Grin logo
de en es fr
Shop
GRIN Website
Publish your texts - enjoy our full service for authors
Go to shop › Business economics - Business Management, Corporate Governance

Management strategischer Allianzen - Institutionen und Prozesse

Title: Management strategischer Allianzen - Institutionen und Prozesse

Term Paper (Advanced seminar) , 2006 , 56 Pages , Grade: 1,3

Autor:in: Stephan Müller (Author), Ch. Müller (Author), G. Bokeria (Author)

Business economics - Business Management, Corporate Governance
Excerpt & Details   Look inside the ebook
Summary Excerpt Details

Im Rahmen des vorliegenden Beitrages sollen die Entwicklungsphasen von Allianzen dargestellt und die benötigten Aufgabenfelder des Allianzmanagements erarbeitet werden. Ausgerichtet an den Charakteristika der anfallenden Aufgaben soll ein Zuordnungsregelwerk erstellt werden, anhand dessen eine abschließende Zuordnung der Rollen zu den Aufgaben erfolgt. Durch dieses Regelwerk soll sichergestellt werden, dass innerhalb des Allianzmanagements alle Prozessschritte durchlaufen werden. das heißt dass einerseits kein Prozessschritt ausgelassen wird sowie andererseits die Zuordnung der in den einzelnen Prozessschritten anfallenden Aufgaben zu Stellen und Rollen deren bestmögliche Ausführung sicherstellt. Dabei sollen auch Möglichkeiten der Institutionalisierung des Allianzmanagements untersucht werden.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

