Das tragende Element der Europäischen Gemeinschaft (EG) ist das Rechtsprinzip das im Zentrum der europäischen Integration steht. Die Gemeinschaft ist eine Schöpfung des Rechts. Sie beeinflusst damit nicht nur das öffentliche Recht, sondern auch zentrale Bereiche des Privatrechts der Mitgliedstaaten. Mit dem einheitlichen Europäischen Binnenmarkt, der aus den vier wirtschaftlichen Grundfreiheiten des EG-Vertrages besteht - der Freie Warenverkehr, der Freie Personenverkehr, die Dienstleistungsfreiheit sowie die Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs - erwiesen sich jedoch unterschiedliche wirtschaftliche wie rechtliche Bestimmungen der Mitgliedstaaten als hinderlich. Internationale Wirtschaftsbeziehungen sind heutzutage eine Sache des Alltags. Daher steht der zwischenstaatliche private Warenverkehr auch im Zentrum der EG. Für beide Vertragspartner führt jedoch eine fremde Rechtsordnung mit deren wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und sprachlicher Verschiedenartigkeit zu Unsicherheiten. Eine fremde Gewährleistungshaftung, die auf den Kaufvertrag angewendet werden soll, führt allein durch die bloße Verschiedenartigkeit der Rechtsnormen, und zusätzlich bei möglichen Ansprüchen des Käufers bei mangelhaft gelieferter Kaufsache auch die Verschiedenartigkeit der Rechtsfolgen, zu erhöhten unternehmerischen Transaktionskosten, die zuweilen auch aus möglich werdenden Prozesskosten aufgrund Rechtsverfolgung entstehen können. Sie betreffen die Rechte des Käufers, ebenso die Verpflichtungen des Verkäufers. Im Ergebnis führen damit unterschiedliche nationale Regelungen beim Kaufvertrag zu Informationsproblemen der Vertragsparteien.
Inhaltsverzeichnis
Einleitung
1. Hintergrund
2. Rechtsvereinheitlichung im internationalen Handel
3. Anmerkung zum Deutschen Recht
4. Anmerkung zum Schweizerischen Recht
5. Gegenstand, Vorgehen und Ziel der Untersuchung
6. Gang der Untersuchung
A. Sachmängelhaftung im Deutschen Kaufrecht
I. Pflichten des Verkäufers, Inhalt des Vertrages, Erfüllungsort und Gefahrübergang
II. Pflicht zur Lieferung mangelfreier Ware
1. Gemeinsame Definition der Sachmängel
a) verschiedene Sachmängel
aa) ausdrückliche Beschaffenheitsvereinbarung
bb) Eignung zur vertraglichen Verwendung
cc) Eignung zur gewöhnlichen Verwendung
dd) Öffentliche Äußerungen
b) Montage- und Montageanleitungsmangel
c) Falschlieferung und Zuweniglieferung
2. Maßgeblicher Zeitpunkt für Mangelfreiheit
III. Rangfolge der Käuferrechtsbehelfe
IV. Sachliche Schranken der Käuferrechtsbehelfe
1. Kenntnis- und Unkenntnis des Sachmangels
2. Der beiderseitige Handelskauf
a) Obliegenheit des Käufers zur Untersuchung der Ware
b) Obliegenheit des Käufers zur Rüge des Sachmangels
c) Rechtsfolgen bei nicht ordnungsgemäßer oder unterbliebener Rüge
d) Rechtsfolgen bei ordnungsgemäßer Rüge
e) Regress beim Verbrauchsgüterkauf
V. Zeitliche Schranken der Käuferrechtsbehelfe
1. Verjährung nach den allgemeinen Regelungen
2. Verjährungsmodifikation beim Regressanspruch
VI. Die einzelnen Käuferrechtsbehelfe, die Art, Wahl und Weise
1. Anspruch auf Nacherfüllung in „natura“ und Voraussetzungen
2. Die Gestaltungsrechte, Rücktritt und Minderung
a) Gemeinsame Voraussetzungen
b) Das Rückgewährschuldverhältnis
c) Kaufpreisminderung
3. Auf Geldausgleich gerichtete Ansprüche, Schadenersatz bzw. Aufwendungsersatz
a) Anspruchsgrundlage und Voraussetzungen
b) Schadenersatz statt der Leistung
aa) Großer Schadenersatz
bb) Kleiner Schadenersatz
c) Schadenersatz neben der Leistung und Verzögerungsschaden
d) Aufwendungsersatz
