Was wäre wenn Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre?


Examensarbeit, 2006
47 Seiten, Note: 2,0

Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1. Einführung und Fragestellung

2. Vorstellung der alternativhistorischen Betrachtungsweise für den Geschichtsunterricht
2.1. Die alternativhistorische Betrachtungsweise und Beispiele aus der Literatur
2.2. Stellenwert der alternativhistorischen Betrachtungsweise in der Geschichtswissenschaft
2.3. Grundsätze zur Durchführung der alternativhistorischen Betrachtungsweise im Unterricht

3. Planung einer alternativhistorischen Unterrichtssequenz zum Hitler-Attentat vom 8. November 1939
3.1. Die Lerngruppe im Bezug zum Unterrichtsgegenstand
3.2. Didaktische Relevanz der alternativhistorischen Fragestellung innerhalb des Hamburger Rahmenplans Gesellschaft
3.3. Methodisch-didaktische Vorüberlegungen zum Unterrichtsgegenstand
3.4. Sachanalyse zum Attentat auf Hitler vom 8. November 1939 und seine möglichen Auswirkungen
3.4.1. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939
3.4.2. Mögliche Auswirkungen auf politische Strukturen, Weiterführung des Krieges und auf die Rassenideologie nach dem 8. November 1939
3.5. Lerzielformulierungen für die Unterrichtssequenz

4. Darstellung der Unterrichtssequenz „Was wäre wenn, Adolf Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre?“
4.1. Tabellarische Übersicht zur durchgeführten Unterrichtssequenz
4.2. Durchführung und Reflexion einzelner Unterrichtsschritte
4.2.1. Abschnitt 1: Georg Elser und das Attentat auf Hitler am 8. November 1939
4.2.2. Abschnitt 2: Was wäre eventuell geschehen, wenn das Attentat auf Hitler erfolgreich verlaufen wäre?
4.2.3. Abschnitt 3: Georg Elser: „Ich wollte nur ein weiteres Blutvergießen verhindern“
4.3. Detaillierte Betrachtung der Einzelstunde vom 17.01.2006

5. Gesamtreflexion unter Einbeziehung der Fragestellungen und Schlussfolgerungen

Literaturverzeichnis

Eidesstattliche Erklärung

Anhangsverzeichnis

1. Einführung und Fragestellung

Die Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus bildet einen gewichteten Kern nachkriegsdeutscher Identität. Sie definiert unser Verhältnis zu uns selbst und unseren Nachbarn, sie trennt und vereint Generationen, Ost und West. Als zentrale Gestalt jener dreiecksähnlichen Betrachtung zwischen Opfern, Tätern und der deutschen Gesellschaft ist Adolf Hitler zu nennen. Über seine Rolle und Funktion innerhalb des Nationalsozialistischen Herrschaftssystems wird seit Jahrzehnten in der Fachwissenschaft diskutiert.

Die Person Hitler, die im Zentrum dieser politisch-historischen und nicht zuletzt auch geschichtsphilosophischen Debatte steht, erhält damit eine zentrale Bedeutung. Ganz im Gegensatz steht dazu die Unwichtigkeit seines Todes am 30. April 1945. Sein Tod änderte nichts am Lauf der Ereignisse, das Ende des Zweiten Weltkrieges stand bereits fest.

Was wäre aber geschehen, wenn die Person Adolf Hitler nicht freiwillig aus dem Leben geschieden wäre, sondern einem der 42 Attentate1 zum Opfer gefallen wäre? Was wäre dann aus der nationalsozialistischen Bewegung und dem Deutschland zu jener Zeit geworden? Wie wäre es in den Bereichen politischer Führung, Kriegsverlauf und antisemitischer Ideologie weitergegangen? In aktuellen Lehrbüchern und Unterrichtskonzepten wird dieser alternativhistorischen Fragestellung mit ihrem Konjunktiv irrealis weder nachgegangen noch wird diese thematisiert.

Dieses habe ich mit Schülern2 einer 9. Gesamtschulklasse als vertiefende Auseinandersetzung zum Thema „ Wie konnte dieses geschehen? - Der Nationalsozialismus “ getan. Dabei wählte ich ein vergleichbar unbekanntes Attentat von Georg Elser, welches am 8. November 1939 nach langer Vorbereitung scheiterte, da Hitler den Tatort 13 Minuten früher verließ als ursprünglich vorgesehen.3 Neben inhaltlichen Aspekten zum Attentat steht in dieser Unterrichtssequenz meine gewählte Fragestellung „ Was wäre, wenn Adolf Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre? “ im Vordergrund, inwieweit sich politische Strukturen, Kriegssituation und die antisemitische Haltung im Falle dessen verändert hätten.

Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel dieser Arbeit, die alternativhistorische Betrachtungsweise anhand einer durchgeführten Unterrichtreihe mit sieben Einheiten darzustellen, praxisnah zu reflektieren und folgende persönlich gestellte Fragestellungen zu beantworten:

Zu welchem Erkenntnisgewinn kommt der Schüler durch diesen alternativhistorischen Ansatz der Geschichtsbetrachtung als Vertiefung des Themas „ Wie konnte dieses geschehen? - Der Nationalsozialismus “ ?

Ist es durch diese Art der Betrachtung möglich, das historische Denken der Schüler zu fördern?

Diesbezügliche Fragen aus der und für die Schulpraxis werden durch die Beschreibung dieser im strengen Sinne unwissenschaftlichen, historischen Betrachtungsweise abgeleitet. Deren Vorstellung erfolgt im zweiten Kapitel. Neben literarischen Zugängen wird diese als kontrovers diskutierte Sichtweise in der Geschichtswissenschaft dargestellt und Schlussfolgerungen für die Geschichtsdidaktik abgeleitet.

Inhalt des dritten Kapitels ist die Planung dieser alternativhistorischen Unterrichtssequenz zum Hitler-Attentat vom 8. November 1939. Dieses erfolgt in den ersten beiden Abschnitten hinsichtlich der Lerngruppe und der didaktischen Relevanz innerhalb des geltenden Rahmenplans für das Fach Gesellschaft. Die Unterkapitel 3.3. und 3.4. behandeln jeweils sowohl methodisch-didaktische Vorüberlegungen als auch eine Sachanalyse zum Unterrichtsgegenstand. Das Kapitel wird komplettiert durch Lernzielformulierungen für diese geplante Unterrichtssequenz.

Die Darstellung der Unterrichtseinheit erfolgt in Kapitel 4. Aufbauend auf einer tabellarischen Gesamtübersicht wird die Einheit in drei Abschnitte gegliedert und unter methodisch-didaktischen Gesichtspunkten reflektiert. Diese beinhaltet auch eine detailliertere Betrachtung einer Unterrichtsstunde im Abschnitt 4.3.

Im abschließenden Kapitel 5 wird anhand des durchgeführten und analysierten Unterrichts Stellung zu den Fragen des Erkenntnisgewinnes und der Förderung des historischen Denkens genommen.

2. Vorstellung der alternativhistorischen Betrachtungsweise für den Geschichtsunterricht

Die Frage nach dem „Was wäre, wenn …?“ in der Geschichtsbetrachtung findet sowohl die thematische Umsetzung innerhalb historischer Romane als auch eine Bedeutung in einer neuartigen bzw. kontrovers diskutierten Betrachtungsweise in der Geschichtswissenschaft selbst. Zur Erläuterung dieser wird in einem ersten Abschnitt die alternativhistorische Betrachtungsweise näher definiert und aktuelle literarische Beispiele genannt. In Kapitel 2.2. wird die problematische Stellung dieser Betrachtungsweise innerhalb der Geschichtswissenschaft betrachtet. Die Schlussfolgerungen, die sich für den Einsatz im Geschichtsunterricht daraus ergeben, sind Inhalt des Abschnittes 2.3.

2.1. Die alternativhistorische Betrachtungsweise und Beispiele aus der Literatur

Mit der alternativhistorischen Geschichtsbetrachtung ist die Beschreibung bzw. Diskussion einer historischen „Was wäre, wenn …?“-Frage und der daraus folgenden möglichen Konsequenzen dargestellt. Grundlegend gilt für diese Betrachtungsweise, dass die rekonstruierte Vergangenheit manipuliert wird. Dieses geschieht, in dem aus der historischen Struktur der Ereignisse und Kräfte ein Element entfernt bzw. verändert wird. An dieser Stelle ergibt sich zweifelsohne die Frage, wie sich das Gefüge des historischen Kontextes am wahrscheinlichsten weiterentwickeln würde.

Diese in der Literatur auch als „Uchronie“, „kontrafaktische“ oder als „virtuelle“ Geschichte bezeichnete Betrachtungsweise4 erlebt in der Belletristik der letzten Jahre eine breite Konjunktur. So gibt es eine große Anzahl von Beispielen in der Unterhaltungsliteratur, in denen historische Tatsachen aufgenommen und zu einer alternativgeschichtlichen Darstellung umgearbeitet wurden. Dabei ist diese deutlich gegenüber historischen Romanen abzugrenzen, da in dieser Gattung erdachte Personen und Handlungsstränge in einem vom Autor historisch rekonstruierten Raum-Zeit-Konstrukt agieren. Dagegen wird in der alternativhistorischen Betrachtungsweise eine neu entstandene Ausgangslage beschrieben, welche von der in der Wissenschaft rekonstruierten historischen Verlauf abweicht. Dieser Zeitpunkt wird als „point of divergence“ (POD)5 bezeichnet. Häufig sind derartige PODs mit dem Austausch einer bestimmten zeitgeschichtlichen Person, eines unterschiedlichen Ausgangs eines Krieges oder einer veränderten, zumeist politisch bedeutsamen Entscheidung einer Person beschrieben.

