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Geldanlageformen - Wertpapiere, Börse, Altersvorsorge

Title: Geldanlageformen - Wertpapiere, Börse, Altersvorsorge

Examination Thesis , 2006 , 95 Pages , Grade: 1,0

Autor:in: Julia Stamm (Author)

Didactics - Business economics, Economic Pedagogy
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Die Vermögensanlage in Wertpapieren rückt für den privaten Anleger mehr und mehr in den Vordergrund. Allerdings wird es durch die Anzahl und Komplexität der am Kapitalmarkt angebotenen wertpapierbezogenen Anlageformen zunehmend schwieriger eine passende Anlageentscheidung zu finden. Im Folgenden soll ein Gesamtüberblick über die wichtigsten Formen der Vermögensanlage in Wertpapieren vermittelt werden. Die Analyse beschränkt sich auf die Geldanlage in festverzinslichen Wertpapieren, Aktien und Investmentfonds.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Geldanlage in Wertpapieren

1.1 Arten von Wertpapieren

1.2 Festverzinsliche Wertpapiere

1.2.1 Bundesschatzbriefe

1.2.2 Finanzierungsschätze

1.2.3 Aktienanleihen – Strukturierte Produkte

1.2.4 Pfandbriefe

1.2.5 Bundesanleihen und Bundesobligationen

1.3. Aktien

1.3.1 Grundlagen

1.3.2 Rechte des Aktionärs

1.3.3 Ausgestaltung von Aktien

1.3.4 Spezielle Risiken bei Aktien

1.3.5 Buchung von Aktiengeschäften

1.4 Investmentfonds

1.4.1 Offene und geschlossene Fonds

1.4.2 Merkmale

1.4.3 Gestaltungsmöglichkeiten

1.4.4 Spezielle Risiken

2. Geldanlage in Bausparverträgen, Lebensversicherungen und staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten

2.1 Bausparen

2.2 Lebensversicherungen

2.3 Staatlich geförderte Altersvorsorge: Riester-Rente

3. Handel von Wertpapieren an Wertpapierbörsen

3.1 Geschichte der Börse

3.2 Funktionen der Wertpapierbörsen

3.2.1 Kapitalumschlagfunktion

3.2.2 Kapitalbewertungsfunktion

3.3 Organisation der Wertpapierbörsen

3.4 Börsenmärkte

3.4.1 Der Aktienmarkt

3.4.2 Der Anleihenmarkt

3.4.3 Der Terminmarkt

3.5 Kursbildung an der Wertpapierbörse

3.5.1 Börsenindizes

3.5.2 Einheitskurse

3.5.3 Faktoren der Kursbildung

3.5.3.1 Politische Faktoren der Kursbildung

3.5.3.2 Subjektive Faktoren

4. Das Berufbild des Bankkaufmanns

I. Begründung vom Bildungsziel her

1. Beitrag zur fachlichen Bildung

2. Beitrag zur Bewältigung spezifischer Lebenssituationen

3. Beitrag zur Haltungsbildung

II. Begründung von der Individuallage her

III. Planung und Begründung des methodischen Entwurfs

I. Unterrichtsformen

1. Das Unterrichtsgespräch

2. Die Gruppenarbeit

3. Die Partnerarbeit

4. Die Einzelarbeit

5. Lernen durch Lehren

6. Der Lernzirkel

7. Das Lernprogramm

8. Die Bankerkundung

9. Die Expertenbefragung

II. Auswahl und Einsatz von Medien

1. Das Schulbuch

2. Das Tafelbild

3. Das Arbeitsblatt

4. Die Karikatur

5. Das Internet

6. Die Wandzeitung

7. Die Power-Point-Präsentation

III. Organisation des Unterrichtsablaufs

1. Geldanlage in Aktien

1.1 Festlegung der Lernziele

1.2 Der Gestaltungsgedanke

1.3 Ablaufplan

2. Die Deutsche Börse

2.1 Festlegung der Lernziele

2.2 Der Gestaltungsgedanke

