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(Massen-) Medien und Politik als Gegenstände des Sozialkundeunterrichts

Título: (Massen-) Medien und Politik als Gegenstände des Sozialkundeunterrichts

Trabajo , 2006 , 32 Páginas , Calificación: 1,3

Autor:in: Marc Partetzke (Autor)

Didáctica - Politíca, Educación política
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Die hier vorliegende Hausarbeit soll auf der Grundlage des Referats „Massenmedien und Politik“ des Hauptseminars – FD – „Politische Ordnung und internationale Beziehungen als Gegenstände der politischen Bildung“ unter Leitung Prof. Dr. Carl Deichmanns den Versuch unternehmen, etwas tiefer als dies im Referat möglich war in die Thematik einzudringen und weitere Informationen zur Materie zu liefern.
Dabei soll die Gliederung des Referates in etwas abgewandelter Form eingehalten werden, was die Nachvollziehbarkeit um einiges erleichtern sollte. So wird zuerst der Frage nachgegangen, was Kommunikation an sich überhaupt bedeutet und wie ihre Funktionsweise ist. Anschließend werden die Begriffe Medien und Massenmedien in den näheren Fokus der Untersuchungen gerückt, an die sich die Fragen anschließen sollen, wie Massenmedien und Politik miteinander interagieren, welche Wechselwirkungen es zwischen ihnen gibt und was dies nicht zuletzt für die politische Bildung und den Sozialkundeunterricht bedeutet. Dies beinhaltet auch die Fragen nach den Anforderungen an die politische Bildung sowie die Möglichkeiten der Vermittlung einer Medienkompetenz, welche sicherlich im thematischen Zentrum dieser fachdidaktischen Arbeit stehen.
Anhand dieser kurzen Einleitung wird aber bereits deutlich, dass es hier weniger um den Politikbegriff als solches gehen soll als vielmehr um jenen der (Massen-)Medien. Es kann – schon aus Platzgründen – nicht der Problematik nachgegangen werden, was überhaupt Politik im engeren und weiteren Sinne ist, sondern es muss sich vielmehr damit begnügt werden, dass stillschweigend eine Definition selbiger beim Leser vorausgesetzt wird.
Außerdem soll versucht werden, in einer Art „doppelten Kursus’“ sowohl wissenschaftlich über die einzelnen Materien zu referieren als auch aufzuzeigen, was an Wissen für SchülerInnen nötig ist, um mit medial dargestellten polity-, policy- und politics-Elementen umgehen zu können und diese sinnvoll und kritisch zu rezipieren.
Im Anhang der Arbeit befinden sich sowohl das Kommunikationsmodell, auf das sich hier berufen wird sowie eine Stundenkonzeption für die Thematik dieser Arbeit. Dieser Versuch einer Stundenplanung wird daher im Anhang näher kommentiert.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Kommunikation und Kommunikationsmodell

3. Massenkommunikation

4. Medien und Massenmedien

5. Massenmedien und Politik

6. Massenmedien und Politik – Anforderungen für den Sozialkundeunterricht

7. Bürgerleitbilder und Medienkompetenz

7.1 Der politisch Desinteressierte

7.2 Der informierte und urteilsfähige Zuschauer

7.3 Der interventionsfähige Bürger/ Der Aktivbürger

8. Folgen für den Sozialkundeunterricht – Ein Fazit

9. Literaturangabe

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die Interdependenzen zwischen Massenmedien und dem politischen System und analysiert die daraus resultierenden Anforderungen an den Sozialkundeunterricht. Das zentrale Ziel ist es, Konzepte zur Vermittlung von Medienkompetenz zu entwickeln, die Schüler dazu befähigen, politische Wirklichkeitskonstruktionen kritisch zu hinterfragen und sich aktiv als informierte Bürger in die Gesellschaft einzubringen.

  • Grundlagen der Kommunikation und Massenkommunikation
  • Die Rolle der Massenmedien als Wirklichkeitsgeneratoren
  • Wechselwirkungen zwischen politischem Regieren und medialer Darstellung
  • Dimensionen der Medienkompetenz (Medienkunde, -kritik, -nutzung, -gestaltung)
  • Bürgerleitbilder und ihre Bedeutung für die politische Bildung

Auszug aus dem Buch

5. Massenmedien und Politik

Auf der Grundlage der obigen Ausführungen über (Massen-) Kommunikation und (Massen-) Medien soll dieser Abschnitt den Fragen nachgehen, inwieweit Medien und Politik miteinander agieren, voneinander abhängen und welche Folgen sich daraus ergeben.

Dafür ist es notwendig zu klären, wie die Begriffe „unmittelbare Realität (Realität ersten Grades)“ und „(medial) dargestellte Realität (Realität zweiten Grades)“ zu verstehen sind, wie diese wahrgenommen werden und welche Probleme sich dabei ergeben.

