Darstellung und Wahrnehmung der deutsch-deutschen Geschichte


Hausarbeit (Hauptseminar), 2006

35 Seiten, Note: 1,0


Leseprobe

Gliederung

Einleitung

1. Geschichtsschreibung
1.1 Der Weg zur Teilung Deutschlands
1.2 Die unterschiedliche Entwicklung in den beiden deutschen Staaten
a) Der Volksaufstand in der DDR am 17.Juni1953
b) Die Einordnung in die Blöcke
c) Der Bau der Berliner Mauer am 13. August 1961
d) Der Mauerfall am 9. November 1989

2. Darstellungen des DDR-Alltags im Film
2.1 „Sonnenallee“
a) Der Regisseur, der Autor und ihre Arbeitsweise
b) Der Inhalt
c) Die Wirkung des Films
2.2 „Das Leben der Anderen“
a) Der Regisseur und seine Arbeitsweise“
b) Der Inhalt
c) Die Wirkung des Films

3. Geschichtswahrnehmung
3.1 Das Geschichtsbewusstsein
a) Allgemein
b) Das Geschichtsbewusstsein der Deutschen
3.2 Zeitzeugenbefragung
a) Zu den Filmen
b) Zum Alltag in der DDR

Fazit

Anhang
- Interview mit Marlis Weidtmann

Quellen

Selbständigkeitserklärung

Einleitung

Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahre 1990 wurde eine ein Land in zwei Staaten teilende Grenze niedergerissen. Willy Brandt sprach in der ersten Euphorie aus, was viele sich wünschten: „Jetzt wächst zusammen, was zusammen gehört.“[1].

In den Köpfen der Bevölkerung ist die Mauer jedoch auch heute noch nicht verschwunden. Nicht nur Folgen der Wiedervereinigung (oder das, was weithin als solche bezeichnet wird), wie z.B. der drastische Anstieg der Arbeitslosigkeit durch immer tiefer greifende Einschnitte in der Wirtschaft, sondern auch Vorurteile von beiden Seiten machen ein vereinigtes Deutschland, wie es zur Zeit der Wende erhofft wurde, noch immer nahezu unmöglich.

Um den Versuch einer Erklärung der unterschiedlichen Auffassungen zu wagen, beleuchtet Kapitel 1 die Geschichte Deutschlands, bzw. der beiden deutschen Staaten. Reaktionen auf und offizielle Darstellungen von historischen Ereignissen werden verglichen, um die unterschiedlichen Sichtweisen darauf zu hinterfragen.

In Kapitel 2 werden zwei Filme vorgestellt, die völlig unterschiedliche Sichtweisen auf das Leben in der ehemaligen DDR eröffnen. Es handelt sich hierbei um „Sonnenallee“, einen Rückblick auf die eigene Jugend von Regisseur Leander Haussmann und Autor Thomas Brussig, sowie „Das Leben der Anderen“, eine überaus kritische Betrachtung der Arbeit des Ministeriums für Staatssicherheit von Regisseur Florian Henckel von Donnersmarck.

Um herauszufinden, welcher der beiden Filme näher an dem ist, was ein „normaler“ DDR-Bürger als Realität empfunden hat, wird in Kapitel 3 kurz erklärt, was als Geschichtsbild bezeichnet wird und wie ein solches entsteht. Darüber hinaus wurde eine Zeitzeugenbefragung durchgeführt und ausgewertet. Die befragte Person wird zu Anfang des Kapitels vorgestellt.

1.Die deutsch-deutsche Geschichte

Nach der Teilung Deutschlands entwickelte sich die Darstellung der zeitgeschichtlichen Ereignisse weit auseinander. Während die Geschichtsschreibung der Bundesrepublik Deutschland
(BRD) heute weitgehend als die „richtige“ angesehen wird, hatte die Berichterstattung in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) einen zumeist propagandistischen Charakter. Um dies zu verdeutlichen werden im Folgenden wichtige Daten und die mit ihnen verknüpften Ereignisse beschrieben und offizielle Berichte beider Staaten miteinander verglichen.

