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Subjektive Bedeutung des Sportabzeichens in Karriereverläufen bei Senioren

Eine empirisch-qualitative Untersuchung des Stützpunktes Urach

Title: Subjektive Bedeutung des Sportabzeichens in Karriereverläufen bei Senioren

Examination Thesis , 2006 , 159 Pages , Grade: 2,0

Autor:in: Karsten Ernst (Author)

Sport - Sport Psychology
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Summary Excerpt Details

Warum Menschen lebenslang Sport treiben ist eine Frage, die man
vielschichtig beantworten kann. Dabei dürften Begriffe wie Fitness, Gesundheit und soziales Miteinander eine zentrale Rolle spielen.
Warum aber machen sie über so viele Jahre das Sportabzeichen?
Was hat man von der Urkunde? Der Nadel, oder dem Aufnäher, den man bekommt?
Was motiviert diese Menschen? Was ist so besonders am deutschen
Sportabzeichen?
Wie sieht eine „Karriere“ beim Sportabzeichen aus?
Bleibt man 20, 30 Jahre am Stück dabei oder gibt es Unterbrechungen?
Welche Rolle spielen Schule, Familie, Beruf oder das Geschlecht bei der Ausübung?
Welche Aussagen kann man bezüglich des Sportabzeichenstützpunktes des TSV Urach treffen?
Das sind einige der Fragen, denen der Sportstudent Karsten Ernst an der Eberhard Karls Universität Tübingen im Rahmen seiner Zulassungsarbeit zum Staatsexamen nachgeht.
Sportwissenschaftliche Gesichtspunkte sind hierbei Karriere- sowie vor allem Motivationstheorien.
Befragt wurden Teilnehmer des Sportabzeichens am Stützpunkt Urach, die bereits zum 20. Mal oder öfter das „Fitnessabzeichen“ erfolgreich abgeleistet haben.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Theoretische Vorüberlegungen

2.1 Von Hochleistungssportkarrieren zu Breitensportkarrieren

2.1.1 Analyse der Lebensverläufe aus sozialisationstheoretischer Sicht

2.1.2 Annahmen zur Sportabzeichenthematik

2.2 Grundlagen der Motivationspsychologie

2.2.1 Begründung der Auswahl des kognitiv-handlungstheoretischen Ansatzes

2.2.2 Klassifizierung der Motive

2.2.3 Annahmen und ihre Einbettung in die Karrierethematik

2.3 Überblick

3 Empirischer Teil

3.1 Methodenreflexion

3.1.1 Die Einzelfallanalyse als methodischer Ansatz

3.1.2 Welche Sportler kommen in Frage?

3.1.3 Die Datenerhebung

3.1.4 Ablauf der Untersuchung

3.1.5 Verfahren der Datenverarbeitung und Auswertung

3.2 Analyse der 20 Probanden

3.3 Ergebnisse der Untersuchung

3.3.1 Ergebnisse bezogen auf die Karrierethematik

3.3.2 Auftretende Motive im Verlauf der Sportabzeichenkarriere

4 Zusammenfassung, Diskussion, Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit verfolgt das Ziel, die Karriereverläufe und die subjektive Bedeutung des Sportabzeichens für langjährige Teilnehmer zu untersuchen. Im Fokus steht dabei die Forschungsfrage, wie sich solche Karrieren entwickeln, welche Einflussfaktoren (wie Familie, Beruf oder Freizeit) dabei eine Rolle spielen und welche persönlichen Motive die Menschen dazu bewegen, über Jahrzehnte hinweg das Sportabzeichen zu erwerben.

  • Analyse individueller Sportabzeichenkarrieren durch Einzelfallanalysen.
  • Untersuchung des Einflusses von Lebensbereichen wie Beruf, Familie und Schule.
  • Klassifizierung und Relevanz von Motivationsstrukturen nach dem kognitiv-handlungstheoretischen Ansatz.
  • Herausarbeitung von Mustern bei Karrierebeginn, -verlauf und -ende.
  • Empirische Untersuchung am Beispiel des Sportabzeichen-Stützpunktes Urach.

Auszug aus dem Buch

3.1.1 Die Einzelfallanalyse als methodischer Ansatz

Da es bei dieser Untersuchung vor allem um die Untersuchung einzelner Karriereverläufe beim Sportabzeichen geht, kommt als qualitatives Verfahren nur die Einzelfallanalyse in Frage. „Die Einzelfallanalyse will sich während des gesamten Analyseprozesses den Rückgriff auf den Fall in seiner Ganzheit und Komplexität erhalten, um so zu genaueren und tief greifenderen Ergebnissen zu gelangen." (Mayring, 2002, 42) Für solch eine Einzelfallanalyse kann verschiedenes Material verwendet werden. So wurden bislang Autobiografien, Briefe, Lebensläufe, Laufbahnen und andere Materialien zur Untersuchung herangezogen (vgl. Mayring, 2002, 42f.). Im Falle der vorliegenden Untersuchung kommen Biografien der Probanden bezüglich des Sportabzeichens in Frage.

