Medienfunktionen in Thomas Manns 'Der Zauberberg' und Franz Kafkas 'Der Proceß'


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006
36 Seiten, Note: 1,0

Leseprobe

Inhalt

1. Einleitung

2. „Der Zauberberg“ und die Medien
2.1 „Die deutsche Seele up to date“
2.2 Medien als Körperextensionen: „Es war ein Grammophon.“
2.3 Medien als Interaktionskoordinatoren
2.4 Medien als Unwahrscheinlichkeitsverstärker – „Mein Gott, ich sehe!“
2.5 Medien als Absenzüberbrücker - Operationes spirituales

3. „Der Proceß“ und die Medien
3.1 Wertlose Konversation und sinnvolle Information der Kommunikation
3.2 Vermittler der Ermittlung - „Ich knie schon, mein Advokat“
3.3 Oralität und Schriftlichkeit
3.4 Die Omnipräsenz des Absenten – Das Gericht als mediale Allegorie

5. Fazit: Multimediakommunikation als Selbstfindungshilfe

6. Bibliographie

1. Einleitung

Medien sind allgegenwärtig. Niemand wundert sich heute noch darüber. Wir haben uns im Zeitalter der modernen Technik und des Fortschritts an rasante Entwicklungen gewöhnt und gehen tagtäglich routiniert mit solchen „Wundern“ um. Denn alles, woran man sich bereits gewöhnt hat, erscheint nicht mehr außergewöhnlich. Als Konsequenz des Medienzeitalters hat sich die Sicht der Dinge verändert: „Wunder werden üblich.“[1] Was bei Hans Castorp im Roman Der Zauberberg von Thomas Mann noch Staunen auslöst, hat Josef K. aus Franz Kafkas Roman Der Proceß bereits verinnerlicht. In beiden Romanen spielen Medien bei der Sinn produktion eine wesentliche Rolle. Was auf den ersten Blick als Unterschied erscheint, zeigt bei genauerer Betrachtung vergleichbare Funktionen der Medien in Bezug auf Handlung und Beeinflussung der Protagonisten. Doch welche Funktion haben die Medien in den beiden Werken?

Die Definition von Medien ist dabei eine nicht ganz einfache Angelegenheit. Denn was im Allgemeinen unter Medien verstanden wird, ist lediglich ein Teil dessen, was sie sind und was sie leisten. Wer den Begriff Medien im Wörterbuch nachschlägt, findet dort häufig Einträge, die auf die medienlogischen Grundphänomene Speichern, Übertragen und Bearbeiten im technischen Sinne reduziert sind.[2]

Im Allgemeinen wird gesagt, dass Medien in erster Linie ein Kommunikationsmittel sind; ein Mittel oder Vermittelndes. Neue Medien verdrängen sich gegenseitig und zitieren sich selbst und alte Medien.[3] Dennoch bleibt es schwer zu definieren, welches Verhältnis Kommunikation und Medien im Einzelfall zueinander haben. Und gerade diese Medienkommunikation tritt im Zauberberg und im Proceß als recht komplexe Funktionen auf. Die Medien haben hier verschiedene Eigenarten und Eigenschaften, die sich kaum auf einen klassischen Nenner bringen lassen. Vielmehr gelingt es durch diese Medienformen, eine Vielzahl an Besonderheiten von Kommunikation, im Medium selbst zu vereinen. So kann Castorp dank der Medien seine durchaus erotisch-pathologische Beziehung zum Tod mit Hilfe der Medien auf dem Zauberberg vertiefen. Der Tod wird durch Medien lebendiger. Und auch Josef K. sucht mit Hilfe von Medien den Kontakt mit dem „Abwesenden“, dem Allgegenwärtigen. Ein medienanalytischer Blick auf die Funktionen der Medien ermöglicht hier eine interessante Perspektive für eine medienanalytische Interpretation beider Romane.

2. „Der Zauberberg“ und die Medien

Der Roman von Thomas Mann Der Zauberberg spielt weit oben in den davoser Bergen in einem Sanatorium. Obwohl dies ein sehr abgelegener Ort ist, geschehen dort mit Hilfe von Medien wundersame Dinge aus aller Welt. Medien sind auf dem Zauberberg von auffallend starker Präsenz. Liest man den Roman gezielt nach medialen Erscheinungen, so fällt schnell dabei auf, dass eine ganze Menge technischer Medien eine bedeutende Rolle spielen. Ebenso deutlich wird aber auch, dass dies nicht alle Medien auf dem Zauberberg sind. Doch was sind „Medien“ eigentlich?

