Am Ende der blauen Magie. Das lyrische Spätwerk Else Lasker-Schülers am Beispiel des blauen Klaviers


Hausarbeit, 1999

30 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2.1.1 Das Blau im Gesamtwerk Else Lasker-Schülers
2.1.2 Der Blaue Reiter
2.1.3 Die blue notes
2.2 „Mein blaues Klavier“
2.3.1 „An meine Freunde“
2.3.2 „Abends“
2.3.3 „Ich liebe Dich“
2.3.4 „An Apollon“
2.3.5 „An mich“

3 Schluß

1. Einleitung

Else Lasker-Schüler, die große deutsch-jüdische Dichterin, Erzählerin orientalischer Phantasien, und Dramaturgin stimmungsvoller Bilder, Berliner Bohemienne und Lebenskünstlerin, veröffentlichte 1943, aus Deutschland vertrieben im Jerusalemer Exil, einen Gedichtband voll von Trotz und Trauer, der mit zu dem dichtesten und schönsten gehört, was in deutscher Sprache je geschrieben wurde. Er trägt den Titel eines der Gedichte, die er enthält: „Mein blaues Klavier“, das selbst zumindest als Fragment bereits 1936 entstanden sein muß und das inzwischen als Synonym für Exildichtung an sich gehandhabt wird.

In diesem Gedicht spiegeln sich, ähnlich wie auch in dem ersten und dem letzten Text („An meine Freunde“, „An mich“), wie in einem funkelnden Diamanten alle Themen des gesamten Buches, das man aus diesem Grund wohl mit vollem Recht als Zyklus bezeichnen kann. Das Gedicht schlüsselt ihn, und schlüsselt sich durch ihn gewissermaßen auf. Daher hat die vorliegende Arbeit das Gedicht „Mein blaues Klavier“ zum Inhalt und hofft über dessen Analyse auch ein Stück weit dem dazugehörigen Zyklus näherzukommen.

Um das Gedicht angemessen zu interpretieren, wird es unumgänglich sein, zunächst auf die Bedeutung der Farbe Blau einzugehen, die innerhalb des Textes inklusive des Titels drei mal auftaucht und die daher den Grundton des Textes bestimmt, wobei intensiv Bezug zu nehmen sein wird auf Angelika Overrath, die anläßlich ihrer Arbeit über das Blau in der Literatur, „Das andere Blau“, Stuttgart 1987, Else Lasker-Schüler ein eigenes Kapitel widmet. Hierbei wird sich zeigen, daß in dieser Farbnennung Literatur, Malerei und Musik sich vereinen. Im musikalischen Bereich wird der Vergleich zur Bluesmusik zu ziehen sein, in der Malerei der zum Blauen Reiter anhand der von Wassily Kandinsky verfaßten Schrift „Über das Geistige in der Kunst“. Literarisch böte sich selbstredend der Vergleich zu Gottfried Benn an, der jedoch aus Gründen des Umfangs der Arbeit nur angedeutet werden kann Für eine Vertiefung dieses Themas sei hier auf Reinhold Grimms Beitrag zur Sprach- und Kunstwissenschaft mit dem Titel „Gottfried Benn – Die farbliche Chiffre in der Dichtung“, Nürnberg 1958, verwiesen. Zumal da die relevanten Konnotationen, die sich aus der Bennschen Dichtung ergeben, auch aus dem lyrischen Werk Else Lasker-Schülers selbst belegbar sind, erscheint ein solcher Vergleich entbehrlich. Die vorliegende Arbeit wird sich daher darauf beschränken, einen Versuch einer Chronologie des Blau in der Lasker-Schülerschen Poesie zu zeichnen. Daß dabei weder auf die Dramatik, noch auf die Prosa der so vielseitigen Dichterin eingegangen werden kann, versteht sich durch den Rahmen der Arbeit von selbst.

