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Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cashflow Verfahren

Title: Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cashflow Verfahren

Seminar Paper , 2006 , 28 Pages , Grade: 1,7

Autor:in: Benjamin Wiebusch (Author)

Business economics - Controlling
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Summary Excerpt Details

Bereits seit mehreren Jahrzehnten stehen Verfahren zur Unternehmensbewertung im Fokus des betriebswirtschaftlichen Interesses. In Deutschland wurde das Gebiet der Unternehmensbewertung lange Zeit vom Ertragswertverfahren dominiert. Aufgrund der Globalisierung und der damit einher gehenden internationalen Verflechtung kam es zu einem zunehmenden Anstieg grenzübergreifender Transaktionen, einer größeren Bedeutung angloamerikanischer Investoren und der damit größer werdenden Shareholder-Value Orientierung in deutschen Unternehmen ist das Ertragswertverfahren heute jedoch im Rückgang begriffen. Vielmehr wird das im englischen Sprachraum seit langer Zeit gebräuchliche Discounted Cash Flow Verfahren nun auch verstärkt von deutschen Unternehmen zur Unternehmensbewertung verwendet. In der folgenden Abhandlung werde ich nun näher auf die einzelnen Verfahren der DCF-Methode eingehen. Dieses Thema ist sehr umfangreich, aufgrund dessen beschränke ich mich auf eine kurze Erläuterung der theoretischen Grundlagen, der einzelnen Verfahren und eine kurze kritische Beurteilung. Den Ansatz der gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten werde ich ausführlicher behandeln und beispielhaft darstellen.

Excerpt


Inhaltsverzeichnis

1 Einleitung

2 Charakteristika der DCF-Verfahren

2.1 Definition

2.2 Theoretische Grundlagen

2.2.1 Discounted Cashflow-Modell

2.2.2 Cashflows

2.2.3 Vollauszahlungsprämisse:

2.2.4 Kalkulationszinsfuß

2.2.5 Berücksichtigung von Steuerzahlungen

3 Überblick über die verschiedenen DCF-Verfahren

3.1 Brutto-Ansatz (Entity-Verfahren)

3.1.1 WACC-Ansatz

2.1.1.1 Definition

2.1.1.2 Berechnung

2.1.1.3 Kritische Beurteilung

2.1.1.4 Beispielrechnung

3.1.2 APV-Ansatz

3.1.2.1 Definition

3.1.2.2 Berechnung

3.1.2.3 Kritische Beurteilung

3.1.3 TCF-Ansatz

3.1.3.1 Definition

3.1.3.2 Berechnung

3.1.3.3 Kritische Beurteilung

3.2 Netto-Ansatz (Equity-Verfahren)

3.2.1 Definition

3.2.2 Berechnung

3.2.3 Kritische Beurteilung

4 Kritische Beurteilung

5 Fazit

Zielsetzung & Themen der Arbeit

Die Arbeit verfolgt das Ziel, einen detaillierten Überblick über verschiedene Methoden der Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cashflow (DCF)-Verfahren zu geben und diese kritisch zu würdigen, wobei insbesondere der Ansatz der gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten (WACC) vertieft behandelt wird.

  • Vergleich und Einordnung verschiedener DCF-Ansätze (Entity- vs. Equity-Verfahren)
  • Theoretische Fundierung der Unternehmensbewertung und Kapitalwerttheorien
  • Methodische Berechnung von Cashflows und Kapitalkostensätzen
  • Kritische Analyse der Vor- und Nachteile sowie der Anwendbarkeit der Verfahren

Auszug aus dem Buch

3.1.2.3 Kritische Beurteilung

Positiv:

Im Gegensatz zum WACC-Ansatz sind beim APV-Ansatz die steuerlichen Auswirkungen direkt sichtbar und verstecken sich nicht im Zinssatz. Somit ist eine Anpassung an einer veränderten Kapitalstruktur ohne weiteres durchführbar, wohingegen beim WACC-Ansatz aufwendige Rechungen benötigt werden. Auch ist der APV-Ansatz aufgrund der Aufteilung in mehrere Teile weniger anfällig für Fehler als der WACC-Ansatz. Des Weiteren ist er selbst beim Versagen des WACC-Ansatzes praktikabel.39

Negativ:

Ein großes Problem stellt die Annahme eines vollständig aus Eigenkapital finanzierten Unternehmens dar, da dies in der Realität nicht zu beobachten ist. Insbesondere die Ermittlung eines risikoäquivalenten Zinssatzes gestaltet sich mangels Beispielen schwierig. Des weiter stellt die Aufteilung einen zusätzlichen Aufwand dar.40

Zusammenfassung der Kapitel

1 Einleitung: Die Einleitung thematisiert den wachsenden Stellenwert des DCF-Verfahrens bei der Unternehmensbewertung in Deutschland infolge globaler Marktverflechtungen und einer zunehmenden Shareholder-Value-Orientierung.