Einleitung

1.1. Forschungsrelevanz

1.2. Fragestellung

1.3. Zielsetzung

1.4. Vorgehensweise

2. Grundlagen

2.1. Strategische Allianz

2.2. Entwicklungsphasen

2.3. Allianzportfolio

2.4. Zuordnungskriterien

2.4.1. Relationaler Schwerpunkt

2.4.2. Strategische oder operative Ausrichtung

3. Entwicklungsphasen einer strategischen Allianz

3.1. Zirkuläre Sicht auf die Allianzentwicklung

3.2. Zyklische Sicht der Allianzentwicklung

3.3. Verbindung von zirkulärer und zyklischer Sicht

4. Aufgaben des Allianzmanagements

4.1. Aufgaben in zyklischen Phasen des Einzelallianzmanagements

4.1.1. Allianzstrategie

4.1.2. Partnersuche

4.1.3. Vertragsverhandlungen

4.1.4. Management der Allianz

4.2. Aufgaben in der zirkulären Phase des Einzelallianzmanagements

4.2.1. Evaluation und Fortentwicklung

4.3. Exkurs: Risikomanagement als beispielhafte Querschnittsaufgabe

4.4. Spezifische Aufgaben in Allianzportfolios

4.4.1. Portfolio-Strategieentwicklung

4.4.2. Portfolio-Monitoring

4.4.3. Portfolio-Koordination

4.4.4. Institutionalisierung des Multi-Allianzmanagements

4.5. Klassifizierung der Aufgaben

4.5.1. Relationale Aspekte des Einzelallianzmanagements

4.5.2. Strategischer und operativer Fokus der Aufgaben

5. Stellen und Rollen des Allianzmanagements

5.1. Stellen

5.1.1. Vorteilhaftigkeit spezialisierter Stellen

5.1.2. Formen spezialisierter Stellen

5.1.3. Organisatorische Verankerung spezialisierter Stellen

5.2. Rollen

5.2.1. Darstellung und Klassifizierung der Rollen

5.2.1.1. Operativer Allianzmanager

5.2.1.2. Allianzgovernor

5.2.1.3. Pate

5.2.1.4. Kooperationsbeauftragter

5.2.1.5. Beziehungsmanager

5.2.1.6. Interne Berater

5.2.1.7. Allianzdirektor / Vice President of Alliances

5.3. Lokalisierung der Rollen in der Gesamtorganisation

6. Zuordnung von Rollen zu Aufgaben

6.1. Zuordnung der zyklischen Aufgaben des Einzelallianzmanagements zu Stellen und Rollen

6.1.1. Erläuterung der Zuordnungslogik

6.1.2. Durchführung der Zuordnung

6.2. Zuordnung der übrigen Aufgaben zu Stellen und Rollen

6.2.1. Erläuterung der Zuordnungslogik

6.2.2. Durchführung der Zuordnung

6.3. Zusammenfassung der Ergebnisse

7. Fazit

Zielsetzung & Themen

Die Arbeit untersucht, wie durch eine gezielte Zuordnung von Allianzmanagement-Aufgaben zu spezifischen Stellen und Rollen im Unternehmen die Effektivität und Erfolgsquote strategischer Allianzen gesteigert werden kann, wobei ein besonderer Fokus auf dem Management von Allianzportfolios liegt.

  • Konzeptionelle Grundlagen und Definitionen von Allianzen und Allianzportfolios
  • Analyse zyklischer und zirkulärer Phasenmodelle der Allianzentwicklung
  • Systematische Erfassung der Aufgaben des Allianzmanagements (einzeln und im Portfolio)
  • Strukturierung von Rollen und spezialisierten Stellen im Allianzmanagement
  • Entwicklung eines Zuordnungsregelwerks zur effektiven Aufgabenbewältigung

Auszug aus dem Buch

3.1. Zirkuläre Sicht auf die Allianzentwicklung

Die Entwicklung einer Allianz kann an ein zirkuläres Modell angelehnt werden. Im Rahmen solcher Modelle wird die Kooperation nicht als linearer Prozess verstanden, sondern vielmehr ein Prozess, der positive wie negative Rückkopplungen sowie Rekursivität enthält. Hierbei findet ein Kreislauf statt, so dass der Entwicklungsprozess einer Allianz der Form der Spirale gleichkommt, wobei der Einfluss der vorherigen Phasen für die Weiterentwicklung zwar wichtig ist, jedoch mit fortschreitender Dauer der Allianz abnimmt.

Ring und Van de Ven sowie Doz schlagen Modelle der Allianzentwicklung vor, die an die zirkuläre Sicht der Allianzentwicklung angelehnt sind.

Ring und Van de Ven gehen in ihrem Modell davon aus, dass die Entwicklung einer interorganisationalen Beziehung einen repetitiven Prozess darstellt, der aus den Phasen Verhandlung, Selbstverpflichtung und Ausführungshandlung besteht (siehe Abbildung 1). Jede der Phasen wird bewertet anhand der Kriterien Effizienz und Fairness.

Zusammenfassung der Kapitel

Einleitung: Diese Einleitung thematisiert die zunehmende Bedeutung strategischer Allianzen in einem dynamischen Wirtschaftsumfeld und definiert die Forschungsfrage bezüglich der optimalen Zuordnung von Aufgaben zu Rollen im Allianzmanagement.

Grundlagen: Es werden zentrale Begrifflichkeiten wie strategische Allianz, Entwicklungsphasen und Allianzportfolio definiert sowie die Kriterien zur Zuordnung von Aufgaben (relationaler Schwerpunkt, strategisch/operativer Fokus) eingeführt.

Entwicklungsphasen einer strategischen Allianz: Dieses Kapitel stellt verschiedene Sichtweisen auf die Evolution von Allianzen vor, wobei zwischen zirkulären und zyklischen Modellen differenziert wird.

Aufgaben des Allianzmanagements: Es erfolgt eine detaillierte Ausarbeitung der anfallenden Aufgaben beim Einzelallianzmanagement sowie im Rahmen von Allianzportfolios, ergänzt um eine Querschnittsbetrachtung des Risikomanagements.

Stellen und Rollen des Allianzmanagements: Dieses Kapitel erörtert die organisatorische Verankerung spezialisierter Stellen und klassifiziert die verschiedenen Rollen, die Akteure im Allianzmanagement einnehmen können.

