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Serviceorientierte Architektur (Zielsetzung, Konzeption, Stand der Technik und neue Geschäftsmodelle)

Título: Serviceorientierte Architektur (Zielsetzung, Konzeption, Stand der Technik und neue Geschäftsmodelle)

Trabajo Escrito , 2006 , 10 Páginas , Calificación: 2,0

Autor:in: Stephan Hofmann (Autor)

Informática - Informatica de negocios
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Um in wirtschaftlich schwierigen Zeiten auf Dauer wettbewerbsfähig zu bleiben,
müssen Unternehmen ständig innovativ sein und Kosten in allen Bereichen senken. Folgen für unterstützende IT-Systeme und IT-Organisationen sind wachsende Anforderungen. Eine IBM-eigene Umfrage unter rund 500 Geschäftsführern führte zu dem Ergebnis, dass es 75 Prozent der befragten Unternehmenslenker am Wichtigsten erscheint schnell auf Marktveränderungen zu reagieren. Nur jeder Zehnte denkt, dass die heutzutage vorhandenen, gewachsenen IT-Landschaften hierfür geeignet sind. Bei der Durchführung von neuen Dienstleistungen und Prozessen verursachen so genannte
Spaghetti-Verbindungen und schlechte Wartbarkeit der starren Systeme hohe
Entwicklungs- und Integrationskosten. Die Weiterentwicklung und Wartung der
komplexen, monolithischen Systeme wird also immer problematischer. Eine vollständige Systemablösung ist oft nicht möglich, denn Kosten und Risiko sind zu hoch. Der Ansatz der serviceorientierten Architektur (SOA) verspricht dieses Dilemma aufzulösen. Er ermöglicht die gewachsenen IT-Landschaften zu modernisieren und sie in neu wachsende Infrastrukturen zu integrieren. Ein einheitliches Konzept, allgemein akzeptierte Standards (z. B. XML) anstelle von proprietären Lösungen und eine Technologiebasis (z. B. Services) machen dies möglich [SPAT05, S. 1; SEID05; KUHR05, S. 1].

Extracto


Inhaltsverzeichnis

1 Warum SOA? - Problemstellung und Ziel

2 Serviceorinetierte Architektur (SOA)

2.1 Begriffserklärungen

2.2 SOA-Tempel - Grundlagen

2.3 Technische Umsetzung

2.3.1 Funktionsweise

2.3.2 Web-Service

3 neue Geschäftsmodelle

4 Ausblick

Zielsetzung & Themen

Die vorliegende Arbeit untersucht die serviceorientierte Architektur (SOA) als Lösungsansatz für die Modernisierung starrer IT-Landschaften. Ziel ist es aufzuzeigen, wie durch eine prozessorientierte Struktur und die Nutzung standardisierter Services eine höhere Flexibilität, Wartbarkeit und Kosteneffizienz in Unternehmen erreicht werden kann.

  • Herausforderungen bestehender monolithischer IT-Infrastrukturen
  • Grundprinzipien und theoretische Säulen der SOA
  • Technische Umsetzung und Kommunikation mittels Web-Services
  • Potenziale der SOA für die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle
  • Praxisbeispiel: Einsatz im E-Learning-Kontext (Polizei-Online)

Auszug aus dem Buch

2.1 Begriffserklärungen

Der Begriff serviceorientierte Architektur wird aktuell sehr unterschiedlich interpretiert. Je nach Definition wird auf verschiedene Aspekte unterschiedlich viel Wert gelegt. Generell kann man sagen, dass die Idee der SOA auf einem Systemarchitektur-Konzept basiert, das die Bereitstellung interagierender Services über ein Netzwerk vorsieht. Dabei wird eine Anwendungslandschaft eines Unternehmens aufgebaut, in der Funktionalitäten der einzelnen, fachlichen Anwendungsbausteine gekapselt und in Form von Services angeboten werden.

Ein Kernelement von SOA ist der Service. Er repräsentiert eine klar abgegrenzte Geschäftsfunktion. Als Baustein kann er in einem oder mehreren Geschäftsprozessen verwendet werden. Durch diese Kombination bereits bestehender Services wird es möglich, geänderte und neue Geschäftsprozesse schnell und ohne großen technischen Aufwand zu realisieren. Hervorzuheben ist, dass der Schwerpunkt nicht wie bei konventionellen Ansätzen der Anwendungsarchitektur (z. B. OO, EAI) auf der technischen Seite liegt, sondern prozessorientiert die fachlichen Aspekte der Geschäftsprozesse in den Vordergrund gerückt werden.

Zusammenfassung der Kapitel

1 Warum SOA? - Problemstellung und Ziel: Die Einleitung beleuchtet die Schwierigkeiten starrer IT-Landschaften und stellt die SOA als Ansatz zur Modernisierung und Kostensenkung vor.