2 Charakteristika der DCF-Verfahren: Dieses Kapitel erläutert die theoretischen Grundlagen und die zentrale Annahme, dass der Unternehmenswert auf der Abzinsung zukünftiger Cashflows basiert, inklusive der Bedeutung des Terminal Values.

3 Überblick über die verschiedenen DCF-Verfahren: Hier werden die wesentlichen Brutto- (Entity) und Netto-Ansätze (Equity) differenziert und deren spezifische Berechnungsweisen, inklusive der WACC-, APV- und TCF-Varianten, dargestellt.

4 Kritische Beurteilung: In diesem Kapitel wird das DCF-Verfahren einer allgemeinen Kritik unterzogen, wobei insbesondere die Prognoseunsicherheit der Cashflows, Informationsdefizite und die Herausforderungen bei der Bestimmung von Diskontierungssätzen kritisiert werden.

5 Fazit: Das Fazit schlussfolgert, dass das DCF-Verfahren trotz der inhärenten Unsicherheiten bei Zukunftsbetrachtungen aufgrund seiner wissenschaftlichen Fundierung ein unverzichtbares Instrument für die Unternehmensbewertung bleibt.

Schlüsselwörter

Unternehmensbewertung, DCF-Verfahren, WACC-Ansatz, APV-Ansatz, Equity-Verfahren, Entity-Ansatz, Kapitalkosten, Discounted Cashflow, Shareholder Value, Kapitalmarkttheorie, Cashflow, Tax Shield, Risikoprämie, Beta-Faktor, Unternehmenswert.

Häufig gestellte Fragen

Worum geht es in dieser Arbeit grundsätzlich?

Die Arbeit befasst sich mit der methodischen Anwendung und der kritischen Bewertung der verschiedenen Discounted Cashflow (DCF)-Verfahren zur Ermittlung des Unternehmenswertes.

Welche zentralen Themenfelder werden behandelt?

Die zentralen Themen umfassen die Charakterisierung von Brutto- und Netto-DCF-Verfahren, die Berechnung von Kapitalkosten, den Umgang mit Steuerersparnissen (Tax Shield) sowie die kritische Reflexion der Verfahren in der Praxis.

Was ist das primäre Ziel der Untersuchung?

Das Ziel ist eine fundierte Darstellung der DCF-Methodik, um den Leser mit den theoretischen Grundlagen vertraut zu machen und die praktische Eignung sowie die Schwachstellen der verschiedenen Ansätze aufzuzeigen.

Welche wissenschaftlichen Methoden werden verwendet?

Die Arbeit nutzt eine theoretische Aufarbeitung auf Basis finanzwirtschaftlicher Literatur, ergänzt durch eine beispielhafte Modellrechnung zur Veranschaulichung der komplexen Kapitalkostenberechnung.

Was wird im Hauptteil der Arbeit behandelt?

Der Hauptteil gliedert sich in die Darstellung der DCF-Grundlagen, eine detaillierte Analyse der Entity-Verfahren (WACC, APV, TCF) sowie des Equity-Verfahrens, jeweils ergänzt um kritische Beurteilungen.

Durch welche Schlüsselwörter lässt sich die Arbeit charakterisieren?

Die Arbeit ist geprägt durch Begriffe wie DCF-Verfahren, Unternehmensbewertung, WACC, Kapitalkosten, Free Cashflow und Kapitalmarkttheorie.

Warum ist das APV-Verfahren laut Autor eine interessante Alternative zum WACC-Ansatz?

Der Autor führt an, dass beim APV-Ansatz steuerliche Vorteile explizit ausgewiesen werden, wodurch das Verfahren bei Änderungen der Kapitalstruktur flexibler und weniger fehleranfällig ist als der WACC-Ansatz.

Welches zentrale Problem sieht der Autor bei der Anwendung der DCF-Verfahren?

Ein Hauptproblem sieht der Autor in der starken Abhängigkeit von zukunftsbezogenen Prognosen, die zwangsläufig mit Unsicherheiten behaftet sind, sowie in der Schwierigkeit, adäquate Diskontierungssätze aus vergangenheitsbezogenen Daten zu bestimmen.

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Details

Title
Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cashflow Verfahren
College
Nürtingen University
Grade
1,7
Author
Benjamin Wiebusch (Author)
Publication Year
2006
Pages
28
Catalog Number
V57082
ISBN (eBook)
9783638516167
ISBN (Book)
9783656780649
Language
German
Tags
Unternehmensbewertung Discounted Cashflow Verfahren
Product Safety
GRIN Publishing GmbH
Quote paper
Benjamin Wiebusch (Author), 2006, Unternehmensbewertung nach dem Discounted Cashflow Verfahren, Munich, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57082
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