4. Zusätzliche Voraussetzungen beim Verbrauchsgüterkauf
a) Verbraucherschutz
aa) Keine vertragliche Haftungsbeschränkung im Voraus
bb) Gesetzliche Vermutung zu Gunsten des Verbrauchers
cc) Beschaffenheitsgarantie
b) Rückgriff des Unternehmers
VII. Der Fernabsatzvertrag
1. Anwendungsbereich, persönlicher und sachlicher
2. Verbraucherschutz durch Informationspflichten
a) Vorvertragliche Informationspflichten des Unternehmers
b) Rechtsfolgen bei Missachtung
c) Nachvertragliche Informationspflichten des Unternehmers
d) Rechtsfolgen bei Missachtung
e) Widerrufs- und Rückgaberecht des Verbrauchers
aa) Das Widerrufsrecht des Verbrauchers
bb) Ausschluss des Widerrufsrechts des Verbrauchers
cc) Das Rückgaberecht des Verbrauchers
dd) Rechtsfolgen des Widerrufs
ee) Rechtsfolgen bei Rückgaberecht
f) Keine Vertragliche Haftungsbeschränkung im Voraus
B. Sachmängelhaftung im UN-Kaufrecht (CISG)
I. Das UN-Kaufrecht, Gegenstand und Inhalt
II. Pflichten des Verkäufers Inhalt des Vertrages, Erfüllungsort und Gefahrübergang
III. Pflicht zur Lieferung mangelfreier Ware
1. Definition des Sachmangels
2. Maßgeblicher Zeitpunkt für die Mangelfreiheit
IV. Das System der Käuferrechtsbehelfe, Merkmale und Voraussetzungen
1. Übersicht der Käuferrechtsbehelfe
2. Differenzierung der Rechtsbehelfe nach Verfügbarkeit und Anknüpfungspunkte
a) Einheitlicher Tatbestand der Vertragsverletzung
b) Ausnahmen in der Verfügbarkeit der Rechtsbehelfe
c) Differenzierung nach dem „Gewicht“ der Vertragsverletzung
d) „Wesentlichkeit“ einer Vertragsverletzung
aa) Voraussetzung einer wesentlichen Vertragsverletzung
(1) Vertragsverletzung durch eine Vertragspartei.
(2) Der „Nachteil“
(3) Die „Vorhersehbarkeit“ dieses Nachteils
(4) Beweispflicht für eine wesentliche Vertragsverletzung
bb) Zusammenfassung
d) „Unwesentlichkeit“ einer Vertragsverletzung
e) Andere Ansprüche wegen einer Vertragsverletzung
3. Das Rangverhältnis der Käuferrechtsbehelfe
4. Die Ausgestaltung des Schadenersatzanspruchs und Exculpation
V. Sachliche Schranken der Käuferrechtsbehelfe
1. Kenntnis und Unkenntnis des Mangels
a) Kenntnis des Sachmangels
b) Unkenntnis des Sachmangels
2. Verantwortungsbeitrag des Käufers zur Vertragsverletzung des Verkäufers
3. Die Untersuchungsobliegenheit und Rügeobliegenheit des Käufers
a) Die Untersuchungsobliegenheit beim Sachmangel
b) Die Rügeobliegenheit beim Sachmangel
4. Andere Obliegenheit wegen eines Sachmangels
a) Obliegenheit zur Schadenminderung- bzw. Schadenabwehr
b) Obliegenheit zur Rückgabe und zum Erhalt der Ware
VI. Zeitliche Schranken der Käuferrechtsbehelfe
1. Verjährung von Gewährleistungsansprüchen
2. Verjährungsfrist und Ausschlussfrist
VII. Rückabwicklung von Verträgen
1. Das Rückgewährschuldverhältnis
2. „Aufhebungssperre“ bei Unvermögen zur unversehrten Rückgabe
3. Nutzungs- und Aufwendungsersatz
VIII. Die einzelnen Käuferrechtsbehelfe
1. Anspruch auf Erfüllung bzw. Nacherfüllung und Einschränkungen in „natura“
a) Einschränkung des Erfüllungsanspruchs
b) Allgemeine Voraussetzungen des Nacherfüllungsanspruchs
c) Zusätzliche Voraussetzungen bei Nachbesserung
d) Zusätzliche Voraussetzungen bei Ersatzlieferung
e) Die Art und Weise der Nacherfüllung und Selbstvornahmerecht des Käufers
2. Vertragsaufhebung
a) Allgemeine Voraussetzungen
b) Zusätzliche Voraussetzungen bei Sachmängel
c) Zusätzliche Voraussetzungen bei Nichtlieferung
d) Vertragsaufhebung bei Teillieferung, nur teilweise mangelhafter Lieferung und Sukzessivlieferung
e) Vertragsaufhebung bei antizipiertem Vertragsbruch