Zahlreiche Medientheorien wurden im Laufe der Zeit entwickelt, widerrufen, abgeändert, verworfen und erneuert, um das Phänomen der Medien zu beschreiben. Medien befinden sich allesamt in einem ständigen Fortbildungsprozess. Sie verändern sich meist gleichzeitig mit dem Fortschritt der Technik und den gesellschaftlich-sozialpolitischen Schwankungen der Zeit. Die Medien besitzen eigentlich nur eine gemeinsame Konstante: Veränderung. Eine ultimativ umfassende Definition, die alle diese Veränderungen eingehend berücksichtigen würde, kann eben durch deren Beschaffenheit nicht abschließend gegeben werden.

2.1 „Die deutsche Seele up to date“

Die modernen Medientheorien gehen davon aus, dass die individuelle Auseinandersetzung mit der historischen Welt durch den Informations- und Bilderfluss technischer Apparaturen ersetzt wird. Dadurch wird Erfahrung durch Erlebnis und Orientierung durch Information abgelöst. Eine Theorie, die treffend viele Situationen auf dem Zauberberg umschreibt. So findet sich bei der Einführung des Grammophons folgende Textstelle:

„Hand Castrop war allein mit den Wundern der Truhe in seinen vier Wänden, - mit den blühenden Leistungen dieses gestutzten kleinen Sarges aus Geigenholz, dieses mattschwarzen Tempelchens. Vor dessen offener Flügeltür er im Sessel saß, die Hände gefaltet, den Kopf auf der Schulter, den Mund geöffnet, und sich von Wohllaut überströmen ließ.“[4]

Das Grammophon übt starken Einfluss auf das Verhalten der Klinikpatienten aus. Besonders der Ingenieur Castorp zeugt hierbei nicht nur von rein technischem Interesse. „In ihm hieß es: ’Halt! Achtung! Epoche! Das kam zu mir!’ Die bestimmteste Ahnung neuer Passion, Bezauberung, Liebeslast erfüllte ihn.“[5] Hans Castorps großer Eifer für das Medium wird sofort zur Sucht – zur Eifer-Sucht: „Eifersucht beherrschte sofort Hans Castorps Schritte.“[6] Das Medium wird damit wie eine Geliebte beschützt. Castrop ersetzt mit seiner Hingabe die persönliche Erfahrung mit dem medialen Erlebnis. Das neue Medium wirkt sogar so stark auf ihn ein, dass er sich ganz bewusst der Imagination hingibt, um der Realität zu entfliehen:

„’No, no! Troppo sei bella’ war doch das Entzückende endgültiger Vereinigung mit derjenigen anzumerken, die er nie wiederzusehen gemeint hatte, und dieses Entzücken, diese Dankbarkeit ihm deutlich nachzufühlen, bedurfte es Hans Castorp keines Aufgebotes an Einbildungskraft. Was er aber letztendlich empfand, verstand und genoß, […]das war die siegende Idealität der Musik, der Kunst, des menschlichen Gemüts, die hohe und unwiderlegliche Beschönigung, die sie der gemeinen Grässlichkeit der wirklichen Dinge angedeihen ließ.“[7]

Das reproduktive Medium hat aber vor allem eine wesentliche Eigenschaft gegenüber dem Original: es entfernt die Entfernung. Walter Benjamin hat diese Eigenschaft der medialen Reproduktion als positive Errungenschaft bezeichnet:

„Vor allem macht sie ihm möglich, dem Aufnehmenden entgegenzukommen, sei es in Gestalt der Photographie, sei es in der der Schallplatte. Die Kathedrale verläßt ihren Platz, um in dem Studio eines Kunstfreundes Aufnahme zu finden; das Chorwerk, das in einem Saal oder unter freiem Himmel exekutiert wurde, läßt sich in einem Zimmer vernehmen.“[8]

Doch nicht alle Stimmen waren sich über den positiven Nutzen einig. Die Einführung der akustischen Technik wurde durchaus problematisierend diskutiert.[9] Murray Schafer ging sogar soweit, hier von einer „Schizophonie“ zu sprechen. So bezeichnet er die technisch ermöglichte Trennung ehemaliger Konstanten: Natur und Laut. Damit beschreibt er jene offen liegende oder nur erahnte Kluft zwischen Hörereignis und Aufzeichnung, Speicherung und Sendung.[10] Hans Castorp ist von diesem Medium derart fasziniert, dass er darüber seine körperliche Haltung vergisst und mit offenem Mund „den Wundern der Truhe“ lauscht.