Exemplarisch für alternativhistorische Belletristik ist an dieser Stelle einer der wohl bekanntesten Romane dieser Gattung zu nennen: „Vaterland“ von Robert Harris aus dem Jahr 1992. Der Autor verwendet in diesem im Jahr 1994 verfilmten Buch den Ausgang des Zweiten Weltkriegs als seinen ,,Point of Divergence“ und lässt das deutsche Nationalsozialistische Regime als Sieger aus jenem hervorgehen. Auf beängstigende und realitätsnaher Weise schildert er eine Kriminalgeschichte um 1964 in der Zeit des 75. Geburtstags Adolf Hitlers, geprägt vom Kalten Krieg zu den Vereinigten Staaten und den Partisanenkämpfen an der Ostfront, in dem die Menschen in ständiger Angst ihr Dasein fristen.6

2.2. Stellenwert der alternativhistorischen Betrachtungsweise in der Geschichtswissenschaft

Auch in der historischen Wissenschaft erlebt die kontrafaktische Geschichtsbetrachtung einen ebenso breiten, wie kontrovers diskutierten Aufschwung. Dieses zum Beispiel in Monografien von anerkannten Lehrstuhlinhabern der Geschichte, wie zum Beispiel A. Demandt (FU Berlin) und N. Ferguson (Oxford)7 oder in exemplarisch genannten Herausgeberwerken von R. Crowley und M. Salewski (Kiel)8 mit Aufsätzen renommierter Wissenschaftler zu möglichen Wendepunkten der Weltgeschichte und zum Stellenwert der alternativhistorischen Betrachtungsweise innerhalb der historischen Wissenschaft.

Bezüglich des Stellenwertes innerhalb der Fachwissenschaft ist anzumerken, dass zwar die explizite Untersuchung alternativhistorischer Fragestellungen Konjunktur besitzt, aber ihr weithin mangelhafte Wissenschaftlichkeit und Relevanz zugeschrieben wird. Dieses durch eine breite und gegenwärtige historische Erkenntnistheorie, die von der Einsicht geprägt ist, dass gewissenhafte historische Aussagen Re-Konstruktionen mittels nachweisbaren Quellen bedeuten. Somit ist die Geschichtswissenschaft im Grundcharakter keine experimentelle Wissenschaft und lehnt alternativhistorische Betrachtungsweisen zumeist als nicht-falsifizierbare Spekulation ab.

Der Historiker DEMANDT beschreibt die problematische Stellung der Alternativgeschichte in soweit, dass zum einen das Ungeschehene in der historischen Wissenschaft als bedeutungslos gilt, da „[…] was nicht stattgefunden hat, hatte auch keine Ursache und keine Folgen.“9 Geschlussfolgert wird daraus, dass die alternativhistorische Betrachtung nur eine subjektlose Historie simuliert, die sich zum einen in der Vielzahl von Alternativen verstrickt und damit die Notwendigkeit des Geschehenen verkennt - zum anderen auch den Zusammenhang zwischen Geschichte und Gegenwart zerreißt.10 Auf der anderen Seite ist ein Zitat des Historikers FERGUSON anzuführen, welches die Berechtigung und Funktion kontrafaktischer Fragestellungen beschreibt:

„ In jedem Augenblick gibt es in der Geschichte wirkliche Alternativen. [...] Wie aber können wir erklären, was sich ereignet hat und warum dies geschah, wenn wir nur auf das blicken, was passierte, und niemals alternative geschichtliche Möglichkeiten bedenken. [...] Wir können dies nur, wenn wir uns selbst vor die möglichen historisch alternativen Situationen versetzen, [...] nur dann, wenn wir für einen Moment dort leben, wie die Menschen in jener Zeit gelebt haben, in ihrem noch währenden fließenden Zusammenhang und ihren immer noch ungelösten Problemen, und wenn wir uns diese damaligen Probleme zu eigen machen, [...] dann können wir lehrreichen Nutzen aus der Geschichte ziehen. “ 11

Diesem Hintergrund nach stehen neben den genannten Einwänden bezüglich der Alternativhistorie auch Argumente gegenüber, die den Sinn und Zweck dieser Denkart betonen. Diese sind mit ihrer Kernaussage darin beschrieben, dass zum einen diese Betrachtungsweise zum Verständnis von historischen Entscheidungssituationen führt und zum anderen einzelne beeinflussende Kausalfaktoren der Geschichte näher bewerten werden können.

