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Sicherheitsstrukturen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - NATO und OSZE als Stabilitätsgaranten?

Title: Sicherheitsstrukturen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - NATO und OSZE als Stabilitätsgaranten?

Term Paper (Advanced seminar) , 2001 , 33 Pages , Grade: 2,2

Autor:in: Hendrik M. Buurman (Author)

Politics - Topic: International Organisations
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Zusammenfassung
Die vorliegende Arbeit trägt den Titel „Sicherheitsstrukturen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg- NATO und KSZE/OSZE als Stabilitätsgaranten?“. Sie geht der Frage nach, ob und in welcher Form eine oder beide der untersuchten Organisationen nach dem Zweiten Weltkrieg die Sicherheit kontinuierlich stabilisieren konnte, und in wieweit die vorhandenen Strukturen geeignet sind, nach den geopolitischen Umwälzungen der frühen Neunziger Jahre des vergangenen Jahrhunderts eine fundierte und dauerhafte gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur zu bilden. Durch das Aufzeigen unterschiedlicher Funktionsanlagen und Strukturen beider Institutionen wird die These eines mindestens mittelfristig bestehenbleibenden Dualismus der europäischen Sicherheitsinstitutionen gestützt.


Abstract
The paper is headlined „Security Structures in Europe after World War II- NATO and CSCE/OSCE as Guarantors of Stability?”. It covers the question if, and in what form one or both of the Organisations under investigation could continually provide for stable security after World War II., and how much the present structures are qualified to build a substantial and lasting security architecture for Europe in its entirety after the revolutions in the early nineties. By emphasizing the different layouts and structures of both institutions the thesis of an at least medium-term dualism of both European Security Institutions is supported.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. Europäische Sicherheitspolitik nach 1945

2.1 Die Entstehung der NATO

2.2 Die Entstehung der KSZE

3. Institutionelle Form und Mechanismen

3.1 NATO

3.2 KSZE

4. Unterschiede in Anlage und Aufgabe

5. Entwicklungen und Herausforderungen nach dem Ende der Bipolarität

5.1 NATO: Expansion statt Exitus

5.1 OSZE: Vom europäischen zum eurasischen Sicherheitskonzept

6. Fazit

7. Zusammenfassung / Abstract

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht die sicherheitspolitische Rolle der NATO und der KSZE/OSZE nach dem Zweiten Weltkrieg und analysiert, inwieweit diese Organisationen in der Lage sind, eine dauerhafte Sicherheitsarchitektur für das Europa nach der Bipolarität zu bilden. Im Fokus steht dabei die Frage, ob eine Allianz oder ein inklusives Sicherheits-Management-System besser geeignet ist, Stabilität unter den veränderten geopolitischen Rahmenbedingungen zu gewährleisten.

  • Vergleich der institutionellen Funktionsanlagen und Wirkungsmechanismen von NATO und KSZE/OSZE.
  • Analyse der NATO-Osterweiterung und der Herausforderungen im Verhältnis zu Russland.
  • Untersuchung des Wandels der KSZE zur OSZE im Kontext europäischer Sicherheit.
  • Diskussion über die Notwendigkeit einer Koordination zwischen den verschiedenen Sicherheitsinstitutionen.
  • Bewertung der Stabilitätsperspektiven durch die Hypothese des Demokratischen Friedens.

Auszug aus dem Buch

3. Unterschiede in Aufgabe und Anlage

Die hier behandelten Organisationen bieten trotz vieler Ähnlichkeiten, gerade in bezug auf ihre Ziele, nicht die Möglichkeit eines direkten Vergleichs. Daher läuft ihre Gegenüberstellung auf einen impliziten Vergleich hinaus. An dieser Stelle sollen die fundamentalen Unterschiede im Selbstverständnis und in der Anlage beider deutlich gemacht werden.

Hierzu bietet die Einteilung internationaler Sicherheitsinstitutionen in Allianzen und Sicherheits-Management-Institutionen nach Haftendorn, Keohane und Wallander einen adäquaten Einstieg. Sie resultiert aus der Unterscheidung zwischen direkter Bedrohung der Sicherheit eines Staates auf der einen Seite, welche laut den Autoren gegeben ist, wenn ein Staat sowohl die Intention als auch die Kapazitäten besitzt, die Sicherheit eines anderen Staates einzuschränken (Haftendorn u.a. 1999: 2), und einem eher diffusen, nach realistischen Einschätzungen jedoch konstant existenten Risiko auf der anderen Seite.