Nach der solchermaßen erfolgten Analyse des Gedichtes wird es aus den erläuterten Gründen nötig sein, die einzelnen miteinander verwobenen Kontrastpaare des Textes herauszuarbeiten, um zu verfolgen, wie sie durch den Zyklus hindurch variiert werden. Dies wird leider aus Raumgründen nur an einigen exemplarischen Texten möglich sein.

2.1.1 Das Blau im Gesamtwerk Else Lasker-Schülers

Bezeichnend für die gesamte Literatur Else Lasker-Schülers ist, daß es ihr immer wieder gelingt, ein Gesamtkunstwerk zu schaffen, wie sie es z.B. bereits 1908 in ihrem ersten Theaterstück, der Wupper, meisterhaft getan hatte. Bei dem vorliegenden Gedichtband, ihrer letzten und reifsten Arbeit wird dieser Anspruch bereits im Titel programmatisch aufgestellt. „Mein blaues Klavier“ verbindet über die Nennung der Farbempfindung Blau die Malerei mit der Musik, die sich als Instrument des Klaviers manifestiert. Beide Künste aber vereinigen sich in der von der Poetin verwendeten Poesie, die sozusagen den allgegenwärtigen Hintergrund bildet. Im folgenden wird darauf einzugehen sein, inwiefern es der Autorin gelingt, Malerei und Musik mit in ihr lyrisches Werk einzubeziehen und was diese Konnotationen bedeuten, was innerhalb dieser Arbeit nur anhand des titelgebenden Gedichtes zu leisten sein wird. Besonders der Farbe Blau wird hierbei besondere Aufmerksamkeit zu widmen sein, da alle drei Künste in besonderer Weise in ihr kulminieren.

Diese Farbe, die in ihrem Spätwerk besondere Bedeutung erlangt, hatte Else Lasker-Schüler bereits ihr ganzes Leben lang begleitet, und dabei sowohl an Häufigkeit des Vorkommens als auch an Vielschichtigkeit der Bedeutung zugenommen. So erscheint sie bereits in dem 1902 veröffentlichten Gedichtband „Styx“, wenn auch nur ein einziges Mal, in dem Peter Hille gewidmeten Gedicht „Der gefallene Engel“:

„Siehst Du den Kettenring an meinem Finger –

Sein Stein erblindete, sein blaues Scheinen,

vielleicht verlor ihn mal ein Gottesjünger

Auf seinem Pfade hoch in Felsgesteinen.“[1]

Es scheint schon hier die Farbe Gottes zu sein, die sie in dem Blau, das ja die Farbe des Himmels ist, sieht, wenngleich es das Verblassen ebendiesen Blaus ist, was sie fasziniert und das symbolisch für das Verblassen des alten Gottesbildes steht, wie sich auch einige Zeilen weiter an der Wendung

„Wenn aus dem Abendhimmel wilde Sterne gleiten

Durch´s tiefe Blauschwarz, wie verstoss´ne Sünder“[2]

ersehen läßt. Tatsächlich empfand die Dichterin ja den alten Gottesglauben als der neuen Zeit nicht mehr gewachsen, was sich z.B. an dem 1905 erschienenen Gedicht „Weltende“ ablesen läßt:

„Es ist ein Weinen in der Welt,

Als ob der liebe Gott gestorben wär“[3]

Doch bringt gerade dieses Gedicht nicht nur das Ende des tradierten Gottesbildes, sondern auch den Anfang der Gegenbewegung, des Schöpfens eines neuen Sinnes, zum Ausdruck:

„Du! Wir wollen uns tief küssen“[4]

Entsprechend diesem neuen Gottesbild, das sie sich macht, das Liebe und Dichtung umspannt und dessen Prophetin sie ist, bekommt auch das Blau eine neue Bedeutung für die Autorin. Sie setzt das Blau nun mit der Erfüllung eben dieser Liebe gleich, die sie in der Person ihres Sohnes Paul erfährt, den sie in ihren Texten vergöttlicht, wie z.B. in „Und suche Gott“:

„Nun aber taste ich um meines Kindes

Gottgelichtete Glieder.“[5]