Zum ersten sei gesagt, dass mit der kontrafaktischen Erkundung die Zielrichtung und der Aspekt der historischen Fragestellung jene Augenblicke betrachtet werden, in denen Entscheidungen getroffen werden. Somit ist durch die Rekonstruktion historischer Möglichkeiten ein Verständnis für reale Entscheidungssituationen in der Geschichte gegeben und es können dadurch historische Werturteile abgewogener begründet werden. Dadurch wird dem Betrachter ein Blick in die damalige Zukunft gewährt, welche zwar für die Geschichtswissenschaft als gegebenes Momentum offenbar ist, aber jetzt aus einer anderen Position analysiert werden kann. Diesbezüglich führt DEMANDT an, dass zum Verstehen der Geschichte aus Sicht der Handelnden einzelne Fakten auch im ungeborenen Zustand betrachtet werden müssen - „[...] als bloßen Plan, als pure Möglichkeit. Denn jede rationale Handlung resultiert aus einem vorgreifenden Urteil über das, was passieren würde, wenn sie geschähe.“12

Zum zweiten ist anzuführen, dass unterschiedliche Grade von Beeinflussungskraft sowie Determiniertheit in historischen Strukturen durch eine alternativhistorische Betrachtungsweise kenntlich gemacht werden können: Je mehr beispielsweise dafür spricht, dass auch ohne bestimmte Faktoren bestimmte Ereignisse eingetreten wären, desto deutlicher werden die Kontinuitäten im Strom der Geschichte. Umgekehrt werden historische Kausalitätsurteile durch Anwendung der alternativhistorischen Betrachtung falsifizierbar.13

2.3. Grundsätze zur Durchführung der alternativhistorischen Betrachtungsweise im Unterricht

„Wenn Geschichte überhaupt etwas lehren kann, dann nur so.“14 Mit diesen Worten umschreibt DEMANDT die alternativhistorische Betrachtungsweise, welche alles andere als ein müßiges Unterfangen ist und somit auch eine Bedeutung für die Geschichtsdidaktik besitzt. Auch ROHLFES sieht in der kontrafaktischen Geschichtsbetrachtung eine Möglichkeit, „[…] den Blick für vergangene Handlungsspielräume […]“15 zu schärfen. Da sich diese Betrachtungsweise aber darin für ihn erschöpft, kommt er zu einem ablehnenden Urteil über die Alternativhistorie.

Es stellt sich somit die Frage, mit welchen Grundsätzen diese Betrachtungsart als Methode für den Geschichtsunterricht fruchtbar gemacht werden kann und welche bei der Durchführung zu beachten sind:

Als wichtigste Vorraussetzung zur Durchführung der alternativhistorischen Betrachtungsweise gilt die Plausibilität. Fragestellungen wie „Was wäre gewesen, wenn Hannibal im Besitz der Atombombe gewesen wäre oder Napoleon Tarnkappenbomber gehabt hätte?“16 verlieren an Wirkung und zeigen eine historische Willkür auf, da der Inhalt nur in dem Maße überzeugend ist, wie die Begründung seiner Alternativen überzeugt. Die genannten Beispiele könnten noch so gut in ihren Folgen entwickelt werden, sie würden von niemandem für eine überlegenswerte Möglichkeit gehalten werden, da die Welt zu den jeweiligen Zeiten schlichtweg noch nicht auf den dafür nötigen technischen Entwicklungsstand war. Somit kann Phantasie unter Umständen auch kontraproduktiv sein, insbesondere wenn sie maßgebend für den Geschichtsverlauf ist. FERGUSON beschreibt diesen Sachverhalt wie folgt:

,,Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Möglichkeiten der alternativen Geschichtsschreibung, die von den Historikern angewandt werden: zum einem solche, die im wesentlichen das Produkt einer einfallsreichen Phantasie sind und (im allgemeinen) erhebliche Defizite ihrer empirischen Verifizierbarkeit besitzen; zum anderen jene, deren Theoriemodelle mit Hilfe von (mutmaßlichen) empirischen Durchschnittswerten bestimmte Hypothesen auf ihre Wahrscheinlichkeit hinüberprüfen und allzu ,,phantastische" Werte zugunsten einer angestrebten Berechnung vermeiden. “ 17

Bei der konsequenten Einhaltung der Plausibilität im Bezug zu alternativhistorischen Fragestellungen ist sie meines Erachtens für alle historischen Inhalte geeignet. Dennoch sollten möglichst solche Ereignisse gewählt werden, deren andersartiger Ausgang einerseits relativ wahrscheinlich war und von denen andererseits relativ viel abhing. Kollektive und prozessuale Phänomene sind hingegen ungeeignet. Darüber hinaus sind zur Durchführung der alternativhistorischen Methode gleichermaßen Kreativität und Professionalität notwendig, um die angestrebte Spekulation unablässig an die historische Realität rückzubinden - so dass keine Phantastik, sondern ein Erkenntnisgewinn am Ende steht.

