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No Compromise With Slavery - William Lloyd Garrisons Rede vom 4. Juli 1854

Title: No Compromise With Slavery - William Lloyd Garrisons Rede vom 4. Juli 1854

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 22 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Anonym (Author)

History - America
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Der Amerikanische Bürgerkrieg von 1861 bis 1865 stellte für die noch junge amerikanische Nation eine folgenreiche Zäsur dar. Innerhalb der Vereinigten Staaten hatte sich über Jahrzehnte hinweg ein Nebeneinander zweier verschiedener Lebensweisen und Kulturen entwickelt. Der zuletzt unüberwindbar wirkende ideelle Gegensatz zwischen den Nordstaaten und den Südstaaten der USA gipfelte schließlich in einem politischen Antagonismus, der zum Krieg führte. Nach vier Jahren erbitterter Feindschaft und über 600.000 Toten war der Süden geschlagen und die Teilung des Landes überwunden. Die Einheit war gerettet, doch die Nation eine andere als zuvor. Mit Gewalt wurde der Eigenheit des Südens getrotzt und dessen Kultur verändert. Die nachfolgende jahrelang andauernde Besatzung durch nordstaatliche Truppen unterstrich dies deutlich.
Eine dieser Eigenheiten und kulturellen Elemente des „Alten Süden“ vor dem Bürgerkrieg war die Sklaverei. An ihr war der Konflikt gebunden, der die Nation zunehmend entzweite. Zerbrach die Einheit des Landes zwar grundsätzlich an der Verteidigung bundesstaatlicher Souveränität seitens des Süden und somit an verfassungsrechtlichen Fragen, so ist die Sklavenfrage doch auslösendes Moment und vorherrschender Streitpunkt gewesen.
Die sich im 19. Jahrhundert stark etablierende publizistische Kultur verhalf der Antisklaverei-Bewegung im Norden der USA zu neuer Stärke und vermochte es die Öffentlichkeit mehr denn je zu politisieren und gegen Sklaverei zu mobilisieren. Ihren Ursprung findet sie bereits in der die menschliche Individualität betonenden Philosophie des 18. Jahrhunderts und den damit einhergehenden Antisklaverei-Gesetzen in England. Bereits 1772 verbot der oberste Richter hier den Rechtsstatus des Sklaven. Bis 1833 wurden dann der Sklavenimport und schließlich die Sklavenhaltung selbst im gesamten Empire verboten. Während ebenso die Nordstaaten der USA bis 1804 mit der schrittweisen Freilassung ihrer Sklaven begannen, erhöhte sich die Anzahl der unter Zwang arbeitenden Schwarzen im Süden immer mehr. Der lukrative Baumwollanbau als wichtigster Wirtschaftsfaktor des Südens ließ sich nur mit der Institution der Sklaverei aufrechterhalten, welche nun zum festen Bestandteil der südstaatlichen Gesellschaft geworden war.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1. Einleitung

2. William Lloyd Garrison

3. „No Compromise With Slavery“

3.1 Die Aussagen der Unabhängigkeitserklärung der USA und ihre Widersprüchlichkeit gegenüber der Sklaverei

3.2 Die Rolle und Mitschuld von Regierung, Parteien und Kirche

3.3 Die freiheitliche Ordnung in Europa und besonders in England

3.4 Gleichheit und Freiheit aller Menschen als Kinder Gottes

3.5 Der Sklave als Mensch

3.6 Die Dominanz des Südens und die Unterordnung des Nordens

3.7 Die Ausbreitung der Sklaverei und die Unvereinbarkeit derselben mit der Freiheit jedes Menschen

3.8 Der Kompromiss des Nordens zur Erhaltung der Union – Ein Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die abolitionistischen Überzeugungen von William Lloyd Garrison anhand seiner berühmten Rede „No Compromise With Slavery“ aus dem Jahr 1854, um aufzuzeigen, wie Garrison die moralische Unvereinbarkeit von Sklavenhaltung und den amerikanischen Gründungsidealen begründete.

  • Biografische Einordnung und politischer Werdegang von William Lloyd Garrison
  • Analyse der rhetorischen Strategien in der Rede „No Compromise With Slavery“
  • Kritik an der Mitschuld von Kirche und Staat am Fortbestand der Sklaverei
  • Die moralische Unvereinbarkeit von Freiheit und Leibeigenschaft
  • Die Rolle des Nordens bei der Aufrechterhaltung des Sklavensystems

Auszug aus dem Buch

„No Compromise With Slavery“ (1854)

I. I am a believer in that portion of the Declaration of American Independence in which it is set forth, as among self-evident truths, “that all men are created equal; that they are endowed by their Creator with certain inalienable rights; that these among are life, liberty, and the pursuit of happiness.” Hence, I am an Abolitionist. Hence, I cannot but regard oppression in every form—and most of all, that which turns a man into a thing—with indignation and abhorrence. Not to cherish these feelings would be recreancy to principle. They who desire me to be dumb on the subject of Slavery, unless I will open my mouth in its defense, ask me to give the lie to my professions, to degrade my manhood, and to stain my soul. I will not be a liar, a的 hypocrite, to accommodate any party, to gratify any sect, to escape any odium or peril, to save any interest, to preserve any institution, or to promote any object. Convince me that one man may rightfully make another man his slave, and I will no longer subscribe to the Declaration of Independence.

Zusammenfassung der Kapitel

1. Einleitung: Die Einleitung beleuchtet die ideologischen Gegensätze zwischen Nord- und Südstaaten vor dem Bürgerkrieg und führt den Abolitionismus als treibende Kraft gegen die Sklaverei ein.