f) Ausübung des Vertragsaufhebungsrechts
g) Rechtsfolgen der Vertragsaufhebung
3. Auf Geldausgleich gerichtete Käuferrechtsbehelfe
a) Kaufpreisminderung
b) Schadenersatz und Aufwendungsersatz
aa) Anspruchsgrundlage
bb) Voraussetzung
c) Ausüben des Schadenersatzanspruchs
d) Exculpationsmöglichkeit und Haftung für Dritte
e) Die Art und der Umfang des ersatzfähigen Schaden und Schadenminderungspflicht
f) Aufwendungsersatz
C. Sachmängelhaftung im Schweizerischen Obligationenrecht
I. Allgemeines
1. Charakteristik des ZGB, OR
2. Das System des „code unique“
II. Pflichten des Verkäufers, Inhalt des Vertrages, Erfüllungsort und Gefahrübergang
III. Pflicht zur Lieferung mangelfreier Ware
1. Definition des Sachmangels
2. Zeitpunkt für die Mangelfreiheit
IV. Die Gewährleistung wegen Sachmängel
1. Gegenstand der Gewährleistung
2. Voraussetzungen der Gewährleistung
a) Vorliegen bei Gefahrübergang
b) Prüfungsobliegenheit und Rügeobliegenheit
aa) Prüfungsobliegenheit
bb) Rügeobliegenheit
cc) Rechtsfolgen nicht ordnungsgemäßer Rüge
dd) Besonderheit zwischen kaufmännischem und nichtkaufmännischem Verkehr
c) Mangelunkenntnis
d) Kein vertraglicher Gewährleistungsausschluss und Auslegung von Freizeichnungsklauseln
V. Zeitliche Schranken der Käuferrechtsbehelfe
1. Die Verjährungsfrist
2. Abweichende Vereinbarungen
3. Mängeleinrede
VI. Die einzelnen Käuferrechtsbehelfe
1. Anspruch auf Nachbesserung
2. Anspruch auf Wandlung
a) Durchführung der Wandlung, Das Rückgewährschuldverhältnis
b) Kaufpreisminderung nach Ermessen des Richters
c) Ausschluss der Wandlung
d) Wandlung bei mehreren Kaufsachen
3. Anspruch auf Minderung
4. Anspruch auf Schadenersatz
a) Abgrenzung des unmittelbaren Schaden
b) Abgrenzung des weiteren Schaden
5. Konkurrenz zu anderen Rechtsbehelfen
a) Schadenersatzanspruch zu Sachmängelhaftung
b) Sachmängelhaftung zu Irrtumsanfechtung
6. Anspruch auf Nachlieferung
D. Zusammenfassender Gesamtvergleich
I. Deutsches Kaufrecht
II. UN-Kaufrecht (CISG)
1. Vorteile
2. Nachteile
3. Vorteile, Nachteile für Importeure bzw. Exporteure
III. Schweizer Kaufrecht (Obligationenrecht)
Zielsetzung & Themen
Diese Diplomarbeit untersucht die Gewährleistungshaftung für Sachmängel bei Warenkaufverträgen in einem rechtsvergleichenden Ansatz. Das primäre Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der Regelungen im deutschen Kaufrecht, dem UN-Kaufrecht (CISG) und dem Schweizer Obligationenrecht (OR) systematisch herauszuarbeiten und zu bewerten.
- Systematischer Vergleich der Sachmängelhaftung in drei Rechtsordnungen.
- Analyse der Käuferrechtsbehelfe bei mangelhafter Lieferung.
- Untersuchung von Schranken und zeitlichen Begrenzungen bei Gewährleistungsansprüchen.
- Bewertung der Haftungssysteme aus der Sicht von Verkäufern und Unternehmern.
- Synoptische Zusammenfassung der Ergebnisse für die praktische Anwendung.
Auszug aus dem Buch
1. Hintergrund
Das tragende Element der Europäischen Gemeinschaft (EG) ist das Rechtsprinzip das im Zentrum der europäischen Integration steht. Die Gemeinschaft ist eine Schöpfung des Rechts. Sie beeinflusst damit nicht nur das öffentliche Recht, sondern auch zentrale Bereiche des Privatrechts der Mitgliedstaaten. Mit dem einheitlichen Europäischen Binnenmarkt, der aus den vier wirtschaftlichen Grundfreiheiten des EG-Vertrages besteht – der Freie Warenverkehr, der Freie Personenverkehr, die Dienstleistungsfreiheit sowie die Freiheit des Kapital- und Zahlungsverkehrs – erwiesen sich jedoch unterschiedliche wirtschaftliche wie rechtliche Bestimmungen der Mitgliedstaaten als hinderlich.