Dieses Motiv begleitet die Lasker-Schüler dann auch bis zu ihrem Tode, schreibt sie doch noch in ihrem letzten Gedichtband in dem Poem „An mein Kind“:

„Die Liebe zu dir ist das Bildnis,

Das man sich von Gott machen darf“[6]

Sie selbst sieht sich folgerichtig als Gottesgebärerin, wie sie in dem Gedicht „Marie von Nazareth“ andeutet, in dem sie unter dem Eindruck ihres eigenen Kindes – Paul ist zu dieser Zeit zwölf Jahre alt – die Geschichte von der Geburt Jesu neu erzählt. Substantive wie Rosenwind und Schimmerblumen enthüllen dabei sie selbst und ihren Sohn als eigentliche Protagonisten:

„Träume, säume Marienmädchen –

Überall löscht der Rosenwind

Die schwarzen Sterne aus.

Wiege im Arme dein Seelchen.

Alle Kinder kommen auf Lämmern

Zottehotte geritten,

Gottlingchen sehen –

Und die vielen Schimmerblumen

An den Hecken –

Und den großen Himmel da

Im kurzen Blaukleide!“[7]

Gott wird hier der Entrücktheit beraubt und in jedem Kind, in jeder Liebe begreifbar und eben dieser Prozeß, die Heiligung der ganzen Welt, codiert sich in der letzten Zeile zu der Farbe Blau, die dadurch zum Accessoire dieses mythisch magischen Vorgangs wird.

Diese Heiligung der Welt aber vollzieht sich, wie bereits erwähnt, einerseits durch die Liebe, andererseits durch die Dichtung. Ein Text, der beide Bedeutungen in sich vereint ist z.B. „In deine Augen“, der 1911 in dem Lyrikband „Meine Wunder“ veröffentlicht wurde und mit dem vermutlich Gottfried Benn gemeint sein dürfte:

„Blau wird es in deinen Augen –

Aber warum zittert all mein Herz

Vor deinen Himmeln“[8]

In den blauen Augen des Dichters vereinen sich für Else Lasker-Schüler Liebe und Dichtung zu dem, was sie hier als Himmel bezeichnet. Es ist kein schönes und harmonisches Himmelsbild, das sie zeichnet, vielmehr ist dieser Himmel furchterregend, denn er schließt in sich auch den Untergang:

„Nebel liegt auf meiner Wange

Und mein Herz beugt sich zum Untergange.“[9]

Tatsächlich war ja die Liebe, die sie mit Benn verband keine harmonisch glückliche,[10] vielmehr stießen in ihr zwei Charaktere aufeinander, die, da sie sich beide völlig ihrer Kunst verschrieben hatten, kompromißlos ihren Weg gingen, wodurch eine Menge Anlaß zum Leiden gegeben war. Was Else Lasker-Schüler zuviel an Liebesfähigkeit besaß, das mag dem Doktor Benn gefehlt haben, für diesen war Dichtung losgelöster, isolierter Rausch,[11] für jene wortgewordene Liebe. In der Liebe, die sie für ihn empfand, verklärte sie das Blau seiner Augen zum Blau der Liebe an sich, aber auch, beeinflußt von seiner eigenen Sicht auf diese Farbe, über die noch zu sprechen sein wird, zum Blau der Dichtung:

„Meine Lieder trugen des Sommers Bläue“,[12]

schreibt sie 1905 in dem Gedicht „Mein stilles Lied“. Die Dichtung also ist es, welche die Sakralisierung der Welt bewirkt, die in der Liebe stattfindet. In diesem Sinne ist es wohl auch zu verstehen, wenn sie an Hans Adalbert von Maltzahn schreibt:

„Ich blies dir arge Wolken von der Stirn

Und tat ihr blau“[13]

Vermittels ihrer Gabe der Dichtkunst vertreibt die Poetin alle argen Gedanken und befreit das Denken vom Kummer, um es für die Liebe zu öffnen.