2. William Lloyd Garrison: Dieses Kapitel zeichnet das Leben Garrisons nach, von seiner unprivilegierten Kindheit bis zu seinem Wirken als radikaler Publizist und Mitbegründer der American Anti-Slavery Society.

3. „No Compromise With Slavery“: Das Kapitel bietet eine kontextuelle Einführung in die Rede von 1854, die als zentrale Quelle für Garrisons unnachgiebige abolitionistische Haltung dient.

3.1 Die Aussagen der Unabhängigkeitserklärung der USA und ihre Widersprüchlichkeit gegenüber der Sklaverei: Garrison argumentiert, dass die Unabhängigkeitserklärung die Sklavenhaltung als fundamentalen Widerspruch zu den amerikanischen Grundwerten entlarvt.

3.2 Die Rolle und Mitschuld von Regierung, Parteien und Kirche: Hier prangert Garrison das Versagen der etablierten Institutionen an, die die Sklaverei aus machtpolitischen oder religiösen Gründen tolerierten.

3.3 Die freiheitliche Ordnung in Europa und besonders in England: Garrison kontrastiert die amerikanische Lage mit dem abolitionistischen Erfolg Englands, um die universelle moralische Notwendigkeit der Freiheit zu unterstreichen.

3.4 Gleichheit und Freiheit aller Menschen als Kinder Gottes: Dieses Kapitel verdeutlicht Garrisons christlich fundierte Überzeugung, dass Freiheit ein göttliches, unveräußerliches Recht ist.

3.5 Der Sklave als Mensch: Garrison argumentiert, dass der Sklave ein Mensch mit identischen göttlichen Rechten ist und weist die Objektifizierung durch den „Slave Code“ zurück.

3.6 Die Dominanz des Südens und die Unterordnung des Nordens: Garrison kritisiert, wie der Norden die Sklaverei durch Kompromisse und wirtschaftliche Abhängigkeit stützt.

3.7 Die Ausbreitung der Sklaverei und die Unvereinbarkeit derselben mit der Freiheit jedes Menschen: Hier wird die Notwendigkeit einer totalen Abschaffung der Sklaverei statt bloßer Eindämmung hervorgehoben.

3.8 Der Kompromiss des Nordens zur Erhaltung der Union – Ein Ausblick: Garrison warnt vor der moralischen Korruption durch Unionskompromisse, die letztlich zwangsläufig zum Krieg führen mussten.

Schlüsselwörter

Abolitionismus, Sklaverei, William Lloyd Garrison, Amerikanischer Bürgerkrieg, Unabhängigkeitserklärung, Antisklaverei-Bewegung, Union, Bürgerrechte, Menschenwürde, „No Compromise With Slavery“, 19. Jahrhundert, Nord-Süd-Konflikt, Moral, Christentum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit analysiert die radikale abolitionistische Rhetorik von William Lloyd Garrison, insbesondere seine kompromisslose Haltung gegen die Sklaverei in den USA vor dem Bürgerkrieg.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen sind die moralische Inkonsistenz der amerikanischen Demokratie, die Rolle von Kirche und Staat bei der Aufrechterhaltung der Sklaverei sowie die Bedeutung universeller Menschenrechte.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist es, durch die Analyse der Rede „No Compromise With Slavery“ von 1854 Garrisons Beweggründe und die philosophischen Grundlagen seines Wirkens zu verdeutlichen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer quellenorientierten historischen Analyse unter Einbeziehung zeitgenössischer politischer Schriften und wissenschaftlicher Sekundärliteratur zum US-Abolitionismus.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in eine biografische Darstellung Garrisons sowie eine detaillierte Auseinandersetzung mit den acht Kernpunkten seiner 1854 gehaltenen Rede.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Wichtige Begriffe sind Abolitionismus, Menschenrechte, Kompromisslosigkeit, Unionskritik und die Unvereinbarkeit von Freiheit und Sklaverei.

Warum lehnte Garrison jeden Kompromiss zur Sklaverei ab?

Für Garrison war Freiheit ein absolutes, gottgegebenes Recht. Jeder Kompromiss mit der Sklaverei war für ihn eine moralische Kapitulation vor dem „Bösen“ und ein Verrat an der Menschlichkeit.

Wie bewertet die Arbeit die Rolle des Nordens?

Garrison kritisiert den Norden scharf, da dieser durch die Akzeptanz politischer und wirtschaftlicher Kompromisse mit dem Süden die Sklaverei aktiv ermöglichte und die Freiheit seiner eigenen Bürger untergrub.

Welche Bedeutung hatte das Christentum in Garrisons Argumentation?

Garrison nutzte christliche Konzepte und biblische Zitate als moralisches Fundament, um Sklavenhalter als gottlos zu brandmarken und die Exkommunikation derjenigen zu fordern, die Menschen als Eigentum hielten.

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Details

Title
No Compromise With Slavery - William Lloyd Garrisons Rede vom 4. Juli 1854
College
http://www.uni-jena.de/  (Historisches Institut)
Course
Der Süden der USA von der Kolonialzeit bis zum Bürgerkrieg
Grade
1,7
Author
Anonym (Author)
Publication Year
2006
Pages
22
Catalog Number
V56385
ISBN (eBook)
9783638510677
ISBN (Book)
9783656811718
Language
German
Tags
Compromise With Slavery William Lloyd Garrisons Rede Juli Süden Kolonialzeit Bürgerkrieg
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Anonym (Author), 2006, No Compromise With Slavery - William Lloyd Garrisons Rede vom 4. Juli 1854, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56385
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