2 Serviceorinetierte Architektur (SOA): Dieses Kapitel definiert die Grundlagen der SOA und erläutert die Rollen von Services sowie die theoretischen Anforderungen an die Architektur.

2.1 Begriffserklärungen: Hier werden die Kernbegriffe SOA und Service definiert und deren Fokus auf fachliche Geschäftsprozesse statt rein technischer Implementierung hervorgehoben.

2.2 SOA-Tempel - Grundlagen: Dieses Kapitel veranschaulicht die architektonischen Säulen der SOA, basierend auf Standards, Sicherheit und Einfachheit.

2.3 Technische Umsetzung: Hier wird der Designansatz diskutiert und die Notwendigkeit einer plattformunabhängigen Realisierung durch Technologien wie Web-Services erörtert.

2.3.1 Funktionsweise: Das Kapitel beschreibt den Prozess der Dienstnutzung, die Rolle des Verzeichnisdienstes und das Zusammenspiel von Service Provider, Consumer und Registry.

2.3.2 Web-Service: Hier wird die technische Spezifikation durch Standards wie XML, WSDL, UDDI und SOAP näher beleuchtet.

3 neue Geschäftsmodelle: Das Kapitel untersucht, wie SOA als Basis für innovative Geschäftsmodelle dienen kann, illustriert durch ein E-Learning-Beispiel.

4 Ausblick: Der Ausblick reflektiert den aktuellen Stand der Technik und identifiziert bestehende Herausforderungen bei der Implementierung von SOA-Strategien.

Schlüsselwörter

Serviceorientierte Architektur, SOA, IT-Flexibilität, Geschäftsprozesse, Web-Services, Standardisierung, Lose Kopplung, Verzeichnisdienst, IT-Strategie, E-Learning, XML, WSDL, SOAP, Software-Architektur, Prozessorientierung

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit beschäftigt sich mit der serviceorientierten Architektur (SOA) als IT-Strategie, um Unternehmen in einem volatilen Marktumfeld durch flexiblere IT-Systeme wettbewerbsfähig zu halten.

Was sind die zentralen Themenfelder der Publikation?

Zentrale Themen sind die Modernisierung gewachsener IT-Strukturen, die technischen Grundlagen der SOA sowie die strategischen Vorteile für die Gestaltung neuer Geschäftsmodelle.

Was ist das primäre Ziel der Arbeit?

Das primäre Ziel ist es, den Nutzen von SOA für die IT- und Geschäftsflexibilität zu demonstrieren und den Weg von monolithischen Systemen hin zu einer servicebasierten Infrastruktur aufzuzeigen.

Welche wissenschaftliche Methode wird verwendet?

Die Arbeit basiert auf einer Literaturanalyse und der Synthese bestehender Konzepte, ergänzt durch Praxisbeispiele wie das Projekt „Polizei-Online“.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil umfasst die begriffliche Einordnung, die architektonischen Grundlagen (SOA-Tempel), die technischen Realisierungsmöglichkeiten mittels Web-Services sowie konkrete Einsatzszenarien für neue Geschäftsmodelle.

Welche Schlüsselbegriffe charakterisieren die Arbeit?

Die Arbeit wird maßgeblich durch Begriffe wie „Serviceorientierte Architektur“, „Lose Kopplung“, „Prozessorientierung“ und „IT-Flexibilität“ charakterisiert.

Was genau versteht die Autorin unter dem „SOA-Tempel“?

Der SOA-Tempel ist ein grafisches Modell, das die Fundamente (Standards, Sicherheit, Einfachheit) und die Säulen (Verteiltheit, Lose Kopplung, Verzeichnisdienst, Prozessorientierung) einer SOA darstellt.

Wie veranschaulicht die Autorin das Potenzial von SOA im E-Learning?

Sie nutzt die Analogie eines Legobretts, bei dem die Plattform die Grundplatte bildet und einzelne, austauschbare Services (wie Foren oder Lernmodule) als variable Bausteine fungieren.

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Detalles

Título
Serviceorientierte Architektur (Zielsetzung, Konzeption, Stand der Technik und neue Geschäftsmodelle)
Universidad
University of Würzburg
Curso
Wirtschaftsinformatik 3
Calificación
2,0
Autor
Stephan Hofmann (Autor)
Año de publicación
2006
Páginas
10
No. de catálogo
V56950
ISBN (Ebook)
9783638515047
ISBN (Libro)
9783656783367
Idioma
Alemán
Etiqueta
Serviceorientierte Architektur Konzeption Stand Technik Geschäftsmodelle) Wirtschaftsinformatik
Seguridad del producto
GRIN Publishing Ltd.
Citar trabajo
Stephan Hofmann (Autor), 2006, Serviceorientierte Architektur (Zielsetzung, Konzeption, Stand der Technik und neue Geschäftsmodelle), Múnich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/56950
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