Auch ihren Sohn Paul bezieht sie in diese Liebessprache mit ein, wenn sie ihn in dem Wiegenlied „Die Pavianmutter singt ihr Paviänchen in den Schlaf“ als „Blaumäulchen“[14] bezeichnet. Auch er ist mehr als nur das Sinnbild der Liebe, wie wir es bereits gesehen haben, sondern vielmehr durch seine Geburt und die Liebe, die seine Mutter ihm gab, befähigt, aus seinem Munde blaue Worte der Poesie und Liebe sprießen zu lassen.

Diese Bedeutung des Blau als Farbe der Dichtung, das die Lasker-Schülersche Metaphorik mit der Gottfried Benns verbindet, ist es, die auch im „Blauen Klavier“ eine entscheidende Rolle spielt. Dort ist das blaue Klavier nichts anderes, als das Instrument der Dichtung.

2.1.2 Der Blaue Reiter

Das erklärte Ziel der Liebessprache Else Lasker-Schülers ist die Bekehrung aller Menschen zur Liebe:

„Ich habe Liebe in die Welt gebracht –

Daß blau zu blühen jedes Herz vermag“[15]

schreibt die Lasker-Schüler in dem Gedicht „Gebet“, in dem sie den Tod Franz Marcs aufarbeitet. Auf dieses Ziel, das ebenfalls als Konnotation in der Nennung der Farbe Blau enthalten ist, gründet sie ihren Anspruch auf Auserwähltheit, der sich in dem selben Text als Vorstellung, selbst ein neuer Anfang der Menschheit, das expressionistische Ideal des neuen Menschen zu sein mit den Worten

“Und wenn der letzte Mensch die Welt vergießt

Du mich nicht wieder aus der Allmacht läßt

Und sich ein neuer Erdball um mich schließt.“[16]

ausdrückt.

Auch in Franz Marc hatte sie diese Berufung erkannt. In ihm hatte sie eine „blaue Seele“ gesehen, wie sie es in dem Trauertext „Franz Marc“[17] schreibt. Er war ihr Zugang zu der Künstlervereinigung Der Blaue Reiter, für die er in ihrer Gedankenwelt synonym steht, wie sich z.B. an den „Briefen an den blauen Reiter Franz Marc“ ablesen läßt. Dies mag daran gelegen haben, daß das zweite Gründungsmitglied Wassily Kandinsky ihr als Persönlichkeit weniger entsprach, als das bei dem weltflüchtenden Harmonieträumer Marc der Fall war, jedenfalls war es das, was sie bei einem persönlichen Treffen mit Kandinsky demonstrierte.[18] Doch auch, wenn sie diesen nicht als Künstler, sondern als Professor bezeichnete, muß sie von seinen theoretischen Schriften zumindest Kenntnis genommen haben, und wurde von ihnen, vielleicht auf dem Umweg über ihren brüderlichen Freund Marc, offensichtlich auch beeinflußt. Sehr deutlich wird dies am Umgang mit der hier zu erörternden Farbe Blau, die ja programmatisch bereits den Titel der Gruppe dominierte. Wenn auch, wie gesagt, der Blaue Reiter für die Dichterin immer nur Franz Marc war, so sei doch aus diesem Grunde zur Klärung, was das Blau für den Kreis der Expressionisten bedeutete, auf die Schriften Kandinskys zurückgegriffen, der sich, was ihm möglicherweise die Antipathie der Poetin einbrachte, weit ausgiebiger in theoretischen Schriften über die Philosophie, die hinter dieser damals revolutionären Art zu Malen steht, äußert, als dies Franz Marc getan hat.