Am Beispiel des Grammophons zeigen sich gleich mehrere Funktionen von Medien: Extension des Körpers, Absenzüberbrückung und Unwahrscheinlichkeitsverstärkung, auf die im Einzelnen später noch eingegangen wird. Festzuhalten ist, dass Medien im öden Alltag der Zauberberg-Patienten eine willkommene Abwechslung darstellen und je nach Niveau auch differenziert wahrgenommen und genutzt werden. So wirken verschiedene Medien unterhaltend, informierend oder als tiefsinniger Auseinanahndersetzungsgrund auf Castorp ein. Sie verändern die individuelle Realität des Einzelnen. Medien machen im Zauberberg einen Großteil der Realitätsbildung aus. Sie sind an deren Existenz elementar beteiligt: Sie (er)schaffen einen wesentlichen Teil der Realität des Zauberberges.

Wir selbst kennen das Phänomen der veränderten Realitätswahrnehmung vor allem seit der Erfindung von Kino, Film und Fernsehen. Dort gezeigte „Realitätsversionen“[11] werden zum persönlichen Maßstab für die eigene Realität. Und obwohl solche exponierten Szenarien künstlich erzeugt werden, entstammen sie ja nicht aus dem göttlichen Drehbuch, sondern aus der alltagsästhetischen „Realität“. Doch gerade die idealtypische Konfrontation mit einer gemeingültigen Alternative erweckt den Eindruck einer artifiziellen Utopie. Ebenso künstlich wie irreal scheint für Hans Castorp die erste Begegnung mit der Fotographie. Genauer gesagt: mit der Röntgenfotographie. Mit Hilfe dieses Mediums wird ihm deutlich sichtbar gemacht, „was aber eigentlich dem Menschen zu sehen nicht bestimmt ist und wovon auch er niemals gedacht hatte, dass ihm bestimmt sein könnte, es zu sehen: er sah in sein eignes Grab.“[12]

Viel profaner als die Röntgenaufnahme erscheint ihm das „Bioskop-Theater“[13] des Kinos. Dieses illusionistische Medium empfindet er als „Missbrauch der Technik zur Belebung menschenverächterischer Vorstellungen.“[14]

Denn das Kino macht sichtbar, was dem Mensch ansonsten, als „Optisch-Unbewusstes“, verborgen bleiben würde.

„Hier greift die Kamera mit ihren Hilfsmitteln, ihrem Stürzen und Steigen, ihrem Unterbrechen und Isolieren, ihrem Dehnen und Raffen des Ablaufs, ihrem Vergrößern und ihrem Verkleinern ein. Vom Optisch-Unbewussten erfahren wir erst durch sie, wie von dem Triebhaft-Unbewussten durch die Psychoanalyse.“[15]

Umso plastischer erlebt Castorp die spiritistische Sitzung mit Gläserrücken, bei dem der Begriff Medium sich in der (Ver)Mittlerperson Ellen Brand personifiziert. Die Versuche Dr. Krokowski mit Ellen Brands Fähigkeiten als Medium, sollen dessen Theorie beweisen, dass „telekinetische“ Phänomene als Materie dem „Körper des Mediums“ entströmten, „um sich außerhalb seiner zu biologisch-lebendigen Endorganen, Greifgliedern, Händen, vorübergehend auszugestalten […]“[16] Das geisterhafte erscheinen des toten Vetters Castorps in Uniform, ist eine Warnung für den kommenden Krieg. Castorp geht nach diesem Ereignis vorerst auf Distanz zu den Geistern. Thomas Mann selbst hat eine selbst Erfahrung mit solchen okkulten Erlebnissen gemacht, die ihn für dieses „Geisterszene“ angeregt hat:

„Es wird ja zu dieser Geisterszene mit den vorangehenden, auch schon okkulten Vorkommnissen mit der kleinen Schwedin hingeführt, und dass dann der gute Hans Castorp auch noch seinen verstorbenen Vetter in der noch unbekannten Uniform des bevorstehenden Weltkrieges sieht, ist eine dichterische Lizenz, deren realer Erfahrungshintergrund sich auf Experimente in Dr. Schrenk-Notzings Laboratorium beschränken [sic], an denen ich damals wiederholt teilgenommen habe. […] Aber der Schluss des Kapitels, Hans Castorps Abgang aus dem Séance-Raum, zeigt deutlich, dass auch er das Geschehene als unwürdig, sündhaft und widerwärtig empfindet.“[17]

