Die Grundlagen des Gruppenverhaltens und die Bezüge zur betrieblichen Praxis


Hausarbeit, 2004

19 Seiten, Note: 1,7


Leseprobe

INHALTSVERZEICHNIS

1 EINBLICK IN DAS THEMA

2 GRUNDLAGEN DES GRUPPENVERHALTENS
2.1 Begriffliche Grundlagen
2.2 Merkmale von Gruppen
2.3 Klassifizierung von Gruppen
2.3.1 Gruppenarten
2.3.2 Gruppenformen

3 GRUPPENENTWICKLUNG
3.1 Phasen der Gruppenentwicklung
3.2 Rollen in Gruppen
3.3 Kommunikation in Gruppen
3.3.1 Kommunikat ions Struktur en
3.3.2 Aufgaben der Kommunikation

4 KONFLIKTE IN GRUPPEN
4.1 Konflikt - Definition
4.2 Der Konfliktprozess

5 EFFEKTIVITÄT VON GRUPPENARBEIT
5.1 Einzelarbeit - Gruppen Arbeit
5.2 Gruppenbezogene Voraussetzungen

6 PRAXISBEISPIEL ZUR KONFLIKTLOSUNG
6.1 Konflikt anal YSE
6.2 Konflikteskalation
6.3 Konfliktlösung

7 SCHLUSSDARSTELLUNG

8 LITERATURVERZEICHNIS

9 ABBILDUNGS- UND TABELLENVERZEICHNIS

1 EINBLICK IN DAS THEMA

Seit Mitte der 80er Jahre hat Gruppenarbeit wieder einen hohen Stellenwert in vielen Organisationen erlangt, da diese die Effizienz von Gruppenarbeit erkannt haben und somit Teamfáhigkeit zu einer wichtigen sozialen Qualifikation erklärt haben. Speziell von Universitätsabsolventen wird diese Eigenschaft erwartet.(vgl. Kasper/mayrhofer 1996, 294)

Genau aus diesem Grund ist es für mich interessant mich mit diesem Thema auseinanderzusetzen.

Erfahrungen und Forschungsergebnisse brachten zutage, dass Gruppen über ein hohes Motivationspotential verfügen. In der Gruppe werden Bedürfnisse nach Anerkennung und sozialen Kontakten befriedigt. Dies führt wiederum zu einer höheren Arbeitszufriedenheit und somit zur Optimierung der Ergebnisse. (vgl. Kasper/mayrhofer 1996, 298)

Um das Potential der Gruppenarbeit genauer zu beleuchten, möchte ich in meiner Arbeit auf einige Fragen eine Antwort finden: Was ist eine Gruppe? Welche Merkmale besitzt sie? Welche Phasen durchläuft eine Gruppe? Wie erfolgt die Kommunikation in Gruppen? Wie entstehen Konflikte? Wie kann man diese lösen? Wie kann man ihre Entstehung verhindern?

Zu Beginn meiner Arbeit erläutere ich grundlegende Begriffe zum Thema Gruppenarbeit, anschließend werden die Gruppenarten und Gruppenformen näher beschrieben.

Ein weiterer Punkt in meiner Arbeit ist die Gruppenentwicklung und deren Phasen, die Rollen der einzelnen Gruppenmitglieder und die Kommunikation untereinander.

Mit dem Vergleich Einzel- und Gruppenarbeit habe ich versucht herauszuarbeiten wann was vorteilhaft ist.

Die Konfliktlösung wird durch das Praxisbeispiel zum Schwerpunkt meiner Arbeit.

2 Grundlagen des Gruppenverhaltens

2.1 Begriffliche Grundlagen

Eine Gruppe besteht jedenfalls aus mehr als 2 Personen. Voraussetzung für die Entstehung von Gruppen und zugleich ein wesentliches Merkmal der Gruppe ist, über eine längere Zeit hinweg ein bestimmtes, gemeinsames Ziel zu erreichen. Dabei entwickeln die einzelnen Personen eine Art von Zusammengehörigkeit. Gleichzeitig entwickelt sich eine Dynamik, aus der sich bestimmte Aufgaben Verteilungen herausbilden. Dadurch grenzt sich eine Gruppe oft klar von Ihrem Umfeld ab. (vgl. Kasper/mayrhofer 1996, 295)

2.2 Merkmale von Gruppen

Typische Merkmale von Gruppen sind:

- intensive soziale Interaktion
- gemeinsame Normen und Ziele
- Zusammengehörigkeitsgefühl
- funktionales, flexibles Rollensystem
- mindestens 2 Personen