Zuordnung von Rollen zu Aufgaben: Hier wird das erarbeitete Zuordnungsregelwerk auf die Aufgaben angewendet, um die Bedeutung spezifischer Rollen für die verschiedenen Phasen des Allianzmanagements zu ermitteln.

Fazit: Das Fazit fasst die Ergebnisse zusammen und diskutiert die unterschiedliche Relevanz der identifizierten Rollen im Kontext von Einzel- und Multiallianzmanagement.

Schlüsselwörter

Strategische Allianz, Allianzmanagement, Allianzportfolio, Allianzentwicklung, Prozessmodell, Zyklische Phasen, Zirkuläre Phasen, Zuordnungslogik, Organisationsform, Risikomanagement, Allianzmanager, Institutionalisierung, Interorganisationale Beziehungen, Ressourcen, Kompetenzzentrum.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit behandelt die systematische Strukturierung des Allianzmanagements und die Frage, wie spezifische Aufgaben in den Entwicklungsphasen einer Allianz am besten auf organisatorische Stellen und Rollen verteilt werden.

Was sind die zentralen Themenfelder?

Die zentralen Themen umfassen die Phasenmodelle von Allianzen, die Unterscheidung zwischen Einzel- und Multiallianzmanagement sowie die Definition und organisatorische Verankerung von Rollen des Allianzmanagements.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Hauptziel ist die Erstellung eines Zuordnungsregelwerks, durch welches sichergestellt wird, dass im Allianzmanagementprozess alle Prozessschritte beachtet werden und die Aufgaben den optimalen Rollen zugeteilt sind.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Es wird eine literaturgestützte Analyse der Allianzmanagementprozesse vorgenommen, ergänzt durch eine modellhafte Strukturierung der Rollen und Aufgaben in Matrix-Darstellungen.

Was wird im Hauptteil behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der Grundlagen, die Beschreibung zyklischer und zirkulärer Phasen, die detaillierte Aufgabenanalyse, die Definition von Rollen und deren organisatorische Lokalisierung sowie die konkrete Zusammenführung von Aufgaben und Rollen.

Welche Schlüsselwörter charakterisieren die Arbeit?

Zu den wichtigsten Begriffen gehören Strategische Allianz, Allianzmanagement, Allianzportfolio, Allianzentwicklung und das Konzept des Rollenmanagements in Unternehmensnetzwerken.

Welche Rolle nimmt der "Pate" im Allianzmanagement ein?

Der Pate ist ein Mitglied des Top-Managements, das eine strategische Sicht einnimmt und durch sein Engagement das interne Top-Management-Commitment für die Allianz sichert.

Warum ist die Institutionalisierung des Multi-Allianzmanagements wichtig?

Die Institutionalisierung dient dazu, das im Unternehmen gesammelte Wissen über Allianzen zu konservieren und durch formalisierte Prozesse sowie Instrumente die Allianzmanagementfähigkeit des Unternehmens nachhaltig zu steigern.

Excerpt out of 56 pages  - scroll top

Details

Title
Management strategischer Allianzen - Institutionen und Prozesse
College
University of Cologne  (Seminar für Allgemeine BWL, Unternehmensentwicklung und Organisation)
Course
Management strategischer Allianzen
Grade
1,3
Authors
Stephan Müller (Author), Ch. Müller (Author), G. Bokeria (Author)
Publication Year
2006
Pages
56
Catalog Number
V56502
ISBN (eBook)
9783638511605
ISBN (Book)
9783638693615
Language
German
Tags
Management Allianzen Institutionen Prozesse Management Allianzen
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Stephan Müller (Author), Ch. Müller (Author), G. Bokeria (Author), 2006, Management strategischer Allianzen - Institutionen und Prozesse, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56502
Look inside the ebook
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
  • Depending on your browser, you might see this message in place of the failed image.
Excerpt from  56  pages
Grin logo
  • Grin.com
  • Shipping
  • Contact
  • Privacy
  • Terms
  • Imprint