Die Zuordnung der hier thematisierten Organisationen ist offensichtlich- Die NATO ist eine auf kollektive Vereidigung angelegte militärische Allianz, die wegen der Bedrohung der Staaten Europas durch die Sowjetunion ins Leben gerufen wurde. Ihr Ziel ist primär die Abschreckung potentieller Feindstaaten (zunächst also der ost- und mitteleuropäischen) von Angriffen auf das Vertragsgebiet. Die KSZE hingegen ist auf Einbindung der konkurrierenden Akteure und eine umfassende Bearbeitung der Problemfelder ausgelegt und strebt das Ziel kollektiver Sicherheit an.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung umreißt die theoretische Grundlage des Sicherheitsdilemmas und stellt die Forschungsfrage zur Rolle von NATO und KSZE bei der Gewährleistung europäischer Sicherheit nach dem Zerfall des Ostblocks.

2. Europäische Sicherheitspolitik nach 1945: Dieses Kapitel beschreibt den historischen Kontext der Blockbildung nach 1945 sowie die Entstehungsgeschichte der NATO als westliches Militärbündnis und der KSZE als Instrument zur Détente.

3. Institutionelle Form und Mechanismen: Hier werden die Strukturen, das Konsensprinzip sowie die Arbeitsweisen der NATO und der KSZE detailliert gegenübergestellt.

4. Unterschiede in Anlage und Aufgabe: Das Kapitel analysiert die methodischen Unterschiede zwischen der NATO als Allianz zur Abschreckung und der KSZE als Sicherheits-Management-Institution.

5. Entwicklungen und Herausforderungen nach dem Ende der Bipolarität: Es wird der Wandel der Organisationen nach 1990 betrachtet, insbesondere die Osterweiterung der NATO und der Ausbau der OSZE zur Krisenmanagement-Organisation.

6. Fazit: Das Fazit prognostiziert einen dauerhaften Dualismus, in dem die NATO ihre exklusive militärische Funktion behält, während die OSZE primär im humanitären und konfliktpräventiven Bereich tätig bleibt.

7. Zusammenfassung / Abstract: Dieses Kapitel fasst die zentralen Thesen und Ergebnisse der Arbeit kompakt zusammen.

Schlüsselwörter

NATO, KSZE, OSZE, Sicherheitspolitik, Bipolarität, Osterweiterung, kollektive Sicherheit, Militärallianz, Krisenmanagement, Demokratischer Friede, Europa, Russland, Sicherheitsdilemma, Konfliktbearbeitung, Stabilität.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die sicherheitspolitischen Strukturen in Europa nach 1945 und bewertet die Rollen von NATO und KSZE/OSZE als Garanten für Stabilität.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Untersuchung konzentriert sich auf institutionelle Unterschiede, historische Entstehungsbedingungen, die NATO-Osterweiterung und die Herausforderungen durch den Systemwechsel in Osteuropa.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das Ziel ist die Beantwortung der Frage, ob die bestehenden Organisationen nach dem Ende der Bipolarität geeignet sind, eine dauerhafte gesamteuropäische Sicherheitsarchitektur zu bilden.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit nutzt einen impliziten Vergleich der Organisationen und stützt sich auf politikwissenschaftliche Theorien wie das Sicherheitsdilemma und die Hypothese des Demokratischen Friedens.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil behandelt die Entstehung der Institutionen, deren Funktionsweisen, ihre Anpassungsprozesse nach 1990 sowie die strategischen Probleme der NATO-Osterweiterung und der russischen Einbindung.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zentrale Begriffe sind NATO, OSZE, kollektive Sicherheit, europäische Sicherheitsarchitektur, Krisenmanagement und geopolitischer Wandel.

Warum reicht die OSZE allein nicht aus, um Sicherheit in Europa zu gewährleisten?

Laut der Arbeit mangelt es der OSZE an hinreichenden finanziellen Ressourcen und Kompetenzen, um eine militärisch schlagkräftige Sicherheit im gleichen Maße wie die NATO zu garantieren.

Welche Rolle spielt Russland in den untersuchten Sicherheitsstrukturen?

Russland wird als wesentlicher, aber schwieriger Akteur identifiziert, dessen Einbindung in europäische Sicherheitsstrukturen zwar angestrebt, aber durch politische und wirtschaftliche Instabilitäten erschwert wird.

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Details

Title
Sicherheitsstrukturen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - NATO und OSZE als Stabilitätsgaranten?
College
Ernst Moritz Arndt University of Greifswald
Course
Hauptseminar: Regieren jenseits der Staatlichkeit
Grade
2,2
Author
Hendrik M. Buurman (Author)
Publication Year
2001
Pages
33
Catalog Number
V5604
ISBN (eBook)
9783638134316
ISBN (Book)
9783638683821
Language
German
Tags
NATO OSZE
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Hendrik M. Buurman (Author), 2001, Sicherheitsstrukturen in Europa nach dem Zweiten Weltkrieg - NATO und OSZE als Stabilitätsgaranten?, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/5604
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