1.1 Der Weg zur Teilung Deutschlands

Nach der bedingungslosen Kapitulation Deutschlands im Mai 1945 lag die Regierungsgewalt bei den vier Siegermächten USA, der Sowjetunion, Großbritannien und Frankreich. Deutschland wurde in vier Besatzungszonen unterteilt, die Hauptstadt Berlin in vier Sektoren. Eine längerfristige Teilung Deutschlands war anfangs keine Option, man einigte sich auf gemeinsame Zielsetzungen: Demokratisierung, Dezentralisierung, Denazifizierung, Demilitarisierung und Deindustriealisierung. In der sowjetischen Zone kam es jedoch rasch zu einer zoneninternen Zentralisierung. Der Bereich wurde im Wesentlichen nach dem sowjetischen Modell gestaltet, was zu ersten Flüchtlingswellen in die von den Westmächten kontrollierten Gebiete führte.[2]

Die Teilung Deutschlands aufgrund von Konflikten der Siegermächte scheint im Rückblick unausweichlich, da schon an die gemeinsamen Zielsetzungen unter unterschiedlichen Voraussetzungen herangegangen wurde. So war die Demokratisierung eines einheitlichen Deutschland kaum zu erreichen, da die beiden einflussreichsten Siegermächte – die USA und die Sowjetunion – völlig unterschiedliche Auffassungen von Demokratie und Freiheit vertraten. Die alliierten Vereinbarungen basierten auf Kompromissen, die ideologische Unterschiede für den ersten Moment in den Hintergrund treten ließen.[3]

Als den westdeutschen Ländern auf der Londoner Sechs-Mächte-Konferenz im Frühjahr 1948 die Bildung einer Regierung gestattet wurde, verließen die Sowjets den alliierten Kontrollrat.[4]

In der Folge versuchten sie u.a. durch die fast einjährige Blockade Berlins die Bildung eines einheitlichen westdeutschen Staates zu verhindern. Vergeblich - am 23.Mai 1949 wurde das Grundgesetz der Bundesrepublik Deutschland verkündet.[5]

Am 7.Oktober desselben Jahres folgte in der sowjetisch besetzten Zone die Staatsgründung der Deutschen Demokratischen Republik.

1.2 Die unterschiedliche Entwicklung der beiden deutschen Staaten

Der Wunsch nach Wiedervereinigung war seit der Teilung richtungweisend für die Politik der BRD, auch wenn das Ziel durch die faktische Anerkennung der DDR in den 60er Jahren in den Hintergrund getreten schien. Die DDR strebte dagegen spätestens seit 1955 mehr nach Anerkennung als souveräner, zweiter Staat.

a) Der Volkaufstand in der DDR am 17. Juni 1953

Auf der zweiten Parteikonferenz der Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands (SED) im Juli 1952 bekannte sich der DDR-Regierungschef Walter Ulbricht zum ersten Mal offiziell zum Aufbau des Sozialismus als Vorstufe zum Kommunismus. Der Zeitpunkt war klug gewählt – alle „Instrumente“ der freien Wirtschaft wie Banken, das Verkehrswesen etc. waren mittlerweile verstaatlicht. Eine Wiedervereinigung, so wurde verlautbart, sei nur noch nach dem sozialistischen Modell denkbar. Gleichzeitig war die SED-Führung in Zugzwang, da die BRD mit dem Deutschlandvertrag und der EVG (Europäische Verteidgungsgemeinschaft) im Mai 1952 bereits erste Schritte in Richtung eigener Souveränität gegangen waren. Weiterhin strebte die DDR-Regierung eine Sowjetisierung der Gesellschaft durch Kollektivierung der Landwirtschaft, Kirchenkampf, etc. an.[6]

Im Frühjahr 1953 kam die Frustration der Bevölkerung zum Ausbruch. Die massenhafte Abwanderung von Bauern in den Westen hinterließ Versorgungslücken, die von den wirtschaftlichen Kapazitäten der DDR, auch mit Unterstützung der Sowjetunion, nicht auszugleichen waren.

Die Flüchtlingszahlen - allein im März 1953 waren es 31.000 Menschen, die die DDR verließen - veranlassten die Sowjetregierung zu einer Kurskorrektur.[7] Wirtschaftliche Verbesserungen sollten gesichert werden. In einer Erklärung des Politbüros des Zentralkomitees der DDR am 11.Juni 1953, die im „Neuen Deutschland“ publiziert wurde, wurden von Seiten der Regierung erstmals Fehler eingeräumt. Infolge dieses Eingeständnisses kam die DDR-Bevölkerung nicht zur Ruhe. Den wirtschaftlich besser gestellten Westen vor Augen forderten immer mehr Menschen demokratische Verhältnisse und einen besseren Lebensalltag.[8] Streiks und Unruhen unter den Arbeitern auf Grund einer Normenerhöhung, die mehr Arbeit für das gleiche Geld bedeutet hätte, waren - trotz einer Rücknahme dieser Erhöhung am 16. Juni - Auslöser für einen Volksaufstand. Über einige Städte verhängte die mit Panzern zur Hilfe geeilte sowjetische Militäradministration den Ausnahmezustand.

