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Quelleninterpretation nach der neuen deutschen Rechtschreibung zum Thema: 'Mauerbau 13. August 1961'

Título: Quelleninterpretation nach der neuen deutschen Rechtschreibung zum Thema: 'Mauerbau 13. August 1961'

Trabajo de Seminario , 2005 , 19 Páginas , Calificación: 2,3

Autor:in: Stephan Terrey (Autor)

Historia de Alemania - Posguerra, Guerra Fría
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Bei der ausgewählten Quelle handelt es sich um einen Ausschnitt aus einer internationalen Pressekonferenz des Staatsratvorsitzenden Walter Ulbricht am 15.Juni 1961. Sie ist eine Antwort auf die Frage einer Journalistin von der „Frankfurter Rundschau“, Doherr, im Zusammenhang der innerdeutschen Beziehung und der Errichtung der Staatsgrenzen der DDR. Die Quelle liegt in gedruckter Form vor. In dieser Quelle befindet sich kein Begriff der nicht verständlich wäre bzw. zeitgenössisch eine andere Bedeutung aufweist. Am 12. September 1944 wurde das Londoner Protokoll unterzeichnet, welches als Abkommen zwischen Großbritannien, USA und der UdSSR über den Berliner Viermächtestatus galt. Dieser Status sah vor, Berlin in einen Ost- (gehört der SBZ an) sowie Westeil (USA, Großbritannien, ab 14.11.1944 auch Frankreich) zu gliedern. Der Rest des Landes wurde in die Sektoren, der Siegermächte des Zweiten Weltkrieges (amerikanischer, britischer und französischer) und der SBZ (sowjetisch besetzte Zone), aufgeteilt. Das Potsdamer Abkommen vom 2.August 1945 signalisierte die endgültige Festlegung des Viermächtestatus. Als Gipfelpunkt der Teilung wurden im Mai 1949 die BRD und am 7.10.1949 die DDR gegründet. „Regelung der Beziehungen zwischen Westberlin und der Regierung der Deutschen Demokratischen Republik“ ( S. 934 Z. 9-10): In einer Note an die Westmächte forderte die sowjetische Regierung den Abzug der westlichen Schutzmächte aus Berlin und die Umwandlung Westberlins in eine selbständige politische Einheit. In diesem am 27.11.1958 veröffentlichten Berlin-Ultimatum legte Chruschtschow die Unwirksamkeit des Potsdamer Abkommens fest und untermauerte seine Forderungen nach einer ´freien Stadt´ mit einer sechsmonatigen Schonfrist für den Westen. Chruschtschow sah so die Chance der DDR sich zu stabilisieren und gegenüber der BRD mehr Macht und Eigenständigkeit zu erreichen. Allerdings blieb die Berlin-Frage bis auf weiteres unbeantwortet.

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1. Quellenkritik

1.1. Quellenbeschreibung

1.2. Innere Kritik

1.2.1. Sprachliche Aufschlüsselung

1.2.2. Sachliche Aufschlüsselung

2. Quelleninterpretation

2.1. Inhaltsangabe

2.2. Einordnung in den historischen Kontext

2.2.1 Vorgeschichte

2.2.2 Im Kontext der DDR-Politik

2.2.3. Chronik des Mauer-(Baus)

2.2.4. Reaktion und Folgen

3. Ergebnis und Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit verfolgt das Ziel, die historische Bedeutung und den Ablauf des Mauerbaus am 13. August 1961 unter Berücksichtigung der politischen Rahmenbedingungen der DDR und der innerdeutschen Beziehungen quellenkritisch zu analysieren.

  • Historische Einordnung des Mauerbaus im Kontext des Kalten Krieges
  • Analyse der wirtschaftlichen und politischen Motive der DDR-Führung
  • Dokumentation der unmittelbaren Ereignisse und der "Operation Chinese Wall"
  • Untersuchung der gesellschaftlichen Auswirkungen und Reaktionen in Ost und West
  • Betrachtung der langfristigen Folgen für die innerdeutsche Entwicklung

Auszug aus dem Buch

2.2.3. Chronik des (Mauer-)Baus:

Am 9. August 1961 wurden auf einer Notstandssitzung die Minister der DDR von Ulbricht über die Beschlüsse in Moskau (siehe 3.-5.8.) informiert und einstimmig angenommen. Schon in der Nacht zum 10. August gegen ein Uhr morgens wurde daraufhin das SSD Ministerium, in der Ostberliner Normannenstraße, hermetisch abgeriegelt. Mitglieder des Politbüros verfolgten von hier die ´Maßnahmen zur Grenzsicherung´ der nächsten Tage.