Die gewählte Fragestellung „ Was wäre, wenn Adolf Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre? “ beachtet in diesem Zusammenhang einen plausiblen Grund der Betrachtung. Sie hat neben der generellen Eignung der Wahrscheinlichkeit und der Bedeutung hinaus den Vorteil, dass der Widerstand seit jeher eine Art Alternativstatus im Themenkomplex des Dritten Reiches besitzt. Bekanntermaßen wird in fast allen Darstellungen zum deutschen Widerstand und auch in vielen Darstellungen zum Dritten Reich irgendwann mit dem Konjunktiv irrealis argumentiert.18

3. Planung einer alternativhistorischen Unterrichtssequenz zum Hitler-Attentat vom 8. November 1939

Der Konjunktiv irrealis sei in diesem Kapitel als Geschichtsbetrachtung mit der Planung einer alternativhistorischen Unterrichtssequenz zum Hitler-Attentat am 8. November 1939 in einer 9. Gesamtschulklasse ernst genommen.

Im Folgenden wird in einem ersten Abschnitt die Lerngruppe im Bezug zum Unterrichtsgegenstand beschrieben. Diese beinhaltet neben einer Kurzbeschreibung des Kurses auch die Beweggründe zur Planung der Unterrichtseinheit, welche in der Zusammenarbeit mit den Schülern zu sehen ist. Hinsichtlich der Planung und Fragestellung „ Was wäre, wenn Adolf Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre? “ wird in einem weiteren Abschnitt auf die didaktische Relevanz der Fragestellung innerhalb des Hamburger Rahmenplans eingegangen. Einem dritten Unterpunkt sind methodisch-didaktische Vorüberlegungen zum Unterrichtsgegenstand zu entnehmen, welche auch die Entscheidung zur Auswahl dieses Attentats am 8. November 1939 enthält.

Im vierten Abschnitt wird eine informierende Sachanalyse im Zusammenhang des Elser-Attentats gegeben - diese beinhalten neben der Analyse des Attentats auch Stellungnahmen zur anvisierten alternativhistorischen Fragestellung in den Bereichen der politischen Führung, der Fortführung des Krieges und der Weiterführung der Rassenpolitik.

Abschließend sind unter Kapitel 3.5. die Lernzielformulierungen für die Unterrichtseinheit zu entnehmen.

3.1. Die Lerngruppe im Bezug zum Unterrichtsgegenstand

Der von mir ab Sommer 2005 übernommene Gesellschaftskurs setzt sich aus drei Jungen und 15 Mädchen zusammen. Es ist ein differenzierter I-Kurs mit drei Wochenstunden, dessen Heterogenität auf hohem Niveau zu beschreiben ist. Die Schüler zeigen eine gute Bereitschaft mitzuarbeiten und lassen sich auf für sie unbekannte Lern-Methoden, Inhalte und neue Medien im Geschichtsunterricht sehr gut ein. Der Lerngruppe ist eine umfassende Methodenkompetenz zu attestieren. Das vorangegangene Thema „ Wie konnte dieses geschehen … ? - Der Nationalsozialismus “ stieß beim Kurs durchweg auf hohe Motivation, Lernbereitschaft sowie Empathiefähigkeit. Dieses insbesondere durch wechselnde Medien und Sozialformen im Unterricht und einer durchgeführten Exkursion zum Konzentrationslager in Hamburg-Neuengamme. Zudem wurde dieses durch schülerbezogene Leitfragestellungen und Themen gefördert.19

Grundlegende Inhalte zum Thema Nationalsozialismus waren zum einen die nationalsozialistische Ideologie, die Umsetzung dieser in einer errichteten Diktatur, das Alltagsleben und die Erziehung sowie die Ausgrenzung und Entrechtung von Minderheiten. Zum anderen wurden neben wirtschaftlichen und politischen Hintergründe der Weimarer Republik auch rüstungspolitische Zielsetzungen des Nationalsozialistischen Regimes erarbeitet. Die Aufzeigung des Krieges erfolgte mit der Schwerpunktsetzung „Der Polenfeldzug als Vernichtungsfeldzug“ und „Stalingrad - ein Wendepunkt des Krieges?“

Im Bezug zum Unterrichtsgegenstand „ Was wäre, wenn Adolf Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre? “ ist anzumerken, dass ich die Schüler in der grundlegenden Einheit zum Nationalsozialismus als sehr Verantwortungs- und Respektvoll erlebt habe. Innerhalb dessen wurde in Diskussions- und freien Gesprächsphasen von Seiten der Schüler immer wieder die Person Hitlers und seiner Stellung hinterfragt. Insbesondere zu Beginn der Thematik Nationalsozialismus wurden Alternativen durch die formulierte Tötung Hitlers mit dem Hintergrund von Vorwissen über Attentate bzw. Widerstand als Ausweg formuliert.