Die Vorgehensweise bei der Einzelfallanalyse sollte sich dabei laut Mayring an den folgenden fünf Punkten orientieren:

• Formulierung der Fragestellung und Herausarbeitung des Zwecks der Fallanalyse.

• Vornehmen einer Falldefinition. Dabei bestimmt die Fragestellung, was als Fall gilt und welches Material untersucht werden soll.

• Bestimmen der notwendigen Methoden und Sammeln des Materials.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Einführung in das Thema Sportabzeichen, dessen historische Bedeutung nach Carl Diem und die Relevanz der Untersuchung für die Sportwissenschaft.

2 Theoretische Vorüberlegungen: Darlegung der theoretischen Konzepte zu Karriereforschung und Motivationspsychologie, inklusive der Anpassung bestehender Hochleistungssportmodelle auf den Breitensport.

3 Empirischer Teil: Detaillierte Beschreibung der methodischen Vorgehensweise, der Einzelfallanalyse von 20 Probanden sowie die anschließende Präsentation und Diskussion der empirischen Ergebnisse.

4 Zusammenfassung, Diskussion, Ausblick: Synthese der Forschungsergebnisse, Ableitung von Konsequenzen für den Sportabzeichen-Stützpunkt und Empfehlungen für zukünftige Untersuchungen.

Schlüsselwörter

Sportabzeichen, Karriereforschung, Motivationspsychologie, Breitensport, Einzelfallanalyse, Sozialisation, Lebenslauf, Leistungsmotivation, Uracher Stützpunkt, Sportbiografie, Qualitativ-empirische Forschung, Sportentwicklung, Freizeitgestaltung.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der empirischen Untersuchung von Sportabzeichenkarrieren bei Senioren am Beispiel des Stützpunktes Urach, um zu verstehen, was Menschen dazu motiviert, dieses Fitnessabzeichen über Jahrzehnte hinweg regelmäßig zu erwerben.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Felder sind die Karriereforschung im Breitensport, die interdisziplinäre Motivationspsychologie sowie die lebenslaufbezogene Sozialisationsforschung.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, die individuellen Karriereverläufe und die subjektiven Beweggründe (Motive) der 20 untersuchten Probanden zu erfassen und in einen theoretischen Kontext zu setzen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine empirisch-qualitative Untersuchung durchgeführt, die primär auf der Methode der Einzelfallanalyse nach Mayring basiert.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Im Hauptteil erfolgt die Analyse von 20 Probanden, wobei deren persönlicher Karriereverlauf, Einflussfaktoren wie Beruf oder Familie sowie spezifische auftretende Schwachstellen und deren Bewältigung diskutiert werden.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen zählen Sportabzeichen, Karriereforschung, Motivationspsychologie, Breitensport, Einzelfallanalyse und Sportbiografie.

Welchen Einfluss hat das Einstiegsalter auf die Sportabzeichenkarriere?

Die Untersuchung zeigt, dass "Früheinsteiger" (vor dem 20. Lebensjahr) häufiger Unterbrechungen durch Lebensphasen wie Ausbildung oder Familiengründung aufweisen, während "Späteinsteiger" tendenziell kontinuierlichere Karrieren zeigen.

Wie gehen die Sportler mit "Schwachstellen" (z. B. Kugelstoßen) um?

Die Probanden neigen dazu, den Weg des geringsten Widerstandes zu wählen, indem sie entweder durch altersbedingte Erleichterungen profitieren, ihre Disziplinen wechseln oder durch gezieltes Training versuchen, die Schwachstelle zu kompensieren.

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Details

Title
Subjektive Bedeutung des Sportabzeichens in Karriereverläufen bei Senioren
Subtitle
Eine empirisch-qualitative Untersuchung des Stützpunktes Urach
College
University of Tubingen  (Institut für Sportwissenschaft )
Grade
2,0
Author
Karsten Ernst (Author)
Publication Year
2006
Pages
159
Catalog Number
V55990
ISBN (eBook)
9783638508001
ISBN (Book)
9783640866854
Language
German
Tags
Subjektive Bedeutung Sportabzeichens Karriereverläufen Senioren Eine Untersuchung Stützpunktes Urach
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Karsten Ernst (Author), 2006, Subjektive Bedeutung des Sportabzeichens in Karriereverläufen bei Senioren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/55990
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