Die Aufstände vom 17. Juni, bei denen öffentliche Gebäude gestürmt, Gefangene aus Gefängnissen befreit wurden und etwa 70-80 Menschen zu Tode kamen, traumatisierte die SED-Führung in hohem Maße. Dies zeigte sich noch über drei Jahrzehnte später, am 31.08.1989, als Erich Mielke, der Chef des Ministeriums für Staatssicherheit, angesichts einer Besprechung zur politischen Lage fragte: „Ist es so, das morgen der 17. Juni ausbricht?“[9]

Während in der BRD erstaunt auf den Aufstand reagiert wurde, da mit einem so gewaltigen Ausbruch nicht gerechnet worden war, entstand in der DDR schnell die Legende vom „kapitalistischen Putschversuch“, an der bis 1989 festgehalten wurde. In einer ersten offiziellen Stellungnahme im Rundfunk ließ die SED verbreiten: „Die Unruhen, zu denen es gekommen ist, sind das Werk von Provokateuren und faschistischen Agenten ausländischer Mächte und ihrer Helfershelfer aus deutschen kapitalistischen Monopolen.“[10]

In „Weltall, Erde, Mensch“, einem Standardwerk der DDR-Jugendbildung und „Sammelwerk zur Entwicklungsgeschichte von Natur und Gesellschaft“, dessen von Ulbricht verfassten Vorwort mit den einführenden Worten „Dieses Buch ist das Buch der Wahrheit“[11] beginnt, steht über die „westdeutschen Militaristen“: „[…] war es ihnen möglich, im Herzen Europas einen Spannungsherd zu schaffen, den Abschluss des deutschen Friedensvertrages zu verhindern und schwerwiegende Provokationen, wie z.B. den faschistischen Putschversuch am 17. Juni 1953 gegen die DDR zu inszenieren […]“.[12]

Nicht nur die Machthaber zogen Konsequenzen aus den Aufständen, sondern auch die Bevölkerung hatte eindringlich erfahren müssen, dass die SED-Führung sich voll und ganz auf die militärische Unterstützung der Sowjetunion stützte.[13]

In der BRD wurde der 17.Juni am 04.08.1953 per Gesetzesbeschluss zum „Tag der Deutschen Einheit“ und damit zum nationalen Feiertag erklärt.[14]

b) Die Einordnung in die Blöcke 1955

Bei der Einordnung der Zugehörigkeiten zu den verschiedenen militärischen Bündnissen, in die die beiden deutschen Staaten eingegliedert wurden, stößt man zwangsläufig auf die jeweiligen Definitionen der militärischen Zusammenschlüsse.

Die BRD gehörte seit Mai 1955 dem westlichen Verteidigungsbündnis NATO (North Atlantic Treaty Organisation) an. Im in der BRD 1991 erschienen Brockhaus wird dieses beschrieben als ein „am 4.4.1949 in Washington geschlossenes Bündnis, das die Mitglieder neben der politischen und wirtschaftlichen Zusammenarbeit zur gemeinsamen militärischen Verteidigung verpflichtet. […] Der Nordatlantikvertrag („NATO-Vertrag“ […]) bekräftigt in der Präambel die Ziele und Grundsätze der UNO sowie den Wunsch, mit allen Völkern und Regierungen in Frieden zu leben.“[15]

Weiterhin „erfolgte [die Gründung] unter dem Eindruck des sich ausdehnenden kommunistischen Machtbereichs in Ost-, Südost- und Ostmitteleuropa. Vor dem Hintergrund des sich nicht zuletzt hieraus entwickelnden Ost-West-Konfliktes („Kalter Krieg“) sollte das Bündnis der als Bedrohung empfundenen militärischen Präsenz der Sowjetunion als Gegengewicht ein verteidigungsfähiges Streitkräftepotential im westlichen Europa entgegensetzen.“[16]

Das dem gegenüber stehende Bündnis zwischen Ostblockstaaten, dem auch die DDR angehörte, wird sowohl mit Warschauer Pakt, als auch mit Warschauer Vertrag betitelt. Zur Geschichte ist nachzulesen „…, vor der Weltöffentlichkeit sollte auf diese Weise die angebliche Aggressivität der westlichen Allianz dokumentiert werden.“[17]