3.2. Didaktische Relevanz der alternativhistorischen Fragestellung innerhalb des Hamburger Rahmenplans Gesellschaft

Die inhaltliche Einbettung der alternativhistorischen Unterrichtssequenz zum Attentat auf Hitler am 8. November 1939 ist mit dem Themenbereich „Die deutsche Katastrophe“ für Jahrgang 9 bzw. 10 im Hamburger Rahmenplan für das Fach Gesellschaft an integrierten Gesamtschulen gegeben.20 Allgemeines Ziel des Gesellschaftsunterrichtes ist es, die Fähigkeit und Bereitschaft des Schülers zu stärken, sich in komplexen gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und politischen Beziehungen zu orientieren. Dabei sind im Bezug zur alternativhistorischen Fragestellung zum Attentat am 8. November 1939 insbesondere die im Rahmenplan verankerten übergeordneten Ziele der Sinnbildung und Identität der historischen Dimension, der Analysefähigkeit und der Förderung der Urteilskraft zu beschreiben.21

Die Leitfrage zur Unterrichtssequenz „ Was wäre, wenn Adolf Hitler dem Attentat am 8. November erlegen gewesen wäre? “ innerhalb der thematischen Einordnung zum Nationalsozialismus erschließt die Historie als Quelle für Sinnbildung und Identität - dieses auch in der währenden Frage an die Vergangenheit im Bezug zur eigenen Gesellschaft. Zum anderen begünstigt diese Betrachtungsweise die genauere Analyse eines historischen Ausschnittes im Bezug auf damalige politische, ökonomische und gesellschaftlicher Strukturebenen. Darauf aufbauend fördert diese zum einen die inhaltliche Auseinandersetzung mit der Leitfrage, zum anderen die Urteilskraft des Schülers, indem die Gewichtung und Reichweite auf drei separaten Strukturlinien erörtert bzw. thematisiert wird.

3.3. Methodisch-didaktische Vorüberlegungen zum Unterrichtsgegenstand

Der Unterrichtsgegenstand ist die Behandlung der Frage nach dem „Was wäre, wenn …?“ im Bezug zum Attentat vom 8. November 1939. Dieses Attentat ist aufgrund der Wahrscheinlichkeit und der daraus resultierenden Plausibilität dazu geeignet, sich in einem Zeitfenster mit der Komplexität des Nationalsozialismus auseinanderzusetzen, in dem Entwicklungslinien noch nicht endgültig abgeschlossen sind. Dieses im Gegensatz zum Beispiel zum Stauffenberg-Attentat 1944, bei dem exemplarisch die Entwicklungslinie des Krieges und der rassenideologischen Betrachtung fortgeschritten sind.

Hinsichtlich der didaktischen Relevanz dieser alternativhistorischen Fragestellung ist es für den Lernprozess der Schüler unter methodisch-didaktischen Gesichtspunkten von grundlegender Bedeutung, zu Beginn überhaupt die Wahrscheinlichkeit und Plausibilität einer solchen Fragestellung zu erkennen. Nur daraus kann sich für den Schüler die Motivation und Interessenslage des Nachgehens und Betrachtens der Historie entwickeln, welche in der Attentatsbeschreibung bzw. der Darstellung der „13 Minuten“22 ihre Grundlage haben.

Zwecks der vertiefenden Betrachtung, des Verarbeitens und des Anwendens dieser alternativhistorischen Fragestellung sollte es nicht um das reproduktive Wissen eines Unterrichtsgegenstandes gehen, sondern vielmehr um das analysieren dessen. Somit ist es ausschlaggebend, dass für den Lernprozess neben Phasen des Erkenntnisgewinns auch der Austausch bezüglich des Beurteilens und der Stellungnahme ermöglicht wird. Dazu sollte insbesondere auf die im Rahmenplan Gesellschaft hingewiesenen handlungsorientierten Arbeitsformen eingegangen werden, die insbesondere das schüleraktive Gestalten von Lernprozessen und handlungsorientierte Kooperation und Kommunikation fördern.23

Unter didaktischen Gesichtspunkten ist die Begrenzung des Unterrichtsgegenstandes zu betrachten. Neben dem gewünschten Spekulieren und Beurteilens innerhalb des Lernprozesses der Schüler ist der Erkenntnisgewinn im Bezug zur Phantastik vorzuziehen.24 Somit sollte die Betrachtung der alternativhistorischen Fragestellung zum Attentat im November 1939 eine Eingrenzung erfahren, die hinsichtlich der grundlegenden Unterrichtseinheit zum Nationalsozialismus in der Analyse einer möglichen Nachfolgerschaft, der Frage nach der Weiterführung des Krieges und der allgemeinen Fortführung antisemitischer Haltung liegt.