Vergleicht man die Medien im Zauberberg, so zeigt sich eine, nicht absolute, aber dennoch augenscheinliche Vorkommenshierarchie: das Grammophon ist das häufigste Medium im Roman. Gefolgt von Fotographie und Röntgenaufnahme. Darauf folgen Kinematographie, Buch und schließlich das spiritistische Medium. Den Mitteln des Mediums und den Erscheinungsformen deren Inhalt sind keine Grenzen gesetzt. Gerade die Aufhebung der Beschränkungen und Mängel ist eine fundamentale Eigenschaft der Medien. „Wozu sollte man noch miteinander reden, wenn es so einfach ist, zu kommunizieren?”[18]

2.2 Medien als Körperextensionen: „Es war ein Grammophon.“

Der berühmte Vorreiter der modernen Medientheorie, Marshall McLuhan, definierte eine Eigenschaft von Medien, die nicht nur zum Grammophon-Kapitel vortrefflich passt: Medien sind Körperextensionen. „Mit dem Aufkommen der Elektrotechnik schuf der Mensch ein naturgetreues Modell seiner, eigenen Zentralnervensystems, das er erweiterte und nach außen verlegte.“[19] McLuhan schrieb in seinem Buch Understanding Media: „Das Leitmotiv dieses Buches ist der Gedanke, dass alle Techniken Ausweitungen unserer Körperorgane und unseres Nervensystems sind, die dazu neigen, Macht und Geschwindigkeit zu vergrößern.“[20] Das Grammophon auf dem Zauberberg erweitert also medial die Sinne der Zuhörer. Ein zunächst simples, aber bereits exklusives technisches Gerät, das in der Lage ist, Geräusche bzw. Stimme und Musik, zu speichern und damit Sinn zu konservieren. Dass hierbei auch die lebendige Stimme eines Toten oder nicht anwesenden Menschen erklingen kann, zeigt die faszinierende Überbrückungsfunktion der medialen Transkodierung. Auf dem Zauberberg wird man sich dessen schnell gewahr. Das Grammophon als Schrein zu titulieren, weist des Weiteren auf die Verbindung zum Tod[21], sowie auf die religiöse Medienverehrung hin:

„Man rief nach Weiterem und man bekam es: Menschliche Stimme entströmten dem Schrein, männlich, weich und gewaltig auf einmal, von Orchester begleitet, - und nun konnte durchaus von keiner Verschleierung und Entfernung mehr die Rede sein: das herrliche Organ erscholl nach seinem vollen natürlichen Umfang und Kraftinhalt, und namentlich wenn man in eines der offenen Nebenzimmer trat und den Apparat nicht sah, so war es nicht anders, als stände dort im Salon der Künstler in körperlicher Person, das Notenblatt in der Hand, und sänge.“[22]

Dieses Kapitel zeigt deutlich die Faszination dieses Mediums, das „Zentrum der Sinnproduktion“[23], die menschliche Stimme, zu reproduzieren. Die Bedeutsamkeit der Stimme wird vom Noise der Natur einer technischen „Reinigung“ und „Abstraktion“ unterzogen, um speicherfähig zu werden. Das Medium Grammophon macht möglich, was dem Körperlichen vorenthalten bleibt: Die Stimme eines Künstlers kann ohne ihn und zu jedweder Beliebigkeit, gelöst von Raum und Zeit, durch den Musikapparat künstlich zum Leben erweckt werden. Es scheint so echt, dass eine Unterscheidung vom Original, ohne direkten Blickkontakt auf die Quelle, kaum mehr möglich wird. Was das Original nicht leisten kann, wird durch die mediale Reproduktion ermöglicht. Distanz und Zeit werden überbrückt. Gleichzeitig wird der Sinn „einer guten menschlichen Kontrolle“[24] unterworfen. Durch Medientechnik kann Sinn kodifiziert und konserviert werden. Die Phonographie ermöglicht so „Interaktionsunterbrechung im Innersten der Kommunikation, der Stimme.“[25]

„Die Sänger und Sängerinnen, die er hörte, er sah sie nicht, ihre Menschlichkeit weilte in Amerika, in Mailand, in Wien, in Sankt Petersburg, - sie mochte dort immerhin weilen, denn was er von ihnen hatte, war ihr Bestes, was ihre Stimme, und er schätze diese Reinigung oder Abstraktion, die sinnlich genug blieb, um ihm, unter Ausschaltung aller Nachteile zu großer persönlicher Nähe, und namentlich soweit es sich um Landsleute, um Deutsche handelte, eine gute menschliche Kontrolle zu gestatten.“[26]

Eine Definition der Medien als Erweiterung des Köpers lässt sich schon sehr früh bei den verschiedensten Medientheoretikern finden, dennoch war es erstmals McLuhan, der auf die Idee kam, Medien direkt als Körperextension und Medientechnik als Nerven- und Sinnausdehnung zu verstehen und so auch zu deklarieren.[27]

[...]