Im „Jugendlexikon a-z“, das 1987 in Leipzig erschien, wird auf der Suche nach einer Definition der NATO auf den Eintrag „Imperialistische Paktsysteme“ verwiesen.[18] Dort heißt es: „Der Imperialismus ist parasitärer, faulender Kapitalismus. […] Das imperialistische Paktsystem sind mehrseitige Militärbündnisse kapitalistischer Staaten, die gegen das sozialistische Weltsystem und gegen die nationale Befreiungsbewegung gerichtet sind. Es wurde nach dem Zweiten Weltkrieg zusammengezimmert, um die militärischen und wirtschaftlichen Kräfte der imperialistischen Staaten unter Vorherrschaft der USA zusammenzufassen. […] Die NATO ist dabei zur gefährlichsten Friedensbedrohung geworden […]. Die im Warschauer Vertrag verbündeten sozialistischen Staaten sind deshalb genötigt, ihre militärische Macht zur Sicherung des Friedens ständig auszubauen […]“[19]

Der Warschauer Vertrag hingegen wird als ein Vertrag über „Freundschaft, Zusammenarbeit und gegenseitigen Beistand“ bezeichnet. „Der Vertrag wurde am 14.05.1955 in Warschau unterzeichnet als Maßnahme gegen die wachsende Aggressivität des Imperialismus, die sich zu diesem Zeitpunkt besonders durch die Einbeziehung der BRD (1955) in die NATO (1949 gegründet) zeigte. Der Vertrag […] beruht auf […] den Prinzipien des demokratischen Völkerrechts und den Grundsätzen der UNO-Charta.“[20]

In „Weltall, Erde, Mensch“ wird erklärt: „Eng verbunden mit der Sowjetunion und den anderen sozialistischen Staaten, trat die Deutsche Demokratische Republik den aggressiven Bestrebungen der imperialistischen Kräfte der BRD entgegen, stand sie unbeirrbar auf Friedenswacht.“[21]

Diese stark voneinander abweichenden Beschreibungen des eigenen und des gegenüber stehenden Bündnisses machen deutlich, wie sich unterschiedliche Auffassungen in Ost und West entwickeln konnten, bzw. mussten.

c) Der Bau der Berliner Mauer am 13.August 1961

Im November 1958 stellte der sowjetische Regierungschef Chruschtschow ein Ultimatum an die Westmächte, in dem er forderte, dass diese sich an seinen Vorschlag eines „Friedensvertrages mit Deutschland“ anschließen sollten. Faktisch hieß das für die Westmächte, sie sollten die beiden Staaten nach sowjetischen Bedingungen anerkennen. Chruschtschow spekulierte darauf, dass die Westmächte einen darin verzeichneten Verzicht auf Westberlin akzeptieren würden, um einen neuen Krieg zu vermeiden. Die Westmächte zeigten sich jedoch wenig beeindruckt und lehnten den Vertrag ab.[22]

[...]


[1] „Der Spiegel“, Ausgabe 45/1999, S.100.

[2] Vgl. „Handbuch zur deutschen Einheit“, S. 65/66.

[3] Ebenda.

[4] Ebenda.

[5] Vgl. „Handbuch zur deutschen Einheit“, S. 66/67.

[6] Vgl. „17.Juni 1953 Volksaufstand in der DDR“, S.23.

[7] Vgl. „17. Juni 1953 Volksaufstand in der DDR“, S. 81f.

[8] Ebenda.

[9] „17.Juni 1953 Volksaufstand in der DDR“, S. 259f.

[10] Aus „Der Volksaufstand vom 17.Juni“, zit. in „Der „Tag X“ und die Staatssicherheit“, S. 19.

[11] „Weltall, Erde, Mensch“, S. 5.

[12] „Weltall, Erde, Mensch“, S. 367.

[13] Vgl. „17. Juni 1953 Volksaufstand in der DDR“, S. 268.

[14] Vgl. „Geschichte der Deutschen 1949-1990“, S.63.

[15] „Brockhaus“, 19.Auflage, S. 364.

[16] „Brockhaus“, 19. Auflage, S. 367.

[17] „Brockhaus“, 19. Auflage, S.601.

[18] „Jugendlexikon a-z“, S.466.

[19] „Jugendlexikon a-z“, S. 310.

[20] „Jugendlexikon a-z“, S. 683.

[21] „Weltall, Erde, Mensch“, S. 367.

[22] Vgl. „Mauerbau und Mauerfall“, S.111.

Ende der Leseprobe aus 35 Seiten

Details

Titel
Darstellung und Wahrnehmung der deutsch-deutschen Geschichte
Hochschule
Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf
Veranstaltung
Hauptseminar "Geschichte und Gehirn"
Note
1,0
Autor
Jahr
2006
Seiten
35
Katalognummer
V56877
ISBN (eBook)
9783638514514
Dateigröße
555 KB
Sprache
Deutsch
Schlagworte
Darstellung, Wahrnehmung, Geschichte, Hauptseminar, Gehirn
Arbeit zitieren
Juliane Engberding (Autor), 2006, Darstellung und Wahrnehmung der deutsch-deutschen Geschichte, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56877

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