2.3 Ablaufplan

3. Kauf und Verkauf von Aktien

3.1 Festlegung der Lernziele

3.2 Der Gestaltungsgedanke

3.3 Ablaufplan

4. Extemporale und Vorbereitung der Bankerkundung

4.1 Festlegung der Lernziele

4.2 Der Gestaltungsgedanke

4.3 Ablaufplan

5. Bankerkundung in der Sparkasse

5.1 Festlegung der Lernziele

5.2 Der Gestaltungsgedanke

5.3 Ablaufplan

6. Nachbereitung der Bankerkundung

6.1 Festlegung der Lernziele

6.2 Der Gestaltungsgedanke

6.3 Ablaufplan

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Hausarbeit zielt darauf ab, Schülern der 9. Jahrgangsstufe der Realschule ein fundiertes Verständnis für verschiedene Formen der Geldanlage und den Börsenhandel zu vermitteln. Die zentrale Forschungsfrage untersucht, wie komplexe ökonomische Sachverhalte methodisch so aufbereitet werden können, dass sie einen Bezug zur Lebenswelt der Jugendlichen herstellen und deren Kompetenzen für eine eigenverantwortliche finanzielle Vorsorge fördern.

  • Grundlagen und Arten von Wertpapieren (Aktien, Anleihen, Investmentfonds)
  • Staatlich geförderte Altersvorsorge (Bausparen, Riester-Rente)
  • Funktionsweise und Organisation der Wertpapierbörsen
  • Kursbildungsprozesse an der Börse unter Einfluss politischer und subjektiver Faktoren
  • Das Berufsbild des Bankkaufmanns
  • Methodische Gestaltung von Unterrichtssequenzen (Lernzirkel, Bankerkundung, Medieneinsatz)

Auszug aus dem Buch

1.3.4 Spezielle Risiken bei Aktien

Ein spezielles Risiko bei der Vermögensanlage in Aktien ist das unternehmerische Risiko. Als Käufer einer Aktie ist man Mitinhaber der Aktiengesellschaft. Man beteiligt sich also an der wirtschaftlichen Entwicklung der Gesellschaft. Das unternehmerische Risiko enthält die Gefahr, dass man nicht mit Sicherheit davon ausgehen kann das eingesetzte Kapital zurückzuerhalten. Bei Insolvenz des Unternehmers kann ein Investment den vollständigen Verlust des Anlagebetrages bedeuten.

Auch das Kursänderungsrisiko ist zu beachten. Aktienkurse weisen unvorhersehbare Schwankungen auf. Auf- und Abwärtsbewegungen lösen einander ab, ohne dass ein fester Zusammenhang für die Dauer der einzelnen Phasen herleitbar ist. Kurz-, mittel- und langfristige Schwankungen nehmen Einfluss auf die Kursentwicklung der Aktien (siehe 3. Handel von Wertpapieren an Wertpapierbörsen).

Ein weiterer Risikofaktor ist die Dividende. Sie richtet sich nach dem erzielten Gewinn der AG. Das bedeutet, dass in ertragsstarken Jahren die Dividende steigen kann. Bei niedrigen Gewinnen oder Verlusten kann die Dividende allerdings gekürzt werden oder ganz ausfallen.

Das Steigen oder Fallen der Aktienkurse ist stark von der Einschätzung der Marktteilnehmer und deren Anlageverhalten beeinflusst. Dabei spielen neben objektiven Überlegungen auch irrationale Meinungen und massenpsychologisches Verhalten eine große Rolle. Stimmungen, Vermutungen und Hoffnungen kennzeichnet die Börse als Markt von Erwartungen. Typische Phänomene und Faktoren, die zu Auslösern von wirtschaftlich nicht begründbaren Aktienkursbewegungen führen, werden untern Gliederungspunkt 3.5.3 Faktoren der Kursbildung dargestellt.