Um die Betrachtung der alternativhistorischen Betrachtungsweise innerhalb des Lernprozesses für die Schüler abzuschließen und wieder an die historische Realität rückzukoppeln, ist es meiner Meinung nach notwendig, Elsers Attentatsversuch unter der Berücksichtigung des Kernsatzes „Ich wollte noch größeres Blutvergießen verhindern“ reflexiv zu betrachten und zu beurteilen.

3.4. Sachanalyse zum Attentat auf Hitler vom 8. November 1939 und seine möglichen Auswirkungen

Bezüglich einer Sachanalyse des Unterrichtsgegenstandes wird im Folgenden zum einen auf das Attentat Georg Elsers vom 8. November 1939 eingegangen, zum anderen wird in einem zweiten Abschnitt bezüglich der alternativhistorischen Fragestellung auf mögliche Auswirkungen in den Bereichen der politischen Nachfolgerschaft, der Fortführung des Krieges und des Antisemitismus bzw. Holocaust Stellung genommen.

3.4.1. Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939

Am 8. November 1939 versuchte 25 der Schreiner Georg Elser durch ein Attentat im Münchener Bürgerbräukeller Hitler zu töten. Das zum immerwährenden Jahrestag des Hitlerputsches von 1923 durchgeführte Attentat war durch Elser über ein Jahr hin geplant und fand durch die Installation eines Sprengkörpers mit Zeitzünder nahe dem Rednerpult in einem Mauerpfeiler seinen Abschluss. Dieses schlug aber fehl, da Hitler aufgrund von Witterungsbedingungen nicht wie in den Jahren zuvor das Flugzeug, sondern den Nachtzug in Richtung Berlin nutzte und somit vorzeitig den Saal verließ. Georg Elser wurde am 8. November noch vor der Explosion seines Sprengkörpers von zwei Zollbeamten in Konstanz wegen illegalen Grenzübertritts in die Schweiz festgenommen. Als die Meldung vom Attentat Konstanz erreichte, erregten einzelne Aufzeichnungen und Gegenstände in Elsers Gepäck Verdacht. Nach langen Verhören gestand er Tage später das Attentat und seine Absicht, mit diesem den Weg zu einem europäischen Frieden ebnen zu wollen. Kernaussage seiner Verhöre war: „Ich wollte noch weiteres Blutvergießen verhindern.“ Bereits in der Nacht nach dem Attentat ging die Reichspropaganda davon aus, dass das Attentat „zweifellos in London erdacht“ worden sei. In den folgenden Wochen stellte die NS-Propaganda den Münchener Anschlag als eine Verschwörung zwischen dem englischen Geheimdienst und deutschen Emigranten dar - Elser wurde von der NS-Führung als „Werkzeug“ des britischen Geheimdienstes diffamiert. Zur Unterstützung der Hintermännertheorie wurde die Verhaftung von britischen Geheimdienstagenten an der deutsch-niederländischen Grenze bei Venlo inszeniert. Vor dem Hintergrund des Wunsches der nationalsozialistischen Führung gegen Elser nach einem siegreichen Krieg einen Schauprozess vor dem Volksgerichtshof führen zu wollen, wurde dieser ab 1940 als „Sonderhäftling“ im Zellenbau des Konzentrationslagers Sachsenhausen gefangen gehalten. Am 9. April 1945 wurde er im Konzentrationslager Dachau getötet.

3.4.2. Mögliche Auswirkungen auf politische Strukturen, Weiterführung des Krieges und auf die Rassenideologie nach dem 8. November 1939

Im Folgenden werden Antworten zur kontrafaktischen Festestellung Hitlers Todes formuliert, wobei aufgrund der gegebenen Themenstellung eine tiefergehende Analyse nur punktuell erfolgen kann:

Eventuellen Machtkämpfen zuvorkommend, formulierte Hitler am 23. April und 2. Mai 1938 ein politisches sowie persönliches Testament. Als offizieller Nachfolger wurde Hermann Göring ernannt, während Rudolf Hess in dessen Auftrag im Vertretungsfall die Nationalsozialistische Partei führen sollte. Neben der persönlichen Vorsorge Hitlers zur möglichen politischen Nachfolgerschaft ist im Bezug zur Stellung des Regimes und der Partei NSDAP sein privates Testament von Wichtigkeit. In diesem stärkte er die Partei durch die Schenkung seiner Urheberrechte und materiellen Vermögens. Diese wiederum wäre zu Einmalzahlungen und lebenslängliche Bezüge an seine Verwandten und ausgewählten Angestellten im privaten Umfeld angehalten.26

Für die Betrachtung weiterführender Herrschaftsstrukturen ist auch die Errichtung eines „Ministerrat für die Reichsverteidigung“ ab dem 30. August 1938 von Bedeutung.27 Zumeist in der Fachwissenschaft als unbedeutend und wirkungslos für das historische Kontinuum betrachtetet, hätte eventuell gerade dieses zu jener Zeit mit der kontrafaktischen Feststellung Hitlers Todes eine Schlüsselposition durch dessen Mitglieder eingenommen.