Insbesondere in seinem Werk „Über das Geistige in der Kunst“ erläutert Kandinsky eingehend die ästhetischen Werte der einzelnen Farben. Über die Farbe Blau sagt er dabei aus, daß es Ruhe und Vertiefung beinhalte.[19] Eigenschaft dieser Farbe sei es dabei, sich bei der Betrachtung vom Betrachter weg zu bewegen, weshalb sie nicht nur die Ferne – dies wäre auch der Ansatz der früheren Malerei gewesen, die das Blau als Farbe des Himmels und des Meeres schon immer als Symbol für Ferne und Sehnsucht gesetzt hatte – sondern eben auch durch ihre Körperlosigkeit das Geistige versinnbildliche.[20]

Diese Konnotation des Blau begegnet uns ganz eindeutig auch bei Else Lasker-Schüler, wenn sie z.B. das Gedicht „Hingabe“, das in dem hier zu erörternden Zyklus enthalten ist, mit den Worten beginnt:

„Ich sehe mir die Bilderreihen der Wolken an,

Bis sie zerfließen und enthüllen ihre blaue Bahn“,[21]

und damit von einer realistischen Naturbetrachtung auf deren transzendenten Sinn verweist. Nahezu wie ein Kommentar zum „blauen Klavier“ aber liest sich Kandinskys Beschreibung der Ruhe, die das Blau entwickelt:

„Nicht wie Grün [...] sondern feierliche, überirdische Vertiefung. Dies ist buchstäblich zu verstehen: auf dem Wege zu diesem >über< liegt das >irdische<, welches nicht zu vermeiden ist. Alle Qualen, Fragen, Widersprüche des Irdischen müssen erlebt werden. Keiner hat sich ihnen entzogen. Auch hier ist innere Notwendigkeit, die durch das Äußere verdeckt wird. Die Erkenntnis dieser Notwendigkeit ist die Quelle der >Ruhe<. Da uns aber diese Ruhe am entferntesten liegt, so können wir uns auch im Farbenreiche dem Überwiegen des Blau innerlich schwer nähern.“[22]

[...]


[1] Else Lasker-Schüler, Die Gedichte, Frankfurt am Main 1996, Seite 49

[2] Gedichte, S. 50

[3] Gedichte, S. 149

[4] daselbst

[5] Gedichte, S. 167

[6] Gedichte, S. 335

[7] Gedichte, S. 172

[8] Gedichte, S. 158

[9] daselbst

[10] vgl. Helma Sanders-Brahms, Giselheer und Prinz Jussuf, Hamburg 1998

[11] vgl. Reinhold Grimm, Gottfried Benn, Nürnberg 1958

[12] Gedichte, S. 134

[13] Gedichte, S. 228

[14] Gedichte, S. 280

[15] Gedichte, S. 288

[16] daselbst

[17] Gedichte, S. 270

[18] vgl. Peter-Klaus Schuster, Der Blaue Reiter präsentiert Eurer Hoheit sein Blaues Pferd, München 1987, Seite 117

[19] vgl. Wassily Kandinsky, Über das Geistige in der Kunst, Bern 1973 (Erstausgabe: München 1912), Seite 61

[20] vgl. Kandinsky, Seite 89

[21] Gedichte, Seite 349

[22] Kandinsky, Seite 93 (Fußnote)

Ende der Leseprobe aus 30 Seiten

Details

Titel
Am Ende der blauen Magie. Das lyrische Spätwerk Else Lasker-Schülers am Beispiel des blauen Klaviers
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf  (Germanistisches Seminar II)
Veranstaltung
Else Lasker-Schüler
Note
1,0
Autor
Jahr
1999
Seiten
30
Katalognummer
V56496
ISBN (eBook)
9783638511544
ISBN (Buch)
9783638664578
Dateigröße
618 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Anhand der sich verändernden Bedeutung der Farbe Blau werden Spezifika der Exildichtung Else Lasker-Schülers erarbeitet. Der Vergleich mit Musik (Blues) und Malerei (Blauer Reiter) ordnet den Gedichtband "Mein blaues Klavier" in die Epochengeschichte ein. Als relevant für den Vergleich erweisen sich insbesondere Kandinsky, Marc, Gershwin und Benn.
Schlagworte
Ende, Magie, Spätwerk, Else, Lasker-Schülers, Beispiel, Klaviers, Lasker-Schüler
Arbeit zitieren
Magister Artium Norbert Krüßmann (Autor), 1999, Am Ende der blauen Magie. Das lyrische Spätwerk Else Lasker-Schülers am Beispiel des blauen Klaviers, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56496

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