Der mögliche Verlust oder die Änderung von Mitgliedschaftsrechten stellen ein weiteres spezielles Risiko bei Aktienanlagen dar. Durch verschiedene Maßnahmen können die verbrieften Rechte verändert werden. Rechtsformwechsel, Verschmelzungen, Spaltungen usw. der Gesellschaft können bis zum Verlust der Aktionärsstellung führen. Nach dem Wirksamwerden der Maßnahmen können auch z. B. Dividendenansprüche entfallen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Geldanlage in Wertpapieren: Dieses Kapitel gibt einen Überblick über verschiedene Anlageformen, insbesondere festverzinsliche Wertpapiere, Aktien und Investmentfonds, und erläutert deren spezifische Eigenschaften und Risiken.

2. Geldanlage in Bausparverträgen, Lebensversicherungen und staatlich geförderten Altersvorsorgeprodukten: Der Autor erläutert hier die Bedeutung von Bausparen, Lebensversicherungen und der staatlich geförderten Riester-Rente als konservative Bausteine der privaten Vermögensbildung.

3. Handel von Wertpapieren an Wertpapierbörsen: Dieses Kapitel behandelt die historische Entwicklung, die Funktionen und die Organisation von Börsen sowie die Marktsegmente und Faktoren, welche die Kursbildung beeinflussen.

4. Das Berufbild des Bankkaufmanns: Das Kapitel beschreibt das Aufgabenprofil, die Anforderungen und die Ausbildungsmöglichkeiten im Bankwesen und hebt die Bedeutung des persönlichen Kontakts in der Kundenberatung hervor.

Schlüsselwörter

Geldanlage, Wertpapiere, Aktien, Anleihen, Investmentfonds, Börse, Bankkaufmann, Finanzbildung, Risikomanagement, Riester-Rente, Kursbildung, Wirtschaftslehre, Unterrichtsmethodik, Kapitalmarkt, Altersvorsorge.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Konzeption und methodischen Gestaltung einer Unterrichtsreihe für die 9. Jahrgangsstufe der Realschule zum Themenkomplex Geldanlageformen und Börsenwesen.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen verschiedene Anlageklassen, staatliche Vorsorgemodelle, die Funktionsweise der Börse sowie die berufliche Orientierung im Bankwesen.

Was ist das primäre Ziel oder die Forschungsfrage?

Ziel ist es, Schülern ökonomische Kompetenzen zu vermitteln und einen praxisnahen, lebensweltorientierten Bezug zu Themen wie Aktien, Vorsorge und Bankwesen herzustellen.

Welche wissenschaftliche Methode wurde verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer didaktischen Analyse und Planung, die Unterrichtsformen wie Lernzirkel, Programme und Bankerkundungen für den Wirtschaftsunterricht aufbereitet.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Erläuterung der Finanzthemen und eine detaillierte methodische Ausarbeitung für sechs Unterrichtsstunden, inklusive Lernzielen und Ablaufplänen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Geldanlage, Börse, Wertpapiere, ökonomische Bildung und Bankkaufmann sind die zentralen Begriffe.

Warum wird die Bankerkundung als so wichtig erachtet?

Die Bankerkundung ermöglicht den Schülern den direkten Kontakt mit der beruflichen Realität und Experten, was das theoretische Wissen durch sinnliche Erfahrung vertieft.

Welche Rolle spielt die Politik bei der Kursbildung?

Politische Entscheidungen, Konflikte oder Reformen beeinflussen die Erwartungen an den Kapitalmärkten nachhaltig, was zu kurzfristigen Impulsen oder langfristigen Marktbewegungen führen kann.

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Details

Title
Geldanlageformen - Wertpapiere, Börse, Altersvorsorge
College
University of Passau
Grade
1,0
Author
Julia Stamm (Author)
Publication Year
2006
Pages
95
Catalog Number
V55958
ISBN (eBook)
9783638507769
ISBN (Book)
9783656791607
Language
German
Tags
Geldanlageformen Wertpapiere Börse Altersvorsorge
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Julia Stamm (Author), 2006, Geldanlageformen - Wertpapiere, Börse, Altersvorsorge, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55958
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