Realität ersten Grades ist jene, die wir unmittelbar mit all’ unseren Sinnen – sozusagen als Augenzeugen – wahrnehmen können. Realität zweiten Grades, also medial dargestellte Realität, ist diejenige, die wir über ein bestimmtes Medium erfahren und wahrnehmen. D.h., dass „die Überprüfung von Hypothesen an andere ,delegiert‘ [wird].“ Diese anderen sind im vorliegenden Falle die Massenmedien. Folgt man nun dem Faktum, dass die Mehrheit der gesellschaftlichen Informationen jene aus „zweiter Hand“ sind, so könnte man behaupten, dass wir den Großteil unseres Wissens nur durch die Massenmedien wissen. Man kann also von einer massenmedialen Konstruktion der (politischen) Wirklichkeit sprechen.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung stellt das Vorhaben dar, tiefer in die Thematik der Massenmedien und Politik einzudringen und deren Bedeutung für die politische Bildung sowie den Sozialkundeunterricht zu beleuchten.

2. Kommunikation und Kommunikationsmodell: Dieses Kapitel erläutert die Grundlagen der Kommunikation als Austausch von Gedanken und Interaktion unter Einbezug der Rollen von Sprecher und Hörer.

3. Massenkommunikation: Hier wird der Begriff der Massenkommunikation als indirekte, einseitige und massenhafte Verbreitung von Angeboten an ein disperses Publikum definiert und von der Individualkommunikation abgegrenzt.

4. Medien und Massenmedien: Es wird die Rolle von Medien als Mittler von Information und als Träger von Kommunikation untersucht, wobei auch die soziale Dimension und das Potenzial zur Wirklichkeitsgenerierung betont werden.

5. Massenmedien und Politik: Dieses Kapitel analysiert die Wechselwirkungen zwischen dem politischen System und den Medien sowie die Problematik der medienvermittelten Realität gegenüber der unmittelbaren Wirklichkeit.

6. Massenmedien und Politik – Anforderungen für den Sozialkundeunterricht: Der Fokus liegt auf der didaktischen Integration von Medien in den Politikunterricht und der Unterscheidung zwischen öffentlichen Medien und Unterrichtsmedien.

7. Bürgerleitbilder und Medienkompetenz: Es werden vier verschiedene Bürgerrollen analysiert und aufgezeigt, welche Anforderungen diese an die Vermittlung von Medienkompetenz stellen.

8. Folgen für den Sozialkundeunterricht – Ein Fazit: Das Fazit fasst die Notwendigkeit der Vermittlung von Medienkompetenz als zentrale Aufgabe zusammen und betont die Rolle des Lehrers bei der Förderung unterschiedlicher Kompetenzstufen.

Schlüsselwörter

Massenmedien, Politik, politische Bildung, Sozialkundeunterricht, Medienkompetenz, Kommunikation, Wirklichkeitskonstruktion, Bürgerleitbilder, Medienkunde, Medienkritik, Mediennutzung, Mediengestaltung, Partizipation, Medienbourgeois, Mediencitoyen

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der Interaktion von Massenmedien und Politik sowie der daraus resultierenden Notwendigkeit, Medienkompetenz als zentralen Bestandteil der politischen Bildung zu vermitteln.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf der Kommunikationstheorie, der massenmedialen Konstruktion politischer Realität, der Medienkompetenz in ihren vier Dimensionen sowie verschiedenen Bürgerleitbildern in der Demokratie.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist es, aufzuzeigen, wie Schüler dazu befähigt werden können, Medien kritisch zu rezipieren und sinnvoll zu nutzen, um als informierte und aktive Bürger am demokratischen Prozess teilzunehmen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer theoretischen Aufarbeitung fachdidaktischer Literatur sowie der Entwicklung einer praxisnahen Stundenkonzeption für den Sozialkundeunterricht der 9. Klasse.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil werden die Funktionsweise von Massenkommunikation, die gegenseitige Abhängigkeit von Medien und Politik, die Anforderungen an den Unterricht sowie die Ausdifferenzierung von Medienkompetenz und Bürgerrollen dargelegt.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind insbesondere Medienkompetenz, Massenkommunikation, politische Bildung, Wirklichkeitskonstruktion und Bürgerleitbilder.

Was unterscheidet die Realität ersten Grades von der Realität zweiten Grades?

Realität ersten Grades ist die unmittelbar selbst erfahrene Welt, während Realität zweiten Grades die durch Medien vermittelte Welt darstellt, deren Wahrnehmung zwangsläufig einen Konstruktionsprozess durchläuft.

Welche Rolle spielen die vier Bürgerleitbilder für den Lehrer?

Sie dienen dem Lehrer dazu, die heterogenen Voraussetzungen der Schüler zu erkennen und bei der Vermittlung von Medienkompetenz individuell an die jeweilige Rolle des Schülers anzuknüpfen, um dessen Partizipation zu fördern.

Final del extracto de 32 páginas  - subir

Detalles

Título
(Massen-) Medien und Politik als Gegenstände des Sozialkundeunterrichts
Universidad
http://www.uni-jena.de/  (Institut für Politikwissenschaft)
Curso
Politische Ordnung und internationale Beziehungen als Gegenstände der politischen Bildung
Calificación
1,3
Autor
Marc Partetzke (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
32
No. de catálogo
V55985
ISBN (Ebook)
9783638507974
ISBN (Libro)
9783638664271
Idioma
Alemán
Etiqueta
Medien Politik Gegenstände Sozialkundeunterrichts Politische Ordnung Beziehungen Gegenstände Bildung
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Marc Partetzke (Autor), 2006, (Massen-) Medien und Politik als Gegenstände des Sozialkundeunterrichts, Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55985
Leer eBook
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