Internationale Wirtschaftsbeziehungen sind heutzutage eine Sache des Alltags. Daher steht der zwischenstaatliche private Warenverkehr auch im Zentrum der EG. Für beide Vertragspartner führt jedoch eine fremde Rechtsordnung mit deren wirtschaftlicher, sozialer, kultureller und sprachlicher Verschiedenartigkeit zu Unsicherheiten. Eine fremde Gewährleistungshaftung, die auf den Kaufvertrag angewendet werden soll, führt allein durch die bloße Verschiedenartigkeit der Rechtsnormen, und zusätzlich bei möglichen Ansprüchen des Käufers bei mangelhaft gelieferter Kaufsache auch die Verschiedenartigkeit der Rechtsfolgen, zu erhöhten unternehmerischen Transaktionskosten, die zuweilen auch aus möglich werdenden Prozesskosten aufgrund Rechtsverfolgung entstehen können. Sie betreffen die Rechte des Käufers, ebenso die Verpflichtungen des Verkäufers. Im Ergebnis führen damit unterschiedliche nationale Regelungen beim Kaufvertrag zu Informationsproblemen der Vertragsparteien.
Zusammenfassung der Kapitel
A. Sachmängelhaftung im Deutschen Kaufrecht: Dieses Kapitel erläutert die Pflichten des Verkäufers und das System der Käuferrechtsbehelfe im deutschen Recht unter Berücksichtigung von Verbraucherschutzrichtlinien.
B. Sachmängelhaftung im UN-Kaufrecht (CISG): Hier wird das internationale Einheitskaufrecht analysiert, insbesondere die Haftung bei Vertragsverletzungen und das System der Rechtsbehelfe im internationalen Warenverkehr.
C. Sachmängelhaftung im Schweizerischen Obligationenrecht: Dieses Kapitel untersucht die Besonderheiten des Schweizer Rechts, in dem das OR und ZGB eine Einheit bilden und Gewährleistung sowie Mängelrechte anders strukturiert sind als im deutschen oder internationalen Recht.
D. Zusammenfassender Gesamtvergleich: Hier werden die Ergebnisse der drei untersuchten Rechtsordnungen synoptisch gegenübergestellt, um Vor- und Nachteile sowie Konsequenzen für Importeure und Exporteure aufzuzeigen.
Schlüsselwörter
Sachmängelhaftung, Kaufrecht, UN-Kaufrecht, CISG, Schweizer Obligationenrecht, Gewährleistung, Kaufverträge, Rechtsvergleichung, Nacherfüllung, Käuferrechtsbehelfe, Verbraucherschutz, Fernabsatzvertrag, Vertragsaufhebung, Schadenersatz, Minderung.
Häufig gestellte Fragen
Worum geht es in der Arbeit grundsätzlich?
Die Arbeit beschäftigt sich mit der Haftung des Verkäufers bei Sachmängeln in Kaufverträgen über Waren und vergleicht dazu drei verschiedene Rechtsordnungen.
Welche Rechtsgebiete werden schwerpunktmäßig behandelt?
Die Untersuchung deckt das deutsche Kaufrecht, das internationale UN-Kaufrecht (CISG) sowie das Schweizerische Obligationenrecht (OR) ab.
Was ist das Ziel der rechtsvergleichenden Untersuchung?
Das Ziel ist es, Gemeinsamkeiten und Unterschiede der jeweiligen Haftungssysteme zu identifizieren und die daraus resultierenden Transaktionskosten für Unternehmen besser einschätzbar zu machen.
Welche wissenschaftliche Methode kommt zum Einsatz?
Es wird die Methode der funktionalen Rechtsvergleichung angewandt, um zu analysieren, wie die verschiedenen Rechtsordnungen gleichartige Probleme der Gewährleistung bei mangelhafter Lieferung lösen.
Welche Aspekte der Käuferrechtsbehelfe stehen im Hauptteil im Fokus?
Behandelt werden die Voraussetzungen, die Rangfolge und die zeitlichen Schranken der Behelfe wie Nacherfüllung, Rücktritt, Minderung und Schadenersatz.
Welche Rolle spielen die Verbraucherschutzrichtlinien?
Sie dienen als maßgebliche Vorgaben für die Harmonisierung der nationalen Rechte, besonders im deutschen Kaufrecht und beim Fernabsatz, um Informationsklarheit und Transparenz zu schaffen.
Warum ist das UN-Kaufrecht (CISG) für die Untersuchung so relevant?
Da es einheitliche Regelungen für den grenzüberschreitenden Warenverkehr bietet, dient es als internationaler Standard, der im Vergleich zu den nationalen Gesetzen beleuchtet wird.
Wie unterscheidet sich die Schweizer Rechtskonzeption?
Das Schweizer System verzichtet auf die Trennung von Zivil- und Handelsrecht und setzt stark auf Generalklauseln, bei denen der Richter einen größeren Spielraum bei der Auslegung der Mängelrechte besitzt.
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- Ives-Torsten Otto (Author), 2006, Gewährleistungshaftung für Sachmängel bei Kaufverträgen von Waren. Eine rechtsvergleichende Untersuchung nach Deutschem Recht, UN-Kaufrecht und Schweizer Zivilrecht. , Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56936