(vgl. Comelli/von Rosenstiel 2003,161)

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Abbildung 1 : Merkmale von Gruppenarbeit Quelle: Antoni 2001, 22

2.3 Klassifizierung von Gruppen

Zusammenschlüsse in Form von Gruppen treten sowohl im Privat- als auch im Berufsleben auf. Eine Clique beispielsweise dient in erster Linie der Befriedigung sozialer Bedürfnisse, während eine Projektgruppe die Bewältigung einer zeitlich begrenzten Aufgabenstellung zum Ziel hat. (vgl. Kasper/mayrhofer 1996, 295)

2.3.1 Gruppen arten

- Formelle Gruppen
- Befehlsgruppen
- Aufgabengruppen
-Informelle Gruppen
- Interessengruppen
- Freundschaftsgruppen (vgl. Strunz 1999, 6)

Aufgrund von Anweisungen oder Aufgaben entstehen die sogenannten formellen Gruppen. Diese Gruppen treten vor allem innerhalb von Unternehmen auf, da sie durch übergeordnete Ziele gelenkt werden.

Informelle Gruppen hingegen entstehen durch den Wunsch nach sozialen Kontakten, somit auch am Arbeitsplatz. Gemeinsame Interessen und Lebensweisen tragen dazu bei, daß informelle Gruppen gebildet werden.

(vgl. Strunz 1999,6)

2.3.2 Gruppenformen

Die traditionelle Gruppenform ist die permanente Arbeitsgruppe.

„Im Gegensatz zu den permanenten Konzepten, die dauerhafter und fixer Bestandteil der primären Organisationsstruktur sind, sind temporäre Gruppen in einer parallelen, sekundären Organisationsstruktur verankert.“ (Kasper/mayrhofer 1996, 300)

- Temporäre Gruppenformen
- Qualitätszirkel
- Projektgruppen
- Permanente Gruppenformen
- teilautonome Arbeitsgruppen
- Managementteam

(vgl. Kasper/mayrhofer 1996,300ff )

3 Gruppenentwicklung

3.1 Phasen der Gruppenentwicklung

Keiner Gruppe ist es möglich sofort richtig zu arbeiten. Zeit für gegenseitiges Kennenlemen muß gegeben sein. Damit sich eine Gruppe konstituieren kann, sind auch Konflikte notwendig. Es muß sich ein Zusammengehörigkeitsgefühl entwickeln, damit das gemeinsame Ziel erreicht werden kann.

(vgl. Kasper/mayrhofer 1996, 328)

Die 5 Phasen der Gruppenentwicklung sind:

- Formungsphase („forming“)
- Konfliktphase („storming“)
- Normungsphase („norming“)
- Durchfuhrungsphase („performing“)
- Auflösungsphase („adjourning“)

(vgl. Strunz 1999, 8)

Diese Tabelle gibt einen guten Gesamtüberblick über die Phasen der Gruppenentwicklung.

Abbildung in dieser Leseprobe nicht enthalten

Tabelle 1: Phasen der Gruppenentwicklung

Quelle: vgl. Kasper/mayrhofer 1996,327; vgl. Strunz 1999, 8

Zu erwähnen ist noch, daß Gruppen, die über die Phase des Stormings nicht hinauskommen, sich nach Möglichkeit sofort wieder auflösen, ohne die Aufgabe bewältigt zu haben, (vgl. KASPER/MAYRHOFER 1996, 327)

Die einzelnen Phasen können auch in einer anderen Reihenfolge durchlaufen werden, können sich auch wiederholen und auch unterschiedlich lange dauern, (vgl. Kasper/mayrhofer 1996,328)

[...]

Ende der Leseprobe aus 19 Seiten

Details

Titel
Die Grundlagen des Gruppenverhaltens und die Bezüge zur betrieblichen Praxis
Hochschule
Hamburger Fern-Hochschule
Note
1,7
Autor
Jahr
2004
Seiten
19
Katalognummer
V57167
ISBN (eBook)
9783638516877
Dateigröße
2544 KB
Sprache
Deutsch
Anmerkungen
Praxisbeispiel bezogen auf Konfliktlösung (Die Kaufversion dieser Arbeit besteht aus gescannten Seiten -&gt, leicht geminderte Qualität)
Schlagworte
Grundlagen, Gruppenverhaltens, Bezüge, Praxis
Arbeit zitieren
Manuela Fürst (Autor), 2004, Die Grundlagen des Gruppenverhaltens und die Bezüge zur betrieblichen Praxis, München, GRIN Verlag, https://www.grin.com/document/57167

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