Das Controlling ist ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre. Ein bedeutendes Instrument des Controllings sind die Kennzahlen. Die Eigenkapitalrentabilität, die Gesamtkapitalrentabilität und der Cash flow gehören zu den wichtigsten Kennzahlen.
Die Aufgabe dieser Arbeit ist es, den Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Cash flow als wesentliches Merkmal des unternehmerischen Controllings zu erläutern.
Im Kapitel Zwei der Arbeit wird auf den Begriff des unternehmerischen Controllings und dessen Merkmale, insbesondere Aufgaben und Instrumente, eingegangen. Des Weiteren werden kurz die Ziele des Controllings erläutert.
Im Kapitel Drei wird erst der Begriff der Kennzahl allgemein erklärt und dann die Bedeutung der Kennzahlen für das Controlling herausgestellt. Im Kapitel 3.1. wird kurz die Rentabilität erläutert und im Folgenden wird auf die Eigenkapital- und die Gesamtkapitalrentabilität näher eingegangen. Im Kapitel 3.2. wird der Cash flow beschrieben.
Zum Schluss wird die Bedeutung dieser Kennzahlen für das unternehmerische Controlling genannt und somit eine Schlussbemerkung gegeben.
Inhaltsverzeichnis
1. EINLEITUNG
2. UNTERNEHMERISCHES CONTROLLING
2.1. BEGRIFF UND MERKMALE
2.2. ZIELE
3. WICHTIGE KENNZAHLEN DES UNTERNEHMERISCHEN CONTROLLINGS
3.1. RENTABILITÄT
3.1.1. Eigenkapitalrentabilität (EKR)
3.1.2. Gesamtkapitalrentabilität (GKR)
3.2. CASH FLOW (CF)
4. SCHLUSSBEMERKUNG
Zielsetzung und Themen
Die Arbeit erläutert den betriebswirtschaftlichen Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Cash Flow als zentrale Steuerungsinstrumente des unternehmerischen Controllings in privatwirtschaftlichen Unternehmen.
- Grundlagen und Aufgaben des unternehmerischen Controllings
- Methodik und Aussagekraft der Rentabilitätskennzahlen (EKR und GKR)
- Die Rolle des Cash Flow als Finanzkennzahl
- Leverage-Effekt und dessen Risiken
- Steuerungsinstrumente für Unternehmensführung und externes Berichtswesen
Auszug aus dem Buch
Aussage der Kennzahl EKR
Die EKR soll zeigen, ob sich der Einsatz des Eigenkapitals gelohnt hat, oder anders ausgedrückt, ob er rentabel war. Diese Kennziffer gibt an, wie das investierte Eigenkapital des Unternehmers sich verzinst. Je höher diese Verzinsung, desto größer ist der finanzielle Erfolg. Die Verzinsung drückt aus, in welchem Maße das Unternehmensziel der Einkommens- bzw. Gewinnerzielung für die Unternehmenseigentümer erfüllt wurde. Die EKR wird deshalb auch Unternehmerrentabilität genannt.
Um die EKR zu beurteilen, ist es wichtig Vergleichsmaßstäbe zu haben. Im Durchschnitt beträgt diese Kennzahl in Deutschland z.Z. 10%, variiert jedoch von Branche zu Branche stark. Die Höhe der EKR sollte grundsätzlich größer sein als der marktübliche Zinssatz für langfristig angelegtes Kapital und eine dem Unternehmerrisiko angemessene Prämie (Risikoprämie) enthalten.
Die Eigenkapitalgeber (=Anteilseigner) sind je nach Rechtsform des Unternehmens die Gesellschafter (z.B. bei OHG, KG, GmbH) oder die Aktionäre (bei AG). Es gibt zwei Konzepte wie sich Unternehmen in Bezug auf ihre Eigenkapitalgeber verhalten sollten: den Stakeholder-Value-Ansatz und den Shareholder-Value-Ansatz.
Zusammenfassung der Kapitel
1. EINLEITUNG: Darstellung der Zielsetzung der Arbeit sowie des Aufbaus der Untersuchung bezüglich der wesentlichen Kennzahlen des Controllings.
2. UNTERNEHMERISCHES CONTROLLING: Definition des Controlling-Begriffs sowie Erläuterung der funktionalen Aufgaben, Merkmale und Ziele der Steuerung im Unternehmen.
3. WICHTIGE KENNZAHLEN DES UNTERNEHMERISCHEN CONTROLLINGS: Theoretische Einführung in die Kennzahlenanalyse und detaillierte Betrachtung der Rentabilität (EKR, GKR) sowie des Cash Flow.
4. SCHLUSSBEMERKUNG: Zusammenfassende Einordnung der behandelten Kennzahlen als zentrale Instrumente zur Soll-Ist-Analyse und für Unternehmensvergleiche.
Schlüsselwörter
Controlling, Kennzahlen, Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität, Cash Flow, Rentabilität, Unternehmensführung, Leverage-Effekt, Bilanzanalyse, Finanzierungskraft, Rentabilitätsanalyse, Steuerungsinstrumente, Eigenkapital, Fremdkapital, Jahresabschluss
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit befasst sich mit der Bedeutung wesentlicher Kennzahlen im Controlling von privatwirtschaftlichen Unternehmen.
Was sind die zentralen Themenfelder?
Im Zentrum stehen die Rentabilitätskennzahlen (Eigenkapital- und Gesamtkapitalrentabilität) sowie der Cash Flow als Instrumente zur Unternehmenssteuerung.
Was ist das primäre Ziel der Arbeit?
Das Ziel ist die Erläuterung der Zusammenhänge zwischen den genannten Kennzahlen und deren Funktion innerhalb des unternehmerischen Controllings.
Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?
Die Arbeit stützt sich auf eine fundierte Literaturrecherche und die Analyse betriebswirtschaftlicher Definitionen und Berechnungsmodelle.
Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?
Der Hauptteil gliedert sich in eine theoretische Einführung des Controllings, die mathematische Herleitung der Kennzahlen und die Erläuterung deren Aussagekraft.
Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?
Wichtige Begriffe sind Controlling, Rentabilität, EKR, GKR, Cash Flow und der Leverage-Effekt.
Warum ist die Unterscheidung zwischen Eigenkapitalrentabilität und Gesamtkapitalrentabilität wichtig?
Während die EKR die Verzinsung des Eigenkapitals aus Sicht der Eigentümer betrachtet, misst die GKR die Effizienz des gesamten investierten Kapitals unabhängig von der Finanzierungsstruktur.
Was besagt der Leverage-Effekt in diesem Kontext?
Der Leverage-Effekt beschreibt die Möglichkeit, durch eine Erhöhung des Fremdkapitalanteils die Eigenkapitalrentabilität zu steigern, solange die Gesamtkapitalrentabilität über dem Zinssatz für das Fremdkapital liegt.
Warum wird der Cash Flow als aussagekräftiger als der reine Gewinn eingestuft?
Da der Gewinn durch steuerrechtliche Gestaltungsspielräume und buchhalterische Abschreibungen verzerrt sein kann, liefert der Cash Flow ein realistischeres Bild über die tatsächliche Finanzierungs- und Ertragskraft eines Unternehmens.
- Quote paper
- Cornelia Wachsmuth (Author), 2006, Der Zusammenhang zwischen Eigenkapitalrentabilität, Gesamtkapitalrentabilität und Cash Flow als wesentliches Merkmal des unternehmerischen Controllings, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56197