[1] Hörisch, Jochen: Eine Geschichte der Medien. Von der Oblate zum Internet. Frankfurt a.M. 2004. S. 68

[2] Vgl. ebd. S. 70f

[3] Vgl. ebd. S. 75f

[4] Mann, Thomas.: Der Zauberberg. 16. Auflage. Frankfurt a.M. 2004. S. 884

[5] Mann, Thomas: Der Zauberberg. S. 879

[6] Ebd. S. 879

[7] Ebd. S. 888

[8] Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. In: Illuminationen. Ausgewählte Schriften. Frankfurt a.M. 1977. S. 140

[9] Vgl. auch Carsten Lenk: Die Erscheinung des Rundfunks. Einführung und Nutzung eines neuen Mediums. 1923 - 1932. Opladen 1997. - C.S. Higgins/ P.D. Moss: Sounds Real. Radio in Everyday Life. St. Lucia; London; New York 1982.

[10] R. Murray Schafer: Klang und Krach (The Tuning of the World, dt.). Eine Kulturgeschichte des Hörens. Aus dem Amerikanischen von Kurt Simon u. Eberhard Rathgeb. Hrsg. von Heiner Boehncke. Frankfurt a.M. 1988, S. 315.

[11] Gerade durch die Möglichkeit von „Manipulation durch subjektive Selektion der Informationen“ in Bildern und die damit verbundene Interpretationsproblematik werden alternative Realitätsversionen geschaffen, die nicht zwangsläufig für alle gleich wahr sein müssen.

[12] Mann, Thomas.: Der Zauberberg. S. 304

[13] Ebd. S. 436

[14] Ebd. S. 437

[15] Walter Benjamin: Das Kunstwerk im Zeitalter seiner technischen Reproduzierbarkeit. S. 162

[16] Mann, Thomas.: Der Zauberberg. S. 919

[17] Brief an Richard Braungart vom 07.11.1947. In: Hans Wysling/Marianne Eich-Fischer (Hrsg.): Mann, Thomas.: Selbstkommentare. Der Zauberberg. Frankfurt a.M. 1993. S 148

[18] Baudrillard, Jean: Videowelt und fraktales Subjekt. S. 263

[19] McLuhan, Marshall: Die magischen Kanäle - Understanding Media. Frankfurt a. M. 1970. S. 51

[20] Ebd. S. 94

[21] Vgl. auch die Bezeichnung des Grammophons als „ dieses gestutzten kleinen Sarges aus Geigenholz“ S. 883 im Zauberberg

[22] Mann, Thomas: Der Zauberberg. S. 878

[23] Vgl. Jochen Hörisch: Eine Geschichte der Medien. S. 261

[24] Mann, Thomas: Der Zauberberg. S. 884

[25] Hörisch, Jochen: Eine Geschichte der Medien. S. 261

[26] Mann, Thomas.: Der Zauberberg. S. 884

[27] Vgl. Jochen Hörisch: Eine Geschichte der Medien. 2004. S. 62

Ende der Leseprobe aus 36 Seiten

Details

Titel
Medienfunktionen in Thomas Manns 'Der Zauberberg' und Franz Kafkas 'Der Proceß'
Hochschule
Universität Mannheim  (Lehrstuhl für Neuere deutsche Literatur und qualitative Medienanalyse )
Veranstaltung
Thomas Manns "Zauberberg" - Eine medienanalytische Lektüre
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
36
Katalognummer
V56603
ISBN (eBook)
9783638512442
ISBN (Buch)
9783638879736
Dateigröße
603 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Medienanalytische Hauptseminararbeit mit vergleichender Analyse der beiden Romane in Bezug auf Medienleistung/Mediendefinition/Mediennutzung
Schlagworte
Medienfunktionen, Thomas, Manns, Zauberberg, Franz, Kafkas, Proceß, Eine, Lektüre
Arbeit zitieren
Master of Arts Alexander Monagas (Autor), 2006, Medienfunktionen in Thomas Manns 'Der Zauberberg' und Franz Kafkas 'Der Proceß', München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56603

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