Neuen Testaments
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Dimitry Husarov (Author), 2006, Epistolare Christologien des Neuen Testaments, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55905
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