[...]


1 vgl. Demandt, A.: Ungeschehene Geschichte; Göttingen 1984, S. 85.

2 Aufgrund der besseren Lesbarkeit wird die männliche und weibliche Form im Weiteren im Singular benutzt.

3 vgl. http://www.georg-elser.de/dok/index.html [Stichwort „Das Attentat“, 23.12.2005]

4 http://www.lextoday.de/Kontrafaktische_Geschichte [10.01.2006]

5 http://www.marmotgraphics.com/pod/pod_what_is.html [10.01.2006

6 Des Weiteren sind exemplarisch auch die Werke des deutschen Autors C. von Ditfuhrt diesem Genre zuzuordnen. In „ Die Mauer am Rhein“ (1999) lässt er den Sozialismus in Deutschland siegen und die Wiedervereinigung 1989/90 unter umgekehrten Vorzeichen stattfinden, „ Der 21. Juli“ (2001) beschreibt ein geglücktes Attentat auf Hitler und in „Der Consul“ (2003) beschreibt er den POD mit der Ermordung Hitlers am 9. November 1932 - drei Tage nach der Reichstagswahl in Deutschland.

7 Demandt, A.: Ungeschehene Geschichte; Göttingen 1984. Ferguson, N: Virtuelle Geschichte; Darmstadt 1999.

8 Crowley, R. (Hrsg.): Wendepunkte der Geschichte - Was wäre gewesen, wenn?; München 2000. Salewski, M. (Hrsg.): Was wäre, wenn...? Alternativ- und Parallelgeschichte; Wiesbaden 1999.

9 Demandt, A.; S. 11.

10 Vgl. ebd.; 12 ff.

11 Ferguson, N.; S. 18.

12 Demand, A.; S. 17.

13 Vgl. ebd.; S. 18 ff. und 21 ff.

14 Ebd.; S. 34.

15 Vgl. Rohlfes, J.: Geschichte und ihre Didaktik; Göttingen 1986, S. 53.

16 Vgl. Crowley, R.; S. 11.

17 Ferguson, N.; S. 34.

18 Vgl. Hildebrand, K.: Monokratie oder Polykratie? Hitlers Herrschaft und das Dritte Reich, in: Karl Dietrich Bracher, u.a. (Hrsg.): Nationalsozialistische Diktatur 1933-1945 - Eine Bilanz; Bonn 1986, S. 78.

19 Zum Beispiel „Was würdest du an deinem Schultag im Nationalsozialismus lernen?“ und „Jochen und Else - eine Liebe zwischen einem Juden und einer Arierin“.

20 Vgl. Freie und Hansestadt Hamburg (Hrsg.): Rahmenplan Gesellschaft - Bildungsplan Integrierte Gesamtschule, Sekundarstufe I; Hamburg 2003, S. 34.

21 Vgl. Freie und Hansestadt Hamburg (Hrsg.), S. 5 f.

22 Vgl. Kap. 3.4.1.

23 Vgl. Freie und Hansestadt Hamburg (Hrsg.), S. 9.

24 Vgl. Kap. 2.3.

25 Vgl. Ortner, H.: Der einsame Attentäter - Der Mann, der Hitler töten wollte; Göttingen 1993. Vgl. Steinbach, P. u. Tuchel, J.: Georg Elser und das Attentat vom 8. November 1939. In: Peter Steinbach u. Johannes Tuchel (Hrsg.): Widerstand gegen die nationalsozialistische Diktatur 1933-1945; Bonn 2004, S. 343-357.

26 http://www.ns-archiv.de/personen/hitler/testament/testament-1938.php [28.12.2005]

27 http://www.verfassungen.de/de/de33-45/ministerrat39.htm [29.12.2005]

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Details

Titel
Was wäre wenn Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre?
Hochschule
Landesinstitut für Lehrerbildung und Schulentwicklung Hamburg
Note
2,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
47
Katalognummer
V55963
ISBN (eBook)
9783638507806
Dateigröße
1198 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Unterrichtsversuch im Rahmen des Examens II,durchgeführt und reflektiert, Theorie und Praxisbeug, etc...
Schlagworte
Hitler, Attentat, November
Arbeit zitieren
Christian Mehdorf (Autor), 2006, Was wäre wenn Hitler dem Attentat vom 8. November 1939 erlegen gewesen wäre?, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55963

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