Es wurden Kommunikationsverbindungen zu allen Kasernen der NVA und zu allen Büros des Staatssicherheitsdienstes aufgebaut. Der Chef der Sowjettruppen, Marschall Konjew wurde mit einer abhörsichern Direktleitung versorgt.

Von nun an mussten sich Vertrauensleute und Generäle der NVA, der Grenztruppen der DDR und der Betriebskampfgruppen „Gefechtsbereithalten“, ob es sich dabei um ein Manöver oder einen Ernstfall handelte, wurde nicht erwähnt.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Quellenkritik: Dieses Kapitel widmet sich der methodischen Einordnung der verwendeten Pressematerialien, indem deren Herkunft, sprachliche Beschaffenheit und sachlicher Kontext präzise bestimmt werden.

2. Quelleninterpretation: Hier erfolgt eine detaillierte Auswertung der Quelle im historischen Gesamtkontext, beginnend bei den Ursachen der deutschen Teilung bis hin zu den direkten Konsequenzen des Mauerbaus.

3. Ergebnis und Ausblick: Das Fazit fasst den Erfolg der Mauer hinsichtlich der Konsolidierung des SED-Staates zusammen und beleuchtet die langfristigen gesellschaftlichen sowie diplomatischen Entwicklungen bis zum Ende der Mauer im Jahr 1989.

Schlüsselwörter

Mauerbau, DDR, Walter Ulbricht, SED, Kalter Krieg, innerdeutsche Grenze, Fluchtbewegung, Berlin, Staatsgrenze, Sozialismus, Chruschtschow, Grenzregime, 13. August 1961, Deutsche Teilung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit?

Die Arbeit befasst sich mit der quellenkritischen Analyse des Mauerbaus am 13. August 1961 als Zäsur in der deutschen Nachkriegsgeschichte.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die Schwerpunkte liegen auf den politischen Hintergründen des DDR-Regimes, der chronologischen Abfolge der Absperrmaßnahmen sowie den menschlichen und wirtschaftlichen Folgen für die Bevölkerung.

Was ist die primäre Forschungsfrage?

Die Untersuchung konzentriert sich darauf, wie die DDR-Führung durch den Mauerbau ihre Macht stabilisieren wollte und welche Auswirkungen dies auf die deutsch-deutschen Beziehungen hatte.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird die klassische historische Quellenarbeit angewandt, inklusive Quellenbeschreibung, innerer Quellenkritik sowie der Einordnung in den historischen Kontext anhand von Fachliteratur.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil analysiert die Vorgeschichte, die politische Motivlage der DDR und UdSSR, den akribischen Ablauf der "Operation Chinese Wall" sowie die unmittelbaren gesellschaftlichen Reaktionen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wesentliche Begriffe sind Mauerbau, SED-Diktatur, Fluchtbewegung, Grenzregime und innerdeutsche Grenze.

Welche Rolle spielte die UdSSR bei dem Vorhaben?

Die UdSSR unter Chruschtschow gab grünes Licht für die Abriegelung, nachdem der ökonomische Druck durch die Fluchtwelle für den SED-Staat existenzbedrohend geworden war.

Wie wurde der Mauerbau innerhalb der DDR kommuniziert?

Die Maßnahmen wurden als Sicherung der Staatsgrenze gegen "Kopfjägerei" und "Menschenhandel" aus dem Westen legitimiert, um die DDR vor dem Kollaps zu schützen.

Final del extracto de 19 páginas  - subir

Detalles

Título
Quelleninterpretation nach der neuen deutschen Rechtschreibung zum Thema: 'Mauerbau 13. August 1961'
Universidad
University of Rostock  (Historisches Institut)
Curso
Gk: Einführung in das Studium der Geschichtswissenschaften
Calificación
2,3
Autor
Stephan Terrey (Autor)
Año de publicación
2005
Páginas
19
No. de catálogo
V56118
ISBN (Ebook)
9783638508964
ISBN (Libro)
9783656809852
Idioma
Alemán
Etiqueta
Quelleninterpretation Rechtschreibung Thema Mauerbau August Einführung Studium Geschichtswissenschaften
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Terrey (Autor), 2005, Quelleninterpretation nach der neuen deutschen Rechtschreibung zum Thema: 'Mauerbau